DE806277C - Behaeltnis, das zusammengefaltet in eine Huelle einlegbar ist, insbesondere Einkaufsnetz - Google Patents
Behaeltnis, das zusammengefaltet in eine Huelle einlegbar ist, insbesondere EinkaufsnetzInfo
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- DE806277C DE806277C DESCH839A DESC000839A DE806277C DE 806277 C DE806277 C DE 806277C DE SCH839 A DESCH839 A DE SCH839A DE SC000839 A DESC000839 A DE SC000839A DE 806277 C DE806277 C DE 806277C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C3/00—Flexible luggage; Handbags
- A45C3/04—Shopping bags; Shopping nets
- A45C3/045—Shopping nets
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
- Behältnis, das zusammengefaltet in eine Hülle einlegbar ist, insbesondere Einkaufsnetz Gegenstand der Erfindung ein zur Aufnalimu eingekaufter Waren u. dgl. bestimmtes Behältnis, insbesondere ein gehäkeltes oder gestricktes Netz, das zusaninierigefaltet in ciiic verschließbare Hülle einlegbar ist.
- Die bekannten Marktrietze und -beutel verfangen sich zumeist mit anderen in Hand- und Kleidertaschen mitgeführten Utensilien, was sich beim Herausnehmen aus der Tasche listig ausvvirkt. Außerdem schneiden die verstärkt gehäkelten bzw. gestrickten Griffteile der seitlier üblichen Netze, die oft prall mit Waren gefüllt werden, unliebsam in die Hände ein ; das am stärksten belastete Teil des Netzes, der Boden, ist vorzeitigem Verschleiß ausgesetzt.
- Beim Erfiridungsgegenstand werden diese Nachteile und Unvollkonunenlielten behoben. und (las neuartige Behältnis stellt im zusaniniengefalteten el Zustand Init einer hierfür vorgesehenen [fülle ein auch in Kleider- und Manteltaschen hequeni ein--#tuckhare-# handliches Gebilde dar.
- 1 )ic Erfitidung ist im wesentlichen dadurch gekeiinzeichuet. daß dein nilt bügelartigen, testen Iland-riffen versehenen Behältnis eine verschließhare Hülle aus biegsamern Material zugeordnet ist, deren uni eine Rückenfläche umfaltbaren Seitenflächen der Bügelforrn der Handgriffe angepaßt sind. In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die lZücken der mit dem Behältnis in die Hülle eingelegten Ilaiidgrifie nach dem Schließen der Hülle den Plaung zwischen den Seitenv,-änden nach außen abschlieL)en.
- /-um Schließen der Hülle sind bei einer Ati,;-führungsforin des Erfindungsgegenstandes an den bogenförinig verlaufenden Rändern der Hüllenseitenfl:ichen VerschltiL')laschen vorgeselien, an denen die Halbteile eines Druckknopfes angebracht sind. Bei einer anderen "Ausgestaltung des Hüllenverschlusses sind an einer der Hüllenseitenflächen eine Verschlußlasche und an der anderen Hüllenseitenfläche eine Schlaufe zum Einstecken dieser Verschlußlasche vorgesehen. - Wenn die Handgriffe nach dem Einstecken des Behältnisses in die Hülle nicht mehr sichtbar sein sollen, so werden die Hüllenseitenflä c*hen erfindungsgemäß so bemessen, daß sie sich nach dem Umfalten über die Rücken der gegeneinanderliegenden Handgriffe erstrecken, und sie werden mit den Krampenreihen eines Reißverschlusses verbunden.
- Um die Handgriffe nach dem Zusammenfalten des Behältnisses in der Hülle festzuhalten, sind nach der Erfindung an den Hüllenseitenflächen innenseitig Schlaufen und gegebenenfalls an deren Stelle metallene Federbügel zum Einstecken der Handgriffenden vorgesehen.
- Bei einer anderen Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes sind an den Hüllenseitenflächen innenseitig Druckknopfhalbteile befestigt, und deren entsprechende Druckknopfhalbteile sind an den Außenseiten der Handgriffenden angebracht. Schließlich können auch an den Hüllenseitenflächen innenseitig mit Druckknopfhalbteilen versehene Laschen und außenseitig die entsprechenden Druckknopfhalbteile angebracht sein.
- Die Erfindung kennzeichnet sich weiterhin dadurch, daß an die Enden der Handgriffe kettengliedartige Verbindungsteile angelenkt sind, mit denen der obere Rand des Behälters über Metallösen und darum angeordnete Gestrickösen verbunden ist. Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, den Bodenteil des Behältnisses mit der Hülle fest zu verbinden. Demgemäß sieht die Erfindung vor, daß die Hülle aus zwei den unteren Rand des Behältnisses erfassenden Platten besteht und unmittelbar den Bodenteil des Behältnisses bildet. Dies wird erreicht wenn die unteren Enden des Behältnisnetzwer#s durch in einer der Hüllenplatten vorgesehene Löcher hindurchgezogen und dann an der Unterseite dieser Platte durch Vernähen miteinander verbunden werden.
- Das vorzugsweise als Netzwerk gestaltete Behältnis kann nach Wahl auch als Beutel ausgeführt werden, wobei man zweckmäßigerweise einen feinen Seidenstoff verwenden wird.
- Die Herstellung der Hülle kann aus allen biegsamen Stoffen erfolgen, beispielsweise aus Leder, aus Gummi, aus gummiähnlichen Kunststoffen oder aus Stoffgeweben.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in der Ausführungsform als Netzbehältnis schaubildlich dargestellt, und zwar zeigt Fig. i das aus der Hülle entnommene und zum Gebrauch entfaltete Behältnis, Fig. 2 die Hülle für das zusamülengefaltete Behältnis und die Handgriffe, wobei der Hüllenverschluß durch an Laschen befestigte Druckknopfteile erfolgt, Fig. 3 einen Hüllenverschluß in Form einer durch eine Schlatife gezogenen Lasche. Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Hülle mit einem Reißverschluß, Fig- 5 einen Abschnitt einer Hüllenseitenfläche und das Ende des mittels eines Druckknopfes an ihr zu befestigenden Handgriffs, Fig. 6 einen Abschnitt einer Hüllenseitenfläche mit einer Schlaufe als Halterung für das Handgriffende, Fig. 7 einen Abschnitt einer Hüllenseitenfläche, an welcher eine mit einem Druckknopfhalbteil versehene, das Handgriffende und den Flächenrand umgreifende Lasche befestigt ist, während der dazugehörige Druckknopfhalbteil außenseitig an der Hüllenseitenfläche angebracht ist, Fig. 8 einen Abschnitt einer Hüllenseitenfläche, an welcher eine gebogene Metallfeder als Halterung für das Handgriffende angeordnet ist, Fig. 9 die Verbindung der mit Metallösen bewehrten Gestrickösen mit dem Handgriff über schwenkbare, kettengliedartige Verbindungsteile in der Tragstellung, Fig. io die Verbindungsteile zwischen einem Handgriff und dem Behältnis in eingeschwenkter Lage und Fig. ii die Verbindung zwischen dem Netz und der Hülle an einer nach Auftrennen der Steppnaht aufgebogenen Plattenhälfte.
- Zur Aufnahme des netzartigen Behältnisses i ist die Hülle 2 vorgesehen. An die Handgriffe 3 sind kettengliedartige Verbindungsteile 4 angelenkt, an welchen Metallösen 5 hängen, welche die am Netzrand befestigten Gestrickösen 6 erfassen und hin und her bewegt, insbesondere gegen die Unterseite der Handgriffe 3 eingeschwenkt werden können, wenn das zusammengefaltete Netz mitsamt den Handgriffen in die Hülle 2 hineingelegt werden soll.
- Die Hüllenplatte besteht aus einer mittleren Rückenfläche 7 und den seitlichen, gegen diese Rückenfläche 7 umfaltbaren Flächen 8. Den Hüllenverschluß können, wie in den Figuren 1, 2 und i i gezeigt ist, mit Druckknopfteilen 9 verbundene Laschen io bilden. Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß als Hüllenverschluß auch eine in eine Schlaufe ii einsteckbare Lasche 12 verwendet werden kann. Die Hüllenseitenflächen 8 können auch so bemessen werden, daß sie nach dem Umfalten die Rücken der in die Hülle eingelegten Handgriffe abzudecken vermögen. In diesem Falle wird man vorzugsweise einen Reißverschluß 13 gemäß Fig. 4 als Hüllenverschluß wählen.
- Um nach dem Zusammenfalten des Behältnisses i und dem Hineinlegen in die Hülle 2 ein Verschieben der Handgriffe 3 zu verhindern, werden diese an den ihrer Bügelform angepaßten seitlichen Hüllenflächen 8 festgehalten. Zu diesem Zweck ist gemäß Fig. 5 an den seitlichen Hüllenflächen 8 ein Druckknopfteil 14 vorgesehen, und der dazugehörige Druckknopfhalbteil 15 ist an der Außenseite des Handgriffes 3 angebracht.
- Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, können die Enden der Handgriffe 3 auch in Schlaufen 16 eingesteckt werden, die an den seitlichen Hüllenflächen 8 innen vorgesehen sind. Eine andere Festhaltung der Handgriffe 3 besteht gemäß F:#,'. 7 aus inneilseitig an den Hüllenseitenflächen 8 befestigten Laschen 17, die den Hüllenrand übergreifen und außenseitig mittels eines Druckknopfes 18 gehalten werden. Ferner kann die Festhaltung der Handgriffe 3, wie es in Fig. 8 dargestellt ist, durch Einklemmen in metallene Federbügel ig erfolgen, die an den seitlichen Hüllenflächen 8 befestigt sind.
- Die Hülle 2 besteht vorzugsweise aus zwei übereinandergelegten und miteinander vernähten Platten 2a und 2b. Bei der Herstellung des Behältnisses werden die unteren Enden 2o des Netzwerks i durch in der oberen Plattt 2a angebrachte Löcher hindurchgezogen und auf der Unterseite dieser Platte miteinander vernäht.
- An Stelle der kettengliedartigen Verbindungsteile,4 können auch lösbare, karabinerartige Glieder Verwendung finden, wenn sie mit den Handgriffenden in gelenkige Verbindung gebracht werden.
- Den verschiedenen Geschmacksrichtungen der Käufer kann durch die vielseitigen Ausführungsmöglichkeiten und durch Auswahl harmonischer Farbg,ebung für die Einzelteile weitgehend Rechnung getragen werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Behältnis, das zusammengefaltet in eine Hülle einlegbar ist, insbesondere Einkaufsnetz, dadurch gekennzeichnet, daß dem mit bügelartigen, festen Handgriffen (3) versehenen Behältnis (i) eine verschließbare Hülle (2) aus biegsamern Material zugeordnet ist, deren um eine Rückenfläche (7) umfaltbaren Seitenflächen (8) der Bügelform der Handgriffe (3) angepaßt sind.
- 2. Behältnis nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücken der mit dem Behältnis (i) in die Hülle (2) eingelegten Handgriffe (3) nach dein Schließen der Hülle (2) den Raum zwischen den Seitenwänden nach außen abschließen. 3. Behältnis nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den bogenförmig verlaufenden Rändern der Hüllenseitenflächen (8) Verschlußlaschen (io) vorgesehen sind, an denen die Halbteile eines Druckknopfes (9) angebracht sind. 4. Behältnis nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer der Hüllenseitenflächen (8) eine Verschlußlasche (12) und an der anderen Hüllenseitenfläche eine Schlaufe (i i) zum Einstecken der Verschlußlasche vorgesehen ist. 5. Behältnis nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Hüllenseitenflächen (8) nach dem Umfalten über die Rücken der gegeneinanderliegenden Handgriffe (3) erstrecken und mit den Krampenreihen eines Reißverschlusses (13) verbunden sind. 6. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hüllenseitenflächen (8) innenseitig Druckknopfhalbteile (14) befestigt und deren entsprechende Druckknopfhalbteile (15) an den Außenseiten der Handgriffe (3) angebracht sind. 7. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß innenseitig an den Hüllens,eitenflächen (8) Schlaufen (16) zum Einstecken der Handgriffenden vorgesehen sind. 8. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hüllenseitenflächen (8) innenseitig mit Druckknopfhalbteilen (18) versehene Laschen (17) und außenseitig die entsprechenden Druckknopfhalbteile angebracht sind. g. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hüllenseitenflächen (8) innenseitig metallene Federbügel (ig) zum Einstecken der Handgriffenden angeordnet sind. io. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an die Enden der Handgriffe (3) kettengliedartige Verbindungsteile (,4) angelenkt sind, mit denen der obere Rand des Behältnisses (i) über Metallösen (5) und darum angeordnete Gestrickösen (6) verbunden ist. i i. Behältnis nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß sein Bodenteil mit der Hülle (2) fest verbunden ist. 12. Behältnis nach den Ansprüchen i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (2) aus zwei den unteren Rand des Behältnisses (i) erfassenden Platten (2a und 2b) besteht und vorzugsweise unmittelbar den Bodenteil des Behältnisses (i) bildet. 13. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden des Behältnisnetzwerks (i) durch in einer der Hüllenplatten (2a) vorgesehene Löcher hindurchgezogen und an der Unterseite dieser Hüllenplatte miteinander verbunden sind. 14. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es als gehäkeltes Netzwerk gestaltet ist. 15. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es als Beutel gestaltet ist. 16. Behältnis nach den Ansprüchen i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (2) aus Leder oder Kunstleder, aus Stoffgewebe, aus Gummi bzw. einem gummiartigen Kunststoff besteht.
Priority Applications (3)
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| DESCH839A DE806277C (de) | 1949-12-31 | 1949-12-31 | Behaeltnis, das zusammengefaltet in eine Huelle einlegbar ist, insbesondere Einkaufsnetz |
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Country Status (2)
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