DE806796C - Leitungsverbindung fuer elektrische Geraete - Google Patents

Leitungsverbindung fuer elektrische Geraete

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DE806796C
DE806796C DE1949P0001790 DEP0001790D DE806796C DE 806796 C DE806796 C DE 806796C DE 1949P0001790 DE1949P0001790 DE 1949P0001790 DE P0001790 D DEP0001790 D DE P0001790D DE 806796 C DE806796 C DE 806796C
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DE
Germany
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line connection
cable
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line
housing
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Expired
Application number
DE1949P0001790
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Mosaner
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/38Clamped connections, spring connections utilising a clamping member acted on by screw or nut

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Leitungsverbindung für elektrische Geräte Die Erfindung betrifft eine dauerhafte Leitungsverhindung für elektrische Geräte, welche ohne Anwendung von Wärme hergestellt und im Bedarfsfalle auch wieder gelöst werden kann.
  • Dauerverbindungen von leitenden Teilen in elektrischen Geräten werden häufig durch Löten hergestellt. Die hierfür unerläßliche Erwärmung ist aber in vielen Fällen unerwünscht oder schädlich, beispielsweise wenn mindestens eine der miteinander zu verbindenden Leitungen aus einer :Metallfolie besteht, die bei unvorsichtiger Behandlung leicht verbrennt, oder wenn die Wärme zu einem wärmeempfindlichen Bauteil, insbesondere einem Seignettesalzkristall abfließen kann, der bereits durch eine Erwärmung auf 55° C zerstört wird. Verschweißungen und Vernietungen haben den Nachteil, daß sie nur unter Vornahme von Zerstörungen an den Leitern gelöst Nverden könn°n und sich außerdem nicht überall, insbesondere nicht zur Verbindung einer Metallfolie mit einem Draht anwenden lassen. Klemmverbindungen mit Hilfe von Schrauben, Klemmleisten, Polklemmen o. dgl. lassen sich zwar lösen und wieder zusammenfügen, sind aber teuer und im allgemeinen nur zur Verbindung gleichartiger Leiterenden geeignet. Die Erfindung betrifft eine Leitungsverbindung, welche die genannten Mängel nicht aufweist und zahlreiche rlnNvendungsmöglichkeiten bietet.
  • Eine lotfreie Verbindung von Leitungen in elektrischen Geräten wird gemäß der Erfindung in der Weise hergestellt, daß die beiden miteinander zu verbindenden Leitungsenden zwischen zwei aufeinandergesetzte rinnenförmige Isolierkörper gelegt und durch Zusammenpressen derselben in innige Berührung gebracht werden. Nähere Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung und dessen Vorteile werden an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels angegeben. Dieses ist ein Kristalltonabnehmer, den Abb. i in geöffnetem Zustand in Draufsicht und in geschlossenem Zustand von der Seite gesehen zeigt, während Abb. 2 die eigentliche Leitungsverbindung perspektivisch darstellt.
  • Das Gehäuse des Kristalltonabnehmers besteht aus zwei zusammenpassenden plattenförmigen Formteilen i, 2 aus Isolierstoff, insbesondere Preßmasse, die durch Schrauben oder Niete 3 miteinander verbunden sind. In einem im Innern des Gehäuses befindlichen Hohlraum ist das Kristallelement 4 gelagert, mit welchem die Tonabnehmernadel 5 verbunden ist. Das Kristallelement besteht beispielsweise aus zwei Platten, die in bekannter Weise aus einem Seignettesalzkristall geschnitten und mit äußeren und inneren Belegungen versehen sind. Die vom Kristallelement erzeugten Spannungen werden über ein einadriges Kabel mit einem Innenleiter 6 und einem Abschirmmantel7, der gleichzeitig zur Abschirmung, Erdung und als Rückleiter dient, dem Verstärkereingang zugeführt. Es handelt sich titin darum, eine leitende Verbindung einerseits zwischen dem Kabelmantel und den äußeren Kristallbelegungen und andererseits eine solche zwischen der Kabelseele und den inneren Belegungen herzustellen. Der Anschluß an die Belegungen, die aus dünnen Metallauflagen auf den Kristallplatten bestehen, erfolgt über dünne Metallfolien 8, 9, die auf die beiden Belegungen aufgeklebt sind. Diese Folien müssen mit dem Kabel verbunden werden.
  • Zu diesem Zweck ist in den Gehäusehälften je ein halbzylindrischer Hohlraum vorgesehen, in welchem zwei aufeinander passende rinnenförmige Isolierteile io, i t eingesetzt sind. Die mit der Kabelseele zu verbindende Folie ist an ihrem freien Ende ebenfalls rinnenförmig gewölbt, so daß sie einerseits in den einen, rinnenförmigen Isolierteil io hineingelegt werden und andererseits das von der Umhüllung befreite Ende des Innenleiters 6 aufnehmen kann. Wenn die beiden Gehäusehälften zusammengefügt werden, drücken sie die beiden Isolierteile io, i i und gleichzeitig die beiden miteinander zu verbindenden Leiter 6, 8 aneinander. Um den Kontakt recht innig zu gestalten, ist es zweckmäßig, die Isolierteile io, i i aus einem nachgiebigen Werkstoff, z. B. einem elastischen Kunstharz, herzustellen und an den Innenflächen mit Spitzen oder scharfkantigen Leisten zu versehen. Die Breite des folienförmigen Leiters kann so gewählt werden, claß er mehr als den halben Umfang des Innenleiters 6 umschließt.
  • Für das Kabel sind ebenfalls passende Hohlkehlen an den beiden Gehäusehälften vorgesehen, so daß es zwischen diesen eingeklemmt wird. Die Innenflächen der Hohlkehlen werden zweckmäßig mit Spitzen, Zähnen oder vorzugsweise Druckringen ausgestattet, um das Herausziehen des Kabels aus dem Gehäuse zu erschweren. Die leitende Verbindung zwischen der Folie 9 und dem Kabelmantel 7 kann beispielsweise mittels eines draht- oder bandförmigen Leiterstückes 12 hergestellt werden, welches beim Zusammenfugen der beiden Gehäusehälften gegen erstere gedrückt wird. Noch einfacher geschieht dies dadurch, daß ein entsprechender Teil der Innenseite wenigstens einer Gehäusehälfte metallisiert wird, mit dein die beiden miteinander zu verbindenden Leiter Kontakt machen.
  • Um auf einfache Weise eine Möglichkeit zu schaffen, das Kabel auszuwechseln oder den Tonabnehmer von diesem zu lösen, kann man den durch die gestrichelte Linie 13 begrenzten Teil der einen Gehäusehälfte für sich abnehmbar ausbilden, so daß nach dem Abheben desselben das Kabelende und die Verbindungsstelle mit den Isolierteilen io, i i frei liegen und letztere auseinandergenommen werden kann, ohne das Kristallelement lose zu machen.
  • Die Anwendungsmöglichkeit der beschriebenen Leitungsverbindung beschränkt sich keineswegs auf piezoelektrische Kristallgeräte, wie Tonabnehmer, Mikrophone und Lautsprecher. Wegen der einfachen Möglichkeit, nicht bloß den Innenleiter eines abgeschirmten Kabels mit einem anderen Leiter zu verbinden, sondern auch den Kabelmantel einerseits sicher zu fassen und andererseits mit einem anderen Leiter, insbesondere mit einem metallischen Innenbelag der Druckvorrichtung zu verbinden, eignet sich diese Verbindung auch sehr gut zutn lösbaren Anschluß solcher Kabel an elektrische Geräte, wie etwa einer abgeschirmten Anteinienztileitung an einen Hochfreduenzempfänger oder -senden

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lotfreie Leitungsverbindung für elektrische Geräte, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden miteinander zu verbindenden Leitungsenden (6, 8) zwischen zwei aufeinandergesetzte rinnenförmige Isolierkörper (io, ii) gelegt und durch Zusammenpressen derselben in innige Berührung gebracht sind.
  2. 2. Leitungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper aus einem nachgiebigen Werkstoff bestehen.
  3. 3. Leitungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkörper an der Innenseite mit Zähnen oder Spitzen versehen sind.
  4. 4. Leitungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die eine der miteinander zu verbindenden Leitungen ein Kabel mit Abschirmmantel (7) ist und letzterer durch die zum Zusammenpressen der Isolierkörper vorgesehene Druckvorrichtung eingeklemmt wird.
  5. 5. Leitungsverbindung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung aus im wesentlichen plattenförmigen Körpern besteht, die miteinander verschraubt oder vernietet sind.
  6. 6. Leitungsverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche wenigstens der einen Hälfte der Druckvorrichtung einen Metallbelag trägt, der mit dem Abschirmmantel des Kabels in Berührung kommt.
  7. 7. Leitungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der miteinander zu verbindenden Leitungen aus einer Metallfolie besteht, deren in den Isolierkörper eingelegtes Ende rinnenförmig ausgebildet ist und das Ende der anderen Leitung aufnimmt. B. Piezoelektrisches Gerät, insbesondere Piezoschallgerät, mit einer Leitungsverbindung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein aus zwei miteinander verschraubten oder vernieteten Hälften (i, 2) zusammengesetztes Isoliergehäuse, welches das Kristallelement (,I) sowie die Leitungsverbindung umschließt und für letztere gleichzeitig als Druckvorrichtung dient. g. Piezoelektrisches Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlufßleitung aus einem einadrigen Kabel mit Metallmantel (7) besteht, welch letzterer zwischen die beiden Gehäusehälften (i, 2) eingeklemmt ist und über einen metallischen Innenbelag des Gehäuses mit der zu erdenden Belegung des Kristallelementes in leitender Verbindung steht. io. Piezoelektrisches Gerät nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Leitungsverbindung abdeckender und das Kabel einklemmender Teil (i3) des Gehäuses für sich abnehmbar ist.
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