DE806873C - Anordnung zur Ausfaellung unloeslicher Substanzen - Google Patents

Anordnung zur Ausfaellung unloeslicher Substanzen

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DE806873C
DE806873C DES1607A DES0001607A DE806873C DE 806873 C DE806873 C DE 806873C DE S1607 A DES1607 A DE S1607A DE S0001607 A DES0001607 A DE S0001607A DE 806873 C DE806873 C DE 806873C
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DE
Germany
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precipitation
alkaline earth
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solutions
solution
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Expired
Application number
DES1607A
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English (en)
Inventor
Georg Keppner
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Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
Original Assignee
Sueddeutsche Telefon Apparate Kabel und Drahtwerke AG TEKADE
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/02—Manufacture of electrodes or electrode systems
    • H01J9/04—Manufacture of electrodes or electrode systems of thermionic cathodes
    • H01J9/06—Machines therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Solid Thermionic Cathode (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Ausfällung unlöslicher Substanzen aus zwei oder mehreren Lösungen, wie sie z. B. bei der Gewinnung von Erdalkalicarbonatgemischen aus einer Erdalkalisalzlösung und einer Lösung von Alkalicarbonaten für die Herstellung von Oxydkathoden in Frage kommt.
  • Die Herstellung von Oxydkathoden beispielsweise geht bekanntlich so vor sich, daß Erdalkaliverbindungen, im allgemeinen Carbonate, in bestimmten Aufschlämm- und Bindemitteln auf die Kathode aufgebracht und daß innerhalb der Röhre dann die in der Emissionspaste enthaltenen Erdalkaliverbindungen durch entsprechende Temperaturbehandlung in die Oxyde übergeführt werden, während durch weitere Formierung die Oxydschicht dann im erforderlichen Maße aktiviert wird. Im Vordergrundsteht bei diesem Herstellungsverfahren immer die Forderung nach größter Reinheit und Gleichmäßigkeit der verwendeten Werkstoffe. Dies gilt in erster Linie natürlich für die als Quelle der Elektronenemission verwendeten Erdalkaliverbindungen. Als geeignete erdalkalische Verbindungen werden im allgemeinen Carbonate der Erdalkalimetalle in erprobten \lischungsverhältnissen benutzt, wobei die Carbonate ihrerseits durch ein geeignetes chemisches Fällungsverfahren hergestellt werden. Dieser Weg ist notwendig, um im Endprodukt eine innige Vermischung mehrerer Erdalkalicarbonate in genau vorbestimmtem Mischungsverhältnis zu erhalten. Die getrockneten pulverförmigen Carbonate werden dann mit den Aufschlämm- und Bindemitteln zu einer Paste vereinigt und in einer Kugelmühle mehrere Stunden lang gut durchgemischt. Die wesentliche Voraussetzung einer guten, stets reproduzierbarenOxydkathode ist also eine einwandfreie Carbonatmischung, wie sie durch Ausfällen, z. B. durch Vereinigung einer wässerigen Erdalkalisalzlösung mit einer wässerigen Alkalicarbonatlösung, erhalten wird. Bereits bekannte Verfahren bestehen beispielsweise darin, die Fällung durch Zugießen der _\1kalicarloiiatlösuiig zur Erdalkalisalzlösung oder umgekehrt bzw. durch Einleiten von Kohlendioxyd in die ammoniakalische Erdalkalisalzlösung zu erreichen, wobei sich die wasserunlöslichen Erdalkalicarbonate ausscheiden. Wie eingehende L"ntersuchungen gezeigt haben, sind nun die Beschaffenheit des Carbonats und seine Emissionsfähigkeit in der fertigen Kathode wesentlich von dem verwendeten Fällungsverfahren abhängig.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich nun, aber nicht ausschließlich, auf das erstgenannte Fällungsverfahren durch Mischung einer wässerigen Lösung von Erdalkalisalzen, z. B. Barium- und Strontiumnitrat oder Barium-, Strontium- und Calciumnitrat, mit einer wässerigen Lösung von Alkalicarbonat. z. B. Natrium-, Kalium- oder Ammoniumcarbonat. leim Zugießen der einen dieser Lösungen zur anderen tritt naturgemäß eine laufende Änderung der Lösungskonzentration bzw., wenn beide Lösungen verschiedene Temperatur besitzen, eine laufende Änderung der Fällungstemperatur ein. Dabei besteht die Gefahr, daß sich die Beschaffenheit des Fällungsproduktes laufend ändert, was sich natürlich ungünstig auf die Emissionsfähigkeit der fertigen Kathode auswirkt. Demgegenüber nimmt die erfindungsgemäße Anordnung die Fällung des Carbonats nicht durch Zugießen der einen Lösung in die andere vor, sondern läßt sie in einer.@rt \lischbatterie stattfinden.
  • Der Erfindungsgedanke sei an Rand der Abb. i näher erläutert. Die Anordnung besteht demnach beispielsweise aus zwei Rohrschenkeln .-1 und B, die in ein gemeinsames Abflußrohr einmünden. In die beiden Rohrschenkel wird je eine der beiden Ausgangslösungen eingefüllt, die Ausfällung geschieht dann zwangsläufig nur an der Vereinigungsstelle 7, der beiden Lösungen, die dauernd in der vorgegebenen Konzentration und Temperatur dort zusammentreten. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann durch Einlau von 1-1älineii .41 bzw. B1 der Zusammenfluß der beiden Lösungen in gewünschter Form geregelt werden. Um eine etwa doch noch mögliche Rückmischung der beiden Lösungen von der Vereinigungsstelle aus zu unterbinden, wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung (vgl. Abb. 2) die -Mischstelle so ausgebildet, daß sich die beiden Lösungen nur in einem gesonderten Mischraum i n vereinigen können, ohne daß die Gefahr des überströmens der einen Lösung in den Vorratsbehälter der anderen besteht. Dies wird besonders noch dadurch verhindert, daß jeder Rohrschenkel in den gemeinsamen Mischraum ü1 Form einer Ausflußspitze s hineinragt. Auch hier kann durch den Einbau geeigneter Absperrhähne Al, A2 bzw. B1, B2 die Zuflußgeschwindigkeit der einzelnen Mischkomponenten in jedem erforderlichen Maß geregelt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Ausfällung unlöslicher Substanzen aus zwei oder mehreren Lösungen, beispielsweise zur Ausfällung von Erdalkalicarbonaten aus einer Erdalkalisalzlösung und einer Lösung von Alkalicarbonaten. dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Rohrschenkel, welche die Ausgangslösungen aufnehmen, an einer Stelle, an der die Ausfällung stattfindet, vereinigt in ein gemeinsames :\1>flußrolir münden.
  2. 2. Anordnung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vereinigungsstelle zu einem besonderen --Mischraum aufgeweitet ist, in den jeder der Rohrschenkel in Form einer Ausflußspitze einmündet.
  3. 3. Anordnung gemäß _\nsprucli i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die einzelnen Rohrschenkel und evtl. in das Abflußrohr Regulierungshähne zur Einstellung des --Mischungsverhältnisses eingebaut sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151606B (de) * 1960-08-06 1963-07-18 Telefunken Patent Verfahren zur Herstellung einer indirekt geheizten Kathode fuer elektrische Entladungsroehren
EP3208020A1 (de) 2016-02-19 2017-08-23 Siempelkamp Logistics & Service GmbH Vorrichtung und verfahren zum beschneiden und vermessen einer platte

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151606B (de) * 1960-08-06 1963-07-18 Telefunken Patent Verfahren zur Herstellung einer indirekt geheizten Kathode fuer elektrische Entladungsroehren
EP3208020A1 (de) 2016-02-19 2017-08-23 Siempelkamp Logistics & Service GmbH Vorrichtung und verfahren zum beschneiden und vermessen einer platte
DE102016001995A1 (de) 2016-02-19 2017-08-24 Siempelkamp Logistics & Service GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Beschneiden und Vermessen einer Platte

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