DE806979C - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Profilstangen oder Kerzen aus Wachs, Paraffin oder aehnlichen Massen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Profilstangen oder Kerzen aus Wachs, Paraffin oder aehnlichen Massen

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DE806979C
DE806979C DEP43396A DEP0043396A DE806979C DE 806979 C DE806979 C DE 806979C DE P43396 A DEP43396 A DE P43396A DE P0043396 A DEP0043396 A DE P0043396A DE 806979 C DE806979 C DE 806979C
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DE
Germany
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pipe
cooling
candles
wax
paraffin
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Expired
Application number
DEP43396A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Ernst Christel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fries Sohn J S
Original Assignee
Fries Sohn J S
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Publication date
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Publication of DE806979C publication Critical patent/DE806979C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/02Apparatus for preparation thereof
    • C11C5/023Apparatus for preparation thereof by casting or melting in a mould

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Profilstangen oder Kerzen aus Wachs, Paraffin oder ähnlichen Massen Wachs, Paraffin, Stearin oder andere leicht schmelzende Materialien kommen vielfach in Gestalt von Stangen in den Handel, insbesondere dann, wenn sie zum Einstreichen von Formen in verschiedenen Industriezweigen Verwendung finden sollen. Die bisher übliche Art der Erzeugung dieser Stangen beschränkt sich auf das Gießen dieser Materialien in geeignete Formeln, die gegehenenfalls gekühlt werden können. Auch die Herstellung von Kerzen findet in Formen statt, in welche die I)ochte eingezogen werden. Hierdurch werden zunächst eine großeAnzahl Formen henötigt und dementsprechend auch Platz, weil die eingegossene Masse erst in diesen Formen abkühlen und erstarren muß, ehe sie entfernt werden kann. Die erhebliche Anzahl der Formen bedingt entsprechende Anschaffungskosten und wertvollen Werkstattraum während der Dauer der Fabrikation, die durch das langsame Ahkühlen verhältnismäßig lange ist. Auch bedingt das Verfahren einen erheblichen Aufwand an Handarbeit und Transporten, und der Verlust durch Llaterialabfall ist recht erheblich.
  • Das neue Verfahren beabsichtigt, alle diese Mängel zu beheben und die Erzeugung der Stangen oder Kerzen selbsttätig zu gestalten. Es ist dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Masse durch in beliehiger Weise erzeugten Druck in ein von außen gekühltes Rohr eingeführt wird, in dem sie erstarrt und aus dem sie als Stange von unbegrenzter Länge heraustritt.
  • Die Fig. 1 bis 4 zeigen Einrichtungen zur Verwirklichung dieses Verfahrens, und zwar lediglich als Beispiel eine Ausführung für Handbetrieb, wobei es unbenommen ist, den Druck auch maschinell oder durch Überdruck zu erzeugen.
  • In Fig. 1 ist 1 ein beliebiger Vorratsbehälter für die schmelzbare Masse mit einer gleichfalls beliehigen Heizung 2 durch Dampf, elektrischen Widerstand oder sonst irgendwie. Durch ein Rohr oder eine Öffnung 3 fließt das geschmolzene Material einem Pumpenkörper 4 mit Stopfbüchse 6 zu, in dem sich ein Kolben 5 unter dem Einfluß eines Handhebels 7 7 oder sonst einer beliebigen Betätigung auf und ab bewegt, Zweckmäßigerweise ist der Kolben 5 (s. Fig. 2) mit einem Luftsaugventil 8 mit Federung g versehen, damit der Kolben beim Hochgehen den in das zweckmäßigerweise U-förmige Rohr so gepreßten Materialstrang nicht zurücksaugt. I)as al>gekehrte Ende 12 dieses Rohres ist zweckmäßigerweise nach oben gerichtet und endet in einem Kühlbehälter 13, dem bei I4 und I5 Kühlflüssigkeit zu- und abfließt. Vorteilhaft ist es, wenn das Rohr 12 unterhalb des Flüssigkeitsspiegels endet, so daß der in ihm erstarrte Materialstrang zum Teil noch unmittelbar durch die Kühlflüssigkeit hindurchtritt und auf diese Weise besonders intensiv gekühlt wird. 11 ist eine Ablaßöffnung, I8 eine Führung für den aus Rohr 12 austretenden fertigen Strang 17. I6 ist ein Verschluß, mit dem man zweckmäßigerweise bei Beginn der Arbeit die Mündung von 12 verschließt und der durch den wachsenden Strang herausgehoben wird. Bei jedem Kolbenhub fließt nach dem Hochgehen frisches Material in den Pumpenkörper 4 hinein und wird nach dem Niedergehen in die U-förmige Anschlußröhre 10 gepreßt, in der das Material schon einen Teil seiner innewohnenden Wärme verliert. In Teil 12 des Rohrs und vollends in der unmittelbaren Kühlflüssigkeit des Gefäßes I3 verliert die in dem Rohr geformte Stange I7 so viel von ihrer Wärme, daß sie voll erstarrt ist und oberhalb der Führung I8 in Stangen beliebiger Länge abgeschnitten werden kann. Der Kolben 5 kann auch maschinell bewegt oder durch Luft- oder Gasdruck ersetzt werden. Je nach der Form desRohrsI2 können beliebige runde oder eckige Stabquerschnitte erzeugt werden. Das Rohr 10 kann auch gegabelt und mit mehreren Auslässen 12 versehen sein, um gleichzeitig eine größere Anzahl von Stangen zu erzeugen. Falls hohle Querschnitte hergestellt werden sollen, kann nach Fig. 3 das Rohr 12 einen Dorn 19 enthalten, der mit Flügeln 20 in dem Rohrinnern gehalten ist, welch letztere so tief in dem Rohr angebracht sein müssen, daß hier die erstarrende Masse noch plastisch ist.
  • Durch entsprechende Einrichtung der Apparate können auch verschiedenfarbige Massen zu einem gemeinsamen Strang gepreßt werden, indem mehrere Rohre 10 auf einen gemeinsamen Auslaß I2 münden, und es ist dabei sogar möglich, diese Ntündungen ineinander anzuordnen, so daß umhüllte Querschnitte hergestellt werden können, beispielsweise Stangen, die innen anders gefärl>t sind als außen.
  • Schließlich ist es sogar möglich, durch eine Vorrichtung nach Fig. 4 Dochte einzuführen und auf diese Weise Kerzen zu erzeugen. Zu diesem Zweck ist an einer Stelle des Rohrs I2, an der die Klasse auch noch plastisch sein muß, ein Stutzen 21 mit Stopfbüchse 22 vorgesehen, durch die ein Docht 23 von einem Wickel 24 aus eingeführt wird. DerDocht wird durch einen Knoten oder Klammer 30 an dem Stopfen I6 befestigt, der zu diesem Zweck der Länge nach durchbohrt ist. Die Spule 26 des Wickels 24 kann durch eine einfache Bremsvorrichtung 27, 28, 29 und bei leichter Spannung gehalten sein, so daß der Docht im Innern des Itohrs 12 stets gerade bleibt, aber immer noch leicht mit hochgenommen rvird. Der Vorgang der Stal>erzeugung ist nicht anders als bei den Stangen auch, und es werden hierbei Kerzen von beliel>iger Länge gebildet, die anschließend auf die gewünschte Länge abgeschnitten und in einem anderen Arlieitsgang, beispielsweise durch eine beliel>ige Fräsvorrichtung, angespitzt werden.
  • Wie ersichtlich, bietet das Verfahren zahlreiche Vorteile. Zunächst ist es möglich, fortlaufend und ohne Unterbrechung arbeiten zu lassen, wodurch die Einrichtungen in ständigem G&irauch sind und keine Ruhezeiten für das Abkühlen der eingegossenen Masse eintreten müssen. Aus dem gleichen Grunde ist es auch möglich, einen mechanischen Antrieb vorzusehen, der die -Nusl>ildung der dargestellten Einrichtung zu einer vollständigen Maschine mit iieliebig großer Leistung ermöglicht.
  • Gleichzeitig ist der Platz für die Erzeugung der Ware auf ein Mindestmaß zurückgeführt und ebenso der Aufwand an Handarbeit und Transporten, zumal es bei Anwendung des neuen Verfahrens möglich sein dürfte, unter Aufsicht einer Arbeitskraft eine beträchtliche Zahl von Erzeugungsstellen gleichzeitig zu überwachen. Daraus folgt auch eine bessere Ausnutzung von Platz, Einrichtungen und Arbeitskräften, was zu der Verminderung dieser Anforderung hinzukommt. Der Ersatz einer diskontinuierlichen Tätigkeit mit Abkühlpausen durch ein stetig fortarheitendes Prinzil) bedingt eine beträchtliche Vermehrung der Leistungen, gerechnet auf einen Quadratmeter Boden raum oder die Arbeitsstunde oder die Kapitalanlagen. Materialverluste durch Spritze Austrieb oder Überlaufen der Formen kommen gänzlich in Wegfall, wodurch der Betrieb nicht nur sparsamer, sondern auch reinlicher wird. Schließlich ergeben sich noch die verschiedenen Vorteile, die in der Beschreibung geschildert wurden, nämlich daß mit eiii und demselben Gerät verschiedene I>rofilgrößen und Profilformen erzeugt werden, daß zusammengesetzte, selbst ineinander angeordnete Profile erzeugt werden können und daß es schließlich möglich ist, auch Hohlprofile oder Profile mit eingelagerten Dochten (Kerzen) zu fabrizieren.
  • Das Verfahren kann sinngemäß auch auf andere plastische Massen angewandt werden, sofern deren Aggregatzustand durch Entzug von Temperatur verändert werden kann. I)emgemäß kann die Einrichtung zur Erzeugung von Kerzen auch Verwendung finden, um andere Gegenstände in die Masse einzubetten.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: I. Verfahren zur Erzeugung von Stangen heliebiger Profile oder Kerzen aus Wachs, Paraf- fin, Stearin o(ler anderen leicht schmelzenden Materialien, dadurch gekennzeichnet, daß die flüssige Masse durch in beliebiger Weise erzeugten Druck in ein von außen gekühltes Rohr eingefuhrt wird, in dem sie zum Erstarren gebracht und aus dem sie als Stange von unbegrenzter Lange herausgedruckt wird.
  2. 2. Einrichtungen zur Durchfuhrung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem beliebigen, mit einer Öffnung oder Rohrleitung (3) versehenen Vorratsbehälter (1), der beheizt werden kann, einem pumpenartigen Körper (4) zur Förderung des N.taterials durch einen Kolben (5) oder durch Überdruck einer zweckmäßigerweise U-förmigen Leitung (to) deren aufwärts strebendes Ende (12) in beliebiger Weise gekühlt wird, am besten durch eine Kühlvorlage (13) mit Wasserzu- und -ablauf (14, 15) unter eiiiem unter dem Rohrende steheiiden Kühlwasserspiegel.
  3. 3. Vorrichtungen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Pumpenkörper (4) bzw. Rohrleitungen (10) zu einem Rohrstrang vereinigt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitung sich in mehrere Kühlrohre (12) teilt.
  5. 5. Vorrichtungen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dorn (19) mit Befestigungsflügeln (20) im Kühlrohr (12) angeordnet ist, dessen Befestigung (20) sich noch im plastischen Bereich der Masse befindet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich im plastischen Bereich der Massen am Kühlrohr (12) eine Einführung (21), nötigenfalls mit Stopfbuchse (22), fur einen leicht (2K3) befindet.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bestehend aus einer mit beliebiger Bremsvorrichtung (27, 28, 29) versehenen Spule (26).
DEP43396A 1949-05-21 1949-05-21 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Profilstangen oder Kerzen aus Wachs, Paraffin oder aehnlichen Massen Expired DE806979C (de)

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DE806979C true DE806979C (de) 1951-08-20

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DE (1) DE806979C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0774502A3 (de) * 1995-10-19 1997-10-29 Linde Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kerzen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0774502A3 (de) * 1995-10-19 1997-10-29 Linde Ag Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Kerzen

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