DE807091C - Vorrichtung zum Entfernen von Koks aus waagerechten Verkokungskammeroefen - Google Patents

Vorrichtung zum Entfernen von Koks aus waagerechten Verkokungskammeroefen

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Publication number
DE807091C
DE807091C DEP12977A DEP0012977A DE807091C DE 807091 C DE807091 C DE 807091C DE P12977 A DEP12977 A DE P12977A DE P0012977 A DEP0012977 A DE P0012977A DE 807091 C DE807091 C DE 807091C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coke
belt
scraper
furnace chamber
furnace
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Expired
Application number
DEP12977A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Henseleit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/04Pulling-out devices
    • C10B33/06Pulling-out devices for horizontal chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Entfernen von Koks aus waagerechten Verkokungskammeröfen Der in waagerechten Verkokungskammeröfen erzeugte Koks wird mittels einer auf der einen Ofenbatterieseite vierfahrbar angeordneten Koksausdrückmaschine durch die Ofenkammer über eine auf der anderen Batterieseite vorgesehene Kokskuchenführungseinrichtung in den anschließenden Löschwagen gedrückt. Je nach Art der zu verkokenden Kohle, beispielsweise bei Verarbeitung treibender Kohle, kommt es vor, daß der Kokskuchen so fest gegen die Ofenkammer anliegt, daß ein Ausdrücken des Kokskuchens mittels der Ausdrückmaschine nur unter erheblichen Schwierigkeiten, oft sogar unter Zerstörung der Ofenwände vor sich geht. In solchen Fällen muß der Koks von Hand mit langen Stangen so weit aus der Kammer gekratzt werden, bis sich der Rest mit der Ausdrückmaschine ausdrücken läßt. Diese Handarbeit ist infolge der großen Hitzeeinwirkung äußerst schwierig und anstrengend.
  • Die Erfindung sieht vor, in solchen Fällen, in denen das Ausdrücken des Kokskuchens durch die Ausdrückmaschirie Schwierigkeiten bereitet, den Koks von der Koksseite aus mittels einer Kratzereinrichtung aus der Ofenkammer zu entfernen. Diese Kratzereinrichtung besteht gemäß der Erfindung aus einem Kratzband, das heb- und senkbar auf einem vor der Ofenbatterie vierfahrbaren Gestell angeordnet ist und eine Vorschubbewegung in die Ofenkammer hinein gestattet. Dieses Kratzband kann als Ganzes heb- und senkbar angeordnet sein. Vorzugsweise ist die Anordnung desselben jedoch so vorgesehen, daß das Kratzband im Antriebslagerpunkt schwenkbar gelagert ist.
  • Gemäß der Erfindung ist das Kokskuchenführungsschild mit der Kratzereinrichtung verbunden und auf dieser gegen die Ofenkammer verschiebbar angeordnet. Der Boden des Kokskuchenführungsschildes ist ferner erfindungsgemäß mit einem Transportband versehen, auf welches der herausgekratzte Koks fällt und von dem Band in den Löschwagen transportiert wird.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Vor der Ofenkammer i ist auf der Koksseite ein Fahrgestell 2 angeordnet. Das Fahrgestell ist einerseits auf einer Schiene 3 der Bedienungsbühne 4 und andererseits auf einer Schiene $ außerhalb des Bereiches des Kokslöschwagens 6 vierfahrbar. Der Löschwagen 6 wird von dem Fahrgestell 2 portalartig überbrückt. Das mit Kratzschaufeln 7 versehene Band 8 ist an dem einen Ende bei 9 in einer Lagerung schwenkbar und mit seinem Ende io waagerecht in die Ofenkammer ii hinein verschiebbar. Das Lager 9 des Kratzbandes ruht auf einem Laufgestell 12, das mit Laufrädern 13 auf Schienen 14 des Fahrgestells 2 vierfahrbar ist. Der Antrieb des Kratzbandes erfolgt mittels des Übersetzungsgetriebes 15 von einem Motor 16 aus. An dem schwenkbaren Ende io ist das Kratzband 8 in einer senkrechten kulissenartigen Führungsschiene 17 aufgehängt. Die Führungsschiene 17 ist mit einer Spindel 20 verbunden, die an dem Fahrgestell 2 drehbar gelagert ist, und wird von einem Kegelradgetriebe 21 über ein Übersetzungsgetriebe 22 und den Motor 23 angetrieben. In der Führungsschiene 17 ist in einer Führung i9 ein Kulissenschieber 18 verschiebbar gelagert und mit einem in der Zeichnung nicht erkennbaren Kulissenschieber verbunden, der in einer Längsführung 24 des Kratzbandes 8 gleitet. Die Führung i9 der Führungsschiene 17 hat eine dem Schwenkbereich des Kratzbandes 8 entsprechende Länge.
  • In der dargestellten Lage ist das Ende io des Kratzbandes 8 in die Ofenkammer so weit hineingeschoben, daß die Schaufeln 7 des Kratzbandes am oberen Teil des Kokskuchens 25 angreifen. Um das Kratzband 8 in diese Lage zu bringen, muß die Führungsschiene 17 mittels der Spindel 20 so weit hochgezogen sein, daß der Kulissenschieber 18 in der Führung i9 auf dem unteren Ende 26 dieser Führung aufliegt, so daß somit der schwenkbare Teil des Kratzbandes von der Führungsschiene 17 getragen wird.
  • Ist das Laufgestell 12 in die dargestellte Lage an den Kokskuchen 25 herangebracht, so wird der schwenkbare Teil des Kratzbandes von dem Kokskuchen getragen. Die Spindel 20 wird dann so weit gesenkt, daß die Führungsschiene 17 in die dargestellte Lage gelangt. Dieses ist die Endstellung für die untere Lage des Kratzbandes, die so bemessen ist, daß die Schaufeln 7 nicht auf der Ofensohle kratzen können. Wenn diese Endstellung 27 des Kratzbandendes io erreicht ist, wird das Kratzband mittels der Führungsschiene 17 und der Spindel 2o wieder hochgezogen und das Laufgestell 12 von einem in der Zeichnung nicht dargestellten Antrieb aus weiter in die Ofenkammer hineingeschoben, worauf sich der Austragevorgang wiederholt.
  • Um ein seitliches Kanten des Kratzbandes und damit eine Beschädigung der Ofenkammer zu vermeiden, sind seitlich des Kratzbandes Führungsschienen oder -rollen 28 angeordnet. Der von dem Kokskuchen gelöste Koks fällt in eine Kokskuchenführungseinrichtung 29, welche an Führungsrollen 3o aufgehängt und auf Schienen 31 des Fahrgestells so weit verschiebbar gelagert ist, daß die Seitenwände dicht an die Ofenkammer ii herangefahren werden können. Der Boden der Kokskuchenführungseinrichtung wird von einem Transportband 32 gebildet, das von einem Motor 33 über ein Übersetzungsgetriebe 34 angetrieben wird. Das Umkehrende 35 des Transportbandes überragt die Bühne 4 so weit, daß der Koks in den auf Schienen 36 vierfahrbaren Kokslöschwagen 6 gelangt.
  • Ist der Kokskuchen 25 so weit aus der Ofenkammer mittels des Kratzbandes 8 entfernt, daß nunmehr der restliche Kokskuchen von der auf der anderen Ofenbatterieseite angeordneten Ausdrückmaschine aus der Ofenkammer gedrückt werden kann, wird das Kratzband 8 aus der Ofenkammer zurückgezogen. Beim Ausdrücken des restlichen Kokses aus der Ofenkammer mittels der Ausdrückmaschine wird der Koks in der beschriebenen Weise durch die Kokskuchenführungseinrichtung 29 geleitet.
  • Mit dem Fahrgestell 2 kann auch die übliche, in der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtung zum Abheben der Tür von der Ofenkammer verbunden sein, so daß sich ein besonderes Fahrgestell hierfür erübrigt. Da das Kratzband 8 und das den Boden der Kokskuchenführungseinrichtung 29 bildende Transportband 32 großer Hitzeeinwirkung ausgesetzt sind, werden dieselben vorzugsweise aus hitzebeständigem Stahl hergestellt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Entfernen von Koks aus den Ofenkammern von waagerechten Verkokungskammeröfen, die vor der Ofenbatterie vierfahrbar ist, gekennzeichnet durch ein in die Ofenkammer (ii) verschiebbares Kratzband (8).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Kokskuchenführungsschild (29) auf dem Fahrgestell (2) der Kratzereinrichtung (18), dessen Boden mit einem den Koks in den Löschwagen (6) fördernden Transportband (32) ausgestattet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kratzband (8) um das eine Umkehrende (9) in der Ofenkammer (ii) schwenkbar ist.
  4. 4, Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das schwenkbare Ende des Kratzbandes (8) mittels eines Kulissenschiebers (18) in einer heb- und senkbaren senkrechten Führungsschiene (17) aufgehängt ist, wobei der Kulissenschieber (18) mit einem in einer waagerechten Führung des Kratzbandes (8) verschiebbaren Kulissenschieber verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in die Ofenkammer verschiebbaren Teil des Kratzbandes (8) gegen die Ofenkammerwände abstützbare Führungsrollen (28) angebracht sind.
DEP12977A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Entfernen von Koks aus waagerechten Verkokungskammeroefen Expired DE807091C (de)

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DE (1) DE807091C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101356B (de) * 1953-12-23 1961-03-09 Still Fa Carl Vorrichtung zur Durchfuehrung von Arbeiten in Kammern von Horizontal-kammerkoksoefen
DE1103887B (de) * 1954-11-13 1961-04-06 Koppers Gmbh Heinrich Auf der Koksseite entlang der Batterie verfahrbare Vorrichtung zum Ausziehen von Koks aus waagerechten Verkokungskammern
DE3011781A1 (de) * 1980-03-27 1981-10-01 Gewerkschaft Schalker Eisenhütte, 4650 Gelsenkirchen Einrichtung fuer die koksofenbedienung

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EP0036953A3 (en) * 1980-03-27 1982-02-17 Ruhrkohle Aktiengesellschaft System for operating coke ovens
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