DE807251C - Anhaenger-Kupplung fuer Fahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen - Google Patents

Anhaenger-Kupplung fuer Fahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen

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DE807251C
DE807251C DEH157A DEH0000157A DE807251C DE 807251 C DE807251 C DE 807251C DE H157 A DEH157 A DE H157A DE H0000157 A DEH0000157 A DE H0000157A DE 807251 C DE807251 C DE 807251C
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DE
Germany
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trailer coupling
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tractors
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DEH157A
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DE1600126U (de
Inventor
Hugo Hisserich
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HUGO HISSERICH
Original Assignee
HUGO HISSERICH
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Publication date
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00—Tractors
    • B62D49/06—Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/065—Coupling of multi-purpose tractors with equipment
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60D—VEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Anhänger-Kupplung für Fahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen Bekannt sind Kupplungen für Fahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen, womit Anhänger hintereinander und mit Zugmaschinen gekuppelt werden können, die so angeordnet sind, daß die Zuglast am Zughaken der Zugmaschine keine Änderung der senkrechten Belastung der Zugmaschine hervorruft, oder die so angeordnet sind, daß ein Höchstmaß des Eigengewichtes der Zugmaschine entweder auf die hintere oder vordere Achse verlagert wird. Solche Fahrzeuge benötigen ein bestimmtes Eigengewicht, um die erforderliche Reibung zwischen Boden und Rad zu erzielen. Das führte dazu, das Gewicht über die Festigkeit des Fahrzeugs hinaus zu erhöhen. Mit der Größe des Eigengewichtes müssen aber größere Massen beschleunigt werden. Die für die eigene Fortbewegung erforderliche Motorleistung fällt für die Zugleistung aus. Außerdem steigt der Reifenverschleiß. Für landwirtschaftliche Zwecke sind hohe Fahrzeugeigengewichte zum Teil schädlich und bedeuten unproduktiven Kraftstoffverbrauch.
  • Die Erfindung bezweckt die Verringerung des Eigengewichtes von Zugmaschinen, ohne die Reibung zu verringern. Ein in 3 und 4 drehstabgefederter Kniehebel r und 2 ist als Anhängekupplung am hinteren Teil 5 von Zugmaschinen 6 angeordnet. Durch die Zuglast wird ein Hebelkraftwerk betätigt, welches durch die Hebelübertragung durch die Zughakenkraft die Reibung erhöht. Durch das unterschiedliche Hebelarmverhältnis (r zu R) wird mit näherndem Abstand des Hebelarmes r zur vertikalen Fahrachse die Zugkraft an der Anhängeklaue 6 zum Teil auf den Raddruck übertragen. Die Anhängeklaue 6 ist auf dem Kniehebel 2 verstellbar. Daher können verschiedene Kräfteverhältnisse erzielt werden. Greift zum Beispiel die Anhängezugkraft in Höhe der Mitte des drehstabgefederten Kniehebelgelenkes 3 in Richtung a an, so wird der Kniehebel i um 3 nach hinten gezogen, wobei die Drehstabfeder in 3 gespannt wird. Dieser Vorgang allein hätte zur Folge, daß der hintere Teil des Schleppers gehoben würde. Da aber der Kniehel>e12 ebenfalls nach hinten gezogen wird und im Kniehebelgelenk .4 ebenfalls die Drehstabfeder gespannt wird, wirkt dieser Vorgang dem ersteren entgegen, so daß statt Hebung durch Spannkraft des Kniehel>elgelenkes 3 ein senkrechter Druck auf die gesamte horizontale Fahrachse bewirkt wird. Greift die Zugkraft aber höher bei b an, so verlagert sich dieser Druck vorwiegend auf das Fahrzeughinterteil und tiefer bei c vorwiegend auf das Vorderteil. Wirkt die Anhängelau bei Abwärtsfahrten anstatt als Zug- als Druckkraft, so würde unter Beibehaltung dieser Funktionsweise die Schlepperachse gehoben. Um dieses zu vermeiden und selbst bei Druckbeanspruchung Adhäsionsdruck zu erzielen, ist eine Hebelsperre 8 vorgesehen, die bei Abwärtsfahrten bzw. Drucklast bewirkt, daß nicht der Kniehebel i, sondern der Kniehebel 2 dadurch nach vorn gedrückt wird, daß die Drehstabfeder im Kniehebelgelenk 4 gespannt wird, wodurch ein senkrechter Druck auf die Schlepperachse ausgeübt wird.
  • Die Erfindung kann für jedes Fahrzeug vorteilhaft verwendet werden. Auch für Schienenfahrzeuge ist sie verwendbar. Die Anordnung kann an dem hinteren Ende von Zugmaschinen, Anhängern und auch am Vorderteil von Anhängefahrzeugen vorgenommen werden. Ebenso kann sie auch zwischen den Achsständen angeordnet werden und durch eine Zuggabel oder durch ein Zuggestänge eine Kupplung mit angehängten Lasten bilden.
  • Die Erfindung kann auch vorteilhafterweise bei landwirtschaftlichen Geräten verwendet werden. Hierdurch wird erreicht, daß Zugmaschinen so leicht wie möglich gebaut werden können, wodurch nur kleinere NZassen beschleunigt werden müssen und trotzdem entsprechend der jeweiligen erforderlichen Leistung unter Vermeidung schädlicher Bodenverdichtung genügend Reibung erzeugt und der Rad- und Straßenverschleiß verringert wird.
  • Die Zeichnungen zeigen in den Fig. i bis 4 Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Fig. i zeigt schematisch den Aufbau einer Zugmaschine mit der an ihrem Ende angeordneten neuen Anhänger-Kupplung, an der die Zugkraft in Richtung a angreift und über Kniehebel 2 und i und die drehstabgefederten Gelenke 4 und 3 Reibung erzeugt Fig.2 zeigt, wie Zugkraft in Reibung umgewandelt wird, indem der Kniehebel i durch eine Sperre 8 verhindert wird, sich nach vorn zu drücken; Fig.3 und 4 zeigen die konstruktive Durchführung.
  • Der Flansch 5 ist mit dem Drehstabfedergehäuse an der Zugmaschine befestigt; der Knieliebel i ist durch die Drehstabfeder 3 mit dem Flansch 5 und dem Federgehäuse und durch die Drehstabfeder 4 mit dem Kniehebel 2 verbunden. Das obere Ende des Kniehebels 2 dient als verstellbarer Angriffspunkt für eine Kupplungsglocke 6; der Flansch 5 ist bei 8 mit einem Sperrsteg verbunden. Dieser dient zur Sperrung des Kniehebels i bei horizontaler Druckbeanspruchung, um ein Ausweichen der Zugmaschine nach vorn zu verhindern.
  • Die gleiche Federwirkung inner- oder außerhalb der Gelenke kann auch durch jede andere Federart bewirkt werden. Von Bedeutung ist, daß die Knieliebel inner- oder außerhalb ihrer Gelenke unter Federspannung liegen.

Claims (4)

  1. PATL\TANSI'RICIIR: i. Anhänger-Kupplung für Fahrzeuge jeder Art, insbesondere Zugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Federspannkraft über Kniehebelgelenke horizontale Zugkräfte in vertikale Druckkräfte verwandelt werden.
  2. 2. Anhänger-Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannkraft der Kniehebelgelenke jegliche Art von Federn, wie Spiralfedern, Torsionsfedern, Biegefedern oder insbesondere Drehstabfedern oder Zug-Druck-Ringfedern, verwendet wird.
  3. 3. Anhänger-Kupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des unter Zug- oder Druckkraft ausschwingenden Kniehebels eine Kupplungsglocke angeordnet ist, die wahlweise in verschiedenen Stellungen (a, b, c) gefahren werden kann.
  4. 4. Anhänger-Kupplung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit oder ohne zusätzliche Verlängerungsgestänge in horizontaler Ebene an jeder beliebigen Stelle am Rahmen von Zugmaschinen befestigt werden kann.
DEH157A 1949-10-21 1949-10-21 Anhaenger-Kupplung fuer Fahrzeuge, insbesondere Zugmaschinen Expired DE807251C (de)

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