DE807257C - Verfahren fuer den Zusmannenbau von Laeufen einer Feuerwaffe und Feuerwaffe mit nachdiesen Verfahren zusammengefuegten Laeufen - Google Patents

Verfahren fuer den Zusmannenbau von Laeufen einer Feuerwaffe und Feuerwaffe mit nachdiesen Verfahren zusammengefuegten Laeufen

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DE807257C
DE807257C DES216A DES0000216A DE807257C DE 807257 C DE807257 C DE 807257C DE S216 A DES216 A DE S216A DE S0000216 A DES0000216 A DE S0000216A DE 807257 C DE807257 C DE 807257C
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barrels
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welded
welding
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DES216A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/06Plural barrels
    • F41A21/08Barrel junctions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/0026Arc welding or cutting specially adapted for particular articles or work
    • B23K9/0052Welding of pipe panels

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Description

Die Erfindung betrifft den Zusammenbau von Läufen einer Feuerwaffe, insbesondere denjenigen der neben- oder übereinander angeordneten Läufe eines Jagdgewehres.
Die beiden Läufe eines Jagdgewehres werden von zwei Rohren gebildet, die im allgemeinen mit Hilfe von Längsstreifen und Stegen zusammengehalten werden, die weich oder hart miteinander verlötet sind. Die Weichlötung hat eine große Zerbrechlichkeit der Anordnung zur Folge, die sich unter den durch das Schießen hervorgerufenen Schwingungen häufig lockert. Die Hartlötung ergibt eine widerstandsfähige Vereinigung, aber der Hartlötvorgang zwingt dazu, die Anordnung auf hohe Temperatur zu bringen, was den Nachteil hat, daß die Rohre deformiert werden und daß ihre metallurgischen Eigenschaften verschlechtert werden; es ist infolgedessen eine Nachrichtung notwendig, die die Fertigung verteuert.
Die Erfindung bezweckt eine Behebung oben- ao genannter Nachteile und eine Erzielung einer widerstandsfähigen Verbindung ohne jegliche Deformation der Rohre, wodurch die zusätzlichen Arbeitsgänge" einer Nachrichtung vermieden werden; sie gestattet die Ausrichtung der Rohre auf einfache Weise, wobei letztere ihre ballistischen und metallurgischen Eigenschaften beibehalten.
Es hat sich gezeigt, daß die Ergebnisse, die für
die Läufe einer Feuerwaffe von besonderer Bedeutung sind, durch die Anwendung einer elektrischen Schweißung mit oder ohne Zusatzmetall für die Vereinigung der Rohre, Streifen und Stege erreicht werden; eine solche Schweißung, hergestellt im Widerstands- oder Stumpfschweißverfahren, kann tatsächlich mit vernachlässigbar kleinem Wärmeaufwand ausgeführt werden, und es hat sich gezeigt, daß die Rohre unter diesen Umständen keine ίο Deformation erleiden und daß es unnötig ist, sie danach noch Xachrichtungsprozessen zu unterwerfen.
Gemäß einer besonders vorteilhaft erscheinenden Ausführungsart wendet man eine Punktschweißung an, beispielsweise an den Stellen, an welchen die Stege über die Länge der Läufe verteilt liegen, jedoch liegt die Herstellung einer ununterbrochenen Schweißung durchaus im Rahmen der Erfindung.
Im Falle übereinanderliegender Läufe wird die Vereinigung der Läufe beispielsweise durch Stege, die zwischen den beiden Läufen angeordnet werden, erreicht, und auf dem Oberlauf wird der übliche Visierstreifen in gleicher Weise angeschweißt. Im Falle nebeneinanderliegender Läufe können die Verbindungsstege mit dem üblichen Visierstreifen einen Körper bilden und elektrisch, wie vorstehend angegeben, mit den beiden Rohren verschweißt werden. Indessen kann die Schweißung der Stege, die an beiden Rohren eines Jagdgewehres gleichzeitig durchgeführt wird, gewisse Schwierigkeiten bei der Ausführung bieten, die infolge von Unterschieden des Ohmschen Widerstandes in den Berührungspunkten der beiden Rohre auftreten, und in gewissen Fällen kann diese gleichzeitige Schweißung ungleichmäßige Bindungen und ebenfalls ungleichmäßige Metallverwerfungen ergeben, was zu einer schlechten Verbindung der Läufe führt, die dann eine unvollkommene Konvergenz aufweisen.
Eine besonders vorteilhafte Anwendungsart der Erfindung besteht darin, daß man die vorher angeführten Querstege oder Querstreifen aus zwei Teilen bildet, die beispielsweise längs einer vertikalen oder horizontalen Ebene, je nachdem, ob es sich um neben- oder übereinanderliegende Läufe handelt, aneinanderpassen, wobei die beiden Halbstege in zwei getrennten Arbeitsgängen elektrisch an die Rohre angeschweißt und dann längs ihrer Paßflächen miteinander verschweißt werden. Auf diese Weise kann nach dem Aufschweißen der Halbstege auf die Rohre jedes derselben die erforderliche Bearbeitung zur Erzielung der gewünschten Konvergenz erhalten, und die Vereinigung der beiden Rohre wird durch Verschweißung der beiden Halbstege unter sich erzielt. Bei nebeneinanderliegenden Läufen weisen die Stege ein Profil auf, das die Aufnahme des Visierstreifens erlaubt.
Diese Anwendungsart weist den Vorteil auf, daß jeder Arbeitsgang nur eine Schweißung umfaßt, wodurch einerseits die Durchführung an sich erleichtert wird und andererseits die durch das beim Schweißen auftretende Verziehen hervorgerufenen Ungenauigkeiten auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden, wodurch es wiederum möglich ist, den Rohren die gewünschte Konvergenz zu geben.
Verschiedene Anwendungsarten der Erfindung werden im folgenden an Hand von Beispielen und unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben, in welchen
Fig. ι und 2 jeweils einen Seiten- und einen Aufriß darstellen, welche die Außenansicht der übereinandergesetzten Läufe eines Jagdgewehres gemäß Erfindung zeigen,
Fig. 3 und 4 zwei analoge Risse darstellen, welche die"Außenansicht der nebeneinandergesetzten Läufe eines Jagdgewehres gemäß Erfindung zeigen,
Fig. 5 und 6 einen Aufriß und einen Querschnitt durch die Rohre eines Gewehres mit übereinanderliegenden Läufen, die mittels zweiteiliger Stege aneinandergesetzt sind, zeigen,
Fig. 7 und 8 einen Aufriß und einen Querschnitt durch die Rohre eines Gewehres mit nebeneinanderliegenden Läufen, die mittels zweiteiliger Stege zusammengesetzt sind, darstellen.
In den Fig. 1 und 2 ist der Oberlauf mit 1, der Unterlauf mit 2 bezeichnet; diese beiden Läufe sind durch die elektrische Verschweißung der Stege 3, die in geeigneter Weise auf die Länge der Läufe verteilt sind, miteinander verbunden. Außerdem ist auf dem Oberlauf 1 in gleicher Weise durch elektrische Schweißung der übliche Visierstreifen 4 befestigt; man kann diesen Streifen entweder direkt anschweißen oder elektrisch auf dem Lauf Füßchen 5 anschweißen, die stegförmig sind und die einen Teil des Visierstreifens bilden.
In den Fig. 3 und 4 sind die beiden nebeneinänderliegenden Läufe mit 6, 7 bezeichnet, und der Visierstreifen 8 ist auf beiden Läufen befestigt, die er durch elektrische Verschweißung mit den Stegen 9, die wiederum einen Körper mit dem Streifen 8 bilden, vereinigt.
Die aufeinanderfolgenden Stege können auch durch einen Längsstreifen oder durch den Visierstreifen selbst ersetzt werden, und die Schweißung kann sich auch über die ganze Länge dieses Streifens erstrecken, ohne daß der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Die Anwendung der elektrischen Schweißung geschieht mittels aller geeigneten bekannten Verfahren, beispielsweise durch die Einführung λόπ no Elektroden in das Innere der Läufe.
In den Fig. 5 und 6 wird die Vereinigung der Läufe durch ähnliche Stege, wie oben beschrieben, erzielt, aber jeder davon ist in zwei Stücke 10, 11 unterteilt, die längs einer Horizontalebene aneinanderpassen. Die Halbstege 10 werden zuerst elektrisch an den Lauf 1 und die Halbstege 11 an den Lauf 2 angeschweißt, dann wird nach geeigneter Bearbeitung die Vereinigung der Läufe durch elektrische Verschweißung der Halbstege 10 mit den Halbstegen 11 erzielt.
In den Fig. 7 und 8 sind mit 6, 7 die beiden nebeneinanderliegenden Läufe bezeichnet, und die Vereinigung dieser Läufe geschieht wie im Fall der Fig. 5, 6 durch Halbstege 12, 13, die in diesem Fall längs einer Vertikalebene aneinanderpassen; die
Profile dieser Halbstege sind in entsprechender Form gearbeitet, um oben den Visierstreifen 14 aufzunehmen. Man schweißt wie im Fall der Fig. 5, 6 zuerst elektrisch die Halbstege 12, 13 an die Läufe 6, 7, dann, nach geeigneter Bearbeitung, wird die Vereinigung der Läufe mittels elektrischer Verschweißung der Halbstege 12 mit den Halbstegen 13 erzielt.
Man kann natürlich für das Aneinanderpassender Halbstege unter sich auch andere Querschnitts formen als die Ebene vorsehen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Verfahren für den Zusammenbau von Läufen einer Feuerwaffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusammenfügung durch Anschweißen der Läufe an Stege oder Streifen mittels elektrischer Schweißung mit oder ohne Zusatzmetall ohne großen Wärmeaufwand geschieht, so daß die Läufe keinerlei Deformation unterworfen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zweiteilige Stege verwendet werden, die beispielsweise längs einer vertikalen oder horizontalen Ebene aneinanderpassen, je nachdem, ob die Läufe nebeneinander oder übereinander angeordnet sind, wobei die Halbstege zuerst elektrisch an die Läufe angeschweißt werden und die Vereinigung der Läufe sodann nach einer geeigneten Bearbeitung durch elektrische Verschweißung der Halbstege unter sich vollzogen wird (Abb. 5 bis 8).
3. Feuerwaffe mit durch das Verfahren gemäß .Anspruch 1 und 2 zusammengefügten Läufen, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei Läufe (1,2) sowie Stege (3) oder Streifen (4) aufweist, die an jedem der Läufe elektrisch angeschweißt sind, wobei die Läufe übereinander angeordnet sind und der Visierstreifen (4) elektrisch an dem oberen Lauf (1) angeschweißt ist, sei es direkt oder mit Hilfe stegförmiger Füßchen (5).
4. Feuerwaffe mit durch das Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2 zusammengebauten Läufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Läufe nebeneinander angeordnet sind und elektrisch an Stege angeschweißt sind, die zusammen mit dem Visierstreifen einen Körper bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Θ 609 6.51
DES216A 1943-09-02 1949-10-23 Verfahren fuer den Zusmannenbau von Laeufen einer Feuerwaffe und Feuerwaffe mit nachdiesen Verfahren zusammengefuegten Laeufen Expired DE807257C (de)

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DES216A Expired DE807257C (de) 1943-09-02 1949-10-23 Verfahren fuer den Zusmannenbau von Laeufen einer Feuerwaffe und Feuerwaffe mit nachdiesen Verfahren zusammengefuegten Laeufen

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