DE807680C - Antriebstrommel fuer die Spindeln von Ringspinnmaschinen u. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Antriebstrommel fuer die Spindeln von Ringspinnmaschinen u. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE807680C
DE807680C DEP16366D DEP0016366D DE807680C DE 807680 C DE807680 C DE 807680C DE P16366 D DEP16366 D DE P16366D DE P0016366 D DEP0016366 D DE P0016366D DE 807680 C DE807680 C DE 807680C
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DE
Germany
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drum
drive drum
sheet metal
spindles
longitudinal
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Expired
Application number
DEP16366D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Zinser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SUEDD SPINDELWERKE ZINSER DIPL
Original Assignee
SUEDD SPINDELWERKE ZINSER DIPL
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Publication date
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14—Details
    • D01H1/20—Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24—Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241—Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Antriebstrommel für die Spindeln von Ringspinnmaschinen u. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung Die zum Antrieb der Spindeln von Ringspinnmaschinen und ähnlichen Maschinen dienenden hohlen zylindrischen Trommeln werden bisher au: gezogenen Töpfen zusammengesetzt. Dazu sind mehrere Zieharbeitsvorgänge und zwischen diesen eine entsprechende Anzahl von Zwischengliiltoperationen notwendig, die große Ziehpressen und große Glühöfen erfordern, wenn die Fertigung einigermaßen wirtschaftlich sein soll. Nach dem Ziehen müssen sodann an den einzelnen Töpfen auf einer Drückbank die Einpässe zum Überschieben des anschließenden Topfes eingedrückt und auf genaue Länge beschnitten und schließlich muß in dein Boden jedes Topfes ein Loch augestanzt werden. damit die Trommel gegebenenfalls mit einer durchgehenden @@'elle versehen und Reste des beim Zusammensetzen in die Töpfe gekommenen Lötmetalls wieder entfernt «erden können. Das Herausstanzen kreisförmiger Scheiben au: den Topfböden ist auch im Interesse einer möglichst sparsamen Fertigung erwünscht, weil jene Stellen, welche zusammengelötet «-erden, vorher verzinnt «erden müssen und beim Vorhandensein eines vollen Bodens dieser ganze Boden, also eint Vielfaches der tatsächlich zu lötenden Oberfläche, mitverzinnt werden mühte und dadurch ein unnötig hoher Verbrauch an Zinn bedingt würde. Auch zur Erzielung möglichst geringer umlaufender Massen der Trommeln ist die Anordnung einer entsprechenden Aussparung in den Trommelböden erwünscht.
  • Die vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß lediglich der äußere Rand des Topfhodens zum Zwecke einer Versteifung praktische Bedeutung hat, auf den Topfboden als solchen also von vornherein verzichtet werden kann. Darauf fußend, schlägt der Erfinder vor, die Trommel nicht aus gezogenen Töpfen zusammenzusetzen, sondern aus mehreren gerundeten Blechschüssen, die längs ihrer Längsnähte verschweißt sind. Jeder dieser Blechschüsse besitzt an einem Ende einen eingedrückten zylindrischen Einpaß und an diesen anschließend einen nach innen umgebördelten Versteifungsrand. Es kann aber auch die ganze Trommel aus einem einzigen gerundeten Blechmantel mit geschweißter Längsnaht bestehen, an dessen beiden Enden Böden eingesetzt sind, welche die Nahen für die Wellen tragen.
  • Das Herstellung#,verfahren gestaltet sich bei dieser Ausführung der Trommel erheblich einfacher und wirtschaftlicher als bei den bisher gebräuchlichen Verfahren. Die einzelnen Schüsse werden aus zylindrisch gerundeten Blechtafeln gebildet, die längs ihrer Längsnähte verschweißt und, soweit erforderlich, je nach einem Ende mit einem zylindrischen Einpaß und einem an diesen anschließenden, nach innen gedrückten Versteifungsrand versehen und auf genaue Länge beschnitten sind. Das Eindrücken und Umbördeln kann in einem Arbeitsgang auf einem entsprechend ausgebildeten Dorn erfolgen. Durch Nachdrücken oder Kalibrierziehen wird eine genau rund laufende saubere Manteloberfläche erzielt, wobei die an der Schweißnaht entstandene Wulst geglättet wird.
  • Statt aus mehreren Schüssen kann man die Trommel auch, wie erwähnt, aus einem Stück fertigen, indem man sie aus einer entsprechend langen Blechtafel rundet und an der Längsnaht verschweißt, worauf die Schweißstelle geglättet, die Trommel geglüht und auf einen Dorn aufgezogen und mittels Ziehens durch einen Ziehring oder Drückens mit einer Druckrolle nachkalibriert wird. In diese Trommel können auch erforderlichenfalls zur Versteifung noch ein oder zwei Zwischenböden eitigelcitet oder eingenietet werden.
  • Zur weiteren Versteifung der Trommel können sowohl bei Fertigung aus einem Stück als auch bei Zusammensetzung aus mehreren Schüssen über den ganzen Trommelmantel flache wellenförmig über den Trommelquerschnitt verteilte Längsrillen atigebracht bzw. eingezogen werden, wodurch der Werkstoff zugleich zusätzlich verformt und verfestigt wird. An Stelle einer Längsrillung kann mit ähnlichem Erfolg auch eine Querrillung in Gestalt parallel oder schraubenförmig verlaufender Wellen vorgenommen werden.
  • Das neue Herstellungsverfahren hat gegenüber dem Bisher üblichen eine sehr erhebliche Ersparnis an Werkstoff und li:deutendgeringere Herstellungskosten zur Folge. Bei Trommeln von 250 mm 0 beispielsweise können nach dem bisherigen Ziehverfahren aus einer handelsüblichen Blechtafel von 2 X i qm nur zwei Trommeltöpfe gewonnen werden, deren Böden nachträglich entsprechend gelocht werden müssen; bei dem Verfahren nach der Erfindung dagegen reicht die gleiche Blechtafel zur Herstellung von fünf Trommeltöpfen aus. Zur Fertigung sind keine verwickelten und kostspieligen Einrichtungen erforderlich, vielmehr nur eine einfache alte Drehbank. Die Längsnähte können sowohl maschinell als auch von Hand geschweißt werden, in letzterem Falle vorzugsweise durch Frauen, die für die Behandlung dieser feinen Bleche meist eine feinere Hand haben. Die Breite des. umgebördelten Versteifungsrandes kann sehr gering gewählt werden, was eine entspr:chende Verringerung des Werkstoffs bedingt und eine Herabsetzung des Gewichts ermöglicht. Im gleichen Sinne wirkt auch die obenerNvähnte Nillung der Blechmäntel, welche eine Versteifung zur Folge hat und deshalb die Anwendung gering.rer Wandstärke gestattet. Einige Austführungsheispiele von Antriebstrommeln nach der Erfindung sind in der Zeichnung in rein schematischer Forin dargestellt.
  • Fig. i ist ein LängssJniitt durch eine aus mehreren Schüssen zusanim;iigesetzte Trommel.
  • Fig. 2 ein ebensolcher Scliiiitt durch einen einzelnen Trommelschuß, Fig. 3 ein Schnitt durch ::inen Troininelschuß mit quer laufenden Rillen, Fig. 4 in größerem Maßstab ein Teilschnitt durch einen Trommelmant;l mit Längsrillen, Fig. 5 eine Längsansicht einer aus einem Stück bestehenden Trommel, Fig.6 ein Schnitt durch den Trommelmantel nach der Linie A-_4 in Fig. 5.
  • Die Antriebstrommel nach Fig. t und 2 ist beispiels",eise aus sechs Trommelschüssen t°, tb usw. zusammengebaut. die aus rund geliagenen Blechmänteln mit zylindrischem Hauptteil 2, eingedrücktem zylindrischem Einpaß 3 und umgebördeltem Rand .4 bestehen. Die einzelnen Schüsse sind längs ihrer Längsnähte i i versch-,veißt und an den durch die Einpässe bestimmten Verbindungsstellen miteinander verlötet. Die Trommelböden 5 sind in die beiden äußeren Trommelschüsse eingeschoben und tragen die Naben 6 für die Antriebswellen 7. An Stelle unterteilter Antriebswellen kann auch eine durchlaufende Welle vorgesehen werden.
  • Fig.3 zeigt einen Trommelschuß grundsätzlich gleicher Art, bei welchem der Blechmantel dadurch versteift ist, daß sich quer Tiber den Mantel wellenförmige Erhöhungen bzw. Vertiefungen 8 ziehen.
  • Fig..4 ist ein vergrößerter Ausschnitt aus einem Trommelmantel, der durch wellenförmig verteilte Längsrillen 9 versteift ist.
  • Fig. 5 zeigt eine Antriebstrommel, deren Mantel io aus einem einzigen Stück Blech gebogen ist, das gleichfalls, wie aus Fig. 6 ersichtlich, durch Längsrillen versteift ist. Diese Trommel besitzt nur die beiden Böden 5 an ihren Enden, durch welche der Trommelmantel zentriert Lind rund gerichtet wird, ohne daß Zwischenböden erforderlich sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebstrommel für die Spindeln von Ringspinnmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zylindrisch gebogenen Blechschüssen (t°, tb usw.) besteht, die längs der Längsnaht (i t) verschweißt sind.
  2. 2. Antriebstrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Trommelschüsse (ja, i6 usw.) an einem Ende einen eingedrückten zylindrischen Einpaß (3) und an diesen anschließend einen nach innen umgebördelten Versteifungsrand (4) besitzen.
  3. 3. Antriebstrommel für die Spindeln von Ringspinnmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die ganze Trommel aus einem gerundeten Blechmantel (io) mit geschweißter Längsnaht (i i) und an beiden Enden eingesetzten Böden (5) besteht, welche die Naben (6) für die Wellen (7) tragen. .1.
  4. Antriebstrommel nach Anspruch i bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trommelmantel mit wellenförmig über den Umfang verteilten flachen Längsrillen (9) versehen ist.
  5. 5. Antriebstrommel nach dem Anspruch i bzw. 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trominelmantel mit quer zur Längsachse verlaufenden wellenförmigen Erhöhungen und Vertiefungen (8) versehen ist.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung der Antriebstrommel gemäß den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Trommelschüsse (ja, i6 usw.) aus einer Blechtafel rund gebogen, sodann längs der Längsnähte (i i) verschweißt, daran anschließend auf einem Dorn mit einem eingedrückten zylindrischen Einpaß (3) und einem umgebördelten Versteifungsring (4) versehen und auf genaue Länge beschnitten werden, worauf die Oberfläche durch Nachdrücken oder Kalibrierziehen genau rund laufend gemacht und die Schußnaht geglättet wird.
DEP16366D 1948-10-02 1948-10-02 Antriebstrommel fuer die Spindeln von Ringspinnmaschinen u. dgl. und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE807680C (de)

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DE (1) DE807680C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244659B (de) * 1961-07-03 1967-07-13 Tankbau Weilheim Ag Doppelwandiger geschweisster Lagerbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1244659B (de) * 1961-07-03 1967-07-13 Tankbau Weilheim Ag Doppelwandiger geschweisster Lagerbehaelter

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