DE807685C - Verfahren zur Herstellung von monosulfoniertem Resorcin - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von monosulfoniertem Resorcin

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DE807685C
DE807685C DEP28400A DEP0028400A DE807685C DE 807685 C DE807685 C DE 807685C DE P28400 A DEP28400 A DE P28400A DE P0028400 A DEP0028400 A DE P0028400A DE 807685 C DE807685 C DE 807685C
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DE
Germany
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resorcinol
acid
nitrobenzene
reaction
monosulfonated
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Expired
Application number
DEP28400A
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English (en)
Inventor
Willard D Peterson
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GAF Chemicals Corp
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General Aniline and Film Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von monosulfoniertem Resorcin Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Sulfonieren von 2, q.-Dioxvbenzol (Resorcin) und im besonderen die Herstellung des Monosulfonsäurederivats des Resorcins.
  • Das Monosulfonsäurederivat des Resorcins ist bisher hergestellt worden, indem fein gepulvertes Resorcin mit einer äquimolekularen Menge konzentrierter Schwefelsäure (66° Be) in der Kälte behandelt worden ist. Bei diesem Verfahren wird das Reaktionsgemisch in Wasser gelöst und die erhaltene Lösung mit Bariumcarbonat abgesättigt. Sie wird dann mit Holzkohle entfärbt und zur Trockne eingedampft, damit die Bariumsalze der Resorcinmonosulfonsäure erhalten «erden. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß, da es die Verwendung konzentrierter Schwefelsäure erfordert, eine Verfärbung entsteht, die später durch Behandlung mit Holzkohle beseitigt werden muß. Es erfordert auch ein zeitraubendes Eindampfen, um die Salze der Resorcinmonosulfonsäure abzuscheiden.
  • Es ist auch bereits die Sulfonierung von Resorcin und verwandter Produkte durch Behandlung mit Chlorsulfonsäure vorgeschlagen worden. Nach diesem Verfahren sind jedoch nur die disulfonierten Produkte oder bestenfalls Gemische der disulfonierten und monosulfonierten Derivate des Resorcins erhalten worden. So wird, wenn Chlorsulfonsäure mit Resorcin im Verhältnis 2 : 1 in Schwefelkohlen- Stoff als Lösungsmittel bei o° oder bei Zimmertemperatur zur Reaktion gebracht wird, Resorcin-.4, 6-distilfonsäure gebildet. Wenn äquitnolekulare Mengen von Chlorsulfonsäure und Resorcin im gleicheit I_ösungsinittel oder in Chloroform oder Äther oder ähnlichen für die Reaktionskomponenten inerten Verdünnungsmitteln miteinander zur Reaktion gebracht werden, so wird ein Gemisch aus (lern disulfonierten Resorcin und dem monosulfonierten Resorcin nach folgenden Reaktionsgleichungen erhalten. Es wurde nun gefunden, daß das @lonosulfonsäuredericat des Resorcins, d. h. die 2, 4-Dioxybenzolsulfonsäure, in reiner Form durch ein sehr einfaches Verfahren erhalten werden kann, das keine Entfärbung und auch kein Aussalzen oder Eindampfen erfordert, um die reine Resorcinmonosulfonsäure zu erhalten. Dieses Verfahren besteht darin, daß die Chlorsulfonsäure und das Resorcin in Gegenwart von Nitrobenzol als inertes Verdünnungsmittel für die Reaktionskomponenten miteinander zur Reaktion gebracht werden.
  • Bei der Reaktion der Chlorstilfonsäure mit dem Resorcin, die nach den vorstehenden Gleichungen \herläuft, neigen das Resorcin und die anfänglich gebildete Resorcinmonosulfonsäure zum Umsatz mit der restlichen Chlorsulfonsäure, solange beide Resorcinprodukte in dem Reaktionsgemisch vorhanden sind. Wenn dagegen die Reaktion in Gegenwart von Nitrobenzol als Verdünnungsmittel durchgeführt wird, so fällt das ursprünglich gebildete Monosulfonsäuredericat des Resorcins unmittelbar nach seiner Bildung aus, da die llonosulfonsäure in Nitrobenzol unlöslich ist. Obgleich die Reaktion 2 die stärkere der miteinander ablaufenden Reaktionen ist, so wird somit doch nur das Monosulfonsäuredericat als Produkt gebildet, da es ausfällt und aus dem Reaktionsbereich genau so schnell entfernt wird, wie es gebildet wird.
  • Das Verfahren wird durchgeführt, indem entweder das eine Reaktionsmittel oder beide mit dem N itrobenzolcerdiinnungsmittel gemischt und das eine Reaktionsmittel dann der Lösung des anderen in dem Verdünnungsmittel zugesetzt wird. Es wurde für am zweckmäßigsten befunden, ein Gemisch atis der Chlorsulfonsäure und dem Verdünnungsmittel einem Gemisch aus Resorcin und dem Verdünnungsmittel zuzusetzen. Es ist auch zweckmäßig, etwa ä(luimolekular_- Mengen von Chlor-Z> und Resorcin miteinander zur Reaktion zu bringen. Die Geschwindigkeit des Mischens der Reaktionsmittel scheint nur wenig Einfluß auf die Herstellung des monosulfonierten Produktes zu haben, und sie hat keinen merklichen Einfluß auf die Ausbeute. Die Temperatur, bei welcher die Reaktion durchgeführt wird, scheint nur geringen Einfluß auf die Ausbeute zu haben, und sie hat keinen Einfluß auf die Reinheit des Produktes. Die Reaktion ist bei Temperatttren zwischen 15 und durchgeführt worden ohne wesentlichen Einfluß weder auf die Ausbeute noch auf die Reinheit, und es scheint auch kein wesentlicher Unterschied in der Ausbeute oder Reinheit des Reaktionsproduktes aufzutreten, gleichgültig, ob man die Temperatur während der Reaktion ansteigen läßt oder sie beispielsweise auf 15 oder 6o° C konstant hält. Abgesehen von einigen Abweichungen in der Ausbeute scheint auch die Menge des \ itrobenzolcerdünnungsmittels keinen Einfluß auf die Reaktion zu haben. Es wurde jedoch gefunden, daß sich mit einer Vergrößerung der Menge des Verdünnungsmittels die Ausbeute an Resorcintnonosulfoiisäure verringert. Andererseits muß jedoch genügend Verdünnungsmittel benutzt werden, daß wenigstens eine teilweise Lösung des Resorcins gewährleistet ist, damit die Reaktion mit der Chlorsulfonsäure unter Bildung des monosulfonierten Resorcins glatt verläuft.
  • Die 2, 4-Dioxybenzolsulfonsäure dieses Verfahrens und ihre Salze können als Zwischenprodukte bei der Herstellung von Farbstoffen benutzt werden. Sie sind besonders als Azokomponenten für die Herstellung von Azofarbstoffbildern in Reproduktionsmaterialien für das Diazotvp-Lichtpauscerfähren u. dgl. sehr wertvoll.
  • Die Herstellung der z, 4-Dioxyl)enzolsulfonsäure wird durch die folgenden Beispiele näher ceranschaulicht, in denen, wenn nichts anderes angegeben ist, unter Teilen Gewichtsteile zu verstehen sind.
  • Beispiel t Zu einer Lösung von 66o Teilen Resorcin in 3320 Teilen Nitrobenzol werden bei 4o° unter Rühren 699 Teile Chlorsulfonsäure in 4i5 Teilen Nitrobenzol innerhalb 2 bis 3 Minuten zugesetzt, wobei die Temperatur auf 6o bis 65° ansteigt. Beim Abkühlen auf 5° scheidet sich ein leicht bräunlicher fester Niederschlag von 2, 4-Dioxybenzolsulfoitsäure in hoher Reinheit und in praktisch quantitativer Ausbeute ab. Beispiel e Zu einem Gemisch aus 22o Teilen Resorcin und 166o Teilen Nitrobenzol werden 232 Teile Chlorsulfonsäure in 415 Teilen Nitrobenzol unter Rühren rasch zugesetzt; die Temperatur wird durch äußere Kühlung auf 15 bis 20° gehalten. Es wird eine praktisch quantitative Ausbeute von reiner 2, 4-Dioxybenzolsulfonsäure als hellbrauner fester Stoff erhalten. Beispiel 3 Zu einem Gemisch aus 22o Teilen Resorcin und 1245 Teilen Nitrobenzol von Zimmertemperatur wird ein Gemisch von 235 Teilen C1 S03 H in 415 Teilen Nitrobenzol innerhalb 3 Stund-In unter Rühren langsam zugesetzt. Die Reaktionstemperatur steigt von Zimmertemperatur auf 4o°. Nach dein Abkühlen des Reaktionsgemisches werden 37o Teile hellbraune, sehr reine 2, 4-Dioxvl>ettzolsulfonsätire durch Filtration abgeschieden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Verfahren zur Herstellung von monosulfoniertem Resorcin, dadurch gekennzeichnet, daß Chlorsulfonsäure und Resorcin, in Nitrobenzol miteinander zur Reaktion gebracht werden und die gebildete Resorcinmonosulfonsäure aus dem Reaktionsgemisch abgeschieden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß etwa äquimolekulare ?Mengen von Chlorsulfonsäure und Resorcin benutzt werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lösung von Chlorsulfonsäure in Nitrobenzol und eine Lösung von Resorcin in Nitrobenzol unter Rühren miteinander gemischt werden, da: Reaktionsgemisch abgekühlt und die Resorcinmonosulfonsäure aus diesem beispielsweise durch Filtration abgeschieden wird.
DEP28400A 1947-11-28 1948-12-31 Verfahren zur Herstellung von monosulfoniertem Resorcin Expired DE807685C (de)

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