DE807931C - Abkantpresse - Google Patents

Abkantpresse

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Publication number
DE807931C
DE807931C DEP32970D DEP0032970D DE807931C DE 807931 C DE807931 C DE 807931C DE P32970 D DEP32970 D DE P32970D DE P0032970 D DEP0032970 D DE P0032970D DE 807931 C DE807931 C DE 807931C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
recesses
press brake
press
pressure
brake according
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Expired
Application number
DEP32970D
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Artmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUDWIG ARTMANN MASCHINENFABRIK
Original Assignee
LUDWIG ARTMANN MASCHINENFABRIK
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/02Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on press brakes without making use of clamping means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Die recht erheblichen Anschaffungskosten einer Abkantpresse haben eine Reihe von Betrieben veranlaßt, sich selbst Pressen für den eigenen Betrieb zu erstellen, wobei die teuren Konstruktionen der industi iell hergestellten Pressen in der Regel durch Trägerkonstruktionen ersetzt sind. Auch die Erfindung zeichnet sich durch eine solche Trägerkonstruktion. aus, unterscheidet sich aber von den behelfsmäßig erstellten Pressen durch eine besondere Trägerkonstruktion, die einmal einen serienmäßigen Bau solcher Pressen, zum anderen einen hydraulischen bzw. pneumatischen Antrieb mit einstellbarem Hub gestattet. Die Erfindung zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß die beiden Stirnträger zur Aufnahme des bewegbaren Druckträgers und dieser derart mit Ausnehmungen versehen sind, daß zwischen dem Druckträger und dem zwischen den Ausnehmungen der Stirnträger verbleibenden Steg Zwischenlagen einfügbar sind, die eine genaue Einstellung des gewünschten Hubs ermöglichen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Presse im Ouerschnitt, Abb. 2 einen Teil der Seitenansicht und Abb. 3 einen Schnitt durch Abb. 2.
  • Mit i ist der eine der beiden Stirnträger und mit 2 der feste und mit 3 der anhebbare Druckbalken dargestellt. Die Stirnträger i sind zum Durchstecken der Druckbalken 2 und 3 sowie der Druckleisten 2a und 3a mit Ausnehmungen versehen, von denen die oberen zur Aufnahme des Druckbalkens 2 nachträglich mit Laschen 4 wieder abgedeckt sind. Zwischen den beiden unteren Ausnehmungen 5 und 6 verbleibt ein Steg 7, der als oberer Begrenzungsanschlag für den Druckbalken 3 dient, wenn dieser mit seinem unteren, mit einem Anschlagauge versehene Flansch in seine Höchststellung gefahren ist. Der Antrieb erfolgt hydraulisch durch Kolben 8 mit Zylinder g.
  • ?nnerhalb der Ausnehmungen 6 weist auch der Preßbalken 3 beidenends je eine Ausnehmung io auf, die es zusammen mit den Ausnehmungen 6 der Stirnträger i gestattet, Zwischenlagen ii auf das Anschlagauge 3b des Preßbalkens 3 zu legen. Dadurch wird zur Einstellung des jeweils gewünschten Preßhubs der Preßbalken 3 zum mehr oder weniger zeitigen Anschlag an den Stirnträgersteg 7 gebracht. Auch gestatten. die sozusagen über Kreuz (s. Abb. 3) angeordneten Ausnehmungen 6 und io das Einführen von Zwischenlagen zwischen Preßkolben 8 und Preßbalken 3, um diesen, wenn erforderlich, in Schräglage anzuheben. Zwischen den beiden Stirnträgern i befinden sich zur Einstellung der unteren Hubbegrenzung zwei Spindeln 12.
  • Die neue Abkantpresse weist gegenüber den bekannten sowohl mechanisch als auch hydraulisch angetriebenen Pressen eine Reihe von beachtlichen Vorzügen auf. Zunächst gewährleisten die einfügbaren Zwischenlagen ii, daß jede gewünschte Winkelkantung unter Beibehaltung desselben Unterteils 3a hei vollem Preßdruck erfolgt, was bei den bekannten hydraulischen Pressen nicht möglich ist. Sodann ist man in der Lage, durch Einführen von Zwischenlagen zwischen einen der beiden Preßkolben 8 und den Druckbalken 3, letzteren in Schräglage anzuheben, um mit Steigung versehene Kantungen vornehmen zu können. Auch ist von Bedeutung, daß bekanntlich sowohl Stärke als auch der Härtegrad der zu kantenden Werkstücke verschieden ist. Man hat es bei der neuen Presse in der Hand, diese Unterschiede durch Verschieben des Werkstücks nach dem einen oder anderen Ende des Preßbalkens 3 hin auszugleichen.
  • Statt der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel beschriebenen Zwischenlagen i i können natürlich auch andere Mittel Verwendung finden. So kann die obere Hubbegrenzung beispielsweise auch dadurch erzielt werden, daß zwischen den Unterflansch des Preßbalkens 3 und den Steganschlag ; eine spindel-, keil-oder sonstförmige Vorrichtung geschaltet wird, die dank der Ausnehmungen 6 und io von außen her betätigt werden kann. Im Rahmen der Erfindung ist es belanglos, ob die Presse als Unterdruck- (wie dargestellt) oder als Oberdruckpresse ausgebildet ist. Auch ist es natürlich möglich, die Erfindung an Pressen vorzusehen, die an Stelle der Trägerkonstruktion eine solche mit Blech- oder sonstigen Wangen aufweisen. Angewendet auf Pressen mit Trägerkonstruktion bietet die Erfindung den Vorteil, daß beim Kanten das der Presse abgekehrte Werkstückende weiter nach der Presse hin ausladen kann, als es die üblichen Pressen gestatten, weil oberhalb des oberen Druckbalkens 2 keine störende Wand vorhanden ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. HNdraulisch bzw. pneumatisch angetriebene Abkantpresse, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwangen (i) zur Führung des bewegbaren Druckbalkens (3) und letzterer derart mit Ausnehmungen (5, 6 bzw. io) versehen sind, daß zwischen den Ausnehmungen (5 und 6) der Stirnwangen (i) ein als obere Hubbegrenzung dienender Wangensteg (7) verbleibt, dessen Abstand von der Unterkante der Druckbalkenausnehmungen (io) durch Einlagen (ii) oder eine spindel-, keil- oder sonstförmige Vorrichtung von außen her einstellbar ist.
  2. 2. Abkantpresse nach Anspruch i dadurch gekennzeichnet, daß die untere Ausnehmung (6) der Wange (i) derart ausgebildet ist, daß auch zwischen Druckkolben (8) und Unterkante des Druckbalkens (3) Einlagen, Keile o. dgl. einführbar sind.
  3. 3. Abkantpresse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur unteren Hubbegrenzung Spindel- oder ähnliche Vorrichtungen (12) vorgesehen sind.
  4. 4. Abkantpresse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (5, 6, io) aus den Stegen von Doppel-T-Trägern ausgebrannt sind.
DEP32970D 1949-02-01 1949-02-01 Abkantpresse Expired DE807931C (de)

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DEP32970D DE807931C (de) 1949-02-01 1949-02-01 Abkantpresse

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE807931C true DE807931C (de) 1951-07-09

Family

ID=7373011

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Country Status (1)

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DE (1) DE807931C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072948B (de) * 1960-01-14 Eumuco Aktiengesellschaft für Maschinenbau, Leverkusen - Schlebusch Presse zum Biegen, Abkanten od. dgl

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1072948B (de) * 1960-01-14 Eumuco Aktiengesellschaft für Maschinenbau, Leverkusen - Schlebusch Presse zum Biegen, Abkanten od. dgl

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