DE807937C - Vorrichtung zum Gefrieren von Speiseeis - Google Patents

Vorrichtung zum Gefrieren von Speiseeis

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DE807937C
DE807937C DEP12508A DEP0012508A DE807937C DE 807937 C DE807937 C DE 807937C DE P12508 A DEP12508 A DE P12508A DE P0012508 A DEP0012508 A DE P0012508A DE 807937 C DE807937 C DE 807937C
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DE
Germany
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container
spatula
ice cream
bowl
freezer
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Expired
Application number
DEP12508A
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English (en)
Inventor
Karl Braschos
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/08Batch production
    • A23G9/10Batch production using containers which are rotated or otherwise moved in a cooling medium
    • A23G9/103Batch production using containers which are rotated or otherwise moved in a cooling medium the container rotating about its own axis
    • A23G9/106Batch production using containers which are rotated or otherwise moved in a cooling medium the container rotating about its own axis provided with agitating means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Gefrieren von Speiseeis Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Gefrieren von Speiseeis, insbesondere auf eine solche Anordnung zur Speiseeisbereitung, . bei der ein umlaufender Gefrierbehälter vorhanden ist und eine Spatelung der gefrorenen Masse vorgenommen wird.
  • Bei den bekannten maschinell betriebenen Vorrichtungen zum Gefrieren von Speiseeis wird ein Behälter in Kugel-, Birnen- oder Zylinderform, der tief in einer stark unterkühlten Sole eintaucht, in drehende Bewegung gebracht. Die anfrierende Eismasse wird hierbei durch vielfach mechanisch bewegte Spatel abgeschabt. Damit die anfangs flüssige Eismasse die hohe Wandung des Behälters benetzen kann, muß eine derartige Trommel in schnelle Umdrehung gebracht werden. Üblich sind hierbei Tourenzahlen von etwa 16o bis i8o UpM. Der Kraftaufwand derartiger Vorrichtungen wird beim Ausfrieren der Eismasse sehr hoch.
  • Bei solchen schnell laufenden Gefriertrommeln stellt sich vielfach der Übelstand ein, daß die gefrierende Eismasse zur Enthomogenisierung neigt. Bei dieser Zustandsänderung frieren nämlich die Wasserbestandteile der Eismasse als grobkörnige Eiskristalle aus, und die zurückbleibende stark zuckerhaltige und feste Milchhestandteile und Eiweiß enthaltende Lösung ist nicht mehr gefrierfähig. Sie scheidet unter starker Schaumbildung nur noch weitere Eiskristalle aus. Selbst bei Temperaturen bis minus 2o Grad wird keine feste kompakte Eismasse mehr erzielt. Dieser immer wieder eintretende Vorgang bei der Speiseeisbereitung hat bei den Eisspezialisten die Erkenntnis reifen lassen, daß die bisherigen Vorrichtungen nur bedingt brauchbar sind. Zur Erzielung eines qualitativ hochwertigen Speiseeises wendet man deshalb ungern die mechanische Spatelung an und kommt auf die Handspatelung bei langsam laufender Trommel zurück.
  • Es kommt ferner hinzu, daß alle bekannten Speiseeisgetriebe mit mechanischer Spatelung an der alten Form eines Obenantriebs hängengeblieben sind. Hierbei führt die Antriebsspindel zwangsläufig durch die Trommel, was außerdem beim Ein-und Ausfüllen der Eismassen sehr hinderlich ist. Sehr gefahrvoll ist ferner die von oben kommende Spindel, wenn weibliche Personen ohne Kopfschutz der Spindel zu nahe kommen. Es ergeben sich hierbei jährlich immer wieder Unglücksfälle mit schweren Kopfverletzungen bis zur Skalpierung.
  • Die Erfindung hat wesentliche Verbesserungen der Vorrichtung zum Gefrieren von Speiseeis zum Gegenstand, bei der die genannten Nachteile völlig ausgeschaltet werden. Sie zeichnet sich im wesentlichen durch eine besondere Form des Gefrierbehälters und durch eine verbesserte Antriebsanordinuig aus. Der Gefrierbehälter weist erfindungsgemäß eine weite Schüssel mit flachem Boden ohne Spindel auf, und zwar derart, daß im wesentlichen nur der Schüsselboden die eigentliche Kühlfläche darstellt, während der Bordrand in der Hauptsache als Spritzschutz dient. Ein solcher Behälter taucht nur wenige Zentimeter in die Sole ein. Dadurch wird erreicht, daß selbst bei. langsamster Umdrehung, also bei etwa 6o Touren und noch weniger, die gesamte Kühlfläche voll wirksam ausgenutzt wird. Bei solchen Behältern soll der Bodendurchnsesser mindestens größer sein als die Höhe der Seitenwandung. Vorzugsweise ist der Halbmesser noch größer als die Seitenhöhe.
  • Die Spatelung erstreckt sich hierbei Tiber den Boden des Behälters, und der- Spate] bewegt sich von der Mitte der Schüssel bis zum Rande langsam hin und her. Bei Erreichen der Schiisselwand wird ;such diese vom Spate] bestrichen, so daß die etwa lochgespritzte Eismasse wieder auf den Boden der @;chüssel geführt wird. Erfindungsgemäß kommt wt#iterhin der Sl?atel gegen die Behälterwand federnd zur Anlage. Dadurch wird erreicht, daß einerseits Gewähr gegeben 'ist, daß der Spate] auch die Wandung abstreicht und nicht vorher umkehrt oder eine Pressung au der Wand mit Kratzen oder Materialbeschädigung stattfindet. Anderseits ist der Betrieb gefahrlos, da lediglich ein sanftes federndes Andrücken des Spatels stattfindet. Es wurde praktisch festgestellt, daß man beim Anliegen des Spatels an der Schüssel-,vand gefahrlos eine Hand mit einklemmen lassen kann, ohne daß eine Verletzung entsteht.
  • Durch die erfindungsgemäße schüsselartige Ausbildung des Gefrierbehälters mit der im wesentlichen über den Behälterboden verlaufenden Spatehing wird der Vorteil erzielt, daß mit Sicherheit auf mechanischem Wege stets ein hochwertiges Eis hergestellt wird. Der sanft hin und her gehende Spate] schabt und mischt die langsam rotierende Eismasse so schonend und vollkommen, wie selbst durch die- sorgfältigste Handspatelung es kaum -zu erreichen ist. Es hat sich gezeigt, claß die erreichte Eisqualität den höchsten Anforderungen entspricht und daß sie während des Gefrierens und auch nachher stets gut durchmischt und vollkommen homogen bleibt.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung erfolgt der Antrieb des Gefrierbehälters von unten her, d. h. unterhalb der Tischabdeckung. Man ist bisher deshalb beim Obenantrieb geblieben, weil ein anderer Antrieb bei der in eine Sole eintatschenden Schüssel besondere Schwierigkeiten hinsichtlich Abdichtung u. dgl. verursacht. Erfindungsgemäß wurde dies Problem dadurch gelöst. <laß der gesamte Antriebsmechanismus in ein Seitengehäuse verlegt wird und derAntrieb der Schüssel an seinem oberen Rand stattfindet, wobei jedoch das Ganze völlig unterhalb der Tischabdeckung untergebracht ist. Der obere Schüsselrand wird hierbei zusn ]Ziemen- oder Räderantrieb ausgebildet. Man kann aber auch den Riemen unmittelbar auf der Behälterwandung führen, da ein genügender Umschlingungswinkel vorhanden ist. Der Spate] wird vorzugsweise an einem doppelarmigen Hebel angeordnet, dessen anderes Ende reit einer Kurbel unter Zwischenschaltung einer Federverbunden ist. Auf diese Weise entsteht eine Vorrichtung zur Speiseeisbereitung, die allen Ansprüchen entspricht, einfach ist, Gewähr für die Erzeugung eines hochwertigen Speiseeises bietet und für die bedienenden Personen völlig gefahrlos ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht: Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung, während Fig. 2 eine Draufsicht darstellt.
  • Die Vorrichtung zum Gefrieren von Speiseeis setzt sich erfindungsgemäß im wesentlichen aus einer weiten Schüssel i finit flachem Boden und einem Spatel2 zusammen, der auf dein Schüsselboden von der Mitte bis zum Rand hin und her streichen kann. Die Zeichnung veranschaulicht eine Schüssel, deren Seitenhöhe kleiner als der Radius ist. Die Schüssel taucht nur leicht in die unterkühlte Sole ein, und ihr Boden bildet hierbei die wirksame Kühlfläche.
  • Die Anordnung der gesamten Vorrichtung ist so getroffen, daß im wesentlichen alles unter der Tischabdeckung 3 untergebracht ist. Die Sole befindet sich in dem Behälter ,4, in den die Schüssel i hineinragt. Der Antrieb ist in einem Seitengehäuse 5 angeordnet. Die Schüssel i wird an ihrem oberenRand durch einen Riemen 6 o. dgl. angetrieben, der dicht unter der Abdeckung 3 verläuft. Der Spate] 2 befindet sich an dein einen Schenkel eines um die Welle 7 schwingenden Hebels, dessen anderer Schenkel von einer Kurbel 8 angetrieben wird. Damit der Spate] an der Schüsselwand sanft Lind gefahrlos zur Anlage kommen kann, erfolgt das Anliegen federnd, und zwar vorteilhaft unter Zwischenschaltung einer Feder y beim Zusammengriff des Hebels io mit dem Lenker B. Der Spate] 2 führt eine dauernd -hin und her gehende Schwenkbewegung : @@ fischen der Scl--i.:selniitte und dein Rand ;Ms.
  • Die gesainteAnordnung gemäß der Erfindung zur Speiseeisbereitutig kann büffetartig ohne jede Behinderung durch Antriebsorgane über der Tischabdeckung gehalten werden. Das Ganze erhält ein gefälliges und nettes Aussehen. Durch Einbau des :\nti-iel>snieclianismtis in ein Seitengehäuse kann leicht ein geräuschloses und ruhiges Laufen erzielt %\ erden, cla die von (lern Motor und dem Getriebe herrührenden Schwingungen und Erschütterungen dämpfend abgefangen werden können und nicht auf das eigentliche Gehäuse übertragen werden. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist auch in Hygienischer Hinsicht einwandfrei. Es kann nicht vorkommen, daß voll dein Antriebsmechanismus Maschinenöl o. d-1. über die t\ntriebswelle in den Gefrierbehälter gelangen kann, wie es bei den bisher bestehendefi Anordnungen möglich ist. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist sowohl in funktioneller Hinsicht bezüglich der Speiseeisbereitung als auch in getriebetechnischer Beziehung vollkommen.

Claims (6)

  1. PATliSTANS111tCC11E: i. \-orriclitung zum Gefrieren von Speiseeis finit tinilaufendein Gefrierbehälter und einer Spatelung, dadurch gekennzeichnet, daß der Gefrierhehälter aus einer flachen Schüssel besteht, deren l)odendurchmesser, vorzugsweise Halbinesser, gröl.ler ist als die Höhe der Seitenwandung, und daß der Antrieb des Behälters unterhalb der Abdeckung erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefrierschüssel an ihrem oberen Bordrand angetrieben wird und dieser Rand vorzugsweise zum Riemenantrieb ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spatel von der Behältermitte bis zum Rand periodisch schwenkbar ist und auf dem Boden hin und her streicht.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spatel gegen die Behälterwand federnd angedrückt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spatel an einem doppelarmigen Hebel angeordnet ist, dessen anderes Ende mit einer Kurbel unter Zwischenschaltung einer Feder verbunden wird.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Antriebsmechanismus in einem Seitengehäuse unterhalb der Abdeckung untergebracht ist. . Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsriemen, vorzugsweise Keilriemen, unmittelbar auf der Behälteraußenwandung geführt ist. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Solespiegel durch eine zweckentsprechende Einrichtung gehoben und gesenkt werden kann, wodurch das zeitweilige Ein- und Ausschalten der Kühlwie kung ermöglicht wird.
DEP12508A 1948-10-02 1948-10-02 Vorrichtung zum Gefrieren von Speiseeis Expired DE807937C (de)

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DE807937C true DE807937C (de) 1951-07-09

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DE (1) DE807937C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5407118A (en) * 1993-06-10 1995-04-18 Worktools, Inc. Forward acting, staple machine with passive release
US7395955B2 (en) 2006-01-06 2008-07-08 Staples The Office Superstore, Llc Stapler
US7540400B2 (en) 2006-01-06 2009-06-02 Staples The Office Superstore, Llc Stapler having a moveable strike plate with lockout mechanism

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5407118A (en) * 1993-06-10 1995-04-18 Worktools, Inc. Forward acting, staple machine with passive release
US5427299A (en) * 1993-06-10 1995-06-27 Worktools, Inc. Forward acting, staple machine with passive release
US7395955B2 (en) 2006-01-06 2008-07-08 Staples The Office Superstore, Llc Stapler
US7540400B2 (en) 2006-01-06 2009-06-02 Staples The Office Superstore, Llc Stapler having a moveable strike plate with lockout mechanism

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