DE80861C - - Google Patents

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DE80861C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/20Implements for finishing work on buildings for laying flooring
    • E04F21/22Implements for finishing work on buildings for laying flooring of single elements, e.g. flooring cramps ; flexible webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 37: Hochbauwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1894 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, mit·' Hülfe eines einfachen, bequem zu handhabenden Werkzeuges die Fulsbodenbretter an einander zu pressen. Das Werkzeug wird auf die Balken aufgesetzt, auf welchen die Fufsbodenbretter befestigt werden sollen, und mittelst einer Stellschraube so weit festgehalten, dafs durch Drehen eines Hebels der Eingriff einiger Zacken in den Balken bewirkt- wird, wodurch das Werkzeug vollkommen am Balken festgehalten ist und durch Weiterdrehen des Hebels ein Spannarm gegen das äufserste Brett angedrückt wird. Nach Festnageln der Bretter an den Unterlagsbalken wird der Hebel wieder zurückgedreht, worauf die in den Balken eingedrückten Haken wieder heraustreten, die Stellschraube gelöst und das Brettspannwerkzeug nach Auf- , legen weiterer Bretter entsprechend weiter geschoben wird. .
Auf beiliegender Zeichnung ist das Werkzeug in den Fig. 1 bis 3 in zwei Verticalansichten und im Grundrifs dargestellt, die Fig. 4 bis-6 sind in gröfserem Mafsstab gezeichnet und veranschaulichen diejenigen Theile, welche das Festhalten des Apparates am Balken bezw. das Verschieben der Spannarme bewirken. Von letzteren sind nämlich zwei vorgesehen, derart, dafs das Spannen der Bretter nach beiden Balkenrichtungen bewirkt werden kann.
Das Werkzeug besteht aus einem Gestell C, das auf den Balken A aufgesetzt und durch eine seitlich gegen den Balken A angedrückte Stellschraube 5 festgehalten wird. Durch Drehen des Hebels D, welcher beweglich in einem Zapfen 0 in dem Gestell C gelagert ist, drückt die schneckenförmig gewundene Nabe d des Hebels auf das eine Ende g des Hakens G, der um den Zapfen c1 an einem Ansatz C1 des Gestells C drehbar gelagert ist, so dafs dadurch das andere, eine messerartige Schneide^·1 bildende Ende des Hakens sich seitlich in den Balken A eindrückt. Gleichzeitig mit dem Eindrücken der Schneide g1 werden auch die unten am Gestell C befindlichen Zacken c in den Balken eingedrückt.
Auf dem Gestell C in der Richtung des Balkens A gleitbar ist der eine Spannbacken F gelagert, der beim Drehen des Hebels D unter Eingriff einer an der Nabe d befindlichen Nase in einen im Spannbacken angebrachten Schlitz^/1, Fig. 4, mittelst seiner Fläche f gegen das Brett B angeprefst wird. Die Feder k, deren Ende in einen Rast des Spannbackens eingreift, hält denselben in seiner Ruhelage fest.
Der andere Spannbacken E ist ein rechtwinkliger Bügel, dessen eines Ende in einem Zapfen ο' drehbar am Hebel D gelagert, während das andere Ende scharnierartig mit dem eigentlichen Prefsstück e verbunden ist. Die Ecke dieses Spannbackens E ist schräg abgeschnitten, gleitet mit dieser schrägen Fläche beim Umlegen des Hebels E an der Kante des Gestells C und wird hierdurch vorwärts gedrückt.
Die gleitende Bewegung der Spannbacken E und F erfolgt erst, nachdem die Zacken c
bezw. der Haken g in den Balken A fest eingedrückt sind, d. h. sobald der ganze Apparat am Balken festgehalten ist.
Die auf den Haken G wirkende Feder i bringt den Haken g ! aus seinem Eingriff in den Balken A, sobald der Hebel D wieder zurückgedreht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Aneinanderpressen von Fufsbodenbrettern und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs behufs Befestigung des Stützlagers (C) am Balken beim Drehen des Hebels (D) zuerst das spitze Hakenende (g1) des Hakens (G) durch die schneckenförmig gewundene Nabe (d) des Hebels seitlich und gleichzeitig ein oder mehrere Zacken des Stützlagers oben in den Balken eingedrückt werden, bei weiterer Bewegung des Hebels (D) aber die Prefsbacken (E) bezw. (F) vorgeschoben und die Bretter aneinandergeprefst werden, während beim Zurückdrehen des Hebels der Haken (G) durch die Feder (i) ausgelöst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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