DE809611C - Zusammenlegbarer Hochsitz - Google Patents
Zusammenlegbarer HochsitzInfo
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- DE809611C DE809611C DE1949P0039227 DEP0039227D DE809611C DE 809611 C DE809611 C DE 809611C DE 1949P0039227 DE1949P0039227 DE 1949P0039227 DE P0039227 D DEP0039227 D DE P0039227D DE 809611 C DE809611 C DE 809611C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M31/00—Hunting appliances
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 30. JULI 1951
p 3g22j III I 45 k D
Die Erfindung betrifft einen zusammenlegbaren Hochsitz für Jäger usw. mit einem an einem Baumstamm
abnehmbar befestigten und durch eine Verstrebung abgestützten Tragrahmen. Dieser dient bei
den bekannten Hochsitzen dieser Art als Träger für einen insbesondere drehbaren Sitz. Hierdurch wird der
Hochsitz verhältnismäßig umständlich in seinem Aufbau und schwer. Außerdem hat der Jäger bei diesen
Hochsitzen den Baumstamm im Rücken und fühlt sich in seinem Sitz nicht sehr sicher.
Demgegenüber liegt das Wesen der Erfindung darin, daß der Jäger hinter dem Baumstamm sitzt, diesen
also vor sich hat und an ihm einen sicheren Halt findet. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch ermöglicht,
daß auf dem Tragrahmen ein Polster angeordnet ist, das als Reitsitz für einen mit Steigeisen ausgerüsteten
Jäger usw. dient.
Neben der größeren Sicherheit des Sitzenden hat die Erfindung noch den Vorteil, daß der Aufbau des Hochsitzes
wesentlich vereinfacht und das Gewicht des- ao selben sehr verringert ist. Darüber hinaus ist der Raumbedarf
des zusammengelegten Hochsitzes so gering, daß dieser auch wegen seines niedrigen Gewichts bequem
im Rucksack mitgeführt werden kann. Außerdem kann beim Erfindungsgegenstand das Gewehr ohne weiteres
am Baumstamm aufgelegt werden, so daß sich die Anbringung einer besonderen Gewehrstütze erübrigt.
Schließlich hat die Erfindung noch den' Vorteil, daß der Hochsitz mit Leichtigkeit in jeder Höhe an dem
Baumstamm befestigt werden kann, also insbesondere so hoch, daß der Ansitzende nicht durch Mücken belästigt
wird.
Der Erfindungsgegenstand kann auch bei Arbeiten an hölzernen Masten o. dgl., ζ. B. bei Telegraphenbau-
arbeiten, vorteilhafte Anwendung finden und ermöglicht dann, die Arbeiten im Sitzen durchzuführen.
Um dem rückwärtigen Rand des Sitzpolsters einen für den Sitzenden deutlich spürbaren Abschluß zu
geben, der ein Abrutschen von dem Polster verhindert, kann der Erfindungsgegenstand zweckmäßig so ausgebildet
sein, daß ein als Handgriff dienender Ansatz des Tragrahmens am rückwärtigen Rand des Polsters
über dieses nach oben vorsteht.
ίο Der neue Hochsitz kann gemäß der Erfindung dadurch
in überaus einfacher und trotzdem unbedingt zuverlässiger Weise an dem Baumstamm befestigt
werden, daß seine Befestigungseinrichtung aus einem Drahtseil o. dgl. besteht, das in der Länge verstellbar
und mit einem Ende leicht lösbar an dem Tragrahmen befestigt ist. Dabei kann dieses Drahtseil mit dem einen
Ende zweckmäßig an einem an dem Rahmen geführten und durch eine Spindel verstellbaren Schlitten o. dgl.
befestigt und das andere freie Ende mit einem Haken
ao o. dgl. versehen sein, der in einem von mehreren an
dem Tragrahmen angeordneten Schlitzen 0. dgl. eingehängt wird. Um zu verhindern, daß das Drahtseil
von dem Tragrahmen abgleitet, kann es auf beiden Seiten des Rahmens in je einer öse geführt sein, die an
dem dem Baumstamm zugekehrten Ende des Tragrahmens angeordnet sind.
Die Abstützung des Tragrahmens kann vorteilhaft aus einer an dem Tragrahmen angelenkten, in ihrer
Länge verstellbaren Strebe bestehen, die an ihrem freien Ende eine dem Baumstamm zugekehrte Platte
mit Spitzen trägt.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt
Fig. ι den neuen Hochsitz in Gebrauchsstellung in
einer Seitenansicht und
Fig. 2 eine Draufsicht hierzu ohne Sitzpolster.
Hierin bezeichnet α einen im wesentlichen rechteckigen, vorzugsweise aus Leichtmetall bestehenden Rahmen, dessen Schenkel durch z. B. kreuzweise angeordnete Stege δ verbunden sind. Auf der einen Querseite ist der Rahmen α bogenförmig gestaltet und mit radial nach außen vorspringenden Spitzen c aus Stahl o. dgl. versehen, die in einem-Baumstamm d stecken.
Hierin bezeichnet α einen im wesentlichen rechteckigen, vorzugsweise aus Leichtmetall bestehenden Rahmen, dessen Schenkel durch z. B. kreuzweise angeordnete Stege δ verbunden sind. Auf der einen Querseite ist der Rahmen α bogenförmig gestaltet und mit radial nach außen vorspringenden Spitzen c aus Stahl o. dgl. versehen, die in einem-Baumstamm d stecken.
Auf der gegenüberliegenden Seite sind an dem Rahmen
α zwei nach oben geführte Arme e angeordnet, die durch ein Rohr f o. dgl. verbunden sind.
An dem einen Längsschenkel des Rahmens α ist ein
Lager g für eine mit einer Kurbel- oder Flügelmutter h
versehenen Spindel i angebracht. Das eine Ende dieser Spindel i ist mit einem Schütten / fest verbunden, der
zwischen zwei Schienen k geführt ist. An diesem Schütten / ist das eine Ende, eines Drahtseiles Z befestigt,
das in je einer nach außen offenen öse m an dem dem Baumstamm d zugekehrten Ende der Längsschenkel
des Rahmens α geführt und um den Baumstamm d herumgelegt ist. An dem freien Ende dieses
Drahtseiles / ist ein Haken η angebracht, dessen freies
Ende mit einer Verdickung versehen ist. Dieser Haken η ist in einem einer Reihe von Schlitzen 0 eingehängt,
die in dem dem Lager g gegenüberliegenden Längsund dem dem Baumstamm d abgekehrten Querschenkel
des Rahmens α angeordnet sind. Das Drahtseil / ist zweckmäßig so bemessen, daß seine Verstellbarkeit,
die sich aus der Anordnung der Schlitze "ö ergibt, für die mit Steigeisen ersteigbaren Baumstämme
ausreicht und der Rahmen α somit an Baumstämmen mit einem Durchmesser von 10 bis 35 cm befestigt
werden kann.
Auf dem Rahmen α ist ein Sitzpolster p angebracht,
und zwar zweckmäßig nur über dem dem Baumstamm d abgekehrten Teil. Unterhalb desselben ist an dem
Rahmen α eine rohrförmige Strebe q angelenkt und in ihr ein schmäleres Rohr r verschieb- und feststellbar
angeordnet. Dieses trägt an seinem freien Ende eine bogenförmige Platte s mit radial angeordneten Spitzen
c, die wiederum in dem Baumstamm d stecken. An dem Gelenk der Strebe q kann ein Vorsprung vorgesehen
sein, der in Verbindung mit einem festen Anschlag t verhindert, daß die Strebe q über die dargestellte
Winkelstellung hinaus geschwenkt werden kann. An Stelle dieser Ausbildung kann die Strebe q mit
dem Rahmen α auch durch ein Fangseil o. dgl. verbunden sein. Beim Zusammenlegen des neuen Hochsitzes
wird das Rohr r ganz in die Strebe q geschoben, und dann werden beide auf den Rahmen α geklappt
und an diesem in geeigneter Weise befestigt. Außerdem wird der Schlitten / durch Zurückschrauben der Spindel
i soweit als möglich in der Zeichnung nach links verschoben.
Der neue Hochsitz wird an dem Baumstamm d in folgender Weise befestigt: Vor dem Besteigen desselben
wird die Befestigung der Abstützung q, r gelöst und das Rohr r in die Endstellung aus der Strebe q
herausgezogen und festgestellt. Nachdem die Steigeisen angeschnallt sind, wird der Baumstamm d erstiegen,
indem dieser mit dem einen Arm umklammert und mit der anderen Hand der Hochsitz an dem Griff f
gehalten wird. An der vorgesehenen Stelle wird der Hochsitz mit dieser Hand mit seinen Spitzen c kräftig
in die Baumrinde gestoßen, worauf er bereits anhaftet und losgelassen werden kann. Nun wird das Drahtseil I
um den Baumstamm d herum- und in die ösen m eingelegt
und der Haken η in den bei gestrafftem Seil
erreichbaren Schlitz 0 eingehängt. Durch Drehen der Flügelmutter A wird das Drahtseil Z vollends gespannt,
und die Spitzen c werden in den Baumstamm d getrieben. Schließlich werden noch die Spitzen c der herunterhängenden
und in ihrer Winkelstellung festgehaltenen Abstützung q, r dadurch in den Baumstamm d
getrieben, daß der Rahmen α an dem Handgriff f kräftig heruntergedrückt wird.
Der neue Hochsitz ist nun sicher am Baumstamm d befestigt. Der Ansitzende steigt noch etwas höher,
schwingt dann das eine Bein über den Sitz und setzt sich im Reitsitz, die Brust dem Baumstamm d zugekehrt,
auf das Polster -p. Beim Abnehmen des Hochsitzes wird das Drahtseil / durch Zurückdrehen der
Flügelmutter h gelockert, der Haken η ausgehängt
und der Sitz an dem Handgriff f erfaßt.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Zusammenlegbarer Hochsitz für Jäger usw. mit einem an einem Baumstamm abnehmbar befestigten und durch eine Verstrebung abgestützten Tragrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß auf demTragrahmen (α) ein Polster (p) angeordnet ist, das als Reitsitz für einen mit Steigeisen ausgerüsteten Jäger usw. dient.
- 2. Hochsitz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Handgriff dienender Ansatz (e, f) des Tragrahmens (a) am rückwärtigen Rand des Polsters (p) über dieses nach oben vorsteht.
- 3. Hochsitz nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung aus einem Drahtseil (/) o. dgl. besteht, das in der Länge verstellbar und mit dem einen Ende leicht lösbar an dem Tragrahmen (a) befestigt ist.
- 4. Hochsitz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtseil (/) mit dem einen Ende an einem durch eine Spindel (i) verstellbaren Schlitten (/) befestigt ist.
- 5. Hochsitz nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Drahtseiles (/) mit einem Haken (n) o. dgl. versehen ist, der in einem von mehreren an dem Tragrahmen (a) an- ao geordneten Schlitzen (0) o. dgl. eingehängt wird.
- 6. Hochsitz nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtseil (I) auf beiden Seiten des Tragrahmens (a) in je einer öse (m) geführt ist, die an dem dem Baumstamm (d) zügekehrten Ende des Tragrahmens (a) angeordnet sind.
- 7. Hochsitz nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung aus einer an dem Tragrahmen («) angelenkten, in ihrer Länge verstellbaren Strebe (q, r) besteht, die an ihrem freien Ende eine dem Baumstamm (d) zugekehrte Platte(s) mit Spitzen (c) trägt.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenO 929 7.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0039227 DE809611C (de) | 1949-04-08 | 1949-04-08 | Zusammenlegbarer Hochsitz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0039227 DE809611C (de) | 1949-04-08 | 1949-04-08 | Zusammenlegbarer Hochsitz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE809611C true DE809611C (de) | 1951-07-30 |
Family
ID=578369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0039227 Expired DE809611C (de) | 1949-04-08 | 1949-04-08 | Zusammenlegbarer Hochsitz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE809611C (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3703939A (en) * | 1971-01-15 | 1972-11-28 | Edward Ralph Maxwell | Portable tree stand |
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| US20200154961A1 (en) * | 2018-11-20 | 2020-05-21 | Gary Gombar | Mountable toilet system and method |
| US20250091843A1 (en) * | 2023-09-15 | 2025-03-20 | Earl Miller | Hunting Hoist |
-
1949
- 1949-04-08 DE DE1949P0039227 patent/DE809611C/de not_active Expired
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