DE81009C - - Google Patents

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DE81009C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C25/00Control arrangements specially adapted for crushing or disintegrating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Ein- und Ausrückvorrichtung für Mahlgänge, durch welche ein selbstthätiges Lüften der Mühlsteine dann erzielt wird, wenn kein Mahlgut aufgeschüttet ist, ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die ganze Einrichtung im Schnitt,
Fig. 2 die Ein- und Ausrückvorrichtung für sich,
Fig. 3 und 4 zeigen die Vorrichtung im Grundrifs, die Sperrzähne aber "in verschiedenen Stellungen.
Von der Riemscheibe α aus wird mittelst eines Riemens die Läuferwelle e und der Läuferstein s gedreht, welche Drehung mittelst Riemen oder Seiltrieb auf die Welle b übertragen wird. Die Welle e ist unten mit dem Hebel h verbunden, der durch Heben oder Senken der Spindel f gesteuert wird. Durch einen Trichter c gelangt das Mahlgut auf die Mühlsteine, und es wird nun im Falle, dafs kein Mahlgut im Trichter vorhanden ist, der Läuferstein s durch nachstehend beschriebene Einrichtung vom ßodenstein abgehoben.
Die Spindel f trägt oben Gewinde (am besten flachgängiges) für die drehbare Mutter m, die mit einem Zahnrade r verbunden ist. An dem Zahnrade r ist eine Muffe angebracht, oder dieselbe ist mit dem Zahnrade aus einem Stück und dient dazu, das Zahnrad r mittelst eines Entkupplungshebels entlang der WeIIe1/ herausheben zu können, was dann zur Anwendung kommt, wenn das Stellen der Steine von Hand erfolgen soll, und man wird hierzu die Mutter m am besten mit zwei Handgriffen versehen.
In das Rad r greift das Zahnrad r\ welches fest auf der Welle d sitzt. Auf derselben Welle ist der Cylinder η befestigt, der zwei Reihen Sperrzähne ν und v1 besitzt, von denen die eine Reihe oben und die andere Reihe unten angeordnet ist. Jeder Sperrradkranz erstreckt sich nicht ganz auf den halben Umfang des Cylindermantels, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Auf der Welle d sitzt lose drehbar der Winkelhebel 1, an dessen einem Ende das mondsichelförmige Stück 2, das für die Sperrzähne ν und v1 als Sperrkegel wirkt, angeordnet ist, während sich an dem anderen Ende die Lenkerstange 3 (die mit .der Kurbel k verbunden ist) befindet.
In dem Trichter c befindet sich eine Klappe /, die um ein Scharnier drehbar ist und im Falle das Mahlgut in den Cylinder aufgeschüttet ist, in der gezeichneten Stellung (Fig. 1) verharrt. Wird nun die Klappe / entlastet, so wird sie durch das Gewicht ρ in die punktirte Lage gezogen und gleichzeitig wird durch die Schnur 0, die an dem Hebel 1 befestigt ist, letzterer angehoben, so dafs das sichelförmige Stück 2 auf die Sperrzähne ν wirkt.
Durch eine Feder 4, die das Rad r1 mit dem Stück 2 verbindet, wird das Stück 2 immer nach abwärts gezogen.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Durch die Drehung der Kurbel k wird der Hebel 1 und Theil 2 in eine schwingende Bewegung versetzt.
Ist in dem Trichter c kein Mahlgut aufgeschüttet, so hebt sich die Klappe /, und gleichzeitig wird durch die Schnur 0 der Hebel 1
sammt Theil 2 gehoben und greift nun die eine Spitze von 2 in die Sperrzähne v, wodurch der Cylinder η sammt Welle d. nach rechts gedreht wird; dadurch drehen sich auch die Räder r1 und r sowie die Mutter m und infolge der Schraubenwirkung wird die Spindel/gehoben und der Hebel h gedreht, wodurch ein Heben der Läuferwelle e und des Steines s erreicht wird.
Das Uebersetzungsverhältnifs der Räder r1 und r, sowie die Ganghöhe der Spindel/ mufs natürlich so beschaffen sein, dafs die geringe Drehung des Cylinders η genügt, um den Stein s genügend zu heben. Ist der Theil 2 mit dem letzten Sperrzahn ν in Eingriff gekommen, so schwingt der Hebel 1 weiter, aber eine weitere Drehung des Cylinders n kann nicht erfolgen.
Wird nun wieder Mahlgut aufgeschüttet, so wird die Schnur ο lose und die Feder 4 zieht das Stück 2 nach abwärts, so dafs nun dieses bei seiner schwingenden Bewegung in die Sperrzähne vl eingreift (Fig. 4), wodurch nun das Rad r! nach links gedreht wird und der Stein s wieder zum Senken gebracht wird. Ist nun der Theil 2 mit dem letzten Zahne von v1 in Eingriff gekommen, so erfolgt beim Weiterschwingen des Hebels 1 keine weitere Drehung des Cylinders η und der Mahlgang arbeitet ruhig weiter, bis der Hebel 1 wieder gehoben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein- und Ausrückvorrichtung für Mahlgänge, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Heben der Einlafsklappe (I) infolge Leerseins des Trichters (c) eine Schnur (0) angezogen und dadurch ein Winkelhebel (1) sammt daran befestigter mondsichelförmiger Sperrklinke (2) derart gehoben wird, dafs durch die schwingende Bewegung der letzteren (hervorgerufen durch die Drehbewegung der Kurbel (k), die durch Stange (3) auf den Hebel (1) übertragen wird) die eine Spitze mit den Sperrzähnen (v) in Eingriff kommt und infolge dessen der Cylinder (n) sammt Welle (d) sowie Räder (rl und r) und Mutter (m) gedreht werden, wodurch sich die Spindel (f) und mit dieser durch Hebel (h) die Welle (e) sammt Läuferstein (s) heben, während beim Wiederbeschütten des Trichters (c) die Sperrklinke (2) von der Feder (4) nach abwärts gezogen wird und so mit den Sperrzähnen (v1) in Eingriff kommt, wodurch eine umgekehrte Bewegung der Räder und ein Nähern der Steine erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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