DE810321C - Form zum Vulkanisieren von Kraftfahrzeugluftreifenmaenteln - Google Patents
Form zum Vulkanisieren von KraftfahrzeugluftreifenmaentelnInfo
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Classifications
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- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/0601—Vulcanising tyres; Vulcanising presses for tyres
- B29D30/0606—Vulcanising moulds not integral with vulcanising presses
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
- Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)
Description
(WiGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 9. AUGUST 1951
H1381 XII139 a
Die bisher üblichen Formen zum Vulkanisieren und Runderneuern von Kraftfahrzeugluftreifenmänteln erfordern
schwere Pressen mit einem großen Energieaufwand, von dem nur ein Teil von dem eigentlichen
Vulkanisiervorgang beansprucht wird. Beim Gebrauch von Dampf als Energiequelle für die üblichen Pressen
werden die Dampfleitungen oft undicht, und der entweichende Dampf sowie der bei dem Herausnehmen
der Reifen aus den Formen ausströmende Dampf verursachen kostspieligen Wärmeverlust und ungesunde
Arbeitsverhältnisse. Bei den üblichen Formen kommen weiterhin öfters Fehlheizungen, Verpressungen
und Verzerrungen o. dgl. vor. Die Verhältnisse sind etwas besser, wenn ein elektrisches Heizverfahren
nach einer anderen üblichen Methode angewendet wird. Jedoch treten auch bei diesem bekannten Verfahren
bedeutende Energieverluste ein.
Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Form zum Vulkanisieren von Kraftfahrzeugluftreifenmänteln, bei
der diese Übelstände nicht mehr auftreten. Die erfindungsgemäße Form ist gekennzeichnet durch einen
ringförmigen, in der Längsfläche in zwei symmetrische Halbschalen geteilten Körper, wobei die beiden Halbschalen
einen ringförmigen, in Querschnitt und Durchmesser den zu vulkanisierenden Teilen entsprechenden
Hohlraum haben und wobei in bzw. an den Wänden der Halbschalen elektrische Heizelemente mit Wärmeisolierungen
gegenüber der Umgebung vorgesehen sind.
Zweckmäßig besteht die Form aus Leichtmetall, wie Aluminium oder einer Magnesiumlegierung (Elektron).
Das Leichtmetall hat gegenüber dem Schwermetall der üblichen Formen den Vorteil, daß es ein
besserer Wärmeleiter ist, schneller durchheizt und weiterhin durch geringes Gewicht die Handhabung
der Form erleichtert.
Bei der Form gemäß der Erfindung können die vorstehend geschilderten Übelstände nicht mehr auftreten.
Die heizbaren Wände der Form ermöglichen es, mit einem Minimum von Heizenergie die Beheizung
der Form und des in ihr befindlichen Reifens durchzuführen. Da die Formen nach außen isoliert sind,
sind die Wärmeverluste so gering, daß die Arbeitsräume im Winter sogar geheizt werden müssen,
während sie bisher mit einer künstlichen Kühlung versehen sein mußten. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Vukanisierform besteht darin, daß die Form die Felge mit enthält, so daß der mit dem Einbau der
Felge verbundene Arbeitsgang der bisherigen Form
ίο fortfällt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Vertikalschnitt dargestellt.
Die in der Figur abgebildete Form ist in der Längsfläche geteilt und besteht aus den beiden Halbschalen a
und b, die gleich geformt und symmetrisch zur Längsfläche sind. Die Form eignet sich sowohl zum Vulkanisieren
von Neureifen als auch für Runderneuerungen, d. h. Wulst zu Wulst, Schulter zu Schulter und Besohlungen.
Sie ist als Vollform entworfen, d. h. das Innere der Schalen α und b ergänzt sich zu dem Querschnitt
des zu behandelnden Reifens, so daß nach dem Vulkanisieren ein Reifen mit allen Profikillen und
-stollen der Form entnommen werden kann. Jede Schale besteht aus einem Profilwandteil h, einem
»5 Seitenwandteil i und einem Felgenwandteil d. Das
Profilwandteil hat vorstehende Innenteile c, die mit den Profilrillen des Reifens übereinstimmen. Die Wandteile
der Form sind zur Beheizung eingerichtet. Zu diesem Zweck wird beim Guß jeder Schale, die, wie
bereits erwähnt, zweckmäßig aus Leichtmetall besteht, von den Rippen A1 und k2 an dem Seitenteil A
eine umlaufende Kammer f gebildet. Ähnlich werden weitere konzentrische Ringkammern f von den
Rippen W1, w2 und w3 an dem Seitenwandteil i gebildet.
Naturgemäß kann eine Rippe fortfallen, so daß nur eine umlaufende Ringkammer entsteht, es
können jedoch auch noch mehrere Ringkammern angeordnet werden. Die Heizelemente liegen in den
Kammern, und zwar an den Wandteilen A bzw. i.
Zu diesem Zweck sind in den Wandteilen eine Anzahl umlaufender Rillen η vorgesehen, in die die isolierten
elektrischen Heizdrähte eingelegt werden. Die Heizelemente in den einzelnen Kammern sind zweckmäßig
jede für sich heizbar ausgebildet, sie können aber auch hintereinander oder parallel geschaltet werden. Der
übrige Inhalt der Kammern ist zweckmäßig mit einer j Isoliermasse, wie beispielsweise Asbest, ausgefüllt. I
.Es kann jedoch auch ein festes Material in Blöcken als Isoliermasse verwandt werden, an denen die Heizdrähte
so angebracht sind, daß sie sich beim Einsetzen der Blöcke in die Kammern in die eingelassenen
Rillen einfügen.
Um die Kammern nach außen hin zu isolieren, sind die Kammern f nach außen hin durch einen Isolierring
g abgedeckt, während die Seitenkammern f \ durch einen radialen Isolierring nach außen hin abisoliert
sind. Diese radialen Isolierringe 0 erstrecken sich zweckmäßig bis zur Spindel r der Presse, so daß
der ganze Heizraum nach außen hin gut abisoliert ist.
Die Halbschalen a, b sind weiterhin mit je einem Flansch s versehen.mittels welchem sie an den Plattend
der Preßform befestigt sind. Um ein genaues Aufeinanderliegen der Formschalen während des Vulkanisierens
zu sichern, können Führungen e an den Rippen k,, k2 angebracht werden. Es handelt sich zweckmäßig
um an sich bekannte Führungen, die ineinandergreifen.
Zur Vulkanisation wird ein Reifen in die eine Formschale gelegt und mit der anderen zugedeckt. Die
geschlossene Form wird in an sich bekannter Weise durch eine Presse zusammengedrückt, wie es in der
Figur dargestellt ist. Nach erfolgter Vulkanisation wird die Spindel r hochgedreht, und nunmehr kann
der fertig vulkanisierte Reifen aus den beiden durch die Spindel getrennten Schalenhälften herausgenommen
werden.
Claims (9)
1. Form zum Vulkanisieren von Kraftfahrzeugluftreifenmänteln,
gekennzeichnet durch einen ringförmigen, in der Längsfläche in zwei symmetrische
Halbschalen (a, b) geteilten Körper, wobei die beiden Halbschalen einen ringförmigen, im
Querschnitt und Durchmesser dem zu vulkanisierenden Reifen entsprechenden Hohlraum haben
und wobei in bzw. an den Wänden (A, i) der Halbschalen elektrische Heizelemente mit Wärmeisolierungen
gegenüber der Umgebung vorgesehen sind.
2. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (A, i) der beiden Halbschalen
(a, b) außen mit gleichachsigen Kammern (f, f) versehen sind, in denen Heizelemente und
darüber isolierendes Material untergebracht sind.
3. Form nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammern (f, f) durch radiale Rippen oder Trennwände (A1, k2, W1, W2,
W3) in Ringsektorenform unterteilt sind.
4. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Halbschalen (a, b) durch
an der Peripherie umlaufende Isolierringe (g) und durch radial angeordnete Isolierringe (0) geschützt
sind.
5. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Isolierringe (0) bis zur Spindel
(r) reichen.
6. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (A, i) der Halbschalen (a,
b) in den Kammern (f, f) ganz oder zum Teil mit Rillen (n) zum Einlegen der Heizelemente versehen
sind.
7. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen («) als umlaufende Ringrillen
ausgebildet sind.
8. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Halbschalen (a, b) Flansche (s)
zum Befestigen an den Preßplatten (t) angebracht sind.
9. Form nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Heizung in den
einzelnen Ringkammern nach Ringkammern getrennt einschaltbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 984 8.51
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR810321X | 1949-01-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810321C true DE810321C (de) | 1951-08-09 |
Family
ID=9255358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH1381A Expired DE810321C (de) | 1949-01-31 | 1950-01-26 | Form zum Vulkanisieren von Kraftfahrzeugluftreifenmaenteln |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810321C (de) |
| FR (1) | FR1011388A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177809B (de) * | 1957-11-12 | 1964-09-10 | Metzeler Ag | Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifen-rohlingen |
| DE1183668B (de) * | 1959-03-23 | 1964-12-17 | Super Mold Corp | Vulkanisierform fuer Fahrzeugluftreifen |
| DE1220119B (de) * | 1958-11-19 | 1966-06-30 | Peters & Co Inh W F Peters U A | Heizpresse zum Vulkanisieren von Fahrzeugluftreifen |
-
1949
- 1949-01-31 FR FR1011388D patent/FR1011388A/fr not_active Expired
-
1950
- 1950-01-26 DE DEH1381A patent/DE810321C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1177809B (de) * | 1957-11-12 | 1964-09-10 | Metzeler Ag | Vorrichtung zur Vulkanisation von Reifen-rohlingen |
| DE1220119B (de) * | 1958-11-19 | 1966-06-30 | Peters & Co Inh W F Peters U A | Heizpresse zum Vulkanisieren von Fahrzeugluftreifen |
| DE1183668B (de) * | 1959-03-23 | 1964-12-17 | Super Mold Corp | Vulkanisierform fuer Fahrzeugluftreifen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1011388A (fr) | 1952-06-23 |
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