DE810526C - Umrichter - Google Patents

Umrichter

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DE810526C
DE810526C DEP52935A DEP0052935A DE810526C DE 810526 C DE810526 C DE 810526C DE P52935 A DEP52935 A DE P52935A DE P0052935 A DEP0052935 A DE P0052935A DE 810526 C DE810526 C DE 810526C
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DE
Germany
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frequency
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transformer
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DEP52935A
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Inventor
Richard Klaus Dr-Ing Jovy
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M5/00Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases
    • H02M5/005Conversion of AC power input into AC power output, e.g. for change of voltage, for change of frequency, for change of number of phases using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

  • Umrichter Der Anschluß von einphasigen Verbrauchern großer Leistung an ein vorhandenes Drehstromnetz durch ruhende Umformer ist eine dringende Forderung, die insbesondere von seiten der SchweiCmaschinenindustrie immer wieder gestellt wird. Bekanntlich benötigt man zum Punkt-, Naht- und auch Stumpfschweißen relativ große Leistungen, die ohne Zwischenschaltung eines rotierenden Umformers mit entsprechenden Schwungmassen nicht an das vorhandene Drehstromnetz angeschlossen werden können. Die bei Schweißmaschinen auftretenden Stoßbelastungen, die bei rein transformatorischem Anschluß an zwei Phasen des Drehstromnetzes auftreten, sind sowohl in den allgemeinen Versorgungsnetzen als auch speziell in den Fabriknetzen ungern gesehen, da sie die Symmetrie des Drehstromnetzes stark gefährden. Schon bei Lichtbogenschweißtransformatoren versucht man deswegen, durch Kunstschaltungen einen Anschluß an drei Phasen zu erreichen, aber auch hierbei erzielt man nur eine Belastung der Phasen im Verhältnis 1:2:1. Bei Lichtbogenschweißgleichrichtern sind die Verhältnisse insofern einfach, als man einen dreiphasigen Umspanner wählen kann und auf der Sekundärseite des Transformators einen Gleichrichter für eine mehrphasige Gleichrichtung vorsehen kann. Bei Punkt- und Nahtschweißmaschinen geht man neuerdings ähnliche Wege, wobei es allerdings sehr schwierig ist, die Gleichrichtersätze, die für zo ooo Amp. und mehr ausgelegt werden müssen, zu bauen.
  • Selbst wenn mit der Zeit eine Vervollkommnung der Trockenplattengleichrichter für diese enorm hohen Stromstärken möglich sein wird, ist immer noch eine weitere Forderung für die Schweißmaschinen nicht gelöst, nämlich die Regulierung der Schweißstromstärke selbst und das Schalten von Schweißimpulsen. Hierzu verwendet man bekanntlich Stromrichtergefäße, die, in den bisherigen Ausführungen antiparallel geschaltet, die Schweißmaschinen an ein Einphasennetz anzuschließen gestatten.
  • Grundsätzlich ist eine Lösung des angeschnittenen Problems, die Schweißmaschinen aus dem Drehstromnetz bei symmetrischer Belastung aller Phasen zu speisen, nur mit dem Umrichter möglich, welcher eine höhere Frequenz als das Einphasennetz liefert. Es wurden von dem Erfinder) bereits derartige Umrichterschaltungen eingehend untersucht, und es ist ohne weiteres möglich, unter Verwendung eines Umrichters eine Schweißmaschine mit beispielsweise iSo Hz bei symmetrischer Belastung des Drehstromnetzes von 5o Hz zu betreiben. Die Steuerspannung kann wie bei einem normalen gittergesteuerten Gleichrichter dem Drehstromnetz von 50 IIz entnommen werden. Allerdings ist der Aufwand dadurch besonders groß, da für die Stromrichteranlage ein besonderer Stromrichtertransformator mit einem Typenleistungsfaktor vom -1,48fachen Wert der Schweißleistung in sechsphasiger Sekundärausführung benötigt wird und außerdem eine Kondensatorenbatterie, deren Ladeleistung etwa das 1,25 fache der Schweißleistung beträgt, zur sicheren Kommutierung der Stromrichteranlage erforderlich ist.
  • Die Erfindung wählt deshalb einen neuen Weg, indem sie für den Anschluß der Schweißmaschine die Frequenz. von 75 Hz, also das 1,5 fache der Netzfrequenz, vorsieht. Bei dieser Ausführung können die beiden Stromrichtergefäße direkt an das Drehstromnetz mit vollbelastbarem Nulleiter angeschlossen werden, so daß der große Stromrichtertransformator gespart wird. Ferner ist die Kondensatorenbatterie nicht mehr erforderlich, da eine natürliche Kcimmutierung der Anodenströme bei einer in der Phasenlage entsprechend günstigen Brennzeit des Anodenstroms gewährleistet ist. Darüber hinaus werden die Anoden bei einem Betrieb mit 75 Hz mit 120' Brennzeit gegenüber 6o' Brennzeit bei 15o Hz belastet, so daß das Stromrichtergefäß ebenfalls günstiger beansprucht ist und somit kleiner gewählt werden kann.
  • Will man die Spannung eines derartigen Umrichters durch Gittersteuerung mittels Zündverzögerung stufenlos regulieren, so benötigt man für die Steuerung eine Frequenz, für welche folgende Gesetzmäßigkeit besteht Ist Fp -- Frequenz des speisenden Primärnetzes, F8 = Frequenz des zu speisenden Sekundärnetzes und F,t = Steuerfrequenz für die Gitter, dann muß erfindungsgemäß F, = 1,5 - Fp sein und F" = 0,5 - Fp oder F" = 0,33 - F8 sein, d. h. die Steuerfrequenz beträgt F" = 25 Hz bei F, = 5o Hz und F, = 75 Hz.
  • Ist diese Gesetzmäßigkeit gegeben, dann kann die *) Dissertation an der Technischen Hochschule Aachen mit dem Thema »Umrichter zur Umformung von Ein- oder Mehrphasenstrom gegebener Frequenz in solche höherer Frequenv< aus dem Jahre 1937. Umrichterspannung stufenlos von Null bis zum Maximum geregelt werden, wenn die Steuerspannung von 25 Hz beispielsweise durch einen Drehregler in ihrer Phasenlage gegenüber der Anodenspannung verschoben wird.
  • Der Gedanke sei an Hand eines Ausführungsbeispiels noch einmal näher erläutert. Abb. i zeigt eine Umrichterschaltung, welcher gegenüber den anderen bekannten Umrichterschaltungen dadurch der Vorzug gehört, daß sie einen direkten Anschluß der Stromrichtergefäße an das vorhandene Drehstromnetz gestattet. Der dreiphasige Transformator mit der Frequenz F, = 5o Hz speist zwei dreianodige Stromrichtergefäße mit den Anoden 1, 2, 3 bzw. l', 2', 3'. An jede Phase des Drehstromnetzes ist von jedem Gefäß eine Anode angeschlossen. Die Kathoden der Stromrichtergefäße führen zu dem Sekundärtransformator für die Frequenz Ff = 75 Hz, an welchem die einphasige Leistung abgenommen wird. Zur Gittersteuerung ist für jedes Stromrichtergefäß ein dreiphasiger Steuertransformator vorgesehen, der in bekannter Weise angeschlossen ist. Primär werden die beiden Steuertransformatoren über einen Drehregler gespeist. Die Frequenz muß entsprechend der erfindungsgemäß angegebenen Lehre 25 Hz sein. Die Wirkungsweise der Anordnung offenbaren die Abb. 2, 3 und 4. In der Abb. 2 sind zunächst die drei Spannungen des Drehstromsystems aufgetragen. Die Brennzeiten der Anoden sind schraffiert. Der maximale Zündverzögerungswinkel beträgt 30°. Die Anoden brennen in folgender Reihenfolge: i - 2' - 3 - I' - 2 - 3' - i usw. Abb. 3 zeigt die Steuerimpulse, die bei einer Frequenz von 25 Hz an der Anode i liegen. Die Steuerimpulse für die Anoden 2 und 3 sind entsprechend dem dreiphasigen Steuersystern um 12o ° versetzt wirksam. Abb. 4 zeigt die Zusammensetzung der neugewonnenen Spannung von 75 Hz aus der Abb. 2. Sinngemäß liefern die positiven Halbwellen der neugewonnenen Umrichterspannung von 75 Hz die An= oden 1, 3, 2, während die negativen Halbwellen von den Anoden 2', 1', 3' geliefert werden. Der Zündverzögerungswinkel kann durch Verändern der Phasenlage der in Abb. 3 gezeigten Steuerspannung vergrößert werden, so daß die Umrichterspannung stufenlos von Null bis zum Maximum geregelt werden kann. Ferner ist es möglich, anfallende Blindströme der Sekundärseite zu übertragen, sofern der Steuerwinkel entsprechend der Größe des Blindstroms eingestellt wird.
  • Zum Schluß sei erwähnt, daß die durch die Erfindung angegebene Lehre nicht nur auf das in der Abb. i niedergelegte Schaltbild beschränkt ist, sondern es können alle anderen Umrichterschaltungen ebenso verwendet werden. Der Unterschied gegenüber der beschriebenen Schaltung besteht nur darin, daß dann der Transformator entweder in zwei Dreiphasensysteme und ein sechsanodiges Gefäß aufgeteilt wird oder ein Dreiphasensystem und ein sechsanodiges Gefäß und ein mehrfach aufgeteilter Sekundärtransformator oder ein einfacher Sekundärtransformator und ein Seehsphasensystem mit sechs einanodigen Gefäßen erforderlich sind. Diese Möglichkeiten sind an Hand der hier niedergelegten Lehre und der bereits bekannten Umrichterschaltungen leicht zusammenzustellen. Genau so ist es möglich, den niedergelegten Gedanken für zwei-, drei- und mehrphasige Sekundärnetze auszubauen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. jJmrichter zum Anschluß von einphasigen Wechselstromverbrauchern an ein Zwei-, Drei- oder Nlehrphasennetz bei symmetrischer Belastung aller Phasen, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Verbraucher zugeführte Sekundärfrequenz den i,5-fachen Wert der speisenden Primärfrequenz und die Steuerfrequenz den o,5fachen Wert der Primärfrequenz hat.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch geken nzeichnet, daß zur stufenlosen Regulierung der Umrichterausgangsspannung die Steuerspannung in der Phase veränderbar ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung vorzugsweise für den Anschluß von Elektroschweißgeräten an ein Drehstromnetz vorgesehen wird.
DEP52935A 1949-08-25 1949-08-25 Umrichter Expired DE810526C (de)

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