DE811366C - Verfahren zur Verringerung der Waermeverluste bei Metall-Schmelz-Pressverfahren - Google Patents
Verfahren zur Verringerung der Waermeverluste bei Metall-Schmelz-PressverfahrenInfo
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- DE811366C DE811366C DEP14892A DEP0014892A DE811366C DE 811366 C DE811366 C DE 811366C DE P14892 A DEP14892 A DE P14892A DE P0014892 A DEP0014892 A DE P0014892A DE 811366 C DE811366 C DE 811366C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D18/00—Pressure casting; Vacuum casting
- B22D18/02—Pressure casting making use of mechanical pressure devices, e.g. cast-forging
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf Schmelzpreßwerkzeuge, in deren Hohlraum Metallschmelzen unter hohen Druck gesetzt werden sollen und die selbst dauernd unter hoher Temperatur gehalten werden müssen.
- Die hohe Druckbeanspruchung insbesondere geteilter Preßwerkzeuge macht es nötig, die Wandstärke der Werkzeuge reichlich zu bemessen und dazu viel teueren Stahl aufzuwenden oder die Schmelzpreßwerkzeuge mit einer billiger herzustellenden Armierung, vorzugsweise in Schalenform, zu umgeben, die dann jedoch große Wärmemengen dem erhitzten Preßwerkzeug entzieht und nach außen abführt.
- Damit wirtschaftlicher gearbeitet werden kann, sieht die vorliegende Erfindung vor, die Armierung nur während des eigentlichen Preßvorgangs an dem Preßwerkzeug anliegen zu lassen, sonst aber sie davon abzuheben, so daß eine isolierende Luftschicht zwischen beiden Teilen sich befindet, welche das Abwandern von Wärme nach außen hin verhindert.
- Die Zeichnung zeigt an einem Ausführungsbeispiel ein gemäß der Erfindung armiertes zweiteiliges Schmelzpreßwerkzeug.
- Fig. i zeigt das Schmelzpreßwerk in geschlossenem Zustand in einem Längsschnitt; Fig. 2 ist ein Querschnitt zu Fig. i ; Fig.3 zeigt ebenfalls im Querschnitt das geöffnete Werkzeug mit abgehobenen Armierungsschalen.
- Die eigentliche Preßwerkzeugform besteht aus den beiden Hälften d und b, welche zusammen den Hohlraum c umschließen.
- Zu Teil a gehört die Armierungsschale d, zum Teil b die Armierungsschale e.
- Die erstere Schale ist an einer Stange f befestigt, welche axial geführt ist. Durch die zweite Schale e greift eine Stange g lose hindurch, die am Werkzeugteil b befestigt ist. Die Stange g ist über eine Druckfeder h gegen einen festen Federteller i abgestützt.
- Beide Preßwerkzeugteile a und b ruhen mit Rücksicht auf Wärmeisolierung nicht auf einer Tischplatte o. dgl., sondern nur auf zwei Stiften k.
- In geschlossenem Zustand (Fig. i und -2) kann der Hohlraum c des Preßwerkzeugs mit Metallschmelze gefüllt werden, die dann unter entsprechend hohen Preßdruck gesetzt wird. Die Armierungsschalen d und e sind dann um die geschlossene Form herumgelegt.
- Sobald die Metallschmelze hinreichend erstarrt ist, um aus der Form herausgenommen werden zu können, wird die Schale d mit Hilfe der Stange f in der Pfeilrichtung nach Fig.3 abgehoben. Die Stange g schiebt sodann unter der Wirkung der Feder h den Werkzeugteil b aus der Schale e heraus, der in einer Abstützwand m liegenbleiben kann. Es ergibt sich die Stellung der Teile, welche aus Fig.3 ersichtlich ist. Dabei sind die heißen Werkzeugteile a und b ringsum von Luft umgeben, abgesehen von den Stützen k sind keine gut wärmeleitenden Teile in Berührung mit den Werkzeughälften. Auch die warm gewordenen Schalen d und e sind ringsum von Luft umgeben und somit gegen Wärmeverlust möglichst geschützt.
- Natürlich kann statt der gezeichneten, sich durch ihre Einfachheit und Zweckmäßigkeit auszeichnenden Abhebeeinrichtung auch irgendeine andere Vorrichtung verwendet werden, welche nach beendetem Formguß die Teile auseinanderzubringen und gegen Wärmeverlust zu schützen gestattet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Verringerung der Wärmeverluste beim Metall-Schmelz-Preßverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Festigkeitsgründen angewandte, zweckmäßig schalenartig das verhältnismäßig schwache geteilte Preßwerkzeug umgebende Armierung im wesentlichen nur während der eigentlichen Pressung in Berührung mit dem Preßwerkzeug gehalten, im übrigen aber von ihm abgehoben wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Preßwerkzeughälfte (b) an einer Stange (g) befestigt ist, auf welcher die zugehörige Armierungsschale (e) gleiten kann, während die gegenüberliegende Armierungsschale (d) an einer Stange (f) befestigt ist und mittels dieser während des Preßvorgangs gegen die andere Preßwerkzeugschale (a) gedrückt wird, so daß durch axiale Bewegung der letzteren Stange (f) nicht nur die an ihr befestigte Armierungsschale (d) von der Preßwerkzeughälfte (a) abgezogen wird, sondern auch die andere, die Preßwerkzeughälfte (b) tragende Stange (g) unter der Wirkung einer Gegenkraft (Feder h) die zweite Preßformhälfte ( b) aus der zugehörigen Armierungsschale (e) heraushebt.
- 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßwerkzeugteile (a und b) unter Beschränkung der Auflageflächen nur auf Stangen (k) gelagert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP14892A DE811366C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Verfahren zur Verringerung der Waermeverluste bei Metall-Schmelz-Pressverfahren |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE811366C true DE811366C (de) | 1951-08-20 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP14892A Expired DE811366C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Verfahren zur Verringerung der Waermeverluste bei Metall-Schmelz-Pressverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE811366C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP14892A patent/DE811366C/de not_active Expired
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