DE81152C - - Google Patents
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- DE81152C DE81152C DENDAT81152D DE81152DA DE81152C DE 81152 C DE81152 C DE 81152C DE NDAT81152 D DENDAT81152 D DE NDAT81152D DE 81152D A DE81152D A DE 81152DA DE 81152 C DE81152 C DE 81152C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09B—ORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
- C09B29/00—Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
- C09B29/10—Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from coupling components containing hydroxy as the only directing group
- C09B29/16—Naphthol-sulfonic acids
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
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- Coloring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Nach dem in der Patentschrift Nr. 54116 und deren Zusätzen Nr. 58618 und 64017
beschriebenen Verfahren entstehen werthvolle fuchsinrothe Azofarbstoffe, wenn die zwei
Ct1 ai - Dioxynaphtalinsulfosä'uren S, nämlich
Ct1 Ci4 - Dioxynaphtalin - ci2 - monosulfosäure und
Ci1 a4 - Dioxynaphtalin - a2 ß, - disulfosäure, mit
diazotirten Aminen, Amidosulfosäuren etc. combinirt werden. Es wurde nun weiter gefunden,
dafs die Diazoproducte von aromatischen Amidoketonen, ferner die Diazoverbindungen
der Ester, Amide und Anilide von aromatischen Amidocarbonsäuren gleichfalls mit den genannten
Sulfosäuren des αλ ct4 - Dioxynaphtalins
unter Bildung werthvoller Farbstoffe zu reagiren vermögen.
Die so erhaltenen Farbstoffe erzeugen auf Wolle in schwefelsaurem Bade ausgefärbt
fuchsinrothe Nuancen, welche sich zum Theil durch absolute Alkaliechtheit auszeichnen.
Das Verfahren zur Darstellung dieser neuen Farbstoffe erfolgt in der allgemein üblichen
Weise, d. h. man läfst die Diazoderivate von aromatischen Amidoketonen, von Estern,
Amiden oder Aniliden der Amidocarbonsäuren u.s.w. auf die genannten Ct1 ct4-Dioxynaphtalinsulfosäuren
(zweckmäfsig in schwach essigsaurer Lösung) einwirken.
Farbstoff aus Amidobenzophenon und CL1 Ct4 - Dioxynaphtalin -a2 - monosulfosäure.
19,7 kg Amidobenzophenon werden in salzsaurer Lösung mittelst 7 kg Nitrit diazotirt.
Das so erhaltene Gemisch trägt man direct in eine mit ca. 30 kg essigsaurem Natron versetzte
Auflösung von 26,2 kg Ci1 ci4 - dioxynaphtalinct2-monosulfosaurem
Natron ein. Die Bildung des Farbstoffes, welche augenblicklich beginnt, ist innerhalb kurzer Zeit beendigt. Man isolirt
nach dem Alkalischmachen den Farbstoff durch Abfiltriren, Pressen und Trocknen. Derselbe
färbt Wolle in saurem Bade fuchsinroth.
Ein analoger Farbstoff resultirt, wenn man an Stelle der in vorstehendem Beispiele benutzten
U1 c^-Dioxynaphtalin-c^-monosulfosäure
die Ct1 a4-Dioxynaphtalin-ci2 ßj -disulfosäure verwendet.
Farbstoff aus ρ - Amidobenzoesäureäthylester und Ci1 ci4 - Dioxynaphtalin-
Ci2 ßj-disulfosäure.
Die aus 16,5 kg p-Amidobenzoesäureäthylester
in salzsaurer Lösung mittelst 7 kg Nitrit erhaltene Diazoverbindung wird in eine wässe-
mit ca. 40 kg Natriumacetat versetzte ,. Auflösung von 36,4 kg des Natronsalzes der
if d^L· ~ Dioxynaphtalin - ct2 P1 - disulfosäure einge-
\i .iFaigen: Wenn die Bildung des Farbstoffes be-
$ rfendigt ist, wird alkalisch gemacht und der
j? J» Farbstoff in üblicher Weise isolirt.
i? Derselbe erzeugt auf Wolle in saurem Bade *» ein Fuchsinroth.
i? Derselbe erzeugt auf Wolle in saurem Bade *» ein Fuchsinroth.
Verwendet man in Beispiel II. an Stelle des p-Amidobenzoesäureäthyläthers entsprechende
Mengen von p-Amidobenzoesäuremefhyläfher oder p-Amidobenzoe'säurebenzyläther, so resultiren
Farbstoffe, welche dem letztgenannten ähnlich sind. Das Verfahren erleidet auch keine Aenderung, wenn statt der Ct1 a4 - Dioxynaphtalin
-Ct2 ßj -disulfosäure eine äquivalente
Gewichtsmenge der Ct1 ct4-Dioxynaphtalin-ct2-monosulfosäure
benutzt und dieselbe mit den Diazoproducten der genannten p-Amidobenzoesäureester
combinirt wird.
Beispiel III.
Farbstoff aus p-Amidobenzamid und Ct1 ct4 - Dioxynaphtalin - ct2 - monosulfosäure.
In eine wässerige Auflösung von 26,2 kg des Natronsalzes der Ct1 ct^-Dioxynaphtalin-c^-monosulfosäure
und ca. 30 kg essigsaurem Natron wird die aus 13,6 kg p-Amidpbenzamid in salzsaurer
Lösung hergestellte Diazoverbindung eingetragen. Sobald die Kupplung beendigt ist, wird alkalisch
gemacht und der Farbstoff durch Aussalzen, Abfiltriren, Pressen und Trocknen isolirt.
Auf Wolle in saurem Bade erzeugt derselbe fuchsinrothe Nuancen.
Nach dem durch Beispiel III. erläuterten Verfahren erhält man einen analogen Farbstoff,
wenn man an Stelle von Ct1 a4-Dioxynaphtalina2-monosulfosäure
die entsprechenden Gewichtsmengen von Ct1 ct4-Dioxynaphtalin-ct2 P1 -disulfosäure
verwendet.
Farbstoff aus p-Amidobenzanilid und Ct1 ct4 - Dioxynaphtalin - ct2 - monosulfosäure.
21,2 kg p-Amidobenzanilid werden in salzsaurer
Lösung mittelst 7 kg Nitrit diazotirt. Die so erhaltene Diazoverbindung wird in eine
wässerige Auflösung von 26,2 kg Ct1 ct4-dioxynaphtalin-ct2-monosulfosaurem
Natron und ca. 30 kg essigsaurem Natron eingetragen. Wenn die Kupplung beendigt ist, wird alkalisch gemacht
und der Farbstoff in bekannter Weise isolirt.
Derselbe liefert auf Wolle, in saurem Bade ausgefärbt, fuchsinrothe Nuancen.
Ersetzt man in dem Beispiel IV. die dort benutzte Ct1 ct4 - Dioxynaphtalin - a2 - monosulfosäure
durch die entsprechende Gewichtsmenge der Ct1 ^-Dioxynaphtalin-ct2 P1-disulfosäure, so
erhält man in gleicher Weise einen Farbstoff, welcher dem letztgenannten ähnlich ist;
Die Nuancen, welche mittelst der obigen Farbstoffe auf Wolle in saurem Bade erhalten
werden, sind im allgemeinen fuchsinroth und zum Theil durch absolute Alkaliechtheit ausgezeichnet.
Die Eigenschaften der so erhältlichen Farbstoffe sind in nachstehender Tabelle zusammengestellt.
| Farbstoff aus diazotirter |
' + K1 a4-Dioxy- naphtalin-a2- monosulfo- säure |
Löslichkeit in Wasser |
Farbe der wässerigen Lösung |
Die wässerige Lösung wird auf Zusatz von verd. Schwefel säure |
Die wässerige Lösung wird auf Zusatz von Ammoniak |
Färbt auf Wolle in saurem Bade |
| p-Amidobenzo- phenon |
ziemlich schwer löslich |
blauroth | gelber (die Farbstoffsäure fällt aus) |
blauroth | fuchsinroth bezw. blauroth |
|
| p-Amidobenzoe- säuremethylester |
desgl. | roth | gelber (die FarbstoffsUure bleibt gelöst) |
blauroth | desgl. | |
| p-Amidobenzoe- säureäthylester |
desgl. | roth | desgl. | blauroth | desgl. | |
| p-Amidobenzoe- säurebenzylester |
sehr schwer löslich |
roth | gelber (die Farbstoffsäure fällt aus) |
blauroth | desgl. | |
| p-Amidobenzamid | ziemlich schwer löslich |
roth | gelbroth (die Farbstoffsäure fällt aus) |
blauroth | desgl. | |
| p-Amidobenzanilid | desgl. | blauroth | nicht verändert, bleibt blauroth (die Farbstoff säure fällt aus) |
violett | desgl. | |
| Farbstoff aus diazotirter |
+ Ci1 a4-Dioxy- naphtalin- a2 ß^disulfo- säure |
Löslichkeit in Wasser |
Farbe der wässerigen Lösung |
Die wässerige Lösung wird auf Zusatz von verd. Schwefel säure |
Die wässerige Lösung wird auf Zusatz von Ammoniak |
Färbt auf Wolle in saurem Bade |
| p-Amidobenzo- phenon |
leicht löslich |
roth, beim Erwärmen blauer werdend |
kaum verändert (die Farbstoff säure bleibt gelöst) |
kaum verändert |
fuchsinroth bezw. blauroth |
|
| p-Amidobenzoe- säuremethylester |
desgl. | desgl. | bedeutend . blauer (die Farbstoffsäure bleibt gelöst) |
gelber und verliert an Intensität der Färbung |
desgl. | |
| p-Amidobenzoe- säureäthylester |
desgl. | desgl. | desgl. | desgl. | desgl. | |
| p-Amidobenzoe säurebenzylester |
desgl. | desgl. | desgl. | desgl. | desgl. | |
| p-Amidobenzamid | desgl. | roth, beim Erwärmen violett werdend |
desgl. | desgl. | desgl. | |
| p-Arnidobenzanilid | desgl. | roth, beim Erwärmen blauer werdend |
desgl. | desgl. | . desgl. | |
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Neuerung in dem Verfahren des Patentes Nr. 54116 und der Zusätze desselben zur Darstellung fuchsinrother Azofarbstoffe, darin bestehend, dafs man an Stelle der dort verwendeten Diazoverbindungen hier die Diazo-producte von p-Amidobenzophenon, p-Amidobenzoesäuremethylester, p-Amidobenzoesäureäthylester , ρ - Amidobenzoesäurebenzylester, p-Amidobenzamid bezw. p-Amidobenzanilid mit CL1 a4 - Dioxynaphtalin -O2- monosulfosäure bezw. Ct1 Ct4-Dioxynaphtalin-a2 ß, -disulfosäure kuppelt.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81152C true DE81152C (de) |
Family
ID=353654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81152D Active DE81152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81152C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2033332A1 (de) * | 1969-02-13 | 1970-12-04 | Bayer Ag |
-
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- DE DENDAT81152D patent/DE81152C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2033332A1 (de) * | 1969-02-13 | 1970-12-04 | Bayer Ag |
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