DE8117C - Färbmaschine für Kapseln, Büchsen u. dergl - Google Patents

Färbmaschine für Kapseln, Büchsen u. dergl

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DE8117C
DE8117C DENDAT8117D DE8117DA DE8117C DE 8117 C DE8117 C DE 8117C DE NDAT8117 D DENDAT8117 D DE NDAT8117D DE 8117D A DE8117D A DE 8117DA DE 8117 C DE8117 C DE 8117C
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DE
Germany
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capsules
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rollers
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Application number
DENDAT8117D
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English (en)
Original Assignee
R. TH. DOSSETT in Batavia Mills Upper Holloway, Grafschaft Middlesex, England
Publication of DE8117C publication Critical patent/DE8117C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C1/00Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating
    • B05C1/02Apparatus in which liquid or other fluent material is applied to the surface of the work by contact with a member carrying the liquid or other fluent material, e.g. a porous member loaded with a liquid to be applied as a coating for applying liquid or other fluent material to separate articles

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  • Printing Methods (AREA)

Description

1879.
Klasse 15.
ROBERT THOMAS DOSSETT in BATAVIA MILLS UPPER HOLLOWAY
(Middlesex, England).
Färbmaschine für Kapseln, Büchsen u. dergl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1879 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues Verfahren zum Coloriren, Zeichnen von Kapseln, Büchsen etc. mit ebenem Deckel sowohl als von solchen, deren Deckel mit· einer geprefsten Fabrikmarke oder einem anderen derartigen Muster verziert ist, und hat den Zweck, die Zeichnung solcher Artikel schneller, sicherer und gleichmäfsiger auszuführen als bisher, sowie zugleich ein Vergeuden der angewendeten Farbe zu verhüten.
Zur Erreichung dieses Zweckes dient ein Apparat, welcher so construirt ist, dafs die Kapseln der Reihe nach selbstthätig colorirt werden, sobald man sie in die zur Aufnahme der Farbe erforderliche Position gebracht hat. Derselbe ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt und zwar ist Fig. 1 die Ansicht und theilweise ein Verticalschnitt und Fig. 2 der Grundrifs desselben, während Fig. 3 den Durchschnitt eines Details zeigt.
A ist eine feste, kreisförmige, horizontal angeordnete Platte (Tisch), welche von dem hohlen Hauptständer B getragen wird und mit einer Anzahl (in der Zeichnung mit drei) gleich weit von einander abstehenden Oeffnungen versehen ist. In jede dieser Oeffnungen pafst lose der Rahmen C (s. Fig. 3), welcher bei α auf der unteren Seite der Platte A scharnierartig befestigt ist,, so dafs er mit der Hand nach oben in die zugehörige Oeffnung gedrückt werden kann; jedoch, wenn losgelassen, vermöge seiner eigenen Schwere wieder in die frühere normale Position zurückfällt. Die Rahmen C sind für die Aufnahme der zu colorirenden Kapseln bestimmt, und jeder derselben trägt eine mit einer oder mehreren passend geformten Oeffnungen versehene Platte b, welche die Schablone bildet, so dafs die Farbe nur auf die gewünschten Stellen der Kapsel aufgetragen wird.
Auf der Oberfläche der Platte A rollen zwei Gruppen von Walzen D bezw. D1, welche von Armen c' des mit einer verticalen Welle E verbundenen Ringes d getragen werden. Die verticale Welle E, deren Lagerung aus der Zeichnung ersichtlich ist, geht durch das Centrum der Platte A und empfängt ihre Rotation durch die Zahnräder E1 und E'1. Die Walzen der einen Gruppe bilden die Colorirwalzen D, welche die Farbe auf die Kapseln auftragen. Die Walzen der zweiten Gruppe, welche mit denen der ersten in passender Weise abwechseln, bilden die sogenannten Vertheilungswalzen D'. Diese, letzteren passiren bei ihrer doppelten Bewegung, d. i. bei der Rotation um ihre eigene Axe sowie um die der verticalen Welle E, unter einem mit geschlitzten Boden versehenen Farbebehälter F hindurch und empfangen so die Farbe, welche sie gleichmäfsig über die Platte A vertheilen. Dann kommen die Colorirwalzen, welche auch besagte Doppelbewegung haben, und nehmen die auf der Platte A vertheilte Farbe wieder auf und coloriren mit derselben der Reihe nach die in den Rahmen C enthaltenen Kapseln. Die Colorirwalzen haben die Gestalt eines abgestumpften Kegels und liegen radial mit ihren dicken Enden nach aufsen gekehrt. Die Vertheilungswalzen sind vorzugsweise cylindrisch und so angeordnet, dafs die Verlängerungslinie ihrer Axe einen vom Mittelpunkt der Welle E aus geschlagenen Kreis tangiren würde. Es hat sich nämlich in der Praxis herausgestellt, dafs eine derartige Anordnung für die gleichmäfsige Ausbreitung der Farbe auf der Oberfläche der Platte A vortheilhafter ist, als wenn die Axen der besagten Walzen radial zur Welle E stehen.
Der vorstehend beschriebene neue Apparat erfordert zu seiner Bedienung gewöhnlich so viele Arbeiter, als die Platte A Oeffnungen bezw. Rahmen C enthält. Jeder der Arbeiter bekommt eine Anzahl der zu colorirenden Kapseln, von welchen er eine zu passender Zeit gegen die Schablone b des ihm zunächst liegenden Rahmens C drückt, so dafs dieser in die zugehörige Oeffnung der Platte A tritt. Dadurch kommt derjenige Theil der Kapseloberfläche, welcher colorirt werden soll, in den Bereich einer der Colorirwalzen, welche bei ihrer oben erwähnten Doppelbewegung über die Schablone b dahinrollt und so mit der unterhalb derselben befindlichen Kapsel in Contact
geräth und sie mit einem Theil der auf ihrem Umfange haftenden Farbe colorirt. Die auf diese Weise völlig fertig gezeichnete Kapsel wird nun vom Arbeiter gegen eine andere bereitgehaltene, noch nicht colorirte ausgewechselt, welche in gleicher Weise wie die erste von der nun folgenden Colorirwalze mit Farbe versehen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das Coloriren von Kapseln, Büchsen etc. jeglicher Art durch Anwendung von Walzen, welche eine doppelte, d. h. eine centrale !sowie axiale Bewegung haben und so angeordnet sind, dafs sie in der oben beschriebenen Weise arbeiten können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT8117D Färbmaschine für Kapseln, Büchsen u. dergl Active DE8117C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003045578A1 (de) * 2001-11-24 2003-06-05 Krauss-Maffei Kunststofftechnik Gmbh Vorrichtung zum beschichten von plattenförmigen gegenständen

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