DE812301C - Als Eckventil ausgebildetes Blasluftregelventil fuer Blasversatzmaschinen - Google Patents
Als Eckventil ausgebildetes Blasluftregelventil fuer BlasversatzmaschinenInfo
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- DE812301C DE812301C DEG472A DEG0000472A DE812301C DE 812301 C DE812301 C DE 812301C DE G472 A DEG472 A DE G472A DE G0000472 A DEG0000472 A DE G0000472A DE 812301 C DE812301 C DE 812301C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F15/00—Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
- E21F15/08—Filling-up hydraulically or pneumatically
- E21F15/10—Hydraulic or pneumatic filling-up machines
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Description
- Als Eckventil ausgebildetes Blasluftregelventil für Blasversatzmaschinen Gegenstand des Patentes 803 173 ist ein im wesentlichen aus Ventilkegel und diesen beeinflussender Feder bestehendes Blasluftregelventil für selbsttätiges Anpassen der die Leitung durchströmenden Luftmenge an die jeweils aufgegebene Blasgutmenge bei mit Blasversatzmaschinen betriebenem Bergeversatz, dessen kennzeichnendes Merkmal darin besteht, daß es als Eckventil so ausgebildet ist, daß die Ventilfeder ohne besondere Umstände von außen verstellt und daß die inneren Ventilteile bei erforderlichem Auswechseln der Feder oder Reinigen des Ventilinnern bei eingebautem Ventilkörper schnell und leicht aus- und eingebaut werden kann, ohne daß hierfür die Versatzarbeit eingestellt zu werden braucht. Zu diesem Zwecke weist der Ventileinbau neben dem den Luftdurchtritt regulierenden, durch die Druckfeder beeinflußten Ventilkegel einen in den Ventilkegel hineinragenden Führungsbolzen für die Federverstellung auf, durch den ein im Ventilkegel befestigter und ins Freie geführter Stahlstift zum Kenntlichmachen der Ventilbewegung hindurchgeht.
- Bei Ventilen der erwähnten Art hat es sich nun gezeigt, daß nach einem geblasenen Stopfen, d. h. bei einer sich oft auf größere Länge erstreckenden Verstopfung der Blasleitung, ein vollständiges Ausblasen der Leitung auch mit höherem Luftdruck, der sich 'bei einer Verstopfung allmählich selbsttätig einstellt, nicht möglich ist. Es bleiben dann Berge in der Leitung liegen und diese geben dann Anlaß, daß sofort wieder ein neuer Stopfen geblasen wird. Ein vollständiges Ausblasen der Leitung ist nur dann möglich, wenn ein höherer Luftdruck schlagartig und stoßweise die Leitung durchströmt, wenn also das Luftdurchlaßventil eine augenblickliche hinreichende Öffnung für den Durchlaß einer erhöhten Luftmenge erfährt und dies notfalls mehrere Male wiederholt wird.
- Um nun bei einem Blasluftregelventil nach dem Hauptpatent 803173 das plötzliche Öffnen des Ventilkegels in für den beabsichtigten Zweck hinreichendem Maße zu ermöglichen, schlägt die vorliegende Erfindung eine die Bewegung des Ventilkegels von außen beeinflussende Einrichtung vor, durch die der Ventilkegel bei erfolgter Verstopfung augenblicklich um ein beträchtliches Maß unter gleichzeitiger Erhöhung der Spannung der gegen ihn wirkenden Druckfeder von Hand geöffnet werden kann, so daß eine erhöhte Luttmenge schlagartig und stoßweise die Leitung durchströmt und hierdurch die Berge restlos aus der Leitung geblasen werden. Das Offnen des Ventils erfolgt dabei von Hand mittels eines an einer im Führungsbolzen gleitenden, den Stahlstift umfassenden Hülse angelenkten Handhebels, der sich einerseits gegen die Führungsbolzenkappe, andererseits gegen einen am Ende des Stahlstiftes aufgebrachten Knopf derart abstützt, daß beim Umlegen des Handhebels der Stahlstift aus dem Führungsbolzen herausgezogen und damit der mit ihm verbundene Ventilkegel geöffnet wird, um beim Loslassen des Handhebels unter dem Einfluß der gespannten Druckfeder wieder seine Ursprungslage einzunehmen.
- In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Einrichtung in einem Ausführungsbeispiel bei einem Eckventil nach dem Hauptpatent 803173 schematisch dargestellt.
- Auf dem mit dem Ventilkegel a verbundenen Stahlstift b ist am äußeren Ende ein Knopf f aufgebracht, und in dem Führungsbolzen c ist eine Hülse g gleitbar eingelassen, die den Stahlstift b frei umschließt und die gegenüber der Verstellkappe d des Führungsbolzens c etwas hervorsteht. Mit der Hülse g ist ein Handhebel h verbunden, der die Hülse g gabelförmig umfaßt.
- Bei geschlossenem Ventilkegel a (Stellung zu) liegt der auf dem Stahlstift b aufgebrachte Knopf f fest gegen die Hülse g an, und der Handhebel h stützt sich gegen die Verstellkappe d des Führungsbolzens c ab. Drückt man nun den Handhebel h in die aus der Zeichnung ersichtliche strichpunktierte Lage, so wird die Hülse g um das Maß x aus dem Führungsbolzen c herausgezogen und damit auch der Stahlstift b infolge der Mitnahme des von ihm getragenen Knopfes f durch die Hülse g, so daß der mit dem Stahlstift b verbundene Ventilkegel a schlagartig die Stellung offen einnimmt. Durch diese Bewegung wird die Querschnittringfläche im Ventil schlagartig vergrößert und entspricht mindestens dem Querschnitt der Lufteinführungsdüse e. Es durchströmt nunmehr eine große Luftmenge stoßartig die Blasleitung und bläst diese sauber aus, notfalls nach mehrmaliger Wiederholung des Ventilöffnens. Nach Loslassen des Handhebels h geht der Ventilkegel a unter der Einwirkung der durch das Zurückziehen des Ventilkegels a in erhöhtem Spannungszustand gesetzten Druckfeder f sofort in seine ursprüngliche Stellung zurück, und der alte Zustand der selbsttätigen Einstellung des Ventilkegels ist wieder gegeben.
- In der erwähnten Weise kann auch vor jeder Blasschicht das Ventil auf einwandfreies Arbeiten hin geprüft werden. Ebenso kann auf diese Weise bei längerem Stillstand dir etwa am Ventilgehäuse angekrustete Ventilkegel gelöst und dadurch wieder gangbar gemacht werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Als Eckventil ausgebildetes Blasluftregelventil für Blasversatzmaschinen, dessen Ventilinneres bei eingebautem Ventilkörper aus- und eingebaut werden kann, nach Patent 8o3173, gekennzeichnet durch die Anordnung von die Ventilbewegung von außen beeinflussenden Mitteln, die ein schlagartiges Öffnen des Ventils um ein bestimmtes Maß ermöglichen.
- 2. Ventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilbewegung unter gleichzeitiger Erhöhung der Spannung der das Ventil beeinflussenden Druckfeder erfolgt.
- 3. Ventil nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einer in dem Führungsbolzen (c) gleitenden, den durch den Führungsbolzen (c) hindurchlaufenden Stahlstift (b) umschließenden Hülse (g) bestehen, an der ein sich einerseits gegen die den Führungsbolzen (c) verstellende Kappe (d), andererseits gegen einen auf den Stahlstift (c) aufgebrachten Knopf (f) abstützender Handhebel (h) angelenkt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG472A DE812301C (de) | 1949-11-26 | 1949-11-26 | Als Eckventil ausgebildetes Blasluftregelventil fuer Blasversatzmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG472A DE812301C (de) | 1949-11-26 | 1949-11-26 | Als Eckventil ausgebildetes Blasluftregelventil fuer Blasversatzmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE812301C true DE812301C (de) | 1951-08-27 |
Family
ID=7115818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG472A Expired DE812301C (de) | 1949-11-26 | 1949-11-26 | Als Eckventil ausgebildetes Blasluftregelventil fuer Blasversatzmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE812301C (de) |
-
1949
- 1949-11-26 DE DEG472A patent/DE812301C/de not_active Expired
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