DE812868C - Stufenlos regelbares Zugorgan-Getriebe mit selbsttaetiger Treibkettennachspannung - Google Patents
Stufenlos regelbares Zugorgan-Getriebe mit selbsttaetiger TreibkettennachspannungInfo
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- DE812868C DE812868C DEP21242A DEP0021242A DE812868C DE 812868 C DE812868 C DE 812868C DE P21242 A DEP21242 A DE P21242A DE P0021242 A DEP0021242 A DE P0021242A DE 812868 C DE812868 C DE 812868C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H9/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members
- F16H9/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion
- F16H9/04—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes
- F16H9/12—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a pulley built-up out of relatively axially-adjustable parts in which the belt engages the opposite flanges of the pulley directly without interposed belt-supporting members
- F16H9/16—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by endless flexible members without members having orbital motion using belts, V-belts, or ropes engaging a pulley built-up out of relatively axially-adjustable parts in which the belt engages the opposite flanges of the pulley directly without interposed belt-supporting members using two pulleys, both built-up out of adjustable conical parts
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Description
- Stufenlos regelbares Zugorgan-Getriebe mit selbsttätiger Treibkettennachspannung Die bekannten stufenlos regelbaren Zugorgan-Getriebe, die eine Treibkette als Zugorgan verwenden, besitzen in der Hauptsache eine An- und Abtriebswelle mit je einem Kegelscheibenpaar und eine Treibkette. Mittels Scherenhebel o. dgl. werden die Kegelscheiben axial verstellt und dadurch die Laufdurchmesser der Treibkette zur stufenlosen Drehzahländerung der Abtriebswelle vergr(*il.iert oder verkleinert. Da sich die Treibkette nach längerer Laufzeit längt, muß sie zeitweise nachgepannt werden. Das erfolgt in bekannter Weise durch Verringern des Schwenkzapfenabstandes der beiden Scherenhebel mittels Spindeln o. dgl., erfordert aber eine genaue Beachtung diffiziler Bedienungsvorschriften und ist ziemlich umst:indlich. Es wurde deshalb schon versucht, die Kettennachspannung selbsttätig durch eine Druckfeder zu bewerkstelligen, indem der eine Scherenhebelschwenkzapfen durch Federkraft von außen gegen den anderen, fest stehenden Scherenhebelschwenkzapfen bewegt bzw. gedrückt wird. Solche außerhalb der Scherenhebelschwenkzapfen angeordneten Druckfedern verbauen aber die An- oder Abtriebsseite des Getriebes. Sie müssen deshalb sehr kurz sein und verursachen eine zusätzliche Beanspruchung der Seitenwände des Getriebegehäuses. Kurze Druckfedern besitzen jedoch einen kleinen Federweg bzw. ein steiles Druckdiagramm und haben mithin eine rasch abnehmende Kettennachspannung zur Folge. Die zusätzliche Belastung der Getriebegehäusewände durch die außenliegende starke Druckfeder bedingt zudem dicke Wandstärken und dadurch ein hohes Baugewicht.
- Die vorliegende, neue selbsttätige Treibkettennachspannung löst deshalb die Aufgabe, die Nachspannfeder so anzuordnen, daß sie keine am Getriebe außen vorstehenden Teile braucht, eine große Federlänge mit flachem Druckdiagramm gewährt und die Seitenwände des Getriebes nicht belastet. Um dies zu erreichen, wird die Druckfeder in neuartiger Weise innerhalb des Getriebes zwischen den beiden Scherenhebelschwenkzapfen angeordnet, wodurch für die Federlänge fast die ganze Getriebebreite ausgenutzt und mithin eine Feder mit großem Federweg und flachem Druckdiagramm untergebracht werden kann, ohne an der An- oder Abtriebsseite weit vorstehende Bauteile zu verursachen. Erfindungsgemäß sind die Schwenkzapfen des nachstellbaren Scherenhebels an einer verschiebbaren Hülse befestigt, in welcher die Druckfeder liegt und mit dem einen Ende auf den Hülsenboden, mit dem anderen Ende in entgegengesetzter Richtung auf eine durch die Hülsenführung des fest stehenden Scherenhebelschwenkzapfens gehaltene Spannschraube druckt. Die verschiebbare, rohrartige Hülse des verstellbaren Scherenhebels dient zugleich als Ölrohr zur Schmierung und Kühlung der Treibketie. Eine weitere Vereinfachung wird mit der Verstellung des verschiebbaren Scherenhebels durch den fest gelagerten Scherenhebel unter Vermittlung einer in der Getriebelängsachse beweglichen Parallelführung erreicht, die zwangsläufig eine gleichmäßig symmetrische Scherenhebelbewegung in jeder Stellung des verschiebbaren Scherenhebeldrehpunktes gewährleistet. Ferner wird durch die Verstellung des fest gelagerten Scherenhebels mittels einseitig und kugelig gelagerter, kurzer Spindel an Stelle der der sonst üblichen zweiseitig gelagerten, langen Spindel mit Rechts- und Linksgewinde eine Fertigungsvereinfachung und Gehäuseraumersparnis erzielt, die die durch die Federhülse entstandene Vergrößerung des An- und Abtriebswellenabstandes wieder aufhebt.
- Die Abb. i bis 3 zeigen die beispielsweise Ausführung einer selbsttätigen Treibkettennachspannung für stufenlos regelbare Zugorgan-Getriebe gemäß der Erfindung im Querschnitt, Grundriß und Längsschnitt. Nach Abb. i und 2 lagern die unteren und oberen Scherenhebel a der fest stehenden Schwenkzapfen b an der Hülsenführung c, die an der linken Wand des Getriebegehäuses d angeflanscht ist. Die unteren und oberen Scherenhebel e der nachstellbaren Schwenkzapfen f lagern an der verschiebbaren Hülse g. In der Hülse g ist die lange Druckfeder h untergebracht. Sie drückt mit ihrem linken Ende auf den Boden der Hülse g und mit ihrem rechten Ende auf die Spannschraube i, die mittels Stellmutterk durch dieHülsenführungc gehalten wird. Der nach beiden Seiten wirkende Federdruck wird von der Spannschraube i aufgenommen und belastet deshalb nicht die Seitenwände des Getriebegehäuses d. Zum Auswechseln der Druckfeder h genügt das Lösen des Deckels l und der Spannschraube i. Die Feder h drückt die verschiebbare Hülse g mit den rechten Scherenhebeln e und Kegelscheiben m gegen die Treibkette n und linken Kegelscheiben o und erzeugt dadurch die für die Kraftübertragung erforderliche Treibkettenspannung. Da die Druckfeder lang ist und deshalb ein flaches Druckdiagramm besitzt, bewirkt sie auch eine selbsttätig gleichbleibende Treibkettennachspannung beim Längen der Treibkette.
- Zum Verstellen des linken Scherenhebels a dient die kurze, einseitig gelagerte Spindel p mit dem Handrad q. Sie besitzt einen kugeligen Lagerzapfen r, weil der Scherenhebel a um den Schwenkzapfen b eine Kreisbogenbewegung ausführt. Der untere und obere Scherenhebel a greifen mit ihren Hebelarmen s in die Quernut t der unteren und oberen Parallelführung u ein, wobei die Quernut t die Hebelarme v bzw. die rechten, verschiebbaren Scherenhebel e gleichmäßig symmetrisch mitnehmen. Die Parallelführung ac gleitet unten und oben auf der Fläche w, auf der auch die Führungslager x der Parallelführung ai befestigt sind.
- Die Zahnradpumpe y wird durch zwei Kegelräder angetrieben und drückt das aus dem Gehäuse d unten zufließende Öl in Pfeilrichtung durch eine Ölleitung nach oben in die Hülse g. Durch die Öllöcher z der Hülse g wird das 01 nach unten auf die Innenseite der Treibkette n gespritzt. Dadurch wird eine besondere Ölleitung, die durch Abbrechen meist auf die Treibkette fällt und diese zerstört, erspart. Alle weiteren Einzelheiten, wie Ölsieb, Lagerung der Kegelscheiben und Wellen, Getriebedeckel, Hebelübertragung usw., sind aus den Abb. i bis 3 ohne besondere Erläuterung verständlich. Der Getriebedeckel besitzt nach Abb. 3 eine linke und rechte Hälfte, weil an der linken Hälfte die Parallelführung u mit ihren Führungslagern w sitzt. Zur Funktionsprüfung des Getriebes wird nur die rechte Deckelhälfte abgenommen. An Stelle der linken Deckelhälfte kann auch ein besonderer Führungslagerträger eingebaut werden, so daß dann auch ein ungeteilter Getriebedeckel benutzt werden kann.
- In Abb. 3 sind die äußeren Umrisse der Treibkette n in zwei Endlagen strichpunktiert eingezeichnet, außerhalb deren die Parallelführungen 2t und Hebelarme s, v liegen. Letztere sind in der von der Treibkette auf Getriebemitte gebildeten Einbuchtung angeordnet und verringern dadurch die Bauhöhe des Getriebes. Ebenso läßt Abb. 2 die kurze Bauweise der Getriebegehäuseenden erkennen, die durch die neue, raumsparende Scherenhebelverstellung mittels kurzer, einseitig gelagerter Spindel p und Parallelführung u erreicht wird und die durch die Hülse g bedingte Vergrößerung des An- und Abtriebswellenabstandes wieder ausgleicht.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenlos regelbares Zugorgan-Getriebe mit selbsttätiger Treibkettennachspannung und Hebelverstellung, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen den Scherenhebelschwenkzapfen (b, f) angeordnete Druckfeder (h) mit dem einen Ende auf eine die Schwenkzapfen (f) des verschiebbaren Scherenhebels (e) tragende Hülse (g) und mit dem anderen Ende auf eine durch die Hülsenführung (c) der fest stehenden Scherenhebelschwenkzapfen(b)gehaltene Spannschraube (i) drückt.
- 2. Selbsttätige Treibkettennachspannung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwenkzapfen (f) des verschiebbaren Scherenhebels (e) tragende Hülse (g) auf Treibkettenbreite öllöcher (z) besitzt und dadurch gleichzeitig als Olverteiler zur Schmierung und Kühlung der Treibkette (n) dient.
- 3. Selbsttätige Treibkettennachspannungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der um die fest stehenden Zapfen (b) schwenkbare, durch eine Spindel (p) verstellbare Scherenhebel (a) seinerseits den verschiebbaren Scherenhebel (e) unter Vermittlung einer in der Getriebemitte liegenden und in der Getriebelängsachse bewegbaren Parallelführung (u) symmetrisch verstellt.
- 4. Selbsttätige Treibkettennachspannung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daB der Scherenhebel (a) mit dem fest stehenden Schwenkzapfen (b) durch eine kurze, einseitig und kugelig gelagerte Spindel (p) verstellt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21242A DE812868C (de) | 1948-11-09 | 1948-11-09 | Stufenlos regelbares Zugorgan-Getriebe mit selbsttaetiger Treibkettennachspannung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21242A DE812868C (de) | 1948-11-09 | 1948-11-09 | Stufenlos regelbares Zugorgan-Getriebe mit selbsttaetiger Treibkettennachspannung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE812868C true DE812868C (de) | 1951-09-06 |
Family
ID=7368164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP21242A Expired DE812868C (de) | 1948-11-09 | 1948-11-09 | Stufenlos regelbares Zugorgan-Getriebe mit selbsttaetiger Treibkettennachspannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE812868C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960599C (de) * | 1955-01-26 | 1957-03-21 | Leuna Werke Veb | Einrichtung zur Nachstellung der Kettenspannung an stufenlos regelbaren Getrieben mit Lamellenketten und verzahnten Kegelscheiben |
-
1948
- 1948-11-09 DE DEP21242A patent/DE812868C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960599C (de) * | 1955-01-26 | 1957-03-21 | Leuna Werke Veb | Einrichtung zur Nachstellung der Kettenspannung an stufenlos regelbaren Getrieben mit Lamellenketten und verzahnten Kegelscheiben |
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