DE813029C - Regelungseinrichtung fuer als Entspannungsentgaser dienende Speisewasserbehaelter inDampfturbinenanlagen - Google Patents

Regelungseinrichtung fuer als Entspannungsentgaser dienende Speisewasserbehaelter inDampfturbinenanlagen

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Publication number
DE813029C
DE813029C DEA844A DEA0000844A DE813029C DE 813029 C DE813029 C DE 813029C DE A844 A DEA844 A DE A844A DE A0000844 A DEA0000844 A DE A0000844A DE 813029 C DE813029 C DE 813029C
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DE
Germany
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feed water
condensate
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steam
water tank
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Expired
Application number
DEA844A
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DE1615268U (de
Inventor
Josef Broggi
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown AG
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D19/00Degasification of liquids
    • B01D19/0063Regulation, control including valves and floats

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Regelungseinridhtung für als Entspannungsentgaser dienende Speisewasserbehälter in Dampfturbinenanlagen Die Erfindung betrifft eine Regelungseinrichtung für als Entspannungsentgaser dienende Speisewasserbehälter in Dampfturbinenanlagen mit Anzapfdampfspeisewasservorwärmern.
  • Wie bei allen andern Entgasern ist auch bei den sogenannten Entspannungsentgasern dafür zu sorgen, daß das dem Entgaser zufließende Kondensat bei allen in der Anlage vorkommenden Betriebszuständen die Siedetemperatur erreicht; auch bei plötzlichen Belastungsänderungen müssen sich die maßgebenden Drücke und Temperaturen rasch und zuverlässig einstellen. Im Beharrungszustand bei gleichbleibender Belastung der Anlage und damit auch gleichbleibender Temperatur des dem Speisewasserbehälter zufließenden Kondensats ist die Temperatur des letzteren eher etwas höher als diejenige des im Speisewasserbehälter gespeicherten Wassers, so daß eine gute Entgasung des zufließenden Kondensats gewährleistet ist. Bei zunehmender Belastung der Anlage wird die Temperatur des dem Speisewasserbehälter und Entgaser zufließenden Kondensats höher als diejenige des im Behälter gespeicherten Wassers, so daß die Entgasung des Speisewassers nicht beeinträchtigt wird. Bei abnehmender Belastung der Anlage hingegen sinkt die Temperatur des zufließenden Kondensats unter diejenige des gespeicherten Wassers. Der Druck im Speisewasserbehälter und Entgaser iet im wesentlichen durch die Temperatur des in ihm gespeicherten Wassers bedingt. Wenn nun das zu- fließende Kondensat mit niedrigerer Temperatur anfällt, so muß der Druck im Behälter auf den dieser niedrigeren Kondensattemperatur entsprechenden Siededruck gesenkt werden, damit die Entgasung gewährleistet ist.
  • Gemäß der Erfindung wird während der Entlastungsperiode diese Drucksenkung im als Entspannungsentgaser dienenden Speisewasserbehälter durch einen Differentialthermogeber herbeigeführt, der beim Absinken der Temperatur des dem Speisewasserbehälter vom letzten ihm vorgeschalteten Anzapfdampfspeisewasservorwärmer zufließenden Kondensats unter die Siedetemperatur des im Behälter gespeicherten Speisewassers ein Ventil in einer Entlüftungsleitung öffnet, die den Entgasungsraum des Speisewasserbehälters direkt mit dem Vakuumraum des Kondensators verbindet. Im Beharrungszustand ist dagegen dieses Ventil geschlossen und der Entgasungsraum nur über eine Blende mit dem Kondensator in Verbindung, um die Dampfverluste klein zu halten.
  • Um bei plötzlichen und bedeutenden Entlastungen eine rasche Anpassung der maßgebenden Drücke und Temperaturen herbeizuführen, kann ferner die Regelungseinrichtung durch eine Verbindungsleitung mit Rückschlagklappe ergänzt werden, die zwischen dem Entgasungsraum des Speisewasserbehälters und der Heizdampfleitung des letzten ihm vorgeschalteten Anzapfdampfspeisewasservorwärmers angeordnet wird.
  • Die Abbildung der Zeichnung stellt schematisch ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Regelungseinrichtung dar. Mit Hilfe dieser Abbildung wird auch die Wirkungsweise der Einrichtung näher erläutert.
  • Nach Verlassen der Turbine 1 tritt der Dampf durch deren Abdampfleitung I' in den Kondensator 2 ein, wo er niedergeschlagen wird. Das Kondensat wird von der Kondensatpumpe 3 durch eine Reihe von Anzapfdampfspeisewasservorwärmern gefördert, von welchen der Einfachheit halber nur der letzte, d. h. der dem Speisewasserbehälter 7 unmittelbar vorgeschaltete gezeigt ist; er ist mit 4 bezeichnet. Dieser Vorwärmer erhält normalerweise Heizdampf aus der Turbine mit dem Druck Pn durch die Leitung 5 mit der darin eingebauten Rückschlagklappe 6. Vom Vorwärmer 4 fließt das Kondensat mit der Temperatur t2 weiter in den Speisewasserbehälter 7, in welchem das gespeicherte Wasser den Druck p1 und die Temperatur t1 hat.
  • Der als Entspannungsentgaser dienende Speisewasserbehälter weist einen Entgasungsraum 8 mit einem darin eingebauten Kondensatverteiler g auf, durch welchen das zufließende Kondensat fein versprüht wird. Aus dem Speisewasserbehälter wird das entgaste und entlüftete Kondensat als Speisewasser durch die Kesselspeisepumpe 10 in den Dampfkessel gefördert. Der Entgasungsraum 8 des Speisewasserbehälters ist durch eine Entlüftungsleitung 12 über eine Blende 14 mit dem Dampfeinlaß 1' des Kondensators verbunden. Die Zeichnung zeigt ferner einen Differentialthermogeber I I, bestehend aus den Präzisionsthermostaten II' und II", der, wie nachstehend erläutert, auf die Temperaturdifferenz J t = (t2-t1) anspricht und beim Ansprechen das parallel zur Blende 14 in die Entlüftungsleitung I2 eingebaute Umgehungsventil I3 betätigt. Schließlich zeigt die Zeichnung auch eine vom Entgasungsraum 8 des Speisewasserbehälters zum Heizdampfeinlaß 5 des Vorwärmers 4 führende Verbindungsleitung 15 mit eingebauter Rückschlagklappe I6.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Regelungseinrichtung ist wie folgt: Der Druck im Entgasungsraum 8 ist, solange das Ventil I3 geschlossen ist, im wesentlichen durch die Temperatur t1 des Wassers im Behälter 7 bedingt. Im Beharrungsbetrieb, d. h. bei gleichbleibender Belastung der Anlage und damit auch gleichbleibender Temperatur t2 des dem Speisewasserbehälter zufließenden Kondensats, ist t2 eher etwas höher als t1, so daß das Kondensat bei der Einführung in den Behälter sofort die Luft abgibt, die dann über die Leitung 12 und die'Blende 14 in den Kondensator 2 abgeführt wird. Bei zunehmender Belastung wird die Temperaturdifferenz X t = (t2-t1) noch größer, und die Entgasung des Kondensats ist noch besser. Hingegen kann bei abnehmender Belastung die Temperatur t2 des zufließenden Kondensats kleiner werden als die Temperatur t1 des gespeicherten Wassers; die Temperaturdifferenz zj t = (t2-t1) kann also negativ werden, wobei dann die Entlüftung des zufließenden Kondensats gefährdet ist. Um auch während einer solchen Übergangsperiode das Kondensat bei der Einführung in den Behälter zu entlüften, ist der Differentialthermogeber 1 1 so ausgebildet, daß er bei negativ werdender Temperaturdifferenz J t = (t2-t1) das Umgehungsventil I3 in der Entlüftungsleitung 12 öffnet, durch welches nun mit dem vollen Querschnitt der Leitung 12 Luft und Dampf in den Kondensator abströmen können. Als Differenzthermogeber können an Stelle von Thermostaten beispielsweise auch Präzisionsthermoelemente verwendet werden, deren zwei Lötstellen den Temperaturen tX bzw. t2 ausgesetzt sind.
  • Das Umgehungsventil 13 kann elektromagnetisch oder motorisch gesteuert sein.
  • Durch das Öffnen des Ventils I3 wird der Inhalt des Speisewasserbehälters 7 zu lebhaftem Sieden gebracht. Der entwickelte Dampf heizt das vom Verteiler g versprühte Kondensat, so daß es wirkungsvoll entlüftet wird. Zugleich kühlt sich der Inhalt des Speisewasserbehälters 7 ab, so daß nach einiger Zeit t2 wieder größer wird als t, und sich auf diese Weise ein neuer Beharrungszustand einstellt. Unterdessen hat sich auch das Umgehungsventil I3 wieder geschlossen, so daß über die Blende I4 nur noch eine Mindestmenge von Dampf in den Kondensator abströmt.
  • Geht die Belastung der Turbinenanlage nur allmählich zurück, so genügt die bisher beschriebene Wirkung vollkommen, um das zufließende Kondensat stets zu entlüften. Bei einer plötzlichen starken Entlastung der Turbinengruppe könnte dies unter Umständen nicht mehr der Fall sein. Der Vorwärmer 4 erhält im Normalbetrieb als Heiz- dampf Anzapfdampf aus der Turbine mit dem Druck PH über die Heizdampfleitung 5 mit der Rückschlagklappe 6. Da der Heizdampfdruck PH höher ist als der Druck p1 im Speisewasserbehälter 7, kann ohne weiteres eine Verbindungsleitung 15 vom Entgasungsraum 8 des Behälters 7 zum Heizdampfeintritt 5 des Vorwärmers 4 vorgesehen werden, die mit einer Rückschlagklappe I6 ausgestattet ist, welche im Normalbetrieb immer geschlossen bleibt. Tritt eine starke Entlastung der Tudinengruppe plötzlich ein, so wird die Temperaturdifferenz d t = (t2 t1) vorübergehend negativ groß und dementsprechend auch p1 bedeutend größer als l)H Unter diesen Umständen öffnet sich die Küdkschlagklappe I6 automatisch, während die Rückschlagklappe 6 sich schließt. Der Vorwärmer 4 erhält nun Heizdampf aus dem Speisewasserbehalter und Entgaser 7, so daß t2 sogleich wieder nahe an t1 herangebracht wird und das zufließende Kondensat im Entdampfungsraum 8, dank der starken Entlüftung über das Ventil I3, angewärmt und gut entgast wird. Sind die Temperaturen t1 und t.2 wieder ausgeglichen, so schließen sich die kückschlagklappe 16 und das Ventil 13 wieder, und der Normalbetrieb geht beim neuen Beharrungszustand weiter.
  • PATENTANSPRJCHE: I. Regelungseinrichtung für als Entspannungsentgaser dienende Speisewasserbehälter in Dampfturbinenanlagen mit Anzapf dampfspei sewasservorwärmern> gekennzeichnet durch einen Differentialthermogeber, der beim Absinken der Temperatur des dem Speisewasserbehälter vom letzten ihm vorgeschalteten Anzapfdampfspeisewasservorwärmer zufließenden Kondensats unter die Siedetemperatur des im Behälter gespeicherten Speisewassers ein Ventil in einer Entlüftungsleitung öffnet, die den Entgasungsraum des Speisewasserbehälters mit dem Vakuumraum des Kondensators verbindet.

Claims (1)

  1. 2. Regelungseinrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch eine Verbindungsleitung mit Rückschlagklappe zwischen dem Entgasungsraum des Speisewasserbehälters und der Heizdampfleitung des letzten ihm vorgeschalteten Anzapfdampfspeisewasservorwärmers.
DEA844A 1949-03-25 1950-02-18 Regelungseinrichtung fuer als Entspannungsentgaser dienende Speisewasserbehaelter inDampfturbinenanlagen Expired DE813029C (de)

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DEA844A Expired DE813029C (de) 1949-03-25 1950-02-18 Regelungseinrichtung fuer als Entspannungsentgaser dienende Speisewasserbehaelter inDampfturbinenanlagen

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DE (1) DE813029C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3105355A1 (de) * 1980-02-16 1982-02-18 Hitachi, Ltd., Tokyo Verfahren und einrichtung zur druckregelung in einem in der speisewasserleitung eines dampfkraftwerks angeordneten entgaser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3105355A1 (de) * 1980-02-16 1982-02-18 Hitachi, Ltd., Tokyo Verfahren und einrichtung zur druckregelung in einem in der speisewasserleitung eines dampfkraftwerks angeordneten entgaser

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