DE813060C - Kontaktfedersatz fuer Fernmeldeanlagen - Google Patents
Kontaktfedersatz fuer FernmeldeanlagenInfo
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- DE813060C DE813060C DEP2415A DEP0002415A DE813060C DE 813060 C DE813060 C DE 813060C DE P2415 A DEP2415 A DE P2415A DE P0002415 A DEP0002415 A DE P0002415A DE 813060 C DE813060 C DE 813060C
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Classifications
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/64—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
- H01H50/641—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact intermediate part performing a rectilinear movement
- H01H50/642—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact intermediate part performing a rectilinear movement intermediate part being generally a slide plate, e.g. a card
-
- H—ELECTRICITY
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- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/54—Contact arrangements
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- H01H50/58—Driving arrangements structurally associated therewith; Mounting of driving arrangements on armature
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Description
- Kontaktfedersatz für Fernmeldeanlagen In der Fernmeldetechnik gibt es Kontaktfedersätze von Relais oder Schaltern, deren Kontaktfedern durch Isolierkämme in der Nähe der Kontaktstelle abgestützt werden. Die Isolierkämme sind neben den Federsätzen angeordnet und greifen seitlich zwischen die einzelnen Federn ein, oder die Federn sind mit seitlichen Lappen versehen, welche in Aussparungen der Isolierstücke eingreifen. Durch besondere Ausbildung dieser Isolierkämme kann jede Kontaktart gebildet werden. Die Isolierkämme dienen dabei als Steuer- und Stützorgane.
- Die bekannte Anordnung hat jedoch einen großen Nachteil. Beiderseits der Federsätze benötigen die Isolierkämme einen gewissen Raum, welcher bei zwei nebeneinanderliegenden Federsätzen den Platzbedarf eines weiteren Federsatzes ausmacht. Bei einer Vielfachanordnung von Federsätzen muß also der doppelte Raum aufgewendet werden, welcher sonst bei normaler Ausführung mit Isolierpirnpeln und Hetätigungspinipeln benötigt wird. Beispielsweise ist bei Federsatzwählern diese Frage von Bedeutung, wo gerade eine raumsparende Vielfachanordnung der Federsätze die Wählergröße maßgeblich beeinflußt.
- Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Anordnungen und ermöglicht den Bau eines Federsatzes mit kleinem Raumbedarf, bei welchem die Kontaktfedern auch mittels Isolierkämmen abgestützt sind. Dies wird dadurch erreicht, daß die Isolierkämme innerhalb des von den Kontaktfedern umspannten Raumes angeordnet sind und durch Sperrmittel gehalten werden. Die Isolierkämme sowie die vorteilhaft als Isolierstreifen ausgebildeten Sperrmittel sind etwa 0,5 bis 0,8 mm stark und in Fenstern der Kontaktfedern antergebracht. Die Fenster sind um ein geringes Maß breiter als die Stärke der Isolierkämme. Die Erfindung ermöglicht, die Federsätze sehr schmal auszubilden und mit bedeutend geringerem Raumbedarf als bei Anwendung von Nippeln und Pimpeln auszukommen. Zur Verbindung der Isolierkämme mit den Kontaktfedern sind die Isolierkämme für jede Feder mit Ausformungen versehen, die zur Wahrung der Federabstände und zur Mitnahine der Kontaktfedern dienen. Die Verankerung von Isolierkämmen und Kontaktfedern geschieht dadurch, daß die Isolierkämme durch die Fenster der Kontaktfedern gesteckt und nach Verschieben in Richtung der Federlänge mit ihren Ausformungen in Einschnitten der Fenster der betreffenden Kontaktfedergruppe gefaßt werden. Gegen Herausfallen der Isolierkämme wird erfindungsgemäß zwischen dieselben ein Isolierriegel eingeschoben, der in seiner Länge durch zwei das Federsatzpaket nach außen abschließende Betätigungsfedern gehalten wird. Ein besonderer, montagemäßiger Vorteil gegenüber den bekannten Ausführungen mit Nippeln wird deshalb darin gesehen, daß d ' ie Isolierkämme nur durch Einsteckarbeit befestigt werden und irgendwelche Niet-, Schraub- oder Bördelarbeit vollkommen entfällt.
- Eine besondere Ausführungsform der Erfindung kann beispielsweise bei Federsatzwählern Anwendung finden. Ein solcher Federsatz ist bei der Veranschaulichung der Erfindung in den Abbildungen zugrunde gelegt.
- Es ist dargestellt durch Fig. i eine Ansicht des Federsatzes in der Ruhelage, Fig. 2 ein Schnitt durch den Federsatz in seiner Längsrichtung, unmittelbar hinter einer Kontaktfeder in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 eine räumliche Darstellung zweier zusammen arbeitender Kontaktfedern mit den einzuschiebenden Isolierkämmen nebst Sperriegel, Fig. 4 bis 6 Isolierkämme verschiedener Ausführung.
- Die Kontaktfedern a, b, c, d und al, bl, cl, di (Fig. i) sind unter Zwischenlegung von Isolierplättehen zu einem Federsatz so aufgeschichtet, daß sich die Kontakte der Kontaktfedern a und aj, b und bi usw. mit geringem Abstand gegenüberstehen. Die Betätigungsfedern e und f begrenzen den Federsatz an beiden Seiten. Zur Abstandhaltung und Mitnahme der Kontaktfederna, b, c, d ist der Isolierkamm g, für die Kontaktfedern a" bl, cj, d, der Isolierkamm lt angeordnet. Die Kontaktfedern sind mit Fenstern i und k (Fig. 2) so durchbrochen, daß der mit einer Kontaktfedergruppe verankerte Isolierkamm sich frei bewegen läßt, ohne die Kontaktfedern der anderen Kontaktfedergruppe zu berühren. Die Isolierkämmeg und h liegen mit ihrem einen kuppenartig ausgebildeten Ende gegen die Innenseiten der Betätigungsfedern e und f. Die kuppenartige Ausformung der Isolierkämme an den Anliegestellen bezweckt, die bei der Bewegung auftretende Reibung zu vermindern. Zwischen den beiden Isolierkämmen befindet sich der Isolierriegel i (Fig. i und 2).
- Das Einschieben und Verankern der Isolierkämme mit den Kontaktfedern sowie die Ausformung der Fenster in den Kontaktfedern sind aus Fig. 3 ersichtlich. Es sind zwei Kontaktfedern a und al aus den beiden Kontaktfedergruppen dargestellt, die gegenseitig Kontakt geben können. In den Kontaktfedern sind die Fenster i und k ausgestanzt. Die Fenster enden auf der einen Seite in den Ausschnitten m und n. Die Anordnung der Fenster ist so getroffen, daß sie sich bei den Federn der gleichen Kontaktfedergruppe vollkommen decken, jedoch bei den Kontaktfedergruppen unter sich um 18o' geschwenkt eingeordnet sind. Dies hat den Zweck, den freien Durchgang der Isolierkämme bei den entgegenbewe.glichen Kontaktfedern zu sichern. Die lsolierkämme g und h sind auf einer Seite mit je vier Schlitzen o und p entsprechend der Kontaktfederanzahl versehen. Das Einführen der Isolierkämme g und h in die Fenster erfolgt in einer der eingezeichneten Pfeilrichtungen. Steht beispielsweise der Isolierkamm g mit seinen vier Schlitzen o gegenüber den Ausschnitten m der Kontaktfeder a, b usw., so wird durch Verschieben des Isolierkammes nach den Ausschnitten m hin derselbe in den Ausschnitt hineingeschoben. Bei weiterem Schieben in dieser Richtung umfassen die Innenflächen der Schlitze o die Kontaktfedern a, b usw. In gleicher Weise geschieht das Einschieben des Isolierkammes h. Die Isolierkämme sind'somit mit den zugeordneten Kontaktfedern verankert, können sich jedoch bei Erschütterungen noch lösen. Um dies zu vermeiden, wird in den noch vorhandenen freien Raum zwischen den Isolierkämmen der Isolierriegel 1 eingeschoben, welcher durch die beiden Betätigungsfedern e und f (Fig. i) gegen Herausfallen gesichert ist.
- Zur Verankerung der Isolierkämme mit den Kontaktfedern können an den Isolierkämmen verschiedene Ausformungen vorgenommen werden. Fig. 4 zeigt einen Isolierkamm mit eingestanzten Schlitzen. Der Isolierkamm nach Fig. 5 besitzt Rippen zur Verankerung der Kontaktfedern, während aus Fig. 6 ein Isolierkamm mit Nuten für den gleichen Zweck zu sehen ist. je nach Fertigungsmöglichkeit wird man eine Ausführungsform wählen.
- Durch Andrücken der Betätigungsfeder e und f nach dem Federsatz hin werden die Isolierkämme g und h gegeneinander verschoben und somit die Kontakte der Kontaktfedern geschlossen. Die Kontaktgabe kann auch so erfolgen, daß nur eine Betätigungsfeder angedrückt wird, wobei die andere Betätigungsfeder nur zum Abstützen der einen Kontaktfedergruppe benutzt wird.
- Bei Relais- oder Hebelumschaltern können Federsätze gemäß der Erfindung für besonders raumsparende Anordnungen Verwendung finden. Hierbei wären beide Isolierkämme mit ihren kuppenartig ausgeformten Enden nach einer Seite hin aus dem Federsatz herauszuführen und zur Abstützung bzw. Betätigung der Kontaktfedergruppen zu benutzen.
Claims (2)
- PATENTANSPRüCHE: I. Federsatz für Fernmeldeanlagen, dessen Kontaktfedern gruppenweise durch Isolierkämme abgestützt sind oder betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkämme (g, h) innerhalb des von den Kontaktfedern umgrenzten Raumes (i, m, k, n) angeordnet und durch Sperrmittel (1) gehalten sind.
- 2. Federsatz für Fernmeldeanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrmittel (1) aus Isolierstreifen bestehen, die riegelartig zwischen den Isolierkämmen (g, h) angeordnet sind. 3. Federsatz für Fernmeldeanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierkämme (g, h) für jede Feder einer Kontaktfedergruppe m-it Ausformungen (p, o) so versehen sind, daß sie zur Wahrung der Federabstände und zur Mitnahme der Kontaktfedern dienen. 4. Federsatz für Fernmeldeanlagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausformungen (p, o) an den Isolierkämmen durch Schlitze, Rippen oder Nuten (Fig. 4, 5 und 6) gebildet sind. 5. Federsatz für Fernmeldeanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern mit Fenstern (i, m, k, n) derart versehen sind, daß durch sie die Isolierkämme (g, h) gesteckt und durch Verschieben in Richtung der Federlänge mit ihren Ausformungen in Einschnitte der Fenster der betreffenden Kontaktfedergruppe festgehalten sind.-6. Federsatz für Fernmeldeanlagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Federsatz Blattfedern (f, e) so angeordnet sind, daß sie zur Betätigung der Kontaktfedergruppen an den Isolierkämmen (g, h) angreifen. 7. Federsatz für Fernmeldeantagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Iselierkämme (g, h) an der Berührungsstelle mit den Blattfedern kuppenartig ausgeformt sind. 8. Federsatz für Fernmeldeanlagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (f, e) so angeordnet sind, daß sie ein Herausfallen der Isolierkämme verhindern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP2415A DE813060C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Kontaktfedersatz fuer Fernmeldeanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP2415A DE813060C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Kontaktfedersatz fuer Fernmeldeanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813060C true DE813060C (de) | 1951-09-06 |
Family
ID=7357973
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP2415A Expired DE813060C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Kontaktfedersatz fuer Fernmeldeanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813060C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2782270A (en) * | 1952-12-22 | 1957-02-19 | Ericsson Telefon Ab L M | Contact spring group in electromagnetic connecting apparatus |
| DE2905243A1 (de) * | 1979-02-12 | 1980-08-14 | Siemens Ag | Anordnung zum oeffnen von stromkreisen |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP2415A patent/DE813060C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2782270A (en) * | 1952-12-22 | 1957-02-19 | Ericsson Telefon Ab L M | Contact spring group in electromagnetic connecting apparatus |
| DE973535C (de) * | 1952-12-22 | 1960-03-24 | Ericsson Telefon Ab L M | Kontaktfedergruppe in elektromagnetischen Verbindungsgeraeten |
| DE2905243A1 (de) * | 1979-02-12 | 1980-08-14 | Siemens Ag | Anordnung zum oeffnen von stromkreisen |
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