DE813152C - Unterschriftenmappe - Google Patents
UnterschriftenmappeInfo
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- DE813152C DE813152C DEP54993A DEP0054993A DE813152C DE 813152 C DE813152 C DE 813152C DE P54993 A DEP54993 A DE P54993A DE P0054993 A DEP0054993 A DE P0054993A DE 813152 C DE813152 C DE 813152C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F7/00—Filing appliances without fastening means
Landscapes
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Description
- Unterschriftenmappe Die Erfindung betrifft eine Unterschriftenmappe. Die Trennseiten der bekannten Unterschriftenmappen bestehen in der Regel aus Papp- oder Löschkarton und weisen mehrere Rund- oder Langlöcher auf, die den Zweck haben, festzustellen, ob unterhalb der zuletzt aufgeschlagenen Trennseite sich noch weitere Geschäftspapiere befinden. Hieraus ergibt sich eine Reihe von Nachteilen. So wird z. B. bei Vollziehung der Unterschrift das unterschriebene Blatt wegen des sich darunter befindenden Loches häufig durchgestoßen. Aus diesem Grund können diese Sichtlöcher nicht so zahlreich und zweckentsprechend angebracht werden, daß mit Sicherheit erkennbar ist, ob noch Geschäftspapiere unterhalb der nächsten Trennseite liegen. Es kommt daher erfahrungsgemäß oft vor, daß z. B. Postkarten durch die Sichtlöcher nicht zu sehen sind. Die Verwendung von Papp- oder Löschkarton hat ferner den Nachteil, daß die Schreibunterlage zu weich ist, um dem Schreibdruck so viel Widerstand entgegenzusetzen, daß ein Durchdrücken der Unterschrift vermieden wird. Da weiterhin die bekannten Unterschriftenmappen wie Bücher geklebt oder gebunden sind, besitzen sie im Rücken nur geringen Steigungsspielraum. Wo man aus diesem Grund den Rückeneinband harmonikaähnlich ausgebildet hat, tritt der Nachteil auf, daß nur jeweils zwei aufeinanderfolgende Trennseiten eine Steigungsmöglichkeit besitzen. Schließlich unterliegen die bekannten Unterschriftenmappen einem schnellen Verschleiß.
- Alle diese Nachteile sollen durch die Erfindung beseitigt werden. Zu diesem Zwecke werden als Trennseiten durchsichtige Kunststoffolien verwendet, während die Einbanddeckel aus Kunststoffplatten, insbesondere Kunststoffpreßholzplatten, bestehen. Der Rückeneinband ist harmonikaähnlich ausgebildet, und zwar so, daß jede Trennseite durchlaufend die gleiche Steigungsmöglichkeit bietet. Der Rückeneinband ist aus kunststoffgetränktem Leder oder Textilband bzw. aus Kunstlederband hergestellt und daher im ganzen bedeutend widerstandsfähiger als die bisher üblichen Einbände. Bei Verwendung der durchsichtigen Trennseiten ist es ohne weiteres möglich, zu erkennen, ob sich noch Unterschriftenmaterial unter den einzelnen Seiten befindet. Da man ferner eine glatte und feste Schreibunterlage hat, kommt eine klare, Unterschrift zustande, die sich auch nicht durchgedrückt hat. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Möglichkeit, die durchsichtigen Trennseiten zu Werbezwecken auszunutzen. Dies kann in der Weise geschehen, daß eine Trennseite aus zwei durchsichtigen Kunststoffolien besteht, zwischen denen das Werbestück eingeschweißt wird. Es ist aber auch möglich, die Trennseiten mit einer lichtempfindlichen Schicht zur Wiedergabe photographischer Aufnahmen zu versehen, deren Schutz z. B. durch Aufbringen von durchsichtigen Kunststoffolien erfolgen kann. Die Werbedrucksache wird dadurch bei jeder Benutzung der Mappe dem Beschauer vor Augen geführt. Auch die Innen- und Außenseiten des Umschlagdeckels können zu Werbezwecken herangezogen werden.
- Im folgenden wird in einem Ausführungsbeispiel die Herstellung einer Unterschriftenmappe, insbesondere des Rückeneinbandes an Hand einer Zeichnung erläutert. Um die Auszieh- bzw. Steigungsmöglichkeit der harmonikaartig ausgebildeten Rückeneinbände zwischen sämtlichen Trennseiten und den Einbanddeckeln zu erhalten, wird der Rücken aus einem durchgehenden, außenliegenden Band hergestellt, auf dessen Innenseite die Anschlußstreifen für die Trennseiten angeklebt oder angeschweißt sind. Das kann in der Weise erfolgen, daß über den dachförmig ausgebildeten Kopf eines Zwischenlegstückes a von der Stärke der gewünschten Steigung, z. B. eines Flacheisens, ein Anschlußstreifen b in der in der Zeichnung dargestellten Form gelegt wird. Zu beiden Seiten dieses Zwischenlegstückes wird je eine Platte c von der Stärke der Trennseiten gelegt, derart, daß der Anschlußstreifen b bis zum Keilfuß d eingeklemmt ist. Um einen glatten Übergang zu erhalten, werden die Zwischenlegplatten und auch später die durchsichtigen Trennseiten bzw. die Einbanddeckel an den Stellen, wo der Anschlußstreifen bzw. das durchlaufende äußere Band des Rückeneinbandes aufgeklebt oder angeschweißt wird, in Stärke derselben ausgespart. Um wegen der dadurch hervorgerufenen Schwächung die Bruchgefahr herabzusetzen, wird die Aussparung auf der oberen Seite kürzer gehalten als auf der unteren. In dieser Weise werden so viel Schichten aufeinandergelegt, wie die Unterschriftenmappe stark werden soll. Die beiden äußeren, den Einbanddeckeln entsprechenden Platten e ragen ein Stück über den Rücken hinaus. Die so zusammengelegten Teile werden sodann in eine Klemmvorrichtung, z. B. einen Schraubstock, eingespannt. Hierauf wird das durchgehende Band f des Rückens auf die einzelnen Anschlußstücke b geklebt oder angeschweißt. Dabei kann man sich einer Preßplatte g bedienen, welche eine der Zickzackform des Rückens entsprechende Oberfläche aufweist. Nachdem nunmehr die benachbarten Anschlußstücke b hinter der Knickstelle bei h vernäht oder geheftet sind, was auch vorher geschehen kann, werden die einzelnen Trennseiten und Einbanddeckel eingeschoben und durch Schweißen, Kleben, Nähen oder Nieten mit den Anschlußstücken fest verbunden (vgl. Fig. i und 2).
- Man kann aber auch die Verbindung des Einbandrückens mit den Deckeln in der in Fig. 3 dargestellten Weise herstellen. Dabei wird das durchgehende Band f, welches in diesem Falle die gleiche Länge wie der Anschlußstreifen b aufweist und mit diesem verklebt oder verschweißt ist, in einer auf der Innenseite der Deckel vorgesehenen, gegebenenfalls mit Klebstoff versehenen Aussparung untergebracht und unter Auflegen eines Deckstreifens i aus Kunststoffpreßholz oder auch aus einem anderen geeigneten Werkstoff durch Kerbnägel, Schrauben o. dgl. an den Deckeln befestigt.
- Eine andere Art der Befestigung der Trennseiten mit dem Rückeneinband ist in Fig. 4 und 5 dargestellt. Danach werden die Trennseiten an der innenliegenden Kante auf halbe Schichthöhe ausgespart und in der Mittellinie dieses Streifens mit Löchern versehen, durch welche Bindedraht oder Zwirn hindurchgeführt wird, mittels dessen die Trennseiten mit dem in diesem Falle ebenfalls durchlaufenden inneren Band des Rückens in gleicher Weise vernäht werden, wie dies beim Buchbinden üblich ist. Hierauf wird der ausgesparte Streifen auf der Linie der Löcher umgelegt, in der Aussparung zur Auflage gebracht und verklebt oder verschweißt.
Claims (7)
- PATENTANSPROCHE: i. Unterschriftenmappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennseiten aus durchsichtigen Kunststoffolien oder Kunststoffplatten bestehen.
- 2. Unterschriftenmappe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbanddeckel aus Kunststoffpreßholz bestehen.
- 3. Unterschriftenmappe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückeneinband derart zickzackförmig ausgebildet ist, daB er zwischen sämtlichen Trennseiten Steigungsmöglichkeit bietet.
- 4. Unterschriftenmappe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückeneinband aus einem durchlaufenden Band aus kunststoffgetränktem Leder, Kunstleder o. dgl. besteht, auf dessen Innenseite die einzelnen Anschlußstreifen (b) für die Trennseiten im Ausmaße der Steigungsmöglichkeit aufgeklebt oder verschweißt sind.
- 5. Unterschriftenmappe nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtigen Seiten und die Einbanddeckel an den Stellen, wo die Anschlußstreifen bzw. das außenliegende Band befestigt werden, mit der Stärke dieser Teile entsprechenden Aussparungen versehen sind.
- 6. Unterschriftenmappe nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtigen Seiten an den Anschlußkanten streifenförmig auf halbe Schichtstärke ausgespart sind und in der Mittellinie dieser Streifen durchlaufend Löcher zur Durchführung von Bindedraht oder Bindezwirn aufweisen und daß dieser Streifen in der Mittellinie bis zur Auflage in der Aussparung umgelegt und verklebt oder verschweißt ist.
- 7. Unterschriftenmappe nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbanddeckel oder die durchsichtigen Trennseiten oder beide mit Werbeschriften oder -bildern, z. B. Abziehbildern, versehen sind. B. Unterschriftenmappe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Trennseite aus zwei durchsichtigen Kunststoffolien besteht, welche nach Einlegen von Werbeschriftstücken oder -bildern durch Schweißen, Kleben, Nähen oder Nieten miteinander verbunden sind. g. Unterschriftenmappe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennseiten mit einer lichtempfindlichen Schicht zur Wiedergabe photographischer Aufnahmen versehen sind, welche durch Aufbringen einer durchsichtigen Kunststofffolie geschützt sind. io. Vorrichtung zum Herstellen des Rückeneinbandes für die Unterschriftenmappe nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch an der einen Längsseite dachförmig ausgebildete Zwischenlegplatten (a), deren Stärke der gewünschten Steigungshöhe entspricht, und durch Zwischenlegstücke (c) gleicher Stärke wie die durchsichtigen Trennseiten bzw. die Einbanddeckel sowie durch eine Preßplatte, deren eine Oberfläche einen zickzackförmigen Querschnitt aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54993A DE813152C (de) | 1949-09-16 | 1949-09-16 | Unterschriftenmappe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP54993A DE813152C (de) | 1949-09-16 | 1949-09-16 | Unterschriftenmappe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE813152C true DE813152C (de) | 1951-09-06 |
Family
ID=7387460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP54993A Expired DE813152C (de) | 1949-09-16 | 1949-09-16 | Unterschriftenmappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE813152C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025382B (de) * | 1954-10-22 | 1958-03-06 | Johannes Meyer | Sammelmappe mit einem gefalteten Rueckenm |
| DE1112493B (de) * | 1957-04-15 | 1961-08-10 | Emil Haefele | Unterschriftsmappe |
-
1949
- 1949-09-16 DE DEP54993A patent/DE813152C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025382B (de) * | 1954-10-22 | 1958-03-06 | Johannes Meyer | Sammelmappe mit einem gefalteten Rueckenm |
| DE1112493B (de) * | 1957-04-15 | 1961-08-10 | Emil Haefele | Unterschriftsmappe |
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