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Absaugvorrichtung für laufende Gewebebahnen Die Erfindung stellt eine
Verbesserung der Absaugmaschinen für Textilgewebebahnen dar und ist nachstehend
all Hand der Zeichnungen beschrieben. 1:s stellen dar Fig. i eine Seitenansicht
einer bestimmten AusfÜhrungsart der Erhiidung, Fig.2 eine Draufsicht der Konstruktion
nach Fig. i, Fig. 3 eitle Seitenansicht der Konstruktion nach I# ig. 1, Fig.4 einen
vertikalen Längsschnitt durch die Koi7struktion nach Fig. i, Fig.5 einen vertikalen
Querschnitt durch die Konstruktion nach Fig. i in der Ebene 5-5, Fig. 6 einen Schnitt
durch die Konstruktion nach Fig. i in der Ebene 6-6, Fig. 7 einen Teilschnitt durch
die Konstruktion nach Fig. i in der Ebene 7-7, Fig. 8 eine Teildraufsicht auf einen
Saugschlitz. Die Erfindung umfaßt die Längsröhre i, wie Fig. 1, 2 und .1 zeigen,
die eine mit Löchern versehene Walze bilden. An sich können die Löcher beliebig
verteilt sein. Bei einer Walze mit einem Durchmesser von etwa i 5,24 cm sind zufriedenstellende
Ergebnisse mit Löchern mit einem Durchmesser von etwa 2,38 mm erzielt worden, die
6 auf 2,54 cm der Länge und 6 auf 2,54 cm der Breite nach angeordnet waren. Die
Löcher liegen auf der Walze i
in fortlaufenden Spiralen. Material
für die Walze i ist am besten Messing, rostfreier Stahl oder ähnliches rostbeständiges
Material. Wie in Fig. i und 4 gezeigt, trägt das Ende 3 der Walze einen Flansch
4, der ohne Schwierigkeiten in die Walze i eingeschrumpft werden kann. Flansch 4
trägt die Führung 5, die konzentrisch mit der Längsachse der ''Walze i verläuft.
" Das andere Ende 6 der Walze i trägt einen gleichen Flansch 7, der die Führung
8 trägt, die konzentrisch mit der Längsachse der Walze i verläuft. Die Führungen
5 und 8 bilden Bahnen, die den Längs- und Querschub der Walze i auffangen, wenn
diese in Drehung gesetzt wird. Damit die Walze sich frei drehen kann, ist sie auf
vier Rollen montiert, zwei an jedem Ende. Diese Rollen laufen in Kugellagern gewöhnlicher
Art, deren innerer Ring an einem passenden aufrechten Flansch gelegen ist, während
der äußere Ring ungehindert drehbar ist.
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Fig. 2 und 5 zeigen die beiden Rollen i i und 12 (rechte Seite der
Fig. i und 2) sowie den aufrechten Flansch 13, mit dem sie mit Bolzen 14 und 15
verbunden sind. Die Rollen i i und 12 laufen in Bahn 8 und tragen so das rechte
Ende der Walze i (Fig. i und 4). Linksseitig ist eine gleiche Konstruktion (Fig.
2, 1 und 4) mit den Rollen 21 und 22 (Fig. 2 und 3) an den aufrechten Flansch 23
genietet, und, in Bahn 5 laufend, um das linke Ende der Walze i zu tragen. Winkeleisen
31 und 32 (Fig. 5) tragen die Flanschen 13 und 23; die Winkeleisen ihrerseits sind
an die aufrechten hohlen Pfosten 33 und 34 angeschweißt (Fig. 1, 4 und 5).
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Am Ende 3 der Walze i ist das Kettenrad 35, das mit Bolzen 36 an den
Kragen 4 genietet ist und durch Kette 37 und Rad 38 (Fig. 4) der Welle 39 angetrieben
wird. Ende 6 der Walze i hat die gleiche Vorrichtung mit Kettenrad 41, Bolzen 42,
Kette 43, Rad 44 und Welle 39. Beide Kettenräder sind an die Welle 39 angeschlossen,
die in den Lagern 46 und 47 läuft und durch Kettenrad 48 und Kette 49 angetrieben
wird, die ihrerseits durch ein nicht gezeigtes passendes Antriebsmittel angetrieben
werden.
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Wie aus dem Vorhergehenden ersichtlich, ist die gelochte Walze i um
ihre Längsachse drehbar und kann auch um diese Achse mit jeder gewünschten Geschwindigkeit
mechanisch gedreht werden.
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In der Walze i ist ein Saugrohr 51 angebracht, in der besonderen Ausführungsform,
die gezeigt wird, in Form eines länglichen Rohres. Dieses Rohr ist stationär und
hat den länglichen Schlitz 42 (Fig. 5, 6, 7 und 8) entlang der inneren Wand der
drehbaren Walze i. Das Rohr 51 ist exzentrisch zu der Walze i angebracht, so daß
der Längsschlitz 52 unmittelbar an der inneren Wand 53 (Fig. 7) der Walze i zu liegen
kommt. Um die Vorrichtung in Gang zu bringen, wird eint Vakuum im Rohr 51 im Raum
54 erzeugt; das durch den Längsschlitz 52 und durch dessen rückgesetzte Kanten 55,
die einen Unterdruckkanal bilden, auf eine auf der äußeren Fläche der Walze i laufende
Textilbahn durch die Löcher 2 wirksam einwirkt. Um den Zwischenraum zwischen dem
Rohr 51 und der inneren Wand 53 der Walze i zu verkleinern, sind außerdem die Abdichtungen
56 und 57 vorgesehen (Fig. 7), die längs des Schlitzes 52 angebracht sind. Diese
Dichtungen sind am besten aus nachgiebigem Material hergestellt. Das Ende 61 des
Rohres 51 (Fig. 4) wird fest gestützt durch den aufrechten hohlen Pfosten 34 und
ist durch Flansch 62, Bolzen 63 und Manschette mit diesem verbunden und frei verbunden
mit dem Innern 65 des aufrechten hohlen Pfostens 34. Das Ende@7i des Rohres 51 wird
ebenso starr gehalten durch den aufrechten hohlen Pfeiler 33 und ist mit diesem
verbunden durch Flansch 72, Bolzen 73 und Manschette 74. Das Ende 71 ist in freier
Verbindung mit dem Innern 75 des aufrechten hohlen Pfostens 33. Pfosten 33 und 34
sind verbunden mit dem Exhausterro'hr 81 (Fig. i und 4), das seinerseits in der
Mitte den Seitenarm 82 hat (Fig. i und 5), der im Flansch 83 endet. Um die Vorrichtung
in Gang zu bringen, ist der Flansch 83 in passender Weise mit einem Unterdruckerzeuger,
z. B. einem barometrischen Kondensator, Dampfkondensator bzw. Gegenstromkondensator
mit barometrischem Fallrohr, oder mit der Saugpumpe 84 verbunden, wie in Fig. 5
schematisch dargestellt ist.
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In Anwendung der Erfindung wird eine Textilbahn in laufender Bahn
über die äußere Oberfläche, gelochte Oberfläche, der Walze i geführt, am besten
durch Führungsrollen 9i, 92, 93 und 94 (Fig. 1, 2, 3 und 5), die gewährleisten,
daß die Textilbahn auf beiden Seiten des Schlitzes 52 eng mit der Oberfläche der
Walze i in Berührung bleibt. Bei der einfachsten Ausführungsart der Erfindung ist
kein Antriebsmittel für die Walze i notwendig. Die zu entwässernde Textilbahn wird
in nassem Zustand durch die Führungsrollen 9i und 92 auf die Oberfläche der Walze
i gebracht und dann wieder durch die Führungsrollen 93 und 94, wie Fig. 5 zeigt,
von der Walze i weg. Vakuum wird nun gleichzeitig erzeugt in dem Rohr 81 und dem
Innern 54 des Absaugrohrs 51, während die Textilbahn durch den Apparat hindurchgeführt
wird. Die Reibung des Materials mit der Oberfläche der Walze i genügt, um die Walze
i zu drehen, und während des kurzen Übergangs über den Längsschnitt 52 wird das
Textilmaterial 95 wirksam und wesentlich entwässert. Bei sehr empfindlichen
Stoffen wird empfohlen, die Walze i auf mechanischem Wege zu drehen, und zwar mit
einer Geschwindigkeit, die im wesentlichen der entspricht, mit der das Material
durch die Vorrichtung geführt wird.
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In beiden Fällen wird die Entwässerung wirksam, fortlaufend, mit großer
Schnelligkeit und ohne den geringsten Schaden für die Stoffbahn durchgeführt.