DE814183C - Elektrischer Wechselstromschalter - Google Patents

Elektrischer Wechselstromschalter

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DE814183C
DE814183C DEP50119A DEP0050119A DE814183C DE 814183 C DE814183 C DE 814183C DE P50119 A DEP50119 A DE P50119A DE P0050119 A DEP0050119 A DE P0050119A DE 814183 C DE814183 C DE 814183C
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DE
Germany
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contact
switch
resistance
pin
conductive
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Expired
Application number
DEP50119A
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English (en)
Inventor
Theodor Conrad
Hermann Dr Franssen
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Individual
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts
    • H01H33/161Variable impedances

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  • Contacts (AREA)

Description

  • Elektrischer Wechselstromschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Wechselstromleistungsschalter, bei dem der beim Abschaltvorgang auftretende Lichtbogen in üblicher Weise durch ein in lebhafte Bewegung versetztes Löschmittel gelöscht wird. Als Löschmittel wird Druckluft, Wasser oder auch eine Isolierflüssigkeit, z. B. 0l, verwendet.
  • Bei diesen Wechselstromschaltern wird die Löschung des Lichtbogens im Augenblick eines Stromnulldurchganges angestrebt. Eine schnelle und vollkommene Löschung erzielt man jedoch nur dann, wenn die dielektrische Festigkeit schneller wiederhergestellt ist, als die Spannung wiederkehrt.
  • Man hat schon mehrfach versucht, diese Forderung in der Praxis durchzuführen, und ein bekanntes Mittel, das Ansteigen der wiederkehrenden Spannung zu verzögern, besteht darin, parallel zu dem festen und dem beweglichen Kontakt einen Widerstand anzuordnen. Bei den bekanntgewordenen Ausführungen geschieht dies meist über einen leitenden Zwischenboden, durch den der bewegliche Schaltstift hindurchtritt.
  • Die Erfindung hat eine weitere und vorteilhafte Anordnung des Aufhaltens der wiederkehrenden Spannung beim Ausschaltvorgang zum Gegenstand. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß der in den festen Gegenkontakt eintretende, kontaktgebende Schaltstift an seinem kontaktgebenden Endteil aus einem Widerstandsmaterial von geeignetem spezifischem Widerstand besteht, wobei die Kontaktführung des Stiftes zum Gegenkontakt über das gutleitende Material oberhalb des Endteils erfolgt. Auf diese Weise erübrigt sich der sonst übliche Zwischenboden. Der Widerstand befindet sich unmittelbar an dem kontaktgebenden Teil des Schaltstiftes. Eine besondere Schaltung ist hierbei nicht erforderlich. Die Anordnung ist dadurch wesentlich vereinfacht. Die gemäß der Erfindung aus Widerstandsmaterial bestehende Spitze des Schaltstiftes tritt zunächst beim Einschalten durch den festen Kontakt hindurch. Hierbei wird durch die dämpfende Widerstandswirkung der sogenannte Rush-Strom begrenzt, ein Umstand, der für die etwa vorgeschalteten Sicherungen von großem Vorteil ist. Der betriebsmäßige Kontakt in der Einschaltstellung erfolgt oberhalb der Spitze aus Widerstandsmaterial mit dem Schaltstift aus gutleitendem Material. Beim Ausschaltvorgang wird von der Betriebseinschaltstellung aus in umgekehrter Reihenfolge der abzuschaltende Strom durch den beim Durchtritt der Schaltstiftspitze durch den festen Kontakt stetig anwachsende Widerstand so weit gedämpft, daß ein absolut stoßfreies Schalten ermöglicht wird. Ein bei der Unterbrechung des Rush-Stromes etwa noch auftretender Lichtbogen kann mit Hilfe der bekannten üblichen Maßnahmen leicht gelöscht werden.
  • Als Widerstandsmaterial für die Spitze des Schaltstiftes gemäß dem Zweck der Erfindung kann man an sich jedes geeignete Material verwenden, das einen hohen spezifischen Widerstand besitzt und mechanisch hinsichtlich Festigkeit und Schleifwirkung den Anforderungen gewachsen ist. Es ist ein Widerstand von einigen hundert Ohm anzustreben. Beispielsweise kann man das übliche Heizmaterial verwenden. Als besonders vorteilhaft haben sich gesinterte Werkstoffe erwiesen, z. B. Mischungen schwer schmelzender Metalle (Leiter) und feuerfester Oxyde (hitzebeständige Nichtleiter), die einen stark erhöhten Widerstand aufweisen, wie u. a. Titankarbid mit Zusätzen von weiteren Metalloxyden. Vorzugsweise verwendet man eine Sintermischung aus' metallischen Werkstoffen, bei der durch die Wahl des Mischungsverhältnisses und der Zusätze die geforderte Höhe des Dämpfungswiderstandes leicht erzielt werden kann. je nach der Größe der ein- und abzuschaltenden Leistungen kann die Zusammensetzung des Sinterwerkstoffes eine andere sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Wechselstromschalter. bei dem der Unterbrechungslichtbogen durch in lebhafte Bewegung versetzte, flüssige oder dampfförmige, leitende oder isolierende Löschmittel gelöscht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem festen Gegenkontakt zusammenwirkende, kontaktgebende Schaltstift mit einem kontaktgebenden Endteil aus einem Widerstandsmaterial mit entsprechendem spezifischem Widerstand besteht, wobei die Kontaktführung des Stiftes zum Gegenkontakt über das gutleitende Material oberhalb des Endteils erfolgt.
  2. 2. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stiftende aus gesinterten Werkstoffen mit entsprechendem Dämpfungswiderstand gebildet ist.
  3. 3. Schalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Endteils des Kontakts aus einer gesinterten Mischung aus metallischen (leitenden) und nichtmetallischen (nichtleitenden) Werkstoffen besteht.
DEP50119A 1949-07-27 1949-07-27 Elektrischer Wechselstromschalter Expired DE814183C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931476C (de) * 1950-10-26 1955-08-08 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Leistungsschalter mit Daempfungswiderstand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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