DE814221C - Anzeige- und Registriergeraet fuer kleine Huebe - Google Patents
Anzeige- und Registriergeraet fuer kleine HuebeInfo
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- DE814221C DE814221C DEP39421A DEP0039421A DE814221C DE 814221 C DE814221 C DE 814221C DE P39421 A DEP39421 A DE P39421A DE P0039421 A DEP0039421 A DE P0039421A DE 814221 C DE814221 C DE 814221C
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- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
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- G01B3/22—Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges
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Description
- Anzeige- und Registriergerät für kleine Hübe I)ie Erfindung betrifft ein Anzeige- und Registriergerät für kleine Hiil)e, wie sie z. B. bei der NIessung von Dicken oder Dickenabweichungen oder beispielsweise einer Registrierung von kleinen Schwingungen auftreten. Das erfindungsgemäße Gerät ist als Anzeige- und Registriergerät ausgestaltet und hat einen Tastkopf zur Aufnahme der kleinen Hübe und eine Schreibvorrichtung, um die Hübe vergrößert auf einem automatisch bewegten Streifen aufzuzeichnen.
- Bisher fehlte es an leicht beweglichen Geräten dieser Art, welche man nicht ortsfest eingebaut für Registrierungen benutzen kann. Es wird daher nach der Erfindung ein Gerät geschaffen, das in seinem Aufbau sehr einfach und dadurch leicht und handlich ausgeführt ist. Die in einem zur Befestigung des Gerätes geeigneten Schaft angeordnete Tastvorrichtung wirkt über ein Federgelenk auf den gleichzeitig als Schreil>feder ausgestalteten Zeiger des Gerätes.
- Der die Aufzeichnungen aufnehmende Registrierstreifen wird von einem kleinen untersetzten Synchronmotor vorgeschoben. Nach weiteren Erfindungsmerkmalen tragen wahlweise auswechselbare Schafthülsen und eine langgestreckte vorwiegend zylindrische Schaftform zur Vergrößerung der Anwendbarkeit des Gerätes bei.
- Weitere Erfindungsmerkmale sind die Ausgestaltung der Schreibvorrichtung, die Getriebeleitung zwischen ihr und dem Tastkopf sowie der Antrieb des Registrierstreifens.
- Alle Einzelheiten der Erfindung sollen im folgenden an einem in den Abb. I bis 5 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
- Abb. I bietet einen äußeren Anblick des Geräts; Abb. 2 läßt sein Inneres, insbesondere den Streifentransport, erkennen, während Abb. 3 und 4 die Getriebeleitung vom Tastkopf zur Schreibvorrichtung zeigen; Abh. 5 zeigt eine zum Streifentransport dienende Walze und ein sie antreibendes Rad.
- Bis auf die Abb. 4 und 5 ist das Gerät gemäß der Erfindung in natürlicher Größe dargestellt.
- Das Registriergerät besteht äußerlich aus einem aufklappbaren Gehäuse 4 und einem Schaft 3 mit der Schafthülse 3', an deren freiem Ende der Kopf I und ein ihn tragender Stößel 2 erkennbar sind. Ein Fenster 6 läßt einen zur Schreibvorrichtung gehörigen Zeiger 50 erkennen, der sich neben einer Skala 7 bewegt. Unter derSkalaläufteinRegistrierstreifen 8 aus Papier in der dem Schaft abgewandten Richtung, auf dem mittels des Zeigers 5 die Aufzeichnung der Registrierung erfolgt.
- Die Schreibvorrichtung besteht nach Abb. 2 bis 4 aus einem Zeiger 5a, 5b, I2, 13, der mittels eines Blattfederkreuzes 1 1 schaftfest schwenkbar gelagert ist und mittels Blattfedern II' mit dem Stößel 2 in Verbindung steht. Die schaftfeste Anordnung des Blattfederkreuzes erfolgt mit Hilfe einer Hülse 9, deren Flansch g' mit dem Schaft verbunden ist.
- Zur Erzeugung eines einstellbaren Kraftschlusses zwischen Tastkopf und Prüfling wird der Stößel 2 mittels des im Schaft einstellbaren Teiles 10 und der Schraubenfeder 14 gegen den Prüfling gedrückt.
- Der Zeiger greift mit dem Teil I2 unmittelbar am Blattfederkreuz an. Der Teil 12 trägt eine Gabel I3.
- In ihr ist eine Glaskapillare 50, die an einem Ende mit einem Tintenbehälter 5b in Verbindung steht und am anderen in eine Feder 5C mündet, schwenkbar gelagert. Die Kapillare 50 besitzt im Tintenbehälter 5b zugleich ein Gegengewicht. Da sich der Tintenl,ehälter nahe der Schwenkachse befindet, ist das Trägheitsmoment der Teile 50 und 5h bzgl. ihrer Schwenkachse überaus klein.
- Der Teil 50 ist gekröpft ausgebildet. Der Schwerpunkt der Teile 50, 5b, 5C ist so gelegt, daß die Feder ge bei aufrechter Lage des Gerätes infolge des durch das Gewicht des Behälters 5b ausgeübten Nioments gegen den Registrierstreifen 8 gedrückt wird. In liegender Stellung des Geräts überwiegt das Moment des Zeigers 50 das abhebende Moment des Behälters 5b, so daß auch in dieser Lage ein genügender Anpreßdruck der Feder 5C gesichert ist.
- Das Blattfederkreuz 1 1 ermöglicht zusammen mit den Blattfedern 1 1' eine reibungs- und spielfreie Übertragung der Stößelbewegung im vergrößerten Maßstabe auf den Zeiger 5. Zur Reduktion nichtlinearer Verzerrungen liegt der Angriffspunkt der Stößelfeder 1 1' am Teil 12 unter etwa 450 zur Zeigerdrehmitte bezogen auf die Achse des Stößels 2; zugleich ist ihre freie Länge besonders abgestimmt.
- Im übrigen ist der Stößel in Membranen axial gelagert, um keine Reibungsverluste bei der Bewegungsübertragung entstehen zu lassen.
- Der Schaft 3 enthält die Getriebeleitung zwischen Tastkopf und Zeiger. Er wird von einer austauschbaren Hülse 3' umgeben, um das Registriergerät an bereits gebräuchliche Geräte anderen Schaftdurchmessers anzupassen oder gegen sie austauschbar zu machen.
- Zum Papiertransport dient ein Elektromotor 20.
- Über ein Vorgelege 20' mit einem Antriebsrad 15 wird eine Walze 16 angetrieben. Sie ist mit Transportstiften I7 versehen, deren Spitzen8 zugleich in den Registrierstreifen 8 stechen, ihn dadurch erfassen und von seiner Rolle 19 ziehen. Die von den Transportstiften verursachten Löcher markieren zugleich eine Nullinie für die Auswertung des Registrierschriebes. Außerdem stellen sie Zeitmarken dar. Die schwachen Vibrationen des Antriebsmotors bewirken, daß die Reibung der Schreibfeder 5C auf dem Papier vermindert wird.
- Der Antriebsmechanismus benötigt keinen speziellen, sondern lediglich einen handelsüblichen Synchronmotor mit Vorgelege. Die mit Evolventenspitzen versehene Antriebswalze kann durch Austauschen des Antriebsrades 15 in ein größeres oder kleineres Ubersetzungsverhältnis zum Motor gebracht werden. Die Papiergeschwindigkeit ist daher in weiten Grenzen wählbar. Durch den Austausch des Antriebsrades 15 werden keine weiteren Veränderungen etwa von Achsenabständen nötig, sondern das Getriebe I5, I6 arbeitet stets kinematisch einwandfrei.
- Die Glasfeder nimmt durch ihre Form einen wesentlichen Teil der Zeigerlänge ein. Ferner ist der Schreibdruck der Feder bei aufrechter und waagerechter Gebrauchslage des Geräts ungefähr der gleiche.
- Das Gerät gemäß der Erfindung eignet sich insbesondere zum Registrieren kleiner Hübe von der Größenordnung von etwa I O ,tt his 500 ,u.
Claims (11)
- PATENTANSPRUCHE: I. Anzeige- und Registriergerät mit einem Tastkopf zur Aufnahme kleiner Hübe und einer sie vergrößert auf einem automatisch bewegten Streifen auf zeichnenden Schreibvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem zur Befestigung des Geräts in einer Haltevorrichtung geeigneten vorwiegend zylindrischen Schaft (3) angeordnete Tastvorrichtung (I, 2) über ein Federgelenk (11) auf den Zeiger (50) wirkt, der zugleich als Schreibfeder (jC) auf einem durch einen untersetzten Synchronmotor (20) vorgeschobenen Registrierstreifen (8) dient.
- 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (3) wahlweise mit Hülsen (3') verschiedenen Durchmessers und verschiedener Form ausrüstbar ist.
- 3. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tastwerk (I, 2) und das Federgelenk (11) in einen Schaft von zylindrischer Form oder vorwiegend zylindrischer Form eingebaut sind.
- 4. Gerät nach Anspruch I oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeleitung aus einem den Tastkopf (I) tragenden Stößel (2) und aus Blattfedern (11, II') besteht, die ihn mit dem Zeiger (50) verbinden.
- 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die das Zeigergelenk bildenden Blattfedern (II) unter etwa 450 zur Übertragungsfeder (im') angreifen.
- 6. Gerät nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt der Stößelfeder (I I') am Zeigersockel (I2) unter etwa 450 zur Zeigerdrehmitte bezogen auf die Achse des Stößels (2) liegt,
- 7. Gerät nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger aus einer Gabel ( I 3) und einer in ihr aufgehängten, in eine Feder (5C) mündenden Glaskapillare (usa) mit einem als Gegengewicht angeordneten Tintenbehälter (5b) besteht.
- 8. Gerät nach Anspruch 4 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichte der Kapillare (5a) und des Tintenbehälters (5b) so abgeglichen sind, daß die Schreibfeder (gC) sowohl bei aufrechter als auch bei liegender Stellung des Geräts auf dem Registrierstreifen (8) aufliegt.
- 9. Gerät nach Anspruch I oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwindung der Reibung der Schreibfeder(gc) auf dem Registrierstreifen (8) der Antriebsmotor (20) schwach vibriert.
- IO. Gerät nach Anspruch I oder folgenden mit einer Antriebswalze für den vorzugsweise aus Papier bestehenden Streifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswalze (I6) mit Transportstiften (17) für ihre Drehung versehen ist, deren Spitzen (I8) zugleich in den Streifen (8) stechen.
- 11. Gerät nach Anspruch I, 9 und IO, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen Motor (20) und Antriebswalze (16) angeordnetes Vorgelege (20') ein austauschbares mit den Transportstiften (17) kämmendes Antriebsrad (I5) enthält, um die Vorschubgeschwindigkeit des Registrierstreifens ändern zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP39421A DE814221C (de) | 1949-04-09 | 1949-04-09 | Anzeige- und Registriergeraet fuer kleine Huebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP39421A DE814221C (de) | 1949-04-09 | 1949-04-09 | Anzeige- und Registriergeraet fuer kleine Huebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE814221C true DE814221C (de) | 1951-09-20 |
Family
ID=7376499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP39421A Expired DE814221C (de) | 1949-04-09 | 1949-04-09 | Anzeige- und Registriergeraet fuer kleine Huebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814221C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090871B (de) * | 1954-10-11 | 1960-10-13 | Hoefler Willy | Verfahren und Einrichtung zum Messen von Kreisteilungen, insbesondere von Eingriffsteilungen, Zahndicken, Zahnlueckenweiten an verzahnten Teilen |
-
1949
- 1949-04-09 DE DEP39421A patent/DE814221C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1090871B (de) * | 1954-10-11 | 1960-10-13 | Hoefler Willy | Verfahren und Einrichtung zum Messen von Kreisteilungen, insbesondere von Eingriffsteilungen, Zahndicken, Zahnlueckenweiten an verzahnten Teilen |
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