DE814341C - Feuerzeug - Google Patents

Feuerzeug

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DE814341C
DE814341C DEP1552A DEP0001552A DE814341C DE 814341 C DE814341 C DE 814341C DE P1552 A DEP1552 A DE P1552A DE P0001552 A DEP0001552 A DE P0001552A DE 814341 C DE814341 C DE 814341C
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DE
Germany
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lighter
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DEP1552A
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English (en)
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CARL SCHLEMPER FA
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CARL SCHLEMPER FA
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
    • F23Q2/08Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Feuerzeug Die Taschenfeuerzeuge bekannter Art weisen viele Ecken und Kanten auf; sie tragen demzufolg; nicht allein sehr auf, sondern verursachen auch einen erhöhten Verschleiß des Taschenfutters, ganz abgesehen davon, daß sich die Ecken voll Staut) und Schmutz setzen und so den Mechanismus frühzeitig in Mitleidenschaft ziehen.
  • Durch die Erfindung wird nun ein Feuerzeug geschaffen, welches überhaupt keine Kanten und Ecken mehr besitzt, sondern genau die Form einer flachen Taschenuhr erhält.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, (laß in den Zwischenräumen des in Form eine; offenen Ringes ausgebildeten und zwischen zwei flachen, kapselartigen, kreisrunden Deckeln angeordneten Brennstoffbehälters der Auslöse- und Zündmechanismus gelagert ist.
  • Be; dieser Fortngel)u»g bleibt trotz großen Brennstoffbehälters noch ausreichend Raum, den Auslös^- und Zündmechanismus weit auseinander zu ziehen und vor allen Dingen kleine Federn, die sehr empfindlich sind, zu vermeiden. Demzufolge ist erfindungsgemäß an der einen Stirnwand des Brennstoffbehälters unter der in der Nähe des Randes sitzenden Dochtaustrittsöffnung ein Lagerbock befestigt, an welchem sowohl das Reibrad und dessen Mitnehmer als auch die drehschieberartig ausgebildete, den Docht überdeckende und zwei sich zu einer öffnung ergänzende Randaushehmungen der Deckel schließende Kappe gelagert ist.
  • Dieser Mechanismus kann nun weiterhin so ausgebildet sein, daß die Kappe sich selbsttätig wieder schließt, wenn man den Auslösegriff nach der Zündung losläßt. Er kann aber auch so ausgebildet sein, daß man den Auslösegriff erst wieder zurückschieben muß, um nach erfolgter Zündung die Kappe zu schließen,,- In letzterem Falle läßt sich das Feuerzeug mit brennender Flamme weiterreichen.
  • Bei der letzteren Ausführung ist erfindungsgemäß an der Kappe eine Zugstange angelenkt, in deren freies Ende in eine Bohrung der stiftartige Fortsatz eines im Deckel verschiebbar gelagertem Knopfes eingreift.
  • Die Schraubenfeder, unter deren Einwirkung sowohl die Kappe als auch das Reibrad steht, ist über einen mit Bund versehenen Bolzen geschoben; der an der Kappe angelenkt ist. Die Schraubenfeder stützt sich einerseits an dem Bund des Bolzens und andererseits gegen die Innenwand des Brennstoffbehälters ab, in deren Vertiefung der Bolzen schwingbar sitzt.
  • Die andere Ausführung, bei der sich also die. Kappe nach Loslassen des Auslösegriffes selbsttätig wieder schließt, ist erfindungsgemäß so gestaltet, daß die an der Kappe angelenkte und unter der Wirkung einer Schraubenfeder stehende Zugstange in den Schenkeln eines an einem unter Federwirkung stehenden Schwenkhebels artgelenkten U-Stückes geführt ist, wobei sich die Schraubenfeder einerseits an einem Schenkel des U-Stückes, andererseits an einem in der Zugstange sitzenden Querstift abstützt.
  • Bei der ersten Bauart erfolgt die Momentauslösung bei Überwindung des, taten Punktes des an der Kappe artgelenkten, unter dem Einfluß der Schraubenfeder stehenden Bolzens. Um bei der zweiten Ausführung diese Momentauslösung zu erhalten, ist erfindungsgemäß die. Kappe mit einer Rast versehen, in die der Zahn eines unter Federwirkung stehenden Sperrgliedes eintritt, welches einen Arm besitzt, mit dem es bei Sperrstellung in den Bewegungsbereich des U-Stückes hineinragt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Ansicht in das geöffnete Gehäuse bei geschlossener Kappe, Abb. 2 die gleiche Ansicht wie Abb. i, jedoch bei geöffneter Kappe, Abb. 3,einen Schnitf näch der Linie A-B der Abb. 2, Abb.4 einen Schnitt wie Abb.3, jedoch durch den in den Abb. i und 2 nichtdargestellten Deckel, Abb.5 eine Ansicht in das geöffnete Gehäuse eines zweiten Ausführungsbeispieles bei geschlossener Kappe, Abb.6 die gleiche Ansicht wie Abb. 5, jedoch bei geöffneter Kappe, Abb.7 einen Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 6, Abb. 8 einen gleichen Schnitt wie Abb. 7, jedoch durch den in den- Abb. 5 und 6 nicht dargestellten Deckel.
  • Der Benzinbehälter i des Feuerzeuges hat die Form eines offenen Ringes mit den Seitenwänden i und 6, der Innenwand 3 und den Stirnwänden 4 und 5. Die einwärts gebogenen Außenränder der Seitenwände 2 :und 6 bilden zusammen 'die- ringförmige Außenwand des Benzinbehälters. In dem Zwischenraum zwischen der Innenwand 3 und den Stirnwänden 4 und 5 liegt der gesamte Auslöse-und Zündmechanismus. Der Benzinbehälter i samt diesem Auslöse- und Zündmechanismus liegt zwiscNn zwei kreisrunden, kapselartigen Deckeln 6 und 1.7, von denen der Deckel 6 gleichzeitig die Seitenwand des Behälters bildet, auf deren Rand der Deckel 7 durch Sprengwirkung befestigt wird.
  • " Zur Füllung des Benzinbehälters ist entweder ein Schieber 8 oder eine Stopf enschraube 9 vorgesehen. Der Schieber 8 wird nach Füllen in Richtung des Pfeiles io in den Benzinbehälter versenkt. Dann ist noch von außen eine Öffnung für die Führungshülse ii des Feuersteines 12 vorgesehen, die durch eine nachstellbare Schraube verschlossen ist.
  • Die beiden Deckel 6 und 7 besitzen an ihrem Umfang je eine sich zu einer einzigen Öffnung 13 ergänzende Ausnelimung.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. i bis 4 befindet sich in der Nähe des Randes der Öffnung 13 auf der Stirnwand 5 die Dochtaustrittsöffnung 14. Unterhalb dieser Dochtaustrittsöffnung sitzt auf der Stirnwand 5 ein gabelartiger Lagerbock i5;-zwischen dessen Schenkeln das Reibrad 16 und dessen Mitnehmerscheibe 17 auf der Welle 18 gelagert sind. Auf der gleichen Welle 18 sind beiderseits außerhalb der Schenkel des Lagerbockes 15 die Lappen i9 der Kappe 2o drehbar gelagert. An dieser Kappe ist die Zugstange 21 artgelenkt: Ihr freies Ende hat eine Bohrung 22, in die der Stift 23 eingreift. Dieser Stift ist fest mit dem Kopf 24 verbunden, der in Richtung des Pfeiles 25 auf dem Deckel 7 hin und her bewegt werden kann, wobei der Stift 23 in einem Führungsschlitz 26 des Deckels 7 geführt ist.
  • Außerdem ist an der Kappe 2o bzw. an deren Lappen i9 der mit Bund 27 versehene Bolzen 28 artgelenkt. Mit dem freien Ende lagert dieser Bolzen schwingbar in einer Vertiefung der Innenwand 3 des Brennstoffbehälters. Über diesen Bolzen 28 ist eine Schraubenfeder 29 geschoben, deren eines Ende sich gegen den Bund 27 und deren anderes Ende sich gegen die Wand 3 abstützt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 5 bis 8 ist an der Kappe 20 eine Zugstange 3o artgelenkt. Der Schaft dieser Zugstange tritt durch die Schenkel eines U-Stückes 3i, welches gelenkig um den Stift 32 mit einem Schwenkhebel 33 verbunden ist. Dieser Schwenkhebel tritt durch einen Schlitz 34 des Deckels 7 hindurch nach außen. Im übrigen lagert der Schwenkhebel 33 in einem Bock 35 und wird durch eine nicht dargestellte Schraubenfeder, die um seine Drehachse gewunden ist, immer in Richtung des Pfeiles 36 gedrückt.
  • Über den Schaft der Zugstange 30 ist eine Schraubenfeder 37 gesteckt, die sich einerseits an dem oberen Schenkel des U-Stückes 3i und andererseits an einem in der Zugstange 30 sitzenden Querstift 38 abstützt.
  • Die Kappe 2o besitzt an einem ihrer Lappen i9 eine Rast 39. In diese Rast tritt eine Klinke 40 ein, <lie um den Zapfen 41 schwenkbar ist und durch die Feder 42 immer in Richtung der Rast 39 gedrückt wird. Die Feder .12 kann der eine Schenkel der um die Achse des Schwenkhebels 33 gewickelten Schraubenfeder sein. Die Klinke 40 hat einen .Arm 43, der in den Bewegungsbereich des U-Stückes 31 bei Sperrstellung hineinragt.
  • Die Wirkungsweise der Ausführung nach Abb. i bis 4 ist folgende: Wird der Knopf 24 nach unten verschoben, so zieht er die Zugstange 21 nach unten und verschwenkt die Kappe 20 in Richtung des Pfeiles 44 um die Achse 18. Damit ist die Öffnung 13 und der Docht freigegeben. Bei dieser Schwenkbewegung der Kappe schwenkt aber auch der Bolzen 28 und springt nach Überwindung des toten Punktes infolge der Wirkung der Feder 29 momentan in die Stellung nach Abb.2. Durch diese Funktion wird tlelben der Kappe 2o auch der Alitnehtner 1 7 und demzufolge auch das Reibrad 16 plötzlich in Dichtung des Pfeiles 45 gedreht, so claß an dem Fettcrstein 12 ein Funke erzeugt wird, der den Pocht zündet.
  • Wird jetzt der K1101424 wieder hochgeschoben, so wird die Ausnehmung 13 durch die Kappe 2o geschlossen, die Flamme wird ausgelöscht, und alle Teile nehmen wieder die Lage nach Abb. i ein.
  • Die Wirkungsweise der Ausführung nach Abb. 5 1>is 8 ist folgende: Wird ausgehend von der Stellung <lcr S der Schwenkllebe133 entgegen seiner Federwirkung, also entgegen der Richtung des Pfeiles 36 verschwenkt, so wird das U-Stück 31 abwärts gezogen. Hierdurch wird die Feder 37 gespannt (Abb.6). Trifft nun der untere Schenkel des U-Stückes 3t auf den Klinkenarm 43, so löst er die Klinke aus, und das Reibrad dreht sich momentan in Richtung des Pfeiles 46, wodurch ein Funke erzeugt wird, der den Docht zündet. Wird jetzt der Schwenkllebel33 losgelassen, so geht die Kappe zwangsläufig mit (lern übrigen :Mechanismus wieder in die in A1>1>. 5 dargestellte Lage zurück.

Claims (6)

  1. P A T E N T A N S P R I I 1. H E t. Feuerzeug, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwischenräumen des in Form eines offenen Ringes ausgebildeten und zwischen zwei flachen, kapselartigen, kreisrunden Deckeln (6, 7) angeordneten Brennstoffbehälters (i) der Auslöse- und Zündmechanismus gelagert ist.
  2. 2. Feuerzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Stirnwand (5) des Brennstoffbehälters (i) unter der an ihrem Rand sitzenden Dochtaustrittsöffnung (14) ein Lagerbock (15) befestigt ist, an welchem sowohl das Reibrad (16) und dessen Mitn.ehmer (17) als auch die drehschieberartig ausgebildete, den Docht überdeckende und zwei sich zu einer Öffnung (13) ergänzende Randausnehmungen der Deckel (6, 7) schließende Kappe (2o) gelagert ist. , i
  3. 3, Feuerzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kappe (20) eine Zugstange (21) angelenkt ist, in deren freies Ende in eine Bohrung (22) der stiftartige Fortsatz (23) eines im Deckel (7) verschiebbar gelagerten Knopfes (24) eingreift (Abb. i bis 4).
  4. 4. Feuerzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Kappe (20) ein mit Bund (27) versehener Bolzen (28) angelenkt ist, über den eine Schraubenfeder (29) geschoben ist, die sich einerseits an dem Bund (27) und andererseits gegen die Innenwand (3) des Brennstoffbehälters (i) abstützt, in deren Vertiefung der Bolzen (28) schwingbar sitzt (Abb. i bis 4).
  5. 5. Feuerzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Kappe (2o) angelenkte und unter der Wirkung einer aufgeschobenen Schraubenfeder (37) stehende Zugstange (30) in den Schenkeln eines an einem unter Federwirkung stehenden Schwenkhebels (33) angelenkten U-Stückes (3i) geführt ist, wobei sich die Schraubenfeder (37) einerseits an einem Schenkel des U-Stückes (31), andererseits an einem in der Zugstange (30) sitzenden Querstift (38) abstützt (Abb. 5 bis 8).
  6. 6. Feuerzeug nach Anspruch 1, 2 und 5, .dar durch gekennzeichnet, daß die Kappe (20) mit einer Rast (39) versehen ist, in die der Zahn eines unter Federwirkung stehenden Sperrgliedes (4o) eintritt, welches einen Arm (43) besitzt, mit dem es bei Sperrstellung in den Bewegungsbereich des U-Stückes (31) hineinragt:
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3074260A (en) * 1960-03-04 1963-01-22 Thorens Sa Actuating mechanism for the friction wheel of a pyrophoric lighter
DE3932010C1 (en) * 1989-09-26 1990-09-13 Gisbert 5300 Bonn De Paech Spherical cigarette lighter - has hollow outer sphere and movable hollow inner sphere, one forming fuel tank

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3074260A (en) * 1960-03-04 1963-01-22 Thorens Sa Actuating mechanism for the friction wheel of a pyrophoric lighter
DE3932010C1 (en) * 1989-09-26 1990-09-13 Gisbert 5300 Bonn De Paech Spherical cigarette lighter - has hollow outer sphere and movable hollow inner sphere, one forming fuel tank

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