DE814555C - Trommelerhitzer fuer Milch und andere Fluessigkeiten mit elektrischem Antrieb - Google Patents

Trommelerhitzer fuer Milch und andere Fluessigkeiten mit elektrischem Antrieb

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DE814555C
DE814555C DEH1567A DEH0001567A DE814555C DE 814555 C DE814555 C DE 814555C DE H1567 A DEH1567 A DE H1567A DE H0001567 A DEH0001567 A DE H0001567A DE 814555 C DE814555 C DE 814555C
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drum
heater according
drum heater
milk
displacement
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DEH1567A
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Wilhelm Hille
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FRITZ HECHT TOEDT GmbH
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FRITZ HECHT TOEDT GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/40Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials
    • A23B2/42Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials while they are progressively transported through the apparatus

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  • Wood Science & Technology (AREA)
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Description

  • Trommelerhitzer für Milch und andere Flüssigkeiten mit elektrischem Antrieb Milcherhitzer mit rotierender Trommel oder Rührwerk sind bekannt. Der Antrieb erfolgte bisher von außen durch eine angetriebene Welle, welche gegen. den Milchraum durch eine Stopfbüchse oder chie ähnliche Vorrichtung abgedichtet werden mußte. Die bisher bekannten Ausführungsformen mit Welle und Wellendichtung besitzen aber den Nachteil, daß 'häufig große Milchverluste durch Undichtigkeiten auftreten. Außerdem muß die Stopfbüchsenpackung des öfteren erneuert werden, wodurch erhebliche Betriebsunkosten entstehen. Ferner wird die Milch bei ungeeigneter Stopfbiichsenpackung verunreinigt.
  • DieErfindung hat sich daher dieAufgabe gestellt, einen Trommelmilcherhitzer zu schaffen, bei dem keine Dichtung erforderlich sowie die Reinigung wesentlich einfacher als bei den bisherigen Bauarten ist und bei dem Milchverluste ausgeschlossen sind. Sie löst sie sowohl durch die Anordnung von rotierenden Elektromagneten als auch nach dem Prinzip des Induktionsmotors.
  • Bei dem Trommelmilcherhitzer gemäß der Erfindung fällt die nach außen durchgeführte Welle mitsamt der Wellendichtung ganz fort. Der Antrieb der Trommel erfolgt auf dem einen Lösungsweg durch einen Elektromagneten, der auf dem Wellenstumpf eines Motors oder einer Antriebsmaschine befestigt ist, wobei sich in. der Trommel ein Eisenkern als Magnetanker befindet. Durch die Kraftlinien des umlaufenden Elektromagneten wird mit dem Eisenkern eine magnetische Kupplung hergestellt, so daß die Drehbewegung des Magneten auf die Trommel übertragen wird. Hierbei kann der Elektromagnet verschiedene Ausführungsformen besitzen. Er kann beispielsweise als Ringmagnet oder als Magnet mit ausgeprägten Polen! ausgebildet sein. Ferner können die Magnetanker oberhalb oder unterhalb der Elektromagneten oder auch konzentrisch zu ihnen liegen, wobei die Trommel entsprechende Ausführungsformen erhält. Die Ausführung mit konzentrischerArrordnung von Elektromagnet und Anker wird in den Fällen angewendet, wo auf eine Entlastung des Spurlagers der Verdrängertrommel Wert gelegt wird, während die Form der ausgeprägten Pole mit weitgehendem magnetischen Rückschluß gewählt wird, wenn große Kräfte auf die Trommel übertragen werden sollten.
  • Bei dem zweiten Lösungsweg treibt man die Trommel nach dem Prinzip des Induktionsmotors an, indem man einen Teil des Gehäuses als Stator eines Induktionsmotors ausbildet, während der entsprechende Teil der Verdrängertrommel als Kurzschlußläufer dient, wobei die metallische Trommel die Kurzschlußwicklung bildet, innerhalb derer das Rotoreisen liegt. Zwecks Vermeidung von Wirbelströmen wird sie im Bereich der Magnetfelder nach Art der bekannten Generatorstäbe aus mehreren ineinander verschachtelten Metallbahnen aufgebaut. Da es sich nur darum handelt, eine leere, gut zentrierte und in Kugellagern laufende Trommel anzutreiben, so ist der erforderliche Kraftaufwand dementsprechend gering.
  • Die Isolation der elektrischen Wicklungen besteht aus hitzebeständigem Material, da die Temperatur infolge des benachbarten Heizmantels die sonst bei elektrischen Maschinen üblichen Grenzen überschreitet. Das Statoreiser wird gegen chemische Angriffe durch die Milch sowie die Reinigungsmittel mittels eines davor gelegten dünnen Zylinders aus säurebeständigem, unmagnetischen Kunstwerkstoff geschützt.
  • Das Material des Trommelerhitzers besteht mit Rücksicht auf die Wirksamkeit der Magnetkupplung in ihrer Nähe aus nichtmagnetischem Material. Die Stromart für den Elektromagneten ist beliebig, wobei jedoch bei seiner Berechnung auf die zur Verfügung stehende Stromart Rücksicht genommen werden muß. Der elektrische Strom wird in bekannter Weise über Schleifringe, die auf die Motorwelle aufgesetzt sind, den Magnetwicklungen zugeführt.
  • Die Zeichnungen stellen einen Trommelerhitzer mit verschiedenenAntriebsmöglichkeiten schematisch dar, und zwar zeigt Abb. i einen Trommelerhitzer, dessen Verdrängertrommel durch einen Elektromotor über einen Elektromagneten mit darüberliegendem Magnetanker in Ringform angetrieben wird; Abb. 2 stellt den gleichen Trommelerhitzer dar, jedoch mit dem Unterschied, daB Elektromagnet und Magnetanker konzentrisch zueinander liegen; Abb.3 zeigt den gleichen Trommelerhitzer, jedoch mit einem Elektromagneten mit ausgeprägten Polen und einem darüberliegenden Magnetanker in Stabform, entsprechend dem stabförmigen Kern des Elektromagneten; Abb. 4 stellt einen Trommelerhitzer dar, dessen Verdrängertrommel nach dem Prinzip des Induktionsmotors in Drehung versetzt wird.
  • In den Abb. i bis 3 ist ein Elektromotor i in einem Geste112, welches den aus der Verdrängertrommel3, dem Milchraum 4 und dem Dampfmantel s bestehenden Trommelerhitzer trägt, angeordnet. Auf seiner nach oben verlängerten Welle ist ein Elektromagnet 6 befestigt, der mit der gleichen Drehzahl wie der Motor i rotiert. Der elektrische Strom wird dem Magneten in bekannter Weise über Schleifringe, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, von einer Stromquelle her zugeführt. In möglichst geringem Abstand über dem Elektromagneten 6 liegt die Grundplatte 7 des Trommelerhitzers, in der die Verdrängertrommel 3 an ihrem unteren Ende gelagert ist. Sie ist allseitig geschlossen und birgt an ihrem Fußende einen Magnetanker 8, den die Kraftlinien des Elektromagneten 6 durchdringen, wodurch die magnetische Kupplung zwischen dem Motor i und der Verdrängertrommel bewirkt wird. Außerdem ist sie unten verjüngt, damit sich die Milch, die kalt durch den Stutzen 9 eintritt, möglichst schnell ringsherum verteilen kaann. An ihrem oberen Ende ist die Verdrängertrommel 3 in dem Deckel io gelagert, welche den Milchraum 4 nach oben hin abschließt. Am Deckel io befindet sich ein Stutzen i i für den Austritt der erwärmten Milch. Nach außen zu ist der Milchraum 4 von dem Dampfmantel 5 umgeben, welcher je einen Stutzen für den Dampfeintritt 12 und den Kondenswasseraustritt 13 besitzt.
  • Die Abb. i bis 3 unterscheiden sich nur durch die verschiedenen Ausführungsformen der Magneten und der Magnetanker.
  • Der in Abb. 4 dargestellte Trommelerhitzer wird nach dem Prinzip des Induktionsmotors angetrieben. Der Aufbau unterscheidet sich von den Ausführungsformen nach Abb. i bis 3 dadurch, daß im oberen Teil über dem Dampfmantel 5 der Stator eines Drehstrommotors, bestehend aus Eisenblechen 14 und einer Drehstromwicklung 15, angeordnet ist. Im gegenüberliegenden Teil der Verdrängertrommel sind entsprechende lamellierte Blechpakete 16 für den magnetischen Rückschluß im Rotor vorgesehen. Als Kurzschlußwicklung dient die metallene Verdrängertrommel selbst, die zwecks Vermeidung von Wirbelströmen in diesem Teil nach Art der bekannten Generatorstäbe aus mehreren, ineinander verschachtelten Metallbahnen besteht. Der Motor i und die elektromagnetische Kupplung, bestehend aus dem Elektromagneten 6 und dem Magnetanker 8, fallen bei dieser Ausführungsform fort.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiele, sondern umfaßt alle Trommelerhitzer, deren Verdrängertrommel durch rotierende Elektromagneten oder nach dem Prinzip des Induktionsmotors angetrieben wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trommelerhitzer für Milch und andere Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängertrommel durch rotierende Elektromagneten oder nach dem Prinzip des Induktionsmotors angetrieben wird.
  2. 2. Trommelerhitzer gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Wellenstumpf einer Antriebsmaschine befestigte Elektromagnet seine Drehbewegung mittels magnetischer Kräfte auf den innerhalb der Verdrängertrommel angeordneten Magnetanker überträgt und somit die Trommel selbst mitnimmt.
  3. 3. Trommelerhitzer gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektromagneten als Ringmagneten oder als Magneten mit ausgeprägten Polen ausgebildet sind und daß ihre Anker oberhalb oder unterhalb oder auch konzentrisch zu ihnen liegen.
  4. 4. Trommelerhitzer gemäß Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nähe der Magnetkupplung liegenden Teile aus unmagnetiscliem Material bestehen.
  5. 5. Trommelerhitzer gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Gehäuses als Stator eines Induktionsmotors ausgebildet ist, während der entsprechende Teil der Verdrängertrommel als Kurzschlußläufer dient, wobei die metallene Trommel, die im Bereich des Magnetfeldes nach Art der bekannten Generatorstäbe aus mehreren ineinander geschachtelten Metallbahnen besteht und innerhalb derer das Rotoreisen liegt, die Kurzschlußwicklung bildet.
  6. 6. Trommelerhitzer gemäß Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Statoreisen durch unmagnetischen und säurebeständigen Kunstwerkstoff gegen chemische Angriffe geschützt wird.
  7. 7. Trommelerhitzer gemäß Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation der elektrischen Wicklungen aus hitzebeständigem Material besteht.
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