DE81468C - - Google Patents

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DE81468C
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    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B23/00—Arrangements producing acoustic signals at preselected times
    • G04B23/02—Alarm clocks
    • G04B23/03—Alarm signal stop arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Neuerung an Weckern, welche bezweckt, den Wecker selbstthätig auf »Lärm« wieder einzustellen. Hat der Wecker seine Schuldigkeit gethan und ist er von dem Erwachten auf »Ruhe« gestellt, so kann leicht bei erneutem Aufziehen vergessen werden, das Läutewerk einzuschalten, so dafs es zwar aufgezogen ist, jedoch nicht zur Wirkung gelangen kann. Diese Möglichkeit des Vergessens ist bei vorliegender Erfindung ausgeschlossen.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Neuerung in den Fig. 1 bis 3 in Vorder-, Seiten- und Hinteransicht zur Darstellung gebracht, während in den Fig. 4 und 5 ein Wecker mit dieser Neuerung in Vorder- und Seitenansicht dargestellt ist.
Alles Nebensächliche und zum Verständnifs der Erfindung nicht Erforderliche ist in der Zeichnung weggelassen.
Durch die das Gehwerk treibende Uhrfeder α wird in üblicher Weise durch ein breites Triebrad b sowohl das Stundenrad c, als auch das gleich grofse Triebrad d für den Weckerzeiger e angetrieben. Der Weckerzeiger sitzt fest auf der Welle f, auf welcher das Triebrad d lose drehbar und verschiebbar gelagert ist. Mit dem Rad d sind aus einem Stück oder mit demselben fest verbunden auf der Vorderseite das Führungsstück g, auf der Hinterseite der Kegel h angeordnet. Das Führungsstück g ist ein Hohlcylinder, welcher an seinem vorderen Ende schraubenförmig ausgebildet ist. Ferner ist durch die Welle f der Gleitstift i gesteckt.
Eine flache Feder k ist auf der Gehäusewand / des Uhrgehäuses befestigt. Diese Flachfeder umgreift die Welle f mit einem gabelförmigen Theil mund drückt das Rad d mit den damit verbundenen Theilen nach vorn, wie durch Pfeil in den Fig. 2 und 5 angezeigt ist. Ein weiterer Theil η dieser Feder, der senkrecht gegen sie abgebogen ist, geht durch die Gehäusewand hindurch. Auf der Welle 0, welche den Klöppel ^ der Glocke p1 trägt, ist aufserdem ein Stift q angebracht. Befindet sich der Theil η und der Stift q in der in Fig. 5 dargestellten Lage, so wird bei der durch das Läutewerk bewirkten Schwingung der Welle 0 der Stift q sich ungehindert bewegen können und die Glocke läutet. Greift jedoch der Theil η in den Weg des Stiftes q ein, so wird das Läutewerk gesperrt.
Durch die an der Gehäusewand / bezw. dem das Zifferblatt tragenden Ring Z1 befestigten Führungshülsen r und r1 ist ein Arretirungsstift' s geführt. Dieser Stift trägt einen Anschlagstift sl und wird durch eine Spiralfeder t stets nach unten gedrückt. Der Stift s gleitet mit seinem unten abgeschrägten Ende auf dem Mantel des Kegels h. An seinem oberen, gleichfalls abgeschrägten Ende trägt der Stift rückwärts eine kleine Feder u, die ein wenig den Stift selbst überragt.
Um die die Glocke pl tragende Stange ν ist eine Schraubenfeder ν1 gewunden, die an ihrem oberen Ende in geeigneter Weise befestigt ist, während das untere Ende mit einem um die Stange ν schwingenden Arm w verbunden ist. Die Schwingungsebene dieses Armes ist derart bemessen, dafs der Arm durch den Stift s festgehalten wird, wenn der Stift s
sich in seiner höchsten Lage befindet, während, wenn der Stift die Hälfte seiner Bewegung nach unten ausgeführt hat, der Arm frei. wird. Der Arm n> besitzt eine Nase w1, die den Klöppel ρ der Glocke sperrt.
Das Läutewerk kann mithin entweder durch die Sperrung des Klöppels ρ durch die Nase η>λ des Armes w oder durch den Theil η der Feder k abgestellt werden, der die Schwingung der Welle ο durch den Stift q hindert.
. Diese Einrichtung wirkt in folgender Weise:
Das Getriebe d mit dem Führungsstück g und dem Kegel h wird durch die Feder k nach vorn gedrückt. Die jeweilige Stellung ist durch Anschlag der vorderen Fläche des Führungsstückes g an den Stift i begrenzt. Durch die Drehung des Rades d gelangt der Stift auf den höchsten Punkt des Führungsstückes; dabei ist der Theil η in dem- Wege des Stiftes q, und das Läutewerk ist ausgeschaltet. Da gleichzeitig der Konus so weit als möglich zurückgedrückt ist, ruht der Sperrstift s zufolge des Druckes der Schraubenfeder t auf dem tiefsten Punkt des konischen Mantels h. Der Arm w wird durch die Feder vl in der in Fig. ι und 4 dargestellten Lage gehalten. Da der Stift s seine tiefste Lage einnimmt, kann er den Arm n> nicht in der in Fig. 3 dargestellten Stellung erhalten. Es. ist mithin nicht möglich, das Läutewerk mittelst des Armes w abzustellen.
Dreht sich das Getriebe d so weit, dafs der Stift i den höchsten Punkt des Führungsstückes verläfst, so,drückt die Feder k das Getriebe nach vorn an den Stift i. Dabei gelangt der Theil η aus der Schwingungsebene des Stiftes q und das Läutewerk ertönt. Jetzt kann es mit Hülfe des Armes n> abgestellt werden, da dessen Sperrstück sich auf dem cylindrischen Theil des Konus h befindet, mithin in seine höchste Lage gekommen ist.
Das selbstthätige Wiederausschalten der Arretirung geschieht nun auf folgende Weise: Durch das Weitergehen des Getriebes wird dasselbe mit dem Führungsstück g und dem Konus h durch den Stift i zurückgedrückt. Ist das Getriebe so weit zurückgegangen, dafs der Theil η der Feder k die Arretirung des Stiftes q bewirkt hat, so ist auch der Konus so weit gekommen, dafs der Arretirungsstift 5 auf demselben so tief durch die Feder t niedergedrückt wird, dafs der Stift s den Arm w und der Arm w durch die Feder v1 das Läutewerk freigiebt. Es kann, wenn das Läutewerk aufgezogen ist, der Wecker im geeigneten Augenblick wieder in Thätigkeit treten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wecker mit selbsttätiger Wiedereinstellung auf »Lärm«, gekennzeichnet durch ein mit dem Stundenrad gleich grofses Triebrad (d), an dessen vorderer Seite ein Führungsstück (g) mit schraubenförmigem Ende und an dessen hinterer Seite ein nach vorn verlaufender Kegel (h) angeordnet sind, welches Triebrad auf der Zeigerwelle (f) des Weckers verschiebbar und drehbar angeordnet und durch eine Feder (k) an einen auf der Welle (f) festen Stift (i) gedrückt wird, wobei ein Theil (n) der Feder (k) bei deren zurückgedrückter Stellung das Läutewerk sperrt, während ein durch eine Feder (t) auf den Kegel (h) gedrückter Sperrstift (s) in seiner höchsten Stellung einen das Läutewerk sperrenden Arm (w) festhalten kann, diesen aber selbstthätig wieder freigiebt, nachdem das Läutewerk durch den Theil (n) gesperrt worden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ._
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