DE814832C - Tiefpumpenantrieb - Google Patents

Tiefpumpenantrieb

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Publication number
DE814832C
DE814832C DEP52534A DEP0052534A DE814832C DE 814832 C DE814832 C DE 814832C DE P52534 A DEP52534 A DE P52534A DE P0052534 A DEP0052534 A DE P0052534A DE 814832 C DE814832 C DE 814832C
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DE
Germany
Prior art keywords
deep pump
pump drive
deep
pulleys
chains
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Expired
Application number
DEP52534A
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Albrecht
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Individual
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Publication of DE814832C publication Critical patent/DE814832C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B47/00—Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps
    • F04B47/02—Pumps or pumping installations specially adapted for raising fluids from great depths, e.g. well pumps the driving mechanisms being situated at ground level

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Tiefpumpenantrieb Es sind Tiefpumpenantriebe bekannt, die über ein Zahnradgetriebe auf einen mit einem sogenannten Pferdekopf oder mit Geradführungen versehenen ;,cliwengelantrieli mit entsprechendem Gewichtsausgleich für das Pumpgestänge wirken. Derartige, in mannigfaltigster Ausführung hergestellte .Antriebe sind, abgesehen von ihrer schweren Bauart, dadurch nur begrenzt anwendbar, als der mit ihnen erzielbare maximale Hub etwa nur drei hfeter erreicht.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile hat man zwar bereits hydraulische Tiefpumpenantriebe ausgeführt, die auch für erheblich größere Hübe geeignet sind. Jedoch besitzen auch diese erhebliche Mängel insofern, als sie in der Ausführung hohe Präzision erfordern, infolgedessen und auch wegen ihres Umfanges sehr teuer sind und zur Bedienung, Wartung und besonders zu notwendigen Reparaturen geschultes Fachpersonal benötigen.
  • Schließlich sind noch solche für Tiefpumpen bestimmte :\ntriel)e bekanntgeNvorden, die aus zwei parallel laufenden. über eine in einem Stein hin und her gleitende Kulisse geführten Kettentrieben bestehen, wobei der das Pumpgestänge tragende Stein seinerseits in einer langen Führung gleitet und der Gewichtsausgleich durch über Rollen geführte Gewichte erfolgt. Auch diese Art von Antrieben besitzt nicht zuletzt wegen der benötigten Kulisse mit in einer sehr langen Führung gleitendem Stein eine verwickelte, genaueste Arbeit erfordernde Bauart; sie ist aber weiterhin insofern besonders nachteilig, als sie, aus der Natur ihrer Konstruktion heraus, unmittelbar über dem Bohrloch vorgesehen werden muß und somit keinen freien Zugang zu demselben gestattet.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung der Nachteile aller vorbeschriebenen Bauarten. Sie stellt sich also die Aufgabe, einen nicht nur äußerst einfachen, unkomplizierten und billigen Tiefpumpenantrieb zu schaffen, sondern denselben darüber hinaus so auszugestalten, daß er einen freien Zugang zur Sonde gestattet, dieselbe also nicht verbaut, außerdem aber auch einen beliebig langen, in seiner Größe wählbaren Hub ermöglicht, so daß alle an einen Langhubtiefpumpenantrieb zu stellenden Anforderungen restlos und in idealer Weise erfüllt werden.
  • Gemäß Erfindung wird ein solcher, in an sich bekannter Weise mittels zweier parallel laufender, auf geeignete Weise angetriebener Ketten arbeitender Tiefpumpenantrieb dadurch geschaffen, daß die zweckmäßig abseits des Bohrloches angeordneten endlosen Ketten an beliebiger Stelle durch einen Bolzen verbunden sind, an dem das von der Polierstange der Tiefpumpe kommende Zugmittel unmittelbar angreift.
  • Dabei ist die Anordnung erfindungsgemäß so getroffen, daß der Abstand der Kettenumlenkrollen zwecks beliebiger Veränderung des Pumpenhubes bei gleichbleibender Pumpgeschwindigkeit beliebig wähl- und einstellbar ist.
  • Werden die über die erwähnten Umlenkrollen geführten Ketten, wie dies die Erfindung ferner vorschlägt, beispielsweise an einem ausschwenkbar gelagerten Gerüst vorgesehen, so wird in jedem Falle ein freier Zugang zur' Sonde ermöglicht. Darüber hinaus gestattet es die Erfindung aber auch, daß je nach gewähltem Abstand der vorgesehenen Kettenumlenkrollen ganz beliebige, also auch längste Hübe hervorgerufen werden können, deren Geschwindigkeit bei Bedarf durch ein für den Kettenantrieb benutztes Regelgetriebe stufenlos veränderlich gestaltet werden kann, so daß durch die Erfindung mit einfachsten Mitteln ein in der Erdölgewinnungsindustrie lange vermißtes Universalgerät geschaffen wird, das gleichzeitig zum Ausbau des Pumpgestänges und Steigrohres benutzt werden kann.
  • Selbstverständlich ist es möglich, die parallel laufenden Kettentriebe auch horizontal anzuordnen und zwei oder mehr Sonden gleichzeitig anzuschließen, wobei der Ausgleich der Sonden untereinander erfolgt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit vertikal angeordneten Kettentrieben dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht des Tiefpumpenantriebes und Fig. 2 in schematischer Weise eine Draufsicht auf dessen Antriebselemente.
  • Die in ihrem Abstand verstellbaren Kettenumlenkrollen 2, 2' bzw. 3, 3' (vgl. Fig. 2) befinden sich beispielsweise an einem zweckmäßig abseits des Bohrloches aufgestellten bzw. an dasselbe heranfahrbaren Gerüst i und nehmen die parallel zueinander laufenden endlosen Kettentriebe 4, 4 auf. Diese beiden Ketten 4,4' sind an beliebiger Stelle durch einen Bolzen 5 miteinander verbunden, an den das von der Polierstange 6 der Tiefpumpe kommende, über eine Rolle 7 umgelenkte Zugmittel 8 erfindungsgemäß unmittelbar angreift. Ein Getriebe 9, das stufenlos regelbar ausgebildet sein kann, vermittelt den Antrieb über Räder io (Fig. 2) auf die Kettenumlenkrollen 2, 2'.
  • Zwecks Gewichtsausgleiches greift am Bolzen 5 ein weiteres, über Rollen i i und 12 geführtes Zugmittel 13 mit an seinem Ende befestigtem Gewicht 14 an. Werden nun die Kettentriebe 4, 4 auf geeignete Weise mittels des Getriebes 9 in Umlauf versetzt, so führt das eine am Bolzen 5 angreifende, mit der Polierstange 6 verbundene Zugmittel 8 entsprechend dem durch den Kettenumlauf bedingten Aufundabwandern des Bolzens 5 eine ebenfalls aufundabgehende und die Pumpwirkung hervorrufende Bewegung aus, wobei die beweglichen Gewichtsmassen durch das am Zugmittel 13 befestigte Gegengewicht 14 ausgeglichen werden, das beispielsweise innerhalb des Gerüstes .i angeordntt ist und ebenfalls eine aufundabgehende Bewegung ausführt.
  • Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß sich durch Veränderung des Abstandes der Kettenumlenkrollen 2, 2' bzw. 3, 3' und entsprechende Längenänderung der Kettentriebe 4, 4 die verschiedensten gewünschten Hubgrößen einstellen lassen. Ferner ist ersichtlich, daß infolge der zweckmäßig abseits des Bohrloches erfolgenden Anordnung der Kettentriebe 4, 4 stets ein freier Zugang zur Sonde verbleibt.
  • Soll nun, wie dies die Erfindung schließlich noch vorsieht, der beschriebene Tiefpumpenantrieb zum Gestängeziehen benutzt werden, so verbleibt das bei 15 verschwenkbar gelagerte, beispielsweise durch eine Gewindespindel 16 verstellbare Gerüst i in seiner ursprünglichen, aus der Zeichnung ersichtlichen Lage. Soll jedoch ein besonderes Aggregat zum Gestängezie'hen Verwendung finden, so ist es erforderlich, das Gerüst i derart nach hinten auszuschwenken, daß das zu ziehende Gestänge an der Rolle 7 vorbeigehen kann. Natürlich bedarf es aber keiner besonderen Erwähnung, daß diese Wirkung bei beispielsweise unverschwenkbar angeordnetem Gerüst i auch durch seitliches Umklappen des die Rolle 7 tragenden Armes 17 erzielbar ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit zwei parallel laufenden Ketten versehener Tiefpumpenantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die über angetriebene Umlenkrollen (2, 2' bzw. 3, 3') geführten, zweckmäßig abseits des Bohrloches angeordneten endlosen Ketten (4, 4) an beliebiger Stelle durch einen Bolzen (5) verbunden sind, an dem das von der Polierstange (6) der Tiefpumpe kommende Zugmittel (8) unmittelbar angreift.
  2. 2. Tiefpumpenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Kettenumlenkrollen (2, 2' bzw. 3, 3') zwecks beliebiger Veränderung des Pumpenhubes bei gleichbleibender Pumpgeschwindigkeit beliebig einstellbar ist.
  3. 3. Tiefpumpenantrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten (4, 4) und Umlenkrollen (2, 2' bzw. 3, 3') an einem ausschwenkbar gelagerten Gerüst (i) vorgesehen sind. ,
DEP52534A 1949-08-21 1949-08-21 Tiefpumpenantrieb Expired DE814832C (de)

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DEP52534A DE814832C (de) 1949-08-21 1949-08-21 Tiefpumpenantrieb

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DEP52534A DE814832C (de) 1949-08-21 1949-08-21 Tiefpumpenantrieb

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DE814832C true DE814832C (de) 1951-09-27

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ID=7385809

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DEP52534A Expired DE814832C (de) 1949-08-21 1949-08-21 Tiefpumpenantrieb

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DE (1) DE814832C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3248958A (en) * 1962-04-02 1966-05-03 Emil A Bender Wire line deep well pumping apparatus
US4052907A (en) * 1975-01-23 1977-10-11 Centre D'etudes Et De Realisations Industrielles De L'atlantique (Ceria) Pumping device for wells, such as oil wells

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3248958A (en) * 1962-04-02 1966-05-03 Emil A Bender Wire line deep well pumping apparatus
US4052907A (en) * 1975-01-23 1977-10-11 Centre D'etudes Et De Realisations Industrielles De L'atlantique (Ceria) Pumping device for wells, such as oil wells

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