DE815541C - Verfahren zur Herstellung von Polypeptiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polypeptiden

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DE815541C
DE815541C DEC1039A DEC0001039A DE815541C DE 815541 C DE815541 C DE 815541C DE C1039 A DEC1039 A DE C1039A DE C0001039 A DEC0001039 A DE C0001039A DE 815541 C DE815541 C DE 815541C
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phenylalanine
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DEC1039A
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William Edward Hanby
James Watson
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Akzo Nobel UK PLC
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Courtaulds PLC
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G69/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
    • C08G69/02Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
    • C08G69/08Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from amino-carboxylic acids
    • C08G69/10Alpha-amino-carboxylic acids

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  • Polyamides (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Polypeptiden Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung polymerer Stoffe und besonders auf die Herstellung synthetischer Polypeptide durch Polymerisation von AnhydrocarbolVaminosätiren von der allgemeinen Formel: wobei Rt, R2 und R3 Wasserstoffatome oder Alkyl-, Aryl- oder Aralkylgruppen bedeuten, welche substituiert oder nicht substituiert sein können.
  • H. Leuchs hat bereits in den Berichten Band 41 (zgo8) Seite 1721, mitgeteilt, daB Glycincarbonsäureanhydrid, bei welchem Ri, R2 und R3 in der obigen Formel alle H sind, durch Behandlung mit einem geringen Anteil von Wasser entweder bei Zimmertemperatur oder durch Erhitzen polymerisiert werden kann, wobei die Polymerisation mit Entwicklung von Kohlensäure begleitet ist. T. Curtius und W. Sieber haben in den Berichten, Band 55 (z922), Seite 1543, beschrieben, daB andere Anhydrocarboxyaminosäuren benutzt werden können, wobei weitere besondere Beispiele Anhydrocarboxy-DL-a-amino-n-buttersäure und Anhydrocarboxy-DL-phenylalanin sind. Wessely gibt in der Zeitschrift für Physiologische Chemie, Band 146 (z925), Seite 172 an, daB eine Base wie Pyridin ebenfalls als Anreger für die Polymerisation benutzt werden kann. R. B. Woodward und C. H. Schramm berichten im Journal of the American Chemical Society, Band 69 (z947), Seiten 1551 bis z552, daß synthetische Polypeptide und copolymere Peptide aus einem oder mehreren Anhydrocarboxyaminosäuren von folgender allgemeiner Formel erhalten werden können: indem als Anreger Wasser oder irgendeine Substanz XH verwendet wird, in welcher H ein aktives Wasserstoffatom ist; ein copolymeres Peptid aus Anhydrocarboxy-L-leucin und Anhydrocarboxy-DL-phenylalanin unter Verwendung von Wasser als Anreger ist besonders beschrieben. W. T. Astbury, C. E. Dalgliesh, S. F. Darmon und G. B. B. M. Sutherland setzten die Arbeit von Woodward und Schramm fort und berichten in Nature, Band 162 (i948), Nr. 4126, Seiten 596 bis 599, daß sie Polypeptide aus einzelnen Aminosäuren und Copolymere aus zwei oder mehreren Aminosäuren erhielten, indem sie eine tertiäre Base als Anreger benutzten. Spezielle Aminosäuren sind Glycin, Sarcosin, DL-Alanin, L-Alanin, L-Valin, DL-Leucin, D-Leucin, L-Leucin, DL-Isoleucin, D-Isoleucin, L-Isoleucin, DL-Norleucin, DL-a-Phenylglycin, DL-Phenylalanin, L-Phenylalanin und L-Tyrosin.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung fadenbildender, synthetischer Polypeptide aus Anhydrocarboxyaminosäuren.
  • Erfindungsgemäß werden fadenbildende Polypeptide durch Polymerisation einer oder mehrerer Anhydrocarboxyaminosäuren in Gegenwart eines Anregers erzeugt, welcher ein aktives Wasserstoffatom besitzt, wobei das Verhältnis des Anregers ein solches ist, daß der molekulare Anteil des Anregers zu der Gesamtmenge der Anhydrocarboxyaminosäure I: mindestens 350 und vorzugsweise I : mindestens 400 beträgt.
  • Erfindungsgemäß können copolymere Peptide auch hergestellt werden, indem man beispielsweise Mischungen von Anhydrocarboxyaminosäuren in Gegenwart eines Anregers polymerisiert oder indem man zuerst eine Anhydrocarboxyaminosäure allein in Gegenwart eines Anregers polymerisiert und dann eine zweite Anhydrocarboxyaminosäure hinzufügt und die Polymerisation fortsetzt, um ein copolymeres Peptid zu erhalten.
  • Über die Herstellung von Polypeptiden durch Polymerisation von Anhydrocarboxyaminosäuren angestellte Versuche haben gezeigt, daß der Anteil des verwendeten Anregers einer der wichtigen Faktoren ist, welche entscheiden, ob das erhaltene Polypeptid fadenbildend oder nicht fadenbildend ist. Es wurde gefunden, daß bei Verwendung eines molekularen Anteils des Anregers, wie angegeben, zu der Anhydrocarboxyaminosäure von mindestens I : 35o der Grad der Polymerisation so ausfällt, daß das Produkt fadenbildend ist. Das Molekulargewicht der polymeren oder copolymeren Produkte kann durch geeignetes Einstellen des molekularen Verhältnisses des Anregers zu der Anhydrocarboxyaminosäure geregelt werden.
  • Im allgemeinen ergibt sich die gewünschte Höhe der Polymerisation aus den Eigenschaften und der Menge des Anregers. Der Anreger soll vorzugsweise so beschaffen sein, daß seine Reaktionsfähigkeit mit dem Anhydrid dieselbe Größenordnung zeigt wie die Reaktionsfähigkeit der Aminogruppe am Ende der polymeren Kette.
  • Geeignete Anreger zum Gebrauch bei der Erfindung sind Wasser, primäre Amine, sekundäre Amine und Phenole; besondere Beispiele sind N- (aminoacetyl) -dimethylamin, N-(a-amino-ß-phenylpropionyl)-dimethylamin und Sarcosindimethylamid. Pyricin und ähnliche tertiäre Amine, welche früher als Katalysatoren vorgeschlagen wurden, besitzen kein aktives Wasserstoffatom, und während sie die Reaktion in genügendem Maße einleiten, um Polymere zu bilden, sind solche Polymere nicht fadenbildend.
  • Geeignete Anhydrocarboxyaminosäuren zum Gebrauch nach der Erfindung sind Anhydrocarboxy-DL-ß-phenylalanin, der y-M°thvlester der Anhydrocarboxy-L-glutaminsäure der y-Benzylester der Anhydrocarboxy-L-glutaminsäure, der y-Benzylester der Anhydrocarboxy-DL-glutaminsäure, Anhydrocarboxy-DL-leucin, Anhydrocarboxy-DL-norleucin, Anhydrocarboxy-DL-isoleucin, der y-Methylester der Anhydrocarboxy-DL=glutaminsäure, Anhydrocarboxy-DL-valin, Anhydrocarboxy-DL-norvalin, Anhydrocarboxyglycin und Anhydrocarboxy-a-aminoisobuttersäure. Es können auch die Copolymere beliebiger dieser Anhydrocarboxyaminosäuren hergestellt werden. Bei der Herstellung der Copolymere werden vorzugsweise im wesentlichen gleichmolekulare Anteile der Anhydrocarboxyaminosäuren verwendet. Dies ist jedoch nicht entscheidend, da auch andere Verhältnismengen fadenbildende Copolymere bilden, vorausgesetzt, daß der Anteil des Anregers nach der Erfindung angewendet wird.
  • Die Polymerisation wird vorzugsweise in Gegenwart eines Lösungsmittels ausgeführt, welches ein Lösungsmittel für die Anhydrocarboxyaminosäure und für das Polypeptid ist. Das Lösungsmittel soll neutral gegen die reagierenden Stoffe sein, d. h. es muß frei von aktiven Wasserstoffatomen sein, welche als Anreger für die Polymerisation wirken. Nitrobenzol ist ein Beispiel eines geeigneten Lösungsmittels. Die Polymerisation kann ausgeführt werden, indem man die lliscliung von Anhydrocarboxyaminosäure und dem Anreger entweder bei gewöhnlichen Temperaturen, ungefähr 2o°, oder bei höheren Temperaturen, z. B. 5o', stehen läßt. Da diese Polymerisation von einer Entwicklung von Kohlensäure begleitet ist, kann der Verlauf der Polymerisation durch Beobachtung des Maßes der Gasentwicklung festgestellt werden.
  • Beispiel i Mol Anliydrocarboxy-DL-ß-phenylalanin und Mol y-Methylester der Anhydrocarboxy-L-glutaminsäure wurden in reinem Nitrobenzol aufgelöst, welches i;'2", Mol N-(Aminoacethyl)-dimethylamin (N HZ CH,- CO-N (CH.),) enthielt. Nachdem man die 'Mischung 15 Tage bei 5o° hatte stehen lassen, wurde das erhaltene Gel mit Petroläther gemahlen und der feste Niederschlag abfiltriert, gründlich mit Petroläther zur Entfernung des Nitrobenzols gewaschen und an der Luft getrocknet. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von DL-ß-Phenylalanin und y-'letliyl-L-glutamat.
  • Beispiel 2 , i/;a Mol Anhydrocarboxy-DL-ß-phenylalanin wurde zu reinem Nitrobenzol (1o ccm) hinzugegeben, welches 1;/""o Mol N-(a-Aniicio-ß-phenylpropionyl)-dimethylamin enthielt. Nach 3 Tagen und bei einer Temperatur von 5o° wurde das Polymer mit Benzin ausgefällt, mit Benzin gewaschen und getrocknet. Das Produkt war ein fadenbildendes polymeres DL-ß-Phenylalanin.
  • Beispiel 3 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-leucin und 6oMillimol Anliydrocarboxy-DL-ß-phenylalanin wurden in annähernd der dreifachen Menge Nitrobenzol ihres Gesamtgewichtes aufgelöst. o,15 Millimol Sarcosindimethylamid in Benzollösung wurde als Anreger hinzugegeben und die Mischung bei 50' 3 Tage stehen gelassen. Nach dieser Zeit war die Polymerisation im wesentlichen vollendet, und die Entwicklung von Kohlensäure hatte im wesentlichen aufgehört. Das Polymer wurde durch Hinzufügung von Petroläther niedergeschlagen, der Niederschlag abfiltriert, mit Petrohither gewaschen und getrocknet. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von DL-Leucin und I)L-ß-I'hen@llalaniri.
  • Beispiel 6o 'lillimol des y-Methylesters von Anhydrocarboxy-L-glutaminsäLii-e und 6o Millimol von Anhydrocarboxyglycin wurden in annähernd der dreifachen Menge Nitrobenzol ihres Gesamtgewichts aufgelöst. Es wurde als Anreger 0,15 Millimol Sarcosindimethylamid in Benzollösung hinzugefügt und die Mischung 3 Tage bei 5o' stehen gelassen. Nach dieser Zeit war die Polyinerisation im wesentlichen vollendet, und die Entwicklung von Kohlensäure hatte im wesentlichen aufgehört. Das Polvmer wurde durch Zufügung von Petroläther gefällt, der Niederschlag abfiltriert, mit Petrolätlier gewaschen und getrocknet. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von y-Methyl-L-glutamat und Glycin.
  • Beispiel 5 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-valin und 6o Mil1imol Anhydrocarboxy-a-aminoisobuttersäure wurden in annähernd der dreifachen Menge Nitrobenzol ihres Gesamtgewichtes aufgelöst. o,i5 Millimol Sarcosindimethylamid in Benzollösung wurden als Anreger zugegeben und die Mischung 3 Tage bei 50' stehen gelassen. Nach dieser Zeit war die Polymerisation im wesentlichen beendet, und die Kohlensäureentwicklung hörte im wesentlichen auf. Das Polymer wurde durch Zugabe von Petroläther gefällt, der Niederschlag abfiltriert, mit Petroläther gewaschen und getrocknet. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von DL-Valin und a-Aminoisobuttersäure.
  • Beispiel 6 120 Millimol y-Benzylester der Anhydrocarboxy-L-glutaminsäure wurden in annähernd der dreifachen Menge Nitrobenzol ihres Gesamtgewichtes aufgelöst. o,15 Millimol Sarcosindimethylamid in Benzollösung wurden als Anreger zugegeben und die Mischung 3 Tage bei 50' stehen gelassen. Danach war die Polymerisation im wesentlichen vollendet, und die Kohlensäureentwicklung hörte im wesentlichen auf. Das Polymer wurde durch Zugabe von Petroläther gefällt, der Niederschlag abfiltriert, mit Petroläther gewaschen und getrocknet. Das Produkt war ein fadenbildendes Polymer von y-Benzyl-L-glutamat.
  • Beispiel 7 Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde mit der einzigen Ausnahme wiederholt, daß 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-leucin durch 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-norleucin ersetzt wurden. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von DL-Norleucin und DL-ß-Phenylalanin.
  • Beispiel 8 Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde mit der einzigen Ausnahme wiederholt, daß 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-leucin durch 6o Millimol Anhydrocarboxy DL-isoleucin ersetzt wurden. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolyrner von DL-Isoleucin und DL-ß-Phenylalanin.
  • Beispiel g Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde mit der einzigen Ausnahme wiederholt, daß die 6o Millimol von Anhydrocarboxy-DL-leucin durch 6o Millimol y-Methylester der Anhydro-DL-glutaminsäure ersetzt wurden. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von y-Methyl-DL-glutamat und DL-ß-Phenylalanin.
  • Beispiel 1o Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde mit der einzigen Ausnahme wiederholt, daß die 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-leucin durch 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-valin ersetzt wurden. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von DL-Valin und DL-ß-Phenylalanin.
  • Beispiel ii Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde mit der einzigen Ausnahme wiederholt, daß die 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-leucin durch 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-norvalin ersetzt wurden. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von DL-norvalin und DL-ß-Phenylalanin.
  • Beispiel 12 Das in Beispiel 3 beschriebene Verfahren wurde mit der einzigen Ausnahme wiederholt, daß 6o Millimol Anhydrocarboxy-DL-leucin durch 6o Millimol Anhydrocarboxyglycin ersetzt wurden. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von Glycin und DL-ß-Phenylalanin.
  • Beispiel 13 20 Millimol Anhydrocarboxy-DL-ß-phenylalanin wurden in der vierfachen. Menge Nitrobenzol ihres Gewichts aufgelöst. Es wurden o,o5 Millimol von N-(Aminoacetyl)-dimethylamin in Nitrobenzol aufgelöst hinzugefügt und die Mischung 2 Tage bei 5o° stehen gelassen. Es wurde eine Lösung von 20 Millimol y-Methylester der Anhydrocarboxy-L-glutaminsäure in der doppelten Menge Nitrobenzol ihres Gewichts hinzugefügt, und man ließ die Polymerisation sich bei 5o° weitere 7 Tage fortsetzen. Das Copolymer wurde durch Hinzufügung von Petroläther gefällt, der Niederschlag abfiltriert, mit Äther und mit Äthylacetat gewaschen und getrocknet. Das Produkt war ein fadenbildendes Copolymer von DL-ß-Phenylalanin und y-Methyl-L-glutamat.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Polypeptiden durch Polymerisation einer oder mehrerer Anhydrocarboxyaminosäuren in Gegenwart eines Anregungsmittels, welches ein aktives Wasserstoffatom, z. B. Wasser, ein primäres Amin, ein sekundäres Amin oder ein Phenol besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des benutzten Anregers so ist, daß der molekulare Anteil des Anregers zu der Anhydrocarboxyaminosäure mindestens i : 360, vorzugsweise i : mindestens 400 beträgt, so daß ein fadenbildendes Produkt erhalten wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anhydrocarboxyaminosäure zuerst in Gegenwart des Anregers polymerisiert wird und dann eine zweite Anhydrocarboxyaminosäure zu dem polymerisierten Produkt hinzugefügt und die Polymerisation weiter fortgesetzt wird, um ein copolymeres Peptid zu bilden, wobei die Anhydrocarboxyaminosäuren vorzugsweise in im wesentlichen äquimolekularen Verhältnissen verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerisation in Gegenwart von Nitrobenzol als Lösungsmittel für die Anhydrocarboxyaminosäure und das Polypeptid durchgeführt wird.
DEC1039A 1949-05-20 1950-05-20 Verfahren zur Herstellung von Polypeptiden Expired DE815541C (de)

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