DE815679C - Fadenfangvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen - Google Patents

Fadenfangvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen

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DE815679C
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DE
Germany
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cam
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movable
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Expired
Application number
DEST857A
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English (en)
Inventor
Albert Matthews Brown
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G Stibbe and Co Ltd
Original Assignee
G Stibbe and Co Ltd
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides
    • D04B15/58Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices
    • D04B15/60Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices with thread-clamping or -severing devices
    • D04B15/61Thread guides for circular knitting machines; Thread-changing devices with thread-clamping or -severing devices arranged within needle circle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

(WiGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 4. OKTOBER 1951
St 857 VIII25a
Die Erfindung bezieht sich auf Rundstrickmaschinen und bezieht sich insbesondere auf eine bei solchen Maschinen verwendete Vorrichtung zum Fangen von Fäden nach dem Zurückziehen aus dem Strickvorgang.
Die Erfindung betrifft besonders Fadenfangvorrichtungen solcher Art, die einen festen Teil und eine hierzu bewegliche Fangbacke besitzen, die zusammen eine Fang- oder Klemmvorrichtung bilden. Auf diese Weise befinden sich die losen Enden von Fäden, die aus dem Stricken zurückgezogen sind, zwischen der Arbeitskante der beweglichen Backe und der gegenüberliegenden Fläche des festen Teils, wo sie gefangen oder eingeklemmt sind, bis sie wieder zwecks Strickens den Nadeln der Maschine zugeführt werden müssen. Fadenfangvorrichtungen dieser Art sind für die Verwendung in Verbindung mit einer Fadenzuführungsvorrichtung geeignet bzw. bestimmt, die eine Mehrzahl von Fadenführern besitzt, welche untereinander verschiedene Fäden führen und wahlweise betätigt werden können zu dem Zweck, je nach den Erfordernissen gewünschte Fäden zu bestimmten Zeiten den Nadeln zuzuführen oder die Fäden zurückzuziehen.
Obwohl die Erfindung in weitem Sinne für jede Rundstrickmaschine mit einer Fadenzuführungsvorrichtung der beschriebenen Art verwendbar ist, ist sie hauptsächlich für Maschinen zur Herstellung von nahtloser Schlauchware bestimmt, und insbesondere für Maschinen mit einem Randmechanismus, der eine Scheibe mit Randwerkzeugen oder Ubertragungsplatinen in Verbindung mit einem Scheibennockensystem für die Zusammenarbeit mit den Nadeln bei der selbsttätigen Herstellung von umgehängten Rändern besitzt.
Bisher hat die bewegliche Backe von Fadenfangvorrichtungen der vorliegenden Art, wenn sie nicht unter der Wirkung der Schwerkraft gestanden hat,
für gewöhnlich unter der dauernden Wirkung einer verhältnismäßig leichten Feder gestanden. Es hat sich aber gezeigt, daß diese Feder entweder zu schwach ist, um in befriedigender Weise auf die gefangenen oder eingeklemmten Fäden zu wirken, oder zu stark, als daß ein zurückgezogener Faden mit geringer oder praktisch keiner Eigenspannung in die Fangvorrichtung gezogen werden könnte.
Der Hauptzweck der Erfindung besteht in der
ίο Schaffung einer verbesserten Fangvorrichtung der vorliegenden Art, durch welche die vorerwähnten Schwierigkeiten beseitigt werden.
Die Fadenfangvorrichtung gemäß der Erfindung besitzt eine Einrichtung, durch die für gewöhnlich die bewegliche Fangbacke in wirksamer Stellung mit dem festen Teil geschlossen wird, in Verbindung mit einer Einrichtung, die so ausgebildet, angeordnet und bewegbar ist, daß sie durch Wirkung auf die Schließvorrichtung die bewegliche Backe zu erforderlichen Zeiten lockern kann.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist in Zusammenarbeit mit der beweglichen Fangbacke ein Teil angeordnet, der für gewöhnlich auf die Backe so drückt, daß die Backe in wirksamer Stellung mit dem festen Teil gehalten wird, sowie eine Vorrichtung, die so ausgebildet, angeordnet und bewegbar ist, daß sie zu erforderlichen Zeiten den durch den genannten Teil auf die Backe ausgeübten Druck mildern kann. Eine solche Milderung des Druckes muß naturgemäß immer dann stattfinden, wenn ein vom Stricken zurückgezogener Faden in den Fänger eingeführt und in diesem gehalten werden soll.
Auf diese Weise werden immer, wenn ein Faden oder Fäden normal stricken, die übrigen Fäden fest gefangen und unter strenger Überwachung gehalten, da die bewegliche Fangbacke dicht auf sie gedrückt und in wirksamer Stellung mit dem festen Teil der Fangvorrichtung gehalten wird. Aber gleichzeitig mit der Betätigung der Fadenwechselvorrichtung für das Zurückziehen eines Fadens vom Stricken, wird der Druck auf die bewegliche Fangbacke gemildert, so daß die Backe gelockert wird und eine wenn auch noch so geringe Bewegung in bezug auf den festen Teil ausführen kann. Unter diesen Umständen kann der zurückgezogene Faden leicht in die gefangene oder eingeklemmte Stellung zwischen der Arbeitskante der beweglichen Backe und der Gegenfläche des festen Fangteils gezogen werden.
Aber obwohl der Druck auf die bewegliche Fangbacke immer gelockert wird, wenn ein Faden aus dem Stricken zurückgezogen wird, kann gelegentlich eine Milderung dieses Druckes auch erforderlich sein, wenn ein Faden in die Nadeln eingeführt wird.
Der Druckteil kann zweckmäßig unter der Wirkung einer Feder stehen, in welchem Falle der Federdruck genügen kann, um für gewöhnlich den Druckteil in Berührung mit der beweglichen Fangbacke zu halten, damit diese in wirksamer Stellung mit dem festen Teil geschlossen wird, und die Einrichtung zum Mildern oder Mindern des Druckes kann aus einem beweglichen Teil bestehen, der bei geeigneter Betätigung desselben den Druckteil entgegen der Federwirkung von der beweglichen Backe fortbewegen kann.
Der Druckminderungsteil kann vorteilhafterweise selbsttätig von der Muster- oder Steuervorrichtung der Maschine betätigt werden.
Wo, wie obenerwähnt, die vorliegende Fadenfangvorrichtung für eine Rundstrickmaschine mit einem Randmechanismus verwendet wird, so kann gemäß einem wichtigen Merkmal der Erfindung der übliche Nocken zum Wirksammachen der Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen zu Beginn des Strickens eines Randes oder ein dem genannten Nocken zugeordneter Teil auch verwendet werden, um für gewöhnlich auf die bewegliche Fangbacke zu drücken und diese in wirksamer Stellung mit dem festen Fangteil zu halten, und der übliche gesteuerte Hebel zur Betätigung dieses Nockens kann verwendet werden, um auf den letzteren oder dessen zugeordneten Teil in solcher Weise zu wirken, daß zu erforderlichen Zeiten der Druck auf die Fangbacke gemildert und diese gelockert wird. Dies wird dadurch möglich gemacht, daß der Nocken und sein Antriebshebel ein gewisses Spiel bei ihrer Bewegung haben.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung ist diese in der'Zeichnung in einem besonderen Ausführungsbeispiel bei einer Rundstrickmaschine für nahtlose Schlauchware oder einer ähnlichen Maschine mit einem Randmechanismus und mit einer Mehrzahl von auswechselbaren Fadenführern auf einer gemeinsamen Zuführungsstelle veranschaulicht.
Fig. ι ist eine allgemeine schaubildliche Ansicht auf die Fadenfangvorrichtung (mit geschlossener Fangbacke) und auf den Randmechanismus und ferner auf die auswechselbaren Fadenführer so weit, als es für die Darstellung der Erfindung erforderlich ist,
Fig. 2 ist gleichfalls eine schaubildliche Ansicht ähnlich der Fig. 1, wobei aber der Trägerblock des Randnockens niedergedrückt und die bewegliche Fängerbacke gelockert dargestellt ist,
Fig. 3 ist eine Aufsicht entsprechend Fig. 1, wobei jedoch die Hebel zur Steuerung der Randnocken fortgelassen sind,
Fig. 4 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 3, d. h. von der Vorderseite der Strickmaschine gesehen,
Fig. 5 ist eine teilweise geschnittene Ansicht, in Richtung des Pfeiles B in Fig. 3 gesehen,
Fig. 6 stellt als Einzelheit schaubildlich den Trägerblock des Randnockens dar, durch den die bewegliche Fängerbacke je nach den Erfordernissen geschlossen oder gelockert wird,
Fig. 7 ist eine Aufsicht auf das vollständige Nockensystem, das zur Betätigung und Steuerung der Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen der Maschine dient, und
Fig. 8 zeigt in allgemeiner schaubildlicher Ansicht in kleinerem Maßstab so viel von der Maschine, als zur Veranschaulichung der Anwendung der vorliegenden Erfindung bei der Maschine erforderlich ist.
Ö15
Die Maschine ist mit einer Mehrzahl von auswechselbaren und wahlweise zu betätigenden Fadenführern ι für die Zuführung von verschiedenen Fäden y zu den nicht dargestellten Nadeln versehen. Die Garnführer ragen durch eine öffnung 2a des üblichen Zungenringes 2. In Verbindung mit den Fadenführern 1 ist eine für diese gemeinsame Fangvorrichtung vorgesehen. Letztere besitzt eine feste waagerechte Platte 3, die an einer zentralen Nabe 4 befestigt ist, und eine drehbar verzapfte Backe 5, die oberhalb der Platte angeordnet und auf einer an der Nabe 4 befestigten Schraube 6 gelagert ist. Das Ganze befindet sich über einer Scheibe 7 (Fig. 4), die einen Kranz von Randwerkzeugen oder Übertragungsplatinen 8 enthält.
Die Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen 8 besitzen nach oben ragende Füße 8° und können vermittels dieser durch eine Nockenanordnung in Verbindung mit einem Scheibennockendeckelring 9 betätigt und gesteuert werden. Wie sich insbesondere aus Fig. 7 ergibt, ist die innere Umfangskante des Ringes 9 mit konkaven Ausschnitten versehen, und innerhalb des Ringes 9 sind drei in senkrechtem Sinne bewegbare Randnocken 10, 11 und 12 in bekannter Weise gestaltet und angeordnet. Der unabhängig zu betätigende Nocken 10 wirkt, wenn er in seine wirksame Stellung niedergedrückt wird, der Reihe nach auf die Füße 8" und stößt alle Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen 8 radial nach außen, was durch den konkaven Ausschnitt g" des Scheibennockendeckelringes 9 ermöglicht wird. Hierdurch werden die Werkzeuge oder Platinen bei C wirksam, um bei Beginn des Strickens eines Randes Schlingen von den Nadeln aufzunehmen. Die beiden Nocken 11 und 12 sind zusammen bewegbar und wirken, wenn beide in die Bahn der Füße 8" niedergedrückt werden, auf die Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen 8 derart, daß sie die Rückübertragung der zurückgehaltenen Schlingen auf die Nadeln nach Beendigung des Randstrickens bewirken.
Der Nocken 10, der für gewöhnlich in einer oberen unwirksamen Stellung frei von der Scheibe 7 gehalten wird, ist an einem kleinen Tragblock 13 befestigt, der seinerseits an einem zylindrischen Teil 14 befestigt ist. Letzterer ist auf- und abgleitbar auf einem senkrechten hohlen Stift 15 angeordnet, der eine Druckfeder 16 enthält, (vgl. Fig. 2). Mit ihrem oberen Ende legt sich die Feder 16 gegen das obere geschlossene Ende des zylindrischen Teiles 14 (s. Fig. 4). Der Nockentragblock 13 ist mit einem senkrechten Loch auf dem Schaft ija eines festen Stiftes 17 geführt. Um zu geeigneten Zeiten den Nockenblock 13 niederzudrücken und den Nocken 10 entgegen der Wirkung der Druckfeder 16 wirksam zu machen, ist ein zweiarmiger, in der Mitte drehbar gelagerter Hebel 18 vorgesehen, der sich mit seinem Ende i8" oben auf das geschlossene Ende des zylindrischen Teiles 14 legt. Gemäß Fig. 8 wird der Hebel 18 von der Steuertrommel 19 der Maschine durch einen Nockenhebel 20 und ein Gelenk 21 betätigt.
Die Nocken 11 und 12 sind an einem gemeinsamen Tragblock 22 befestigt, der in ähnlicher Weise wie der Tragblock 13 betätigt und gesteuert werden kann. Das heißt, der Block 22 ist an einem zylindrischen Teil 23 befestigt, der auf einem nicht dargestellten, eine Druckfeder enthaltenden Stift auf- und abgleitbar angeordnet ist. Der Tragblock 23 ist auf dem Schaft einer festen Schraube oder eines festen Stiftes 24 (Fig. 3) geführt. Auf den zylindrischen Teil 23 wirkt ein in seiner Mitte drehbar gelagerter Hebel 25, der von der Mustertrommel 19 durch einen Nockenhebel 26 und ein Zwischengelenk 27 betätigt wird.
Der Nockentragblock 13 ist mit Spiel angeordnet so, daß er um einen bestimmten Betrag niedergedrückt werden kann, ohne die Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen 8 zu beeinflussen. Hierauf beruht die Wirkungsweise der vorliegenden Ausführungsform. Bei dieser ist das Schwanzende der drehbar verzapften Fängerbacke 5, d. h. das der Klemmkante 5" der Backe entgegengesetzte Ende, mit einem Ansatz 28 (oder einer ähnlichen Ausbildung) versehen, der aus der Ebene der Backe heraus und in die Bahn des Nockentragblockes 13 hinein gebogen ist. Infolgedessen kommt der Block 13 immer, wenn er sich unter der Wirkung der Druckfeder 16 nach oben bewegen kann, zum Anschlag mit der Unterseite des schwanzförmigen Ansatzes 28 oder eines ähnlich ausgebildeten Teiles und drückt diesen nach oben (vgl. Fig. 1 und 5), wodurch die Arbeitskante 50 der Fängerbacke 5 nach unten gedruckt und in wirksamer Stellung mit der festen Fängerplatte 3 geschlossen wird. Um den Druck zu mindern, wird der Hebel 18 etwas gedreht, ohne den Nocken 10 wirksam zu machen, nämlich um einen Betrag, der gerade ausreicht, um den Nockentragblock 13 von dem Schwanzteil 28 der Backe 5 fortzubewegen und so die Backe etwas zu lösen oder zu lockern. Besondere Nocken (d. h. nicht dargestellte Nocken, die zusätzlich zu den für die Betätigung des Randmechanismusses notwendigen Nocken angeordnet sind) sind auf der Steuertrommel 19 vorgesehen, um in der erforderlichen Weise den drehbaren Hebel 18 zu bestimmten Zeiten für die Minderung des Druckes auf die Fängerbacke 5 zu betätigen. Vorstehendes ist jedoch so zu verstehen, daß bei der Minderung des Druckes auf die bewegliche Fängerbacke 5 diese nicht betätigt und von der festen waagerechten Platte 3 getrennt wird; sie bleibt wo sie ist, und wirkt unter der Schwerkraft, um mindestens ein gewisses Maß der Kontrolle über die schon in der Fangvorrichtung befindlichen losen Fäden aufrechtzuerhalten. Mit anderen Worten, die Minderung des Druckes gestattet die Trennung der Backe 5 von der festen Platte 3 lediglich um den kleinen Betrag, der für die Ermöglichung des Einführens eines vom Stricken zurückgezogenen Fadens in die Fangvorrichtung notwendig ist. Hieraus ergibt sich, daß die erfindungsgemäße Fangvorrichtung immer in Wirkung bleibt.
In den Fig. 2, 4 und 6 ist der Block 13 in derjenigen Stellung gezeigt, in der er so weit nach unten niedergedrückt ist, daß er den Nocken 10 für
dessen Einwirkung auf die Füße 8° der Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen 8 wirksam macht. Die drehbare Fängerbacke 5 kann vorteilhafterweise so ausgebildet und angeordnet sein, daß immer, wenn ein vom Stricken zurückgezogener Faden in den Fadenfänger bewegt wird, dieser Faden auf das lose Ende bzw. auf die losen Enden eines oder mehrerer bereits in der Fangvorrichtung gehaltenen Fäden wirkt und diese in ihre Lage zurückwischt und dadurch an einem Entwischen aus der Fangvorrichtung hindert.
Nachdem ein vom Stricken zurückgezogener Faden in die Fangvorrichtung gezogen ist, wird er um einen Stift 29 gezogen, durch den er in eine bei 30 angedeutete Schneidvorrichtung geführt wird.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Fadenfangvorrichtung mit einem festen Teil und einer hierzu beweglichen Fangbacke für Rundstrickmaschinen, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, durch die die bewegliche Fangbacke für gewöhnlich in wirksamer Stellung zu dem festen Fangteil geschlossen gehalten wird, sowie eine Einrichtung, die auf die erstgenannte Einrichtung wirken kann, um zu erforderlichen Zeiten die bewegbare Backe zu lockern oder zu lösen.
2. Fadenfangvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Teil, der .für gewöhnlich auf die Fangbacke drückt und sie in der wirksamen Stellung zu dem festen Fangteil schließt, sowie eine Einrichtung, durch die der von dem Druckteil ausgeübte Druck vermindert und dadurch die bewegliche Backe zu erforderlichen Zeiten gelockert werden kann.
3. Fadenfangvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckteil unter Federwirkung steht und der Federdruck für gewöhnlich den Druckteil in Berührung mit der , beweglichen Fangbacke hält, um diese in wirksamer Stellung mit dem festen Fangteil zu schließen, und daß die Einrichtung zum Vermindern oder Mildern des Druckes aus einem beweglichen Teil besteht, durch den der Druckteil entgegen der Federwirkung von der beweglichen Backe fortbewegt werden kann.
4. Fadenfangvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckminderungsteil selbsttätig von der Muster- oder Steuervorrichtung der Maschine über Zwischenglieder betätigt werden kann.
5. Fadenfangvorrichtung nach Anspruch 1 für Rundstrickmaschinen mit einer Mehrzahl von wahlweise zu betätigenden Fadenführern zum Einführen gewünschter Fäden zu den Nadeln und Zurückziehen derselben von den Nadeln und mit einem Randmechanismus, der aus einer mit Randwerkzeugen oder Übertragungsplatinen versehenen Scheibe und einem Scheibennockensystem für Zusammenarbeit mit den Nadeln bei der Herstellung von umgehängten Rändern besteht, dadurch gekennzeichnet, daß einer der auf die Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen wirkenden Nocken oder ein zugehöriger Teil gleichfalls auf die bewegliche Fangbacke drücken und sie in Arbeitseingriff mit dem festen Fangteil schließen kann, und daß ein diesen Nocken in seine wirksame Stellung und aus dieser Stellung zurückbewegender gesteuerter Teil auch zu erforderlichen Zeiten zur Minderung des Druckes auf die bewegliche Fangbacke und damit zum Lockern oder Lösen dieser Backe dienen kann.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Fangplatte und drehbare Fangbacke beide über der die Rahmenwerkzeuge oder Übertragungsplatinen enthaltenden Scheibe angeordnet sind, und nahe bei der Fangvorrichtung ein beweglicher Nocken angeordnet ist, der, wenn er niedergedrückt wird, die Randwerkzeuge oder Übertragungsplatinen zu Beginn des Strickens eines Randes wirksam macht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken auf einem geführten und federbetätigten Tragblock angeordnet ist, der für gewöhnlich durch die Feder den Nocken in unwirksamer Stellung hält, und daß die Bewegung des Nockentragblockes entgegen der Federwirkung und das Wirksammachen des Nockens zu geeigneten Zeiten durch einen Hebel bewirkt wird, der von einer Steuervorrichtung über Zwischenglieder betätigt werden kann.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwanzende der drehbar verzapften Fangbacke mit einer Verlängerung oder gleichwertigen Ausbildung versehen ist, die in der Bahn des Nockentragblockes angeordnet ist, so daß immer, wenn dieser Block sich unter der Wirkung der Feder bewegen kann, er zum Anschlag mit dem Schwanzende o. dgl. der Fangbacke kommt und dadurch die Fangbacke in der wirksamen Stellung zur festen Fangplatte geschlossen wird, während zwecks Verminderns oder Milderns des Druckes der mustergesteuerte Hebel, ohne den Nocken wirksam zu machen, um einen Betrag bewegt wird, der ausreicht, um den Nockentragblock von dem Schwanzende der Fangbacke fortzubewegen und dadurch diese zu lockern.
9. Fadenfangvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den Nocken, die für die Betätigung des Randmechanismus nötig sind, noch besondere Nocken auf der Hauptsteuertrommel der Maschine vorgesehen sind, um den zur Minderung des Druckes auf die Fangbacke dienenden Hebel zu erforderlichen Zeiten zu betätigen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1659 9.
DEST857A 1949-04-29 1950-04-15 Fadenfangvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen Expired DE815679C (de)

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