DE815741C - Vorrichtung zum Hartloeten von Rohrverbindungen - Google Patents

Vorrichtung zum Hartloeten von Rohrverbindungen

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DE815741C
DE815741C DEP52572A DEP0052572A DE815741C DE 815741 C DE815741 C DE 815741C DE P52572 A DEP52572 A DE P52572A DE P0052572 A DEP0052572 A DE P0052572A DE 815741 C DE815741 C DE 815741C
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DE
Germany
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pipe
soldered
end faces
socket
soldering
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Expired
Application number
DEP52572A
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English (en)
Inventor
Alfred Dipl-Ing Hettich
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Eberspaecher Climate Control Systems GmbH and Co KG
Original Assignee
J Eberspaecher GmbH and Co KG
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/20—Preliminary treatment of work or areas to be soldered, e.g. in respect of a galvanic coating
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K2101/00—Articles made by soldering, welding or cutting
    • B23K2101/04—Tubular or hollow articles
    • B23K2101/06—Tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Disconnectible Joints And Screw-Threaded Joints (AREA)

Description

  • Bei Lötverbindungen von Rohrstücken oder von rohrähnlichen Teilen, beispielsweise zylindrischen Deckelzargen, mit den Wandungen eines zylindrischen Mantels u. a. m., die im Innern durch Rohrmuffen verstärkt sind, wird häufig die Forderung gestellt, daß die Verbindung dieser Teile am äußeren Rohrumfang dicht und porenfrei, gewissermaßen vollwandig durchgeführt wird und daß trotzdem von dem Lötmaterial kein überschüssiges Metall an der Verbindungsstelle nach außen durchdringt.
  • Die erfindungsgemäße Rohrverbindung, die in der Abbildung dargestellt ist, besteht nun darin, daß die beiden zur Verbindung kommenden Rohr- oder Zylinderenden i und 2, die an ihrem Stirn- bzw. stumpfen Ende miteinander verbunden werden sollen und die im Rohrinnern durch eine Muffe 3 verstärkt sind, in der Weise verlötet werden, daß die Rohrachse senkrecht angeordnet wird. Die Rohrmuffe selbst wird so ausgebildet, daß sie an ihrem einen, bei der Lötung in vertikalem Zustande oben befindlichen Ende eine trichterförmige Einholung bzw. Einziehung oder Einbördelung 8 aufweist. Diese Rohrmuffe 3 wird gut passend in die Rohrteile i und 2 eingeführt. Bei senkrecht stehender Rohrachse wird in den zwischen der Innenwandung des Rohres i und der Außenwandung der Rohrmuffe an der Einziehung 8 entstehenden Raum das Lötgut in Pulver- oder Ringform, beispielsweise als Drahtring, der nach Art eines Sprengringes gestaltet ist, eingebracht. Um zu erreichen, daß die Lötmasse auch an dem Stirnende der Rohre 6 die Berührungsflächen der beiden Rohre vollwertig zusammenlötet, wird die bei senkrechter Rohrachse durchzuführende Lötung in erfindungsgemäßer Weise unter Vertikaldruck von oben vorgenommen. Der Druck wird hierbei so bemessen, daß die stumpf aneinanderstoßenden Flächen, die sorgfältig aneinandergepaßt sind, in solcher Weise aufeinandergedrückt werden, daß sich in dem Zwischenraum der Stoßflächen bei 6 die Kapillarkräfte auswirken können.
  • Werden nun der in den trichterförmigen Raum 8 eingebrachte Lötdraht .4 und die gesamte Lötstelle erhitzt, so wird erreicht, daß das Lötmetall bei richtiger Dosierung und entsprechender Vorbehandlung mit Flußmitteln sich über die gesamte Berührungsfläche der Rohrmuffe j zwischen der Muffenaußen- und der Innenwandung der beiden Rohre i und 2 verteilt und gleichzeitig unter der Kapillarwirkung am Stumpfstoß der Rohre bei 6 die beiden Stirnflächen der Rohre verbindet bzw. verlötet. Durch die vorerwähnte richtige Bemessung des Lötmittels und durch die Maßnahme, daß am Rohräußeren kein Flußmittel aufgetragen wird bzw. Flußmittel, das ins Äußere durchgedrungen ist, sorgfältig entfernt wird, kann erreicht werden, daß an der Stoßstelle bei 7 keine Lötmasse nach außen durchdringt, so daß bei solchen Verbindungen, die später oberflächenbehandelt, poliert, verchromt oder sonstwie behandelt werden müssen, kein mühseliges Abschleifen und Polieren der Stoßstelle notwendig ist. Andererseits wird aber auch erreicht, daß die Stoßstelle bei 7 allseitig fest und porenfrei abgeschlossen wird, .so daß irgendwelche Chemikalien, Beiz- oder Badflüssigkeit, die beim Verchromen und bei ähnlichen galvanischen Verfahren verwendet werden, nicht in die Fuge zwischen den Rohrenden eindringen und späterhin Korrosionserscheinungen hervorrufen können. Bei der erwähnten richtigen Bemessung des Lötmaterials kann weiterhin erreicht werden, daß die Lötmittelmenge gerade ausreicht, um durch die Kapillarwirkung bis zu dem unteren Rand der Rohrmuffe G durchgesaugt zu werden. Die schmelzflüssige Lötmasse ist bei Anwendung der erfindungsgemäßen Lötung ohne weiteres in der Lage, die Unterbrechung der Rohrstoßstelle bei 6 zu überbrücken und infolge der beiden senkrecht zueinander verlaufenden Kapillarkraftwirkungen sowohl das untere Rohrstück 2 mit der Muffe als auch die Stirnseite der beiden stumpf aneinandergestoßenen Rohrstücke bei 7 zu verlöten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Hartlöten von Rohrverbindungen, die mittels Rohrmuffe am Stoß verstärkt sind, wobei die Lötmasse einerseits sowohl die Rohrenden bzw. Rohrstirnflächen stumpf miteinander als auch andererseits die Muffenaußenwandflächen mit den Rohrinnenwandflächen verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötung bei senkrechter Rohrachse in der Weise vorgenommen wird, daß die Rohrmuffe an ihrer oberen Begrenzungsebene eine trichterförmig wirkende Vorrichtung, Einziehung oder Einbördelung aufweist, in die das Lötmaterial in Form von Ringen bzw. Sprengringen oder in Pulverform dosiert vor der Lötung eingelegt wird, so daß bei Senkrechtstellung der Rohrachse das geschmolzene, genau bemessene Lötgut verlustlos durch die Kapillarwirkung zwischen Rohrwand und eingesteckter Muffe aufgenommen wird und sowohl diesen Raum als auch die Stirnfläche der Rohre verlötet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Vertikalebene stumpf aneinanderstoßenden Rohrendflächen bzw. Rohrstirnflächen unter entsprechendem Druck so dicht bzw. mit einer solchen Spaltweite aneinandergefügt werden, daß auch zwischen diesen Rohrstirnflächen Kapillarwirkung entsteht, durch die das Lötmetall bzw. Lötgut in der horizontalen Ebene bis zum Rohraußendurchmesser, also bis an die Rohraußenwandung herangesaugt wird, und daß dadurch gleichzeitig von dem Lötgut im schmelzflüssigen Zustande der Zwischenraum an der Stoßstelle überbrückt und in einem Lötgange auch der untere Muffenteil verlötet wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133951B (de) * 1957-12-23 1962-07-26 Hermann Muecher Fa Zentrierbuechse fuer Muffenrohre
DE102006052978B3 (de) * 2006-11-10 2008-03-06 Wieland-Werke Ag Metallischer Rohrverbinder

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1133951B (de) * 1957-12-23 1962-07-26 Hermann Muecher Fa Zentrierbuechse fuer Muffenrohre
DE102006052978B3 (de) * 2006-11-10 2008-03-06 Wieland-Werke Ag Metallischer Rohrverbinder
EP1923615A1 (de) * 2006-11-10 2008-05-21 Wieland-Werke AG Metallischer Rohrverbinder

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