DE816533C - Strumpf und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Strumpf und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE816533C
DE816533C DENDAT816533D DE816533DA DE816533C DE 816533 C DE816533 C DE 816533C DE NDAT816533 D DENDAT816533 D DE NDAT816533D DE 816533D A DE816533D A DE 816533DA DE 816533 C DE816533 C DE 816533C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stocking
piece
foot
seam
stockings
Prior art date
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Expired
Application number
DENDAT816533D
Other languages
English (en)
Inventor
Luise Brueckner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUISE BRUECKNER GEB SCHMIDT NUERNBERG
Original Assignee
LUISE BRUECKNER GEB SCHMIDT NUERNBERG
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Publication date
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B11/00Hosiery; Panti-hose

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Strümpfe, Socken u. dgl.
  • Die bisherige Herstellungsweise von, Strümpfen o. dgl. setzt das Vorhandensein von Strick- oder Wirkmaschinen besonderer Bauart voraus. Es können somit Strümpfe nur dort erzeugt werden, wo solche Maschinen verfügbar sind. Diese sind gegenwärtig und in absehbarer Zeit nur schwer zu beschaffen. Infolgedessen ist in vielen Bezirken die Befriedigung deg Bedarfs an Strümpfen, Socken usw. nicht möglich. Es kommt hinzu, daß die Spezialmaschinen in der Anschaffung, Wartung und Unterhaltung ziemlich teuer sind, was sich nachteilig auf die Gestehungskosten der Strümpfe u. dgl. auswirkt. Im übrigen isteinbesonders unangenehmer Mangel bekannter Strümpfe, daß sich bei geringen Beschädigungen Laufmaschen bilden.
  • DemgegenüberwirderfindungsgemäßeiriStrumpf, Socken o. dgl. im Wege des Nähens aus Stoff -stücken gefertigt, welche aus einer Bahn dehnbaren Gewebes, wie Tüll o. dgl., ausgeschnitten sind. Vorzugsweise wird bei dieser Herstellungsweise derart vorgegangen, daß ein der Abwicklung des Strumpflängenteiles entsprechendes Hauptstück durch eine dessen beide Längskanten. verbindende Naht in Schlauchform gebracht und unten ein Füßling angenäht wird. Dieser kann aus einem etwa gabelförtnigen Ansatzstück gebildet sein, dessen beide Gabelschenkel den Fußendteil des Hauptstückes zwischen sich aufnehmen, und zwar derart, daß die Verbindungsnaht von Hauptstück und Füßlitig etwas oberhalb des Sohlenrandes des Fußes verläuft. Die Verbindungsnaht der beiden Außenkanten des den Füßling bildenden Ansatzstückes verläuft dagegen in Sohlenmitte und bildet die Fortsetzung der Schlauchnaht des Hauptstückes.
  • Es bedeutet einen erheblichen Fortschritt, bei der Anfertigung von Strümpfen, Socken u. dgl. von Strick-- oder Wirkmaschinen unabhängig zu se-in und sie gemäß derErfindung aus Bahnen dehnbaren Gewehes herstellen zu können, welches auf den überall vorhandenen Webstühlen erzeugbar ist, die zudem leichter und billiger #beschaffbar sind als Strick- oder Wirkmaschin-en. Darüber hinaus haben Strümpfe aus Gewebe den besonders wichtigen Vorteil, daß keine Laufmaschen auftreten können. Die Strümpfe sind daher länger *tragbar.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in sehematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i einen aus Gewebe durch Nähen hergestellten Damenstrumpf mit Füßling, Fig. 2 eine Abwicklung des Strumpflängenteiles, Fig. 3 eine Abwicklung des Füßlings.
  • Der Strumpf besteht aus dem Längenteil a und dem Füßling b. Der erstere bist aus einem Werkstoffstück c geb' Idet, welches der Abwicklung des Strumpflängenteiles a entspricht. Der letztere wird aus einem Arisatzstück d gefertigt, welches die Al)-wicklung des Füßlings darstellt.
  • Das Hauptstück c und das Ansatzstück d sind aus dehnbarem Gewebe, wie Tüll o. dgl., ausgeschnitten.
    Damit das Ausschneiden im Wege des Stanzens
    bei serienmäßiger, z. B. fabrikmäßiger Herstellung
    mit genauen Abmessungen iiiiiglich ist, einpfiehlt es
    sich, das Gewebe vorher mit einer versteifenden
    Lösung zu behandeln ' damit die Gewel>ebahn sich
    -,vährend des Ausstanzuns nicht verzieht. Es kommt
    beispielsweise Zuckerlösung in Betracht.
    Das Ansatzstück (1, aus der Füßliag b
    gebildet wird, ist gabelförinig. In seine mittige
    Ausnehmung e paßt (las Fußendteil j des Haupt-
    stückes c hinein. Es werden die Kanten g de#s An-
    satzstückes und die Kanten li des Hauptstückes
    durch eine Naht miteinander verbunden, welche,
    wie Fig. i erkennen läßt, etwas oberhalb des Sohlen-
    randes des Fußes von hinten nach vorn verläuft.
    Die Längskanten i des HauptstückiL#s werden durch
    eine Naht k- verbunden, welche beim fertigen
    Strumpf hinten in der 'Mitte von oben nach unten
    verläuft. Die Fortsetzung dieser Naht k, nämlich
    die Naht 1, verl)indct die Außenkaliten. in des An-
    satzstückes. Es läuft also die Strumpfmittelnaht
    über die Ferse hinweg und in der Mitte der Sohle
    bis zu den Zehen.
    Es ist selbstverständlich m(**),-llcli, den Strumpf
    am oberen Rand mit einem muhrlagigen Randteil n
    zu versehen. Auch ist e# ni(")1"licli, den Füßling b
    aus einem mehrschichtilgen Ansatzstück d her-
    zustellen.
    Es ist jedes Ge-,vebe geeignet, das die nötige
    Dehnbarkeit besitzt. In häufi-gen Fällen ist es vor-
    teilliaft, #verin es sich Urn di . unies. en.,gmaschiges
    Gewebe handelt. Es i'#;t al)er, namentlich zu
    Strümpfen für soiiiinerliclic Z\\-L,ckc, auch weit-
    maschiges Gewebe benutzbar.

Claims (1)

  1. P A T F NTANIS PR ÜC IT F.: I. Strumpf o. dgl.. dadurch gekennzeichnet, (laß er aus einer l')alin (Ichtil)aren Gewebes, wie Tüll o. dgl., ausgeschnittenen Stücken (c, d) im Wege des Nähens geferti#gt ist. 2. Strumpf nach Anspruch i, dadurch c,elciiii- zeichnet, daß der Füßling, aus einem gabel- förtnigen Ansatzstück «1) g(hildet ist, dessen Schenkel das Fußendteil (f) des Hauptstückes(c) zwischen sich aufnehmen, derart, daß die Ver- bindungSnaht von Hauptstück (c) und --",tisatz- stück (d ) etwas oberhalb (Icz, Sohlenrandes des Fußes verläuft. 3. Strumpf nach den Am;prüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungs- naht (1) der beiden .\tiU)ciikaiitt-n (m) des An- satzstückes (d), in Sohlenmitte verlaufend, die Fortsetzung der Schlauchiialit (k) des Haupt- stückes (c) bildet. 4. VcrfahrL7ii zur llerstellun,' von Strümpfen o. dgl. gemäß Anspruch I bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, daß ein der des Strumpf- längenteiles entsprechendes Hat iptstück durch eine dessc-n beide Längskanten verbindende Naht in Schlauchform gebracht und unten ein Füß- lincy angenäht wird. l#
DENDAT816533D 1948-10-02 Strumpf und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE816533C (de)

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DE816533T 1948-10-02

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DE816533C true DE816533C (de) 1951-10-11

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DENDAT816533D Expired DE816533C (de) 1948-10-02 Strumpf und Verfahren zu seiner Herstellung

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