DE816728C - Kochgefaess fuer Milch und aehnliche hochschaeumende Fluessigkeiten - Google Patents

Kochgefaess fuer Milch und aehnliche hochschaeumende Fluessigkeiten

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DE816728C
DE816728C DEL607A DEL0000607A DE816728C DE 816728 C DE816728 C DE 816728C DE L607 A DEL607 A DE L607A DE L0000607 A DEL0000607 A DE L0000607A DE 816728 C DE816728 C DE 816728C
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DE
Germany
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cooking vessel
pot
food
milk
foaming
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Expired
Application number
DEL607A
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English (en)
Inventor
Friedrich Dipl-K Langenscheidt
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/56Preventing boiling over, e.g. of milk
    • A47J27/57Milk-boiling vessels with water or steam jackets, e.g. with signaling means
    • A47J27/575Milk-boiling vessels with water-bath

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Kochgefäß für Milch und ähnliche hochschäumende Flüssigkeiten Es ist ein Milchkochtopf mit einer den Topfrand umgebenden Überlaufrinne mit Ausgußschnauze bekannt, wobei der Boden der Rinne zur Ausgußschnauze hin geneigt ist und die übergetretene Milch in einem besonderen Tropfgefäß aufgefangen werden muß. Es ist des weiteren bekannt, auf Milchkochtöpfen einen randgelochten Deckel mit zentraler Großöffnung zu verwenden, wodurch die Milch bei anfänglichem Übertreten durch die zentrale Öffnung über den Deckel austritt, sich abkühlt und durch die Randlöcher zurückläuft, nach stärkerem Hochschäumen aber durch alle Öffnungen übertritt und auskocht. Es wurde ferner vorgeschlagen, einen Milchkochtopf in ein durch einen Mantelkopf gebildetes Wasserbad zu setzen, wobei die Milch nicht auf ioo° C erhitzbar ist, der Wasserinhalt zur Vermeidung langer Siedezeiten nur klein sein kann und deshalb leicht verspritzt sowie zur Vermeidung schwierig entfernbarer Kesselsteinbildung zweckmäßig nur abgekochtes Wasser benutzt wird.
  • Durch die Erfindung werden die im Vergleich mit dem Stand der Technik geschilderten Mängel vermieden. Die Erfindung betrifft ein Kochgefäß für Milch und ähnliche hochschäumende Flüssigkeiten und besteht darin, daß der das Kochgut aufnehmende Topf einen ihn konzentrisch umgebenden Mantel aufweist, der oberhalb eines etwa ,in halber Höhe des Topfes an diesem befestigten Ringbodens einen ringförmigen Hohlraum umschließt, welcher die beim Hochschäumen überlaufende Flüssigkeit aufnimmt. Die überschäumende Flüssigkeit wird somit beim Erfindungsgegenstand in einen Topfteil übergeführt, in dein sie der Hitze des Feuers im wesentlichen entzogen ist und nicht anbrennen kann. Zweckmäßig erhält der Mantel unterhalb des Ringbodens einen zweiten den Topf tragenden Boden und umschließt mit diesem einen mit Wasser zu füllenden ringförmigen Raum, dessen in dem Mantel angeordneter Einfüllstutzen durch Schrägstellung als Überlauf dienen und eine abnehmbare Dampfpfeife zum Anzeigen des bevorstehenden Kochbeginns des Kochgutes tragen kann. Hierdurch wird erreicht, daß die Milch zwar kochen, aber infolge des doppelten Bodens weniger schnell anbrennen kann, übergeschäumte Flüssigkeit noch weniger der Feuerhitze ausgesetzt ist, ein Ausströmen von beachtlichen Mengen von Wasser auf die Herdplatte nicht vorkommen kann und eine Voranzeige des bevorstehenden Kochbeginns erfolgt. Der Einfüllstutzen mit der Dampfpfeife wird in der Nähe des Handgriffs, vorzugsweise nicht weiter als 45° von diesem entfernt angeordnet, damit beim Ausgießen des Kochgutes eine Entleerung des Wasserbehälters verhindert wird.
  • Auf dem oberen Rand des Mantels kann ein Deckel aufgelegt und auf diesem ebenfalls eine Dampfpfeife angeordnet werden, die beim Überlaufen der hochschäumenden Flüssigkeit das Sieden des Kochgutes anzeigt. Diese zweite Dampfpfeife kann als Trillerpfeife ausgebildet und aus durchsichtigem Stoff hergestellt werden, so daß die Schwingungen der Kugel von außen sichtbar werden und somit ein optisches lind akustisches Signal entsteht.
  • In der Zeichnung sind als Beispiele zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Vertikalschnitt durch einen Kochtopf mit Überlaufraum und Wasserraum, Fig.2 einen Horizontalschnitt in verkleinertem Maßstab durch den Kochtopf nach Fig. i, Fig.3 einen Vertikalschnitt durch einen Kochtopf allein mit üherlaufraum.
  • Der das Kochgut aufnehmende Topf i mit einem nach außen kegelförmig ausgebildeten oberen Rand 2 ist konzentrisch von einem Mantel 3 mit Boden 7 etwa in halber Höhe des Topfes i umgeben. Der so gebildete Hohlraum 9, der am oberen Rand 4 ebenfalls nach außen kegelförmig ausgebildet ist, dient zur Aufnahme überschäumender Flüssigkeit (s. Fig. i und 3). Unterhalb des Ringbodens 7 kann nach Fig. i und 2 ein Mantelraum 8 mit einem den Topf i tragenden Boden 5 angeordnet werden, der durch den Einfüllstutzen io bis zur Überlaufkante 12 mit Wasser gefüllt werden kann. Dieser Wasserkranz entzieht dem Überlaufraum 9 die Kochhitze und kann bei Anordnung einer Dampfpfeife i i auf dem Einfüllstutzen io als Voranzeige für den beginnenden Kochprozeß dienen. Der Einfüllstutzen kann auch als Überlauf gegen übermäßige, den Kochprozeß verzögernde Wasserfüllung benutzt werden. Der Horizontalschnitt des Behälters nach Fig. 2 zeigt die Anordnung der seitlich angebrachten Wasserdampfpfeife ii im Winkel von etwa 45° zum Handgriff i8, damit die Wasserfüllung beim Ausgießen des Kochgutes nicht ausfließt.
  • Der Mantel 3 kann durch einen gewölbten, zwecks Beobachtung des Kochvorganges vorzugsweise durchsichtigen Deckel 13 geschlossen werden, der aus Metall mit Schaulöchern oder aus Glas o. dgl. hergestellt werden kann. Der an dem Deckel befindliche innere Kegelansatz 14 schließt beim Aufliegen auf dem kegelförmigen Rand 4 des Mantels 3 diesen nach außen ab. In dem Deckel ist eine Öffnung mit kurzem Rohraufsatz 15 zum Aufsetzen einer durchsichtigen Trillerpfeife 16 vorgesehen. Diese Pfeife, die nach einem Überlauf des Kochgutes in Tätigkeit tritt, enthält im Inneren zweckmäßig eine außen sichtbare leichte Kugel 17, die in schwingende Bewegungen gebracht wird, sobald die Trillerpfeife in Tätigkeit tritt, so daß also eine akustische und optische Kochanzeige erfolgt.

Claims (5)

  1. PATEN T A N S P R L C H E i. Kochgefäß für Milch und ähnliche hochschäumende Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der das Kochgut aufnehmende Topf (i) einen ihn konzentrisch umgebenden Mantel (3) aufweist, der oberhalb eines etwa in halber Höhe des Topfes (i) an diesem befestigten Ringbodens (7) einen ringförmigen Hohlraum (9) umschließt, welcher die beim Hochschäumen überlaufende Flüssigkeit aufnimmt. ,
  2. 2. Kochgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (3) unterhalb des Ringbodens (7) einen den Topf (i) tragenden Boden (5) aufweist und einen mit Wasser zu füllenden ringförmigen Raum (8) umschließt, dessen in dem Mantel (3) angeordneter Einfüllstutzen (io) durch Schrägstellung als Überlauf dienen und eine abnehmbare Dampfpfeife (i i) zum Anzeigen des bevorstehenden Kochbeginns des Kochgutes tragen kann.
  3. 3. Kochgefäß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfüllstutzen (1o) mit der Dampfpfeife (r r) in der Nähe des Handgriffs (18), vorzugsweise nicht weiter als 45° von diesem entfernt, angeordnet ist.
  4. 4. Kochgefäß nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch einen auf dem oberen Rand (4) des Mantels (3) aufliegenden Deckel (13) und eine auf diesem angeordnete Dampfpfeife (16), die beim Überlaufen der hochschäumenden Flüssigkeit das Sieden des Kochgutes anzeigt.
  5. 5. Kochgefäß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfpfeife (16) als Trillerpfeife ausgebildet und aus durchsichtigem Stoff hergestellt ist, so daß die Schwingbewegungen der Kugel (17) von außen sichtbar sind.
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