DE81704C - - Google Patents

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DE81704C
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Germany
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cylinder
milk
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DENDAT81704D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B11/00Preservation of milk or dairy products
    • A23B11/10Preservation of milk or milk preparations
    • A23B11/12Preservation of milk or milk preparations by heating
    • A23B11/13Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked
    • A23B11/133Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked and progressively transported through the apparatus
    • A23B11/1336Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked and progressively transported through the apparatus the milk flowing through with indirect heat exchange, containing rotating elements, e.g. for improving the heat exchange

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Pasteurisirapparat für Milch.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1894 ab.
VoiiiegendeErfindung betrifft einen Pasteurisir- | apparat' zur Herstellung keimfreier Milch und besteht in der Anordnung eines über eine ringförmige Dampfkammer greifenden, rotirenden Cylinders, in welchen die Milch eingeleitet und dort zum Kochen gebracht wird. Nach circa 10 Minuten langem Kochen .tritt die Milch in ein den ganzen Apparat umfassendes Gefä'fs und wird von dort nach einem Röhrenkühler geführt.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Verticalscbnitt eines nach Art der vorliegenden Erfindung ausgeführten Apparates, Fig. 2 ein Querschnitt nach x-x (Fig. 1).
In dem Gefä'fs A befindet sich ein an einem Ende offener Cylinder B, welcher mittelst Riemscheibe D und Spindel C in Drehung versetzt werden kann.
An dem entgegengesetzten Ende .des Gefäfses A wird ein ringförmiger, in den Cylinder B hineinragender Dampfraum E durch Deckel F und geeignete Abdichtung f befestigt.
In den vom Gefäfs E umschlossenen Innenraum des Cylinders B ragt ein zweiter Dampfraum G hinein, welcher durch den am Deckel F sitzenden zweiten Deckel Hin Stellung gehalten und dessen anderes Ende zweckmä'fsig mit einer Körnerspitze versehen ist, die in einer Verstärkung der Innenseite des rotirenden Cylinderdeckels Lagerung findet.
Der äufsere ringförmige Dampfraum E wird mittelst Rohres E1 mit dem inneren Dampfraum G verbunden. Der Dampf tritt durch das Einströmrohr J in die Kammer E ein und gelangt von dort durch Rohr E1 in den Raum G. Das Condenswasser wird durch das am unteren Theil des Raumes G befindliche Rohr K abgeleitet.
Die zu behandelnde Milch tritt durch L in den von den Dampfkammern E und G gebildeten Raum, {liefst dann über den oberen Rand des Cylinders E in den zwischen dem rotirenden Cylinder B und dem Gefäfs E befindlichen Raum und aus letzterem durch das Gefäfs A in den Kühler.
Der Kühler besteht aus dem Röhrensystem N, dessen Rohre mit einer Umhüllung O zur Aufnahme des Kühlwassers versehen sind. Letzteres kann bei P eingeführt werden, gelangt dann durch Verbindungsstück P1 in die zweite Umhüllung, von dort durch P2 nach der dritten u. s. w., und kann dann bei Px abgeleitet werden. Die Länge der Kühlrohre und Anzahl derselben kann beliebig und den Umständen gemäfs gewählt werden.
Um ein Anbrennen der Milch an den Wandungen des Dampfraumes zu verhindern und die Milch gehörig zu vermischen, werden vortheilhaft Bürsten R angeordnet, die theilweise an im Deckel des Cylinders B eingelassenen Stangen R1, theilweise an der Wand des Cylinders B befestigt werden, so dafs sie beim Rotiren des Cylinders gegen die Wandungen der Dampfräume G und E streifen.
Um ein bequemes Herausnehmen der beweglichen Theile des Apparates behufs Reinigung zu ermöglichen, wird die Spindel C des
Cylinders B vortheilhaft in einem abnehmbaren Deckel S montirt, welcher mittelst Flügelschrauben in geeigneter Weise am Gefäfs A befestigt ist. Die unteren Deckel FH können mittelst keilförmiger Verschlüsse festgehalten werden, wobei man zur Abdichtung Gummiringe anwenden kann.
Der Apparat wird ferner mit einem oder mit mehreren Thermometern und der Dampfraüm mit einem Manometer U versehen. Ein kleines Ventil V, welches zweckmäfsig am Deckel des Cylinders B angeordnet ist, ermöglicht bei Beginn der Arbeit das Entweichen der im Cylinder befindlichen Luft und wird später durch den Druck der eintretenden Milch geschlossen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Pasteurisirapparat für Milch, bestehend aus einem innerhalb eines Gefäfses rotirenden Cylinder (B), in dessen offenes Ende eine stillstehende ringförmige Dampfkammer (E) hineinragt, welche einen centralen Dampfcylinder (G) umschliefst und wobei die Milch zwischen den beiden Dampfräumen hindurch nach dem rotirenden Cylinder gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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