DE817059C - Drehkolben-Brennkraftmaschine mit Fluessigkeitskolben - Google Patents

Drehkolben-Brennkraftmaschine mit Fluessigkeitskolben

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DE817059C
DE817059C DEP20659D DEP0020659D DE817059C DE 817059 C DE817059 C DE 817059C DE P20659 D DEP20659 D DE P20659D DE P0020659 D DEP0020659 D DE P0020659D DE 817059 C DE817059 C DE 817059C
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DE
Germany
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internal combustion
piston
liquid
combustion engine
rotary
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Expired
Application number
DEP20659D
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English (en)
Inventor
Georg Dr-Ing Stauber
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JM Voith GmbH
Original Assignee
JM Voith GmbH
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C7/00Rotary-piston machines or engines with fluid ring or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezweckt eine bauliche Vereinfachung und wirtschaftliche Verbesserung von Brennkraftmaschinen mit Flüssigkeitskolben.
  • Es ist bekannt, bei derartigen Maschinen den die Steuerschlitze enthaltenden Teil des feststehenden Gehäuses derart zwischen den beiden Hälften des Zellenrades anzuordnen, daß die Abdichtung der umlaufenden Gasarbeitsräume nach außen hin völlig entfällt (Patent 611347). Dagegen waren bisher die Zündvorrichtungen dieser Maschinen auf den Außenseiten der Läuferhälften untergebracht. Deshalb war es nötig gewesen, die Abdichtung des Läufers gegen austretende Flüssigkeit an den Radumfang zu legen. Es ergaben sich also sehr große Durchmesser für die nach außen abzudichtenden nassen Ringspalte zwischen Gehäuse und Läufer und demgemäß auch erhebliche Energieverluste durch abströmende Flüssigkeit. Die große Zahl der in solcher Bauart erforderlichen Zündvorrichtungen bedeutete eine weitere Fehlerquelle. Erfindungsgemäß werden beide Nachteile künftig gleichzeitig vermieden, und zwar dadurch, daß auf der zwischen den Läuferhälften liegenden Steuerfläche des Gehäuses eine einzige feststehende Elektrode angeordnet wird, von welcher die umlaufenden Gasarbeitsräume mit Hilfe von mitumlaufenden Schleifkontakten beim Vorüberziehen nacheinander Zündfunken abreißen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in den Fig. i, 2 und 3 beispielsweise veranschaulicht, und zwar in der Anwendung für eine Viertakt-Verpuffungsmaschine. In an sich bekannter Weise (Patent 724783) besteht diese Maschine aus der Welle i, den beiden Läuferhälften 2 und 3, dem Steuergehäuseteil 4, den Führungszylindern 5 und 6 und den Gehäusedeckeln 7 und B. Die Radzellen g und i o enthalten, durch die Drehschieber i i gegenseitig abgeschlossen, die Wasserkolben 12 und 13, welche durch die Bahnform der Führungszylinder 5 und 6 gezwungen werden, bei jeder Radumdrehung die vier Hübe des Viertakts auszuführen. Die Gasräume in den Zellen g und io der beiden Läuferhälften 2 und 3 sind paarweise durch die schmalen Kanäle 14 miteinander verbunden. Der Steuergehäuseteil .4 enthält Schlitze 15 für den Einlaß des Brennstoffgemisches, Schlitze 16 für den Auslaß der Abgase und Schlitze 17 für den Überlauf von überschüssiger Hilfsflüssigkeit, die aus der Zuleitung 18 ständig erneuert wird. In den umlaufenden Verbindungskanälen 14 der Gasräume des Läufers sind erfindungsgemäß Schleifkontakte ig angeordnet, etwa in Form von Flachfedern, die unter geringer Anpressung an die zylindrische Innenfläche des Steuergehäuseteils 4 zusammen mit den Kanälen 14 umlaufen. Am 13nde des Verdichtungshubs der Flüssigkeitskolben 12 und 13 oder kurz vorher überschleift jeder dieser Kontakte ig die fest im Steuergehäuseteil sitzende Elektrode 20 und reißt dabei im Innern seines zugehörigen Verbindungskanals 14 einen kr@iftigen Zündfunken ab, der die Verpuffung in den beiderseitig angeschlossenen Gasräumen einleitet.
  • Durch diese neuartige Anordnung einer gemeinsamen Elektrode für die sämtlichen umlaufenden Brennräume des Läufers wird nicht nur die Zündung der Gesamtmaschine wesentlich vereinfacht und gesichert, sondern die Außenseiten des Läufers können nunmehr nach dem Wegfall der bisher in ihnen untergebrachten Zündkerzen durch die Gehäusedeckel 7 und 8 völlig abgeschlossen werden. Im Zusammenhang mit der neuartigen Anordnung der gemeinsamen Elektrode 20 ergibt sich also die bisher nicht vorhandene Möglichkeit, die Abdichtung des Läufers gegen austretende Fliissigkeit von seinem Umfang weg und an die Welle zu verlegen. Dadurch wird der Austrittsquerschnitt für die Hilfsflüssigkeit außerordentlich verkleinert und mit ihm der an sich unvermeidliche Energieverlust. Dieser Doppelerfolg bedeutet einen wesentlichen-Fortschritt auf dem Gebiet der mit Flüssigkeitskolben arbeitenden I)relikoll>en-Brennkraftmaschinen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drelikoll)en-Bretiiikraftinaschitie mit Flüssigkeitskolben, in welcher ein mit Steuerschlitzen versehenes festliegendes Gehäuse von den zwei Läuferhälften derartig umschlossen wird, daß die Notwendigkeit einer :1bdichtung der umlaufenden Gasarbeitsräume nach außen hin entfällt, gekennzeichnet dadurch, daß der zwischen den Läuferhälften liegende Steuerteil des Gehäuses mit einer feststehenden Zündstromzuführung versehen ist, von welcher die vorüberziehenden Gasarbeitsräume nacheinander mit Hilfe von mitumlaufenden Schleifkontakten Zündfunken abreißen.
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