DE817683C - Verfahren zum einstweiligen Schutz einer photographischen Schicht durch einen Lackueberzug - Google Patents

Verfahren zum einstweiligen Schutz einer photographischen Schicht durch einen Lackueberzug

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DE817683C
DE817683C DEC876A DEC0000876A DE817683C DE 817683 C DE817683 C DE 817683C DE C876 A DEC876 A DE C876A DE C0000876 A DEC0000876 A DE C0000876A DE 817683 C DE817683 C DE 817683C
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DE
Germany
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layer
coating
solvent
lacquer coating
paint
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Expired
Application number
DEC876A
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English (en)
Inventor
Albert Aubry
Mario Sollima
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Compagnie Francaise Thomson Houston SA
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Compagnie Francaise Thomson Houston SA
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C11/00Auxiliary processes in photography
    • G03C11/08Varnishing, e.g. application of protective layers on finished photographic prints

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Zierfahren zum einstweiligen Schutz einer photographischen Schicht durch einen Lacküberzug Die Erfindung bezweckt den einstweiligen Schutz einer belichteten oder unbelichteten oder entwikkelten photographischen Schicht.
  • Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch verwirkliclit, daß auf die zu schützende Schicht ein für die Flüssigkeiten der photographischen Bäder, z. B. des Entwicklungs-, des Fixier- und des Tonungsbades, undurchlässiger Lacküberzug aufgetragen und bei Fortfall der Notwendigkeit des Schutzes der Schicht mit einem ihn rasch zum Quellen bringenden und die Schicht und den Filträger nicht angreifenden Lösungsmittel behandelt und dadurch in die Form eines mittels einfachen Durchziehens durch Wasser leicht abnehmbaren dünnen Häutclietis übergeführt wird. Etwa bei diesem Ablösen des Liberztighäutchens noch zurückbleibende letzte Spuren des Lackes können, wenn erforderlich, <itircli eine nochmalige Behandlung mit dem Lösungsmittel und einen wiederholten Durchgang durch Wasser beseitigt werden.
  • Dieses Verfahren gestattet vor allem, die eine Seite eines beidseitig beschichteten kinematographischen Films für eine spätere Behandlung als die andere Seite aufzusparen, indem man sie mit einem schützenden Lacküberzug nach der Erfindung versieht und die Gegenseite ungeschützt läßt. Man kann dann diesen Film allen Behandlungen zur Veränderung des photographischen Bildes der nicht geschützten Seite ohne irgendeine Einwirkung auf die andere Seite unterwerfen und hierauf diese Filmseite, wenn gewünscht, von dem Lacküberzug befreien und bei ihr nunmehr alle etwa zu ihrer Änderung beabsichtigten Maßnahmen durchführen.
  • Für den Schutzüberzug kann man Lacke der verschiedensten Zusammensetzung benutzen. Beispielsweise kann ein Lack mit der Zusammen- Setzung Polyvinylaeetat io g, Alkohol zu 96° 8o ccm, Cyclohexanol 5 ccm, Aceton 5 ccm Verwendung finden, wobei der Alkohol auch durch kristallisierbares Benzol ersetzt werden kann. Nach der Trocknung kann man die Tonungsmaßnahmen bewirken, und der Lacküberzug wird, dann durch Durchführen durch Alkohol und hierauf durch Wasser sowie schließlich durch ein die letzten Lackspuren beseitigendes nochmaliges Behandeln mit Alkohol entfernt. Die Überführung des Lacküberzuges in ein sich ablösendes Häutchen findet dabei im Wasser statt.
  • Als Lacke für die Zwecke der Erfindung kommen insbesondere Kunstharze in Betracht, die wasserundurchlässige Überzüge ergeben und durch auf den Filmträger nicht einwirkende Lösungsmittel lösbar sind. Vorzugsweise eignen sich Vinylacetochlorid, chloriertes Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polyallylen, Methy lmethacrylat, Cumaronharz und ähnliche für verdünnte saure oder alkalische Bäder nicht angreifbare künstliche Harze. Als Lacklösungsmittel können insbesondere Äthylalkohol und die in Wasser teilweise löslichen und Lacküberzüge mach der Erfindung zum Quellen bringenden Alkohole, Ketone, Äther und Ester benutzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum einstweiligen Schutz einer I unbelichteter., belichteten oder entwickelten photographischen Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß auf die zu schützende Schicht ein für,die photographischen Flüssigkeiten undurchlässiger Lacküberzug aufgetragen und, bei Fortfall der Notwendigkeit des Schutzes der Schicht mit einem ihn rasch zum Quellen bringenden und den Filträger nicht angreifenden Lösungsmittel behandelt und ,dadurch in die Form eines mittels einfachen Durchziehens durch Wasser leicht abnehmbaren dünnen Häutchens übergeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchführen des Films durch das Lösungsmittel und durch Wasser zur Beseitigung etwa vorhandener letzter Lackspuren wiederholt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man für die Bildung des Schutzüberzuges künstliche, durch die verdünnten sauren oder alkalischen Bäder nicht angreifbare Harze, wie Vinylacetochlorid, chloriertes Polyvinylchlorid, Polystyrol, Polyallylen, Methylpolymethacrylat, Cumaronharz, benutzt.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als Lösungsmittel für den Lacküberzug Äthylalkohl, die teilweise in Wasser löslichen und den Lacküberzug zum Quellen bringenden Alkohole, Ketone, Äther und Ester verwendet.
DEC876A 1949-06-16 1950-04-30 Verfahren zum einstweiligen Schutz einer photographischen Schicht durch einen Lackueberzug Expired DE817683C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245729B (de) * 1959-05-19 1967-07-27 Gevaert Photo Prod Nv Verfahren zum optischen Aufhellen von beschichtetem Papier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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