DE818325C - Grubenpatrone - Google Patents
GrubenpatroneInfo
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B1/00—Explosive charges characterised by form or shape but not dependent on shape of container
- F42B1/02—Shaped or hollow charges
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
-
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- F42—AMMUNITION; BLASTING
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- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/08—Blasting cartridges, i.e. case and explosive with cavities in the charge, e.g. hollow-charge blasting cartridges
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft die Grubenpatronen und hat Verbesserungen in der Ausbildung
dieser Patronen zum Gegenstand, welche geeignet sind, deren Wirkung erheblich zu vergrößern, ohne
gleichzeitig die Herstellungskosten oder die Anwendungsschwierigkeiten zu vergrößern.
Die Erfindung beruht auf der beobachteten Tatsache, daß man eine Verstärkung der Wirkung einer
Patrone erhält, wenn man an dem Umfang des Körpers des Sprengmittels zu der Achse der Patrone parallele
Rillen anbringt.
Man. hat zwar bereits vorgeschlagen, Sprengladungen so auszubilden, daß man dem Körper des
Sprengmittels im Querschnitt die Form eines Sterns mit drei oder vier Schenkeln gibt.
Derartige Anordnungen stoßen jedoch nicht nur auf ausgesprochene Herstellungsschwierigkeiten, sondern
sind auch bei der Verwendung für Arbeiten in Gruben nicht für alle Fälle geeignet und erfordern außerdem
eine besondere Sorgfalt für ihre richtige Einstellung, abgesehen davon, daß beim An-Ort-und-Stelle-Bringen
eine anfänglich der Patrone gegebene Winkelstellung sich weitgehend ändern kann.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch" vermieden, daß man den Körper des ^prengmittels
am Umfang mit einer Reihe von Rillen versieht, die in der Längsrichtung der Patrone, insbesondere parallel
zu ihrer Achse, verlaufen, wobei die Abwicklung einer jeden dieser Rillen verhältnismäßig klein ist, so daß
man merklich die gleiche Wirkung erhält, unabhängig von der der Patrone in dem Sprengloch gegebenen
Winkelstellung.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Grubenpatrone.
Fig. ι ist eine schaubildliche Ansicht der Patrone;
Fig. 2 ist ein Querschnitt der Patrone.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der Körper 1
des Sprengmittels an seinem Umfang mit Rillen 2 versehen, deren Abwicklung in der Kreisrichtung
verhältnismäßig klein ist und die in der Längsrichtung dieses Körpers verlaufen, wobei diese Rillen zu der
Achse des Körpers 1 parallel oder nach einer Schraube
mit mehr oder weniger steilem Gang angeordnet sein können.
Der so ausgebildete Körper des Sprengmittels kann einen Überzug 3 erhalten, der insbesondere aus einem
blattförmigen Werkstoff bestehen kann, z. B. einem dünnwandigen Metallüberzug, wobei die Gesamtanordnung
von einer Hülle 4 gleichfalls aus einem blattförmigen Werkstoff, z. B. aus einer dünnen
Metallfolie, umgeben sein kann. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht jedoch
der Überzug 3 aus sog. Wellpappe. Diese Wellpappe besitzt vorteilhafterweise gleichzeitig eine gewellte
Fläche und eine glatte Fläche, was den Vorteil bietet, gleichzeitig eine dem angestrebten Zweck und den
Verwendungsbedingungen zweckentsprechende Zahl von Rillen sowie den Überzug und die Hülle zu ergeben,
wobei diese Pappe ferner einen besonders niedrigen Gestehungspreis aufweist.
Mit Hilfe dieser Wellpappe kann man starrePatronenhülsen
herstellen, welche man in ein Blatt aus Papier oder leichtem Metall einwickelt, um die Böden der
Patronen zu bilden. Diese Hülsen können in der üblichen Weise auf der Strangpresse mit Sprengstoff
gefüllt werden.
Versuche haben gezeigt, daß die erhaltene Wirkung gegenüber Patronen ohne erfindungsgemäße Rillen
erheblich vergrößert ist, insbesondere in sehr hartem Gestein, und zwar derart, daß man bei derselben
Abbauwirkung die Körper mit Hilfe von schlagwettersicheren Sprengstoffen herstellen kann, anstatt der
Brisanzsprengstoffe, deren Verwendung im allgemeinen
bei diesem harten Gestein unerläßlich ist.
Die Patronen können natürlich in der üblichen Weise mit einer Sicherheitshülle umgeben werden.
Claims (5)
1. Grubenpatrone, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des Sprengmittels (1) am Umfang mit
Rillen versehen ist, die in der Längsrichtung der Patrone verlaufen, wobei die Abwicklung in der
Kreisrichtung einer jeden dieser Rillen (2) verhältnismäßig klein ist, so daß man merklich die
gleiche Wirkung erhält, unabhängig von der der Patrone in dem Sprengloch gegebenen Winkelstellung.
2. Grubenpatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (1) des Sprengmittels
mit einem Überzug (3) versehen ist, der aus einem blattförmigen Werkstoff besteht und
sich seinem Umfang anschmiegt.
3. Grubenpatrone nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des Sprengmittels
am Umfang entsprechend dem gewellten Profil der sog. Wellpappe geformt ist.
4. Grubenpatrone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellpappe gleichzeitig
eine mit dem gewellten Teil verbundene glatte Außenfläche aufweist.
5. Grubenpatrone nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Hülse
(4) aus Wellpappe und einen Sprengmittelkörper (1) aufweist, welcher sich der inneren gewellten Form
dieser Hülse anschmiegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE994750X | 1948-09-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818325C true DE818325C (de) | 1951-10-25 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP54692A Expired DE818325C (de) | 1948-09-29 | 1949-09-13 | Grubenpatrone |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR994750A (de) |
| LU (1) | LU29729A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1010433B (de) * | 1954-02-15 | 1957-06-13 | Fazit Ges Fuer Transporttechni | Form-Sprengkoerper |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB9023730D0 (en) * | 1990-11-01 | 1990-12-12 | Everest John R | Explosive lines |
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1949
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- 1949-09-13 DE DEP54692A patent/DE818325C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE485071A (de) | |
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