DE819329C - Mit Hackgeraeten ausgeruestetes Mehrachsfahrzeug fuer die Landwirtschaft - Google Patents

Mit Hackgeraeten ausgeruestetes Mehrachsfahrzeug fuer die Landwirtschaft

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DE819329C
DE819329C DEP42254A DEP0042254A DE819329C DE 819329 C DE819329 C DE 819329C DE P42254 A DEP42254 A DE P42254A DE P0042254 A DEP0042254 A DE P0042254A DE 819329 C DE819329 C DE 819329C
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DE
Germany
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chopping
vehicle
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agriculture
devices
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DEP42254A
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Albert Dr Agr Bauhaus
Erwin Scheihing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/02Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/04Hand devices; Hand devices with mechanical accumulators, e.g. springs

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Industrie hat schon Mehrachsfahrzeuge mit Anbaufräsen ausgerüstet, mit denen landwirtschaftlich genutzter Boden bearbeitet wird. Die Werkzeugträger dieser Hackgeräte sind am Fahrzeug gelenkig aufgehängt. Vor dem Arbeitsbeginn senkt man das Hackgerät nach unten. Die Arbeitstiefe wird durch das Gewicht des Hackgerätes eingeregelt, weil die Hackwellen der- Hackgeräte mit einer hohen Drehzahl angetrieben werden. Das
ίο Fahrzeuggewicht stellt somit allein den Reibungsschluß zwischen den Treibrädern und dem Boden her. Eine Abstützung des Fahrzeuges auf den Boden über die Anbaufräse erfolgt nicht bzw. ist nicht beabsichtigt.
Nach der Erfindung wird gerade diese Abstützung systematisch erzwungen, weil erkannt wurde, daß die daraus resultierende Hackmesserbelastung in Verbindung mit einer Drehzahlsenkung der Hackmesserwelle die Arbeitsleistung
ao fördert und eine günstige Bodenstruktur herstellt, in der die Bakterientätigkeit nicht unterbrochen, dem Verdunsten der Erdfeuchtigkeit aber entgegengewirkt wird. Die Drehzahl der Hackmesserwelle kann beim Erfindungsgegenstand viel weiter gesenkt werden als bei bekannten Fräsen, weil das Fahrzeuggewicht den Hackmessern hilft, sich in den Boden einzuwühlen.
Die neue Maschine kann, vorzugsweise in Verbindung mit Vorrichtungen zum Ändern des Rad-Standes der Maschine, auf dem Acker rasch unterschiedlichen Bodenverhältnissen angepaßt werden. Man kann tief hacken oder nur die Oberfläche des Bodens aufschneiden. Liegt verwurzeltes Bodenwerk vor, so wird man mit höherem Achsdruck auf der Werkzeugwelle arbeiten als beim Lockern von leichterem Boden.
Von untergeordneter Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Wahl der Mittel, die die Höhenveränderung der Fahrzeugachsen gestatten. Vorhandene Traktoren kann man ohne wesentliche Umbauten nachträglich mit Anbauhacken versehen. Man muß nur dafür sorgen, daß die Träger der Hackwelle ausreichend stark bemessen werden, damit sie die Überleitung von größerer Belastung ohne Verformung aushalten. Soll ein Maschinenneubau vorgenommen werden, so kann man aber auch in Erwägung ziehen, eine, bei vielachsigen Fahrzeugen auch mehrere Laufradachsen höhenverstellbar zu lagern und die Träger der Hackwelle am Fahrzeugrahmen fest anzuflanschen.
Zusammenfassend ist zu sagen, daß bei bekannten Hackmaschinen die Hackwerkzeuge mit hoher Drehzahl arbeiten und daß dabei das Eigengewicht der Hackwerkzeuge bis zu einer bestimmten unteren Grenze der Hackwerkzeugdrehzahl eine ausreichende Einsenkung der Hackwerkzeuge in den Boden gewährleistet ist, während beim Erfindungsgegenstand durch zusätzliche Hackwerkzeugbelastungen diese untere Grenze wesentlich verschoben und eine weitere Drehzahlsenkung ermöglicht wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele schematisch in der Seitenansicht dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Maschine, bei der die Hackwelle auf schwenkbaren Trägern gelagert ist;
Abb. 2 veranschaulicht eine Maschine mit der Höhe nach verstellbarer Vorderachse; die
Abb. 3 bis 5 stellen eine Maschine in drei verschiedenen Arbeitsstellungen dar.
Bei den Maschinen handelt es sich um Fahrzeuge mit zwei Laufradachsen 1 und 2. Die Träger 3 der die Hackmesser 4 tragenden Hackwelle 5 sind an die Rahmen 6 der Fahrzeuge angesetzt.
Beim Gegenstand der Abb. 1 kuppeln die Gelenkzapfen 7 die Träger 3 mit dem Rahmen 6. Eine Schraubspindel 8" dient zum Überleiten eines Teiles des Fahrzeuggewichtes auf die Hackwelle, wenn die Maschine hacken soll. Eine Gewindemutter 9 bildet das Stützlager für die Schraubspindel 8°.
Beim Gegenstand der Abb. 2 ist die Vorderachse eine Schwingachse. Die Laufräder i" sind einzeln an Lenkern 10 aufgehängt. Schraubspindeln 8& legen die Lenker 10 über die Gewindemuttern 9 am Fahrzeugkörper fest. Das aus den Hackmessern 4 und der Hackwelle 5 bestehende Hackgerät ist auf den Trägern 3 gelagert, die fest am Fahrzeugkörper (Rahmen 6) angeflanscht sind.
Die Abb. 3 bis 5 zeigen eine mit zwei Verstellmechanismen (Schraubspindeln 8° und 86) ausgerüstete Maschine.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mit Hackgeräten ausgerüstetes Mehrachsfahrzeug für die Landwirtschaft, wobei die Hackgeräte der Höhe nach verstellbar am Fahrzeug gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß den Hackgeräten Stellglieder, z. B. Schraubenspindeln (9, 8"), Stützen (3) o. dgl., zum Einstellen der Hackgeräte in jeder beliebigen Höhenlage zugeordnet sind.
2. Mehrachsfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderräder (l°) der Antriebsmaschine mit ihren Laufachsen (1) in Lenkern (10) gelagert sind, die zwecks Änderung des Radstandes durch Spindeln (Sb) verstellbar sind.
3. Mehrachsfahrzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugträger (3) mit dem Rahmen (6) des Fahrzeuges fest verbunden und alle oder ein Teil der Laufradachsen (1) gegenüber dem Schlepperrahmen (6) der Höhe nach einstellbar sind, so daß dadurch eine Senkung bzw. eine Hebung des Hackgerätes erzielt wird.
DEP42254A 1949-05-11 1949-05-11 Mit Hackgeraeten ausgeruestetes Mehrachsfahrzeug fuer die Landwirtschaft Expired DE819329C (de)

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DE (1) DE819329C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942600C (de) * 1952-11-26 1956-05-03 Ruhrstahl A G Anordnung einer Rollegge an landwirtschaftlichen Schleppern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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