DE81945C - - Google Patents
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- DE81945C DE81945C DENDAT81945D DE81945DA DE81945C DE 81945 C DE81945 C DE 81945C DE NDAT81945 D DENDAT81945 D DE NDAT81945D DE 81945D A DE81945D A DE 81945DA DE 81945 C DE81945 C DE 81945C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B35/00—Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for
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- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Kompressionsmaschine.
Die Luft- und Wassercylinder B B sind in einem Mitteltheil A eingeschraubt; die inneren
Endflächen der Cylinder sind zweckmäfsig ausgehöhlt, so dafs nach erfolgtem Einschrauben
der Cylinder Ringkanäle b gebildet werden. Der Mitteltheil A ist mit dem Ventilgehäuse C D
aus einem Stück geformt. Seitlich an den Cylindern B angebrachte Röhren B1 verbinden
die Ringkanäle mit den Auslafsöffnungen b1
der äufseren Cylinderenden. An die Ringkanäle b schliefsen sich die in dem Aufbau
A1A2 angeordneten Luftkanä'le α1 an, die mit
Ventilen a2 a3 ausgerüstet sind. Die durch diese letzteren austretende Luft gelangt durch
ein gemeinsames Ventil as in den Auslafsstutzen
a4. Zum Eintritt von ä'ufserer Luft in die Cylinder B dienen die mit Ventilen b3
versehenen Oeffnungen b"2.
Die Kolben EE, welche, durch die in dem
Lager a6 gleitende Kolbenstange E1 mit einander
verbunden sind, bilden gleichzeitig die Scheidewand zwischen der in den Cylindern
befindlichen Luft und der Druckflüssigkeit. In dem Ventilgehäuse C befinden sich drei über
einander angeordnete und mit einander in Verbindung stehende Kammern C1 C'2 C3 von
verschieden grofsem Durchmesser. Die mittlere Kammer C2 steht durch Oeffnungen c2, Ringkanal
c1 und Leitung a7 mit dem einen Cylinder
B, die oberste Kammer C3 durch Oeffnungen c*, Ringkanal cs und Leitung α8 mit
dem anderen Cylinder B in Verbindung. Die in den einzelnen Kammern C1 C2 C3 gleitenden
Kolben F1 .F2 F3 sind zu einem zusammenhängenden
Kolbenschieber F vereinigt. Der Wassereinlafs C4 steht mit der Kolbenkammer
C1 und durch Kanal c mit der Kammer C3 und der Wasserauslafs C5 mit der
Kammer C2 in Verbindung.
In dem Mitteltheil A befindet sich eine horizontale Kammer G, welche durch Oeffnungen
g·2, Ringkanal gl und Leitung g3 mit
dem unteren Theil der Ventilkammer C1 in Verbindung steht. Der die Kammer G umgebende,
seitlich angeordnete Ringkanal gi ist
dagegen vermittelst der Leitung g6 mit dem
oberen Theil der Kammer C1 verbunden. Auf der anderen Seite ist die Kammer G durch
einen Leitungskanal g1 gs mit dem oberen
Ende der Ventilkammer C2 verbunden. Ein weiterer Kanal gi0 vermittelt die Verbindung
zwischen der Oeffnung g7 und der Oeffnung
g% auf dem anderen Ende der Kammer G.
Der in der Kammer G gleitende Kolbenschieber H besteht aus zwei Kolben h und h\
die auf der Kolbenstange Ή2 befestigt sind.
Die Anordnung der Kolben ist so gewählt, dafs die Oeffnungen g2 ungefähr in der Mitte
des Hubes des Kolbens h liegen, der Kolben h1
dagegen immer aufserhalb der Oeffnungen gs
verbleibt. Die Enden der Kolbenstange h'2 ragen genügend weit aus den Stopfbüchsen g
hervor, so dafs die Kolben E bei Beendigung ihres nach innen gerichteten Hubes dagegen
stofsen und eine Umsteuerung bezw. Umstel-
lung der Kolben h und /?' in der Ventilkammer
G bewirken.
Angenommen, die einzelnen Theile befinden sich in den in Fig. ι angegebenen Stellungen,
so wird das durch den Wassereinlafs C4 eintretende Wasser durch die Kanäle g6 und gi
in die Kammer G eintreten und hier den Raum zwischen den beiden Kolben h und hl
ausfüllen. Diese Kolben sind so eingestellt (s. punktirte Stellung Fig. 3), dafs das Druckwasser
durch die Oeffnungen g2 und die Kanäle gl und g3 von unten her in die
Kammer C gelangt und den Kolben F1 nach oben schiebt. Sobald letzterer nach oben
geht, kommt der Ringkanal c1 der Kammer C2 mit dem Wassereinlafs in Verbindung, so dafs
das eintretende Druckwasser durch den Leitungskanal a1 in den rechten Cylinder B überfliefst
und seinen Kolben nach auswärts drückt, der wiederum die vor ihm im Cylinder befindliche
Luft unter Druck austreibt. Da die Kolben E der Cylinder mit einander verbunden sind,
wird gleichzeitig der linke Kolben nach innen bewegt, der hierbei äufsere Luft in den äufseren
Theil des Cylinders einsaugt und das auf der Innenseite des Kolbens befindliche Wasser
austreibt, zu welchem Zweck durch das vorherige Anheben des Ventilkörpers F der Ringkanal
c3 der Kammer C3 mit dem Wasserauslafs in Verbindung gebracht ist. Wenn
die Kolben E sich dem Ende ihres Rechtshubes nähern, stöist der linke Kolben E gegen
die Kolbenstange h'2 und stellt durch Verschieben dieser letzteren nach rechts auch
die Kolben h h1 um, so dafs dieselben die in Fig. 2 angedeutete Stellung einnehmen. Der
mittlere Ringkanal g1 der Kammer G wird hierdurch mit dem in die Kammer C2 einmündenden
Kanal gs verbunden, so dafs eine Verbindung nach dem Wasserauslafs hergestellt
ist. Das unterhalb des Kolbens F1 befindliche Wasser kann also austreten und das Kolbenventil
F durch den von oben her auf die Kolben Fa und F1 wirkenden Druck des
eintretenden Druckwassers niederbewegt werden. Durch diese Umstellung des Dreikolbenventils F
kommt der linke Cylinder B (Fig. 2) durch Kanal α8 und Ringkanal a3 in Verbindung mit
dem Wassereinlafs, während der rechte Cylinder B durch Kanal α7, Ringkänal c1 und
Kammer C2 mit dem Wasserauslafs verbunden wird. Die Kolben E treten jetzt ihren nach
links gerichteten Hub an; sobald derselbe vollendet ist, wird das Zweikolbenventil Hh hl
durch den rechten Kolben E in die Stellung Fig. ι zurückgebracht, worauf die Kolben E
umgesteuert werden und ihren zweiten Hub nach rechts ausführen u. s. f. Die Kolben E
ziehen also abwechselnd Luft in den einen Cylinder ein, während sie Luft unter Druck
aus dem anderen Cylinder austreiben, derart, dafs eine ununterbrochene Luftkompression
stattfindet. Da alle arbeitenden Theile in dem Mitteltheil bezw. cfen Cylindern eingeschlossen
sind, ist einer Beschädigung durch äufsere Einwirkungen vorgebeugt.
Leckwasser oder zurückbleibendes Wasser, welches sich zur Seite des Kolbens hi befinden
mag, wird durch Kanäle g9 und gi0 auf die
andere Seite der Kammer G geschafft, wenn das Ventil H nach der Seite hin bewegt wird,
auf welcher sich der Kolben to1 befindet, so dafs keinerlei Gegendruck entstehen kann,
welcher die freie Bewegung des Ventils H hindert, da der Kanal g10 zu dieser Zeit durch
Kanal g1 mit dem Wasserauslafs in Verbindung steht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein direkt wirkender hydraulischer Luftkompressor, bestehend aus zwei, mit einander verbundenen Kolben ausgerüsteten, Luft- und Wassercylindern, die an einen Mitteltheil angeschlossen sind, welcher einen Dreikolbenschieber enthält, dessen Ventilkammern so mit dem Wassereinlafs und Wasserauslafs und den Wasserräumen der Cylinder verbunden sind, dafs, je nachdem der Dreikolbenschiebef gehoben oder gesenkt wird, das Druckwasser abwechselnd in den einen bezw. den anderen Cylinder gelangt, während das Abwasser aus den Cylindern abfliefsen kann, wobei die Bewegung des Dreikolbenschiebers mit Hülfe eines von den Cylinderkolben bethätigten Schiebers geregelt wird, welches durch Verbindung der betreffenden Kolbenkammern des Dreikolbenschiebers mit dem Wassereinlafs bezw. Wasserauslafs die Umsteuerung des Dreikolbenschiebers bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81945C true DE81945C (de) |
Family
ID=354383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81945D Active DE81945C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81945C (de) |
-
0
- DE DENDAT81945D patent/DE81945C/de active Active
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