DE819630C - Zugmaschine mit kurzem Abstand zwischen den Vorder- und Hinterraedern, insbesondere Ackerschlepper - Google Patents
Zugmaschine mit kurzem Abstand zwischen den Vorder- und Hinterraedern, insbesondere AckerschlepperInfo
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- DE819630C DE819630C DEK2489A DEK0002489A DE819630C DE 819630 C DE819630 C DE 819630C DE K2489 A DEK2489 A DE K2489A DE K0002489 A DEK0002489 A DE K0002489A DE 819630 C DE819630 C DE 819630C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D49/00—Tractors
- B62D49/06—Tractors adapted for multi-purpose use
- B62D49/0621—Tractors adapted for multi-purpose use comprising traction increasing arrangements, e.g. all-wheel traction devices, multiple-axle traction arrangements, auxiliary traction increasing devices
- B62D49/0635—Tractors adapted for multi-purpose use comprising traction increasing arrangements, e.g. all-wheel traction devices, multiple-axle traction arrangements, auxiliary traction increasing devices using additional ground engaging means, e.g. endless tracks
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S9/00—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks
- B60S9/02—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting
- B60S9/04—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting mechanically
- B60S9/06—Ground-engaging vehicle fittings for supporting, lifting, or manoeuvring the vehicle, wholly or in part, e.g. built-in jacks for only lifting or supporting mechanically of screw-and-nut type
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Description
- Zugmaschine mit kurzem Abstand zwischen den Vorder- und Hinterrädern, insbesondere Ackerschlepper Die Erfindung bezieht sich auf eine Zugmaschine mit Radantrieb, im folgenden kurz in der üblichen Weises als Radschlepper bezeichnet. Insbesondere handelt es sich um einen Radschlepper, der z. B. zum Befahren von weichem Ackerboden in einen Raupenschlepper umgewandelt und hierzu mit vor den hinteren Antriebrädern auf verschwenkb-aren Hebeln angeordneten Hilfsrädern ausgestattet werden kann, wobei die Hilfsräder die vorderen Umlenkrollen für über die hinteren Antriebräder laufende Antriebraupen bilden.
- Räderfahrzeuge, die in Gleiskettenfahrzeuge umwandelbar sind, sind an sich bekannt. Es ist auch bekannt, die die Umlenkrollen bildenden Hilfsräder vor oder hinter den hinteren Antriebrädern anzuordnen. 1)ie bekannten Verstelleinrichtungen zum Heben und Senken der Hilfsräder und zum Spannen der Raupen sind jedoch verhältnismäßig vielteilig, umständlich und daher störungsanfällig und teuer. Demgegenüber bezweckt die Erfindung, eine vereinfachte, nur aus wenigen billigen, aber trotzdem stabilen Einzelteilen bestehende Verschwenkeinrichtung für die Hilfsräder zu schaffen, die rasch und leicht zum Spannen bzw. Entspannen der Raupe und Heben bzw. Senken der Hilfsräder bedienbar ist, an der praktisch keine Betriebsstörungen oder Fehlbedienungen vorkommen können und die auch leicht nachträglich an vorhandene, handelsübliche Radschlepper, selbst bei kurzemAchsabstand, angebaut werden kann. Dieser Zweck der Erfindung wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die in die Länge einstellbaren Hebel um unmittelbar vor den Luftreifen der Antriebräder angeordnete Drehzapfen verschwenkbar sind. Eine solche einfache Hebelanordnung und Lagerung der Drehzapfen unmittelbar vor den Luftreifen der Antriebräder erlaubt ein müheloses und zuverlässiges Spannen der über die luftbereiften Hilfs- und Antriebräder aufzulegenden Gummiraupen dadurch, daß man die Länge der Hebel durch eine einfache Verschraubung o. dgl. verstellen kann. Dabei kommt man mit besonders leichten Hebeln dann äus, wenn man sie mit anderen Hebeln zu starren Dreieckrahmen verbindet. Eine besonders zweckmäßige Bauform erzielt man dabei dadurch, daß man in die eine Ecke des Dreiecks dievorzugsweise seitlich am Schlepperrahmen vorstehenden ortsfesten Drehzapfen legt, während man in der zweiten Ecke die Hilfsräder lagert und an der dritten Ecke die vom Fahrersitz aus erreichbare Verschwenkeinrichtung in Form einer Verstellspindel angreifen läßt.
- Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltesAusführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Schleppers bei in Arbeitsstellung befindlichem Raupenantrieb, Fig. 2 eine Seitenansicht des gleichen Fahrzeugs, wobei jedoch der Raupenantrieb durch Anheben der Hilfsräder umwirksam gemacht und nur der Räderantrieb wirksam ist, Fig. 3 eine weitere Seitenansicht des Fahrzeugs, wobei die Hinterräder durch die nach unten verschwenkten Hilfsräder angehoben sind, Fig. 4 eine Seitenansicht der die Hilfsräder tragenden Hebel allein und Fig. 5 eine Draufsicht dieser Teile. , i ist eine Zugmaschine oder ein Ackerschlepper mit den Vorderrädern 2 und den Hinterrädern 3. Auf jeder Seite des Fahrgestells ist unmittelbar vor den Luftreifen der Hinterräder 3 ein Drehzapfen 4 angebracht, um den ein Lenkhebel s verschwenkt werden kann, dessen freies Ende die Drehachse 6 eines Hilfsrades 7 trägt. Die zum Antrieb des Fahrzeugs dienenden endlosen Gummiraupen 8 umschlingen jeweils eines der als Antriebräder verwendeten Hinterräder 3 und das auf der gleichen Fahrzeugseite angeordnete Hilfsrad 7. Ebenfalls um den Drehzapfen 4 jeder Fahrzeugseite verschwenkbar ist ein Krafthebel 9, dessen freies Ende mittels eines Verschwenkgetriebes, z. B. einer an einen durchbohrten Drehzapfen 17 angreifenden Schraubenspindel io gehoben und gesenkt werden kann. An jedem Krafthebel 9 ist mittels eines Drehzapfens i i eine Querstrebe 12 angelenkt, deren unteres Ende mit dem Lenkhebel 5 ebenfalls gelenkig verbunden ist, vorzugsweise mittels des Drehzapfens 6 des Hilfsrades 7. Der Lenkhebel 5, der Krafthebel 9 und die Querstrebe 12 bilden somit ein Stabdreieck mit den Gelenkpunkten 4, 6, 11. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß dieses Stabdreieck einen Träger ergibt, der außerordentlich widerstandsfähig gegen Biegekräfte ist und daher eine hohe Belastung durch Fahrwiderstände u. dgl. erträgt. Der Lenkhebel 5 besteht erfindungsgemäß aus zwei Teilen, welche durch eine Spannschraube 13 o. dgl. miteinander verbunden sind (Fig. 4 und 5). Die Spannschraube 13 ermöglicht es, die Länge L des Lenkhebels 5 innerhalb gewisser Grenzen zu ändern. So kann man z. B. nach dem Auflegen einer Raupenkette 8 die Länge des zugehörigen Lenkhebels 5 vergrößern, um die Kette zu spannen, oder man kann umgekehrt durch Verkürzen des Lenkhebels die Spannung der Raupenkette verringern. Dies ist namentlich dann vcin Bedeutung, wenn die Hilfsräder 7 von der Fahrbahn 14 abgehoben und mittels der Lenkhebel s nach oben verschwenkt werden sollen, ohne vorher die Raupenkette 8 abzunehmen (Fig. 2). Gemäß Fig. 2 ist es möglich, das Raupenfahrzeug (Fig. i) ohne Abnehmen der Gummiraupen 8 durch Abheben der Hilfsräder 7 von der Fahrbahn 14 in ein Räderfahrzeug umzuwandeln. Die große Biegestarrheit der die Führunsrollen 7 tragenden Winkelhebel 5, 9 ermöglicht es gemäß Fig.3 ferner, die Hilfsräder und ihre Hebel zugleich als Wagenheber für die Hinterräder 3 zu benutzen, indem man die Hilfsräder 7 so weit nach unten verschwenkt, daß ihr der Fahrbahn zugekehrter Umfang unter die die Vorder- und Hinterräder des Fahrzeugs verbindende Standlinie hinunterragt. Der Gegendruck, den die Fahrbahn auf die gegen sie gepreßten Hilfsräder 7 ausübt, wird durch die steilgestellten Lenkhebel 5 auf deren Drehpunkt 4 am Fahrzeugrahmen übertragen, so daß der hintere .Teil des Fahrzeugs um die Achse der Vorderräder 2 nach oben verschwenkt wird (Fig. 3). In dieser Stellung der Hinterräder können die Bereifungen gewechselt und die Raupenkette aufgelegt werden bzw. abgenommen werden.
Claims (4)
- PATSNTANSPRflCHE: i. Zugmaschine mit kurzem Abstand zwischen den Vorder- und Hinterrädern, insbesondere Ackerschlepper, mit vor den hinteren Antriebrädern auf verschwenkbaren Hebeln angeordneten Hilfsrädern, die die vorderen Umlenkrollen für über die Antriebräder laufende Antriebraupen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Länge einstellbaren Hebel um unmittelbar vor den Luftreifen der Antriebräder angeordnete Drehzapfen v erscliwenkbar sind.
- 2. Schlepper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über die luftbereiften Antriebräder und die ebenfalls luftbereiften Hilfsräder laufenden Raupen Gummiraupen sind.
- 3. Schlepper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel zur Längenverstellung mit einer Verschraubung o. dgl. versehen sind.
- 4. Schlepper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel mit je zwei weiteren Hebeln starre, uni die Drehzapfen verschwenkbare Dreieckrahmen bilden, an deren einer Ecke die Drehzapfen liegen, während an ,der zweiten Ecke die Hilfsräder gelagert sind und an der dritten Ecke die Verstell- oder Verschwenkeinrichtungen angreifen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 489 904, 46o o62; französische Patentschrift Nr. 499 899-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK2489A DE819630C (de) | 1950-04-12 | 1950-04-12 | Zugmaschine mit kurzem Abstand zwischen den Vorder- und Hinterraedern, insbesondere Ackerschlepper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK2489A DE819630C (de) | 1950-04-12 | 1950-04-12 | Zugmaschine mit kurzem Abstand zwischen den Vorder- und Hinterraedern, insbesondere Ackerschlepper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819630C true DE819630C (de) | 1951-11-05 |
Family
ID=7209437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK2489A Expired DE819630C (de) | 1950-04-12 | 1950-04-12 | Zugmaschine mit kurzem Abstand zwischen den Vorder- und Hinterraedern, insbesondere Ackerschlepper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819630C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1192931B (de) * | 1959-01-09 | 1965-05-13 | Richard Bordin | Einachsanhaenger, insbesondere fuer Land- und Forstwirtschaft |
| DE1196519B (de) * | 1962-05-22 | 1965-07-08 | Int Harvester Co | Verstellbares Leitrad fuer Gleiskettenfahrzeuge |
| DE1204538B (de) * | 1962-05-22 | 1965-11-04 | Werner Jansen | Vorrichtung zur Vergroesserung der Haftfaehigkeit eines angetriebenen Fahrzeugrades |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR499899A (fr) * | 1919-05-21 | 1920-02-25 | Jean Marie Bonnardel | Véhicules à chenilles amovibles |
| DE460062C (de) * | 1927-04-14 | 1928-05-19 | Heinrich Bolte | Vorrichtung zum Einstellen der Fuehrungsraeder fuer die Gleisketten von Kraftfahrzeugen |
| DE489904C (de) * | 1928-11-11 | 1930-01-22 | J A Maffei A G | Hebelanordnung zum Einstellen und Belasten der Hilfsrollen eines in ein Raederfahrzeug umzuwandelnden Gleiskettenfahrzeugs |
-
1950
- 1950-04-12 DE DEK2489A patent/DE819630C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR499899A (fr) * | 1919-05-21 | 1920-02-25 | Jean Marie Bonnardel | Véhicules à chenilles amovibles |
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