DE81969C - - Google Patents

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DE81969C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00—Details
    • F24D19/08—Arrangements for drainage, venting or aerating
    • F24D19/081—Arrangements for drainage, venting or aerating for steam heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Einrichtung hat den Zweck, einer Dampfheizanlage beim Abstellen der Heizkörper stets nur ein und dieselbe Luft, welche sehr sauerstoffarm ist und zur Rostbildung keine Veranlassung giebt, zuzuführen.
Um stets dieselbe Luft in der Anlage festzuhalten, ist es vor allem nöthig, dafs erstere unter einem minimalen Druck steht, welcher dem der Atmosphäre möglichst nahe kommt. Andernfalls würde die Luft, die man zum Reguliren der wärmeabgebenden Flächen benutzen will, durch die Undichtigkeiten der Anlage, namentlich durch die Stopfbüchsen der Ventile entweichen können.
Zur Erreichung des obengenannten Zweckes wird an die Heizanlage ein Gefäfs α angeschlossen, dessen Fassungsraum den gesammten Hohlraum der Heizkörper HH und Rohrleitungen DDCC übersteigt.
Damit beim Oeffnen der Heizkörperventile ν ν die Innenluft nicht durch den Dampf auch aus dem Gefäfs α herausgetrieben werden kann, ist vor demselben ein selbstthätiges Dampfabschlufsventil d eingeschaltet, welches sich infolge der Erwärmung verlängert und schliefst, während es sich beim Erkalten hingegen verkürzt und öffnet.
Angenommen, die Heizkörper H H sind sämmtlich mittelst der Ventile ν ν abgestellt, so werden sich dieselben ebenso wie die Leitungen L und C C mit Luft aus α füllen.
Die hierbei von aufsen in das Gefäfs α eintretende atmosphärische Luft kann das Gefäfs a nicht ganz ausfüllen, da letzteres sich nicht ganz entleert, weil sein Volumen gröfser als der Hohlraum der Heizkörper und der Leitungen ist. Es kann mithin auch keine atmosphärische Luft in die Heizrohrleitung gelangen.
Wenn die Heizkörperventile geöffnet werden, wird die Luft aus HH und C C nach α gedrückt, wobei die atmosphärische Luft wieder aus α hinausgetrieben wird, ohne dafs eine Vermischung mit der Innenluft möglich ist. Die Luftmischung wird verhindert durch einen längeren, von α unten abgehenden sehr engen Luftweg, in welchen auch noch ein zweites Gefäfs eingeschaltet werden kann, sowie dadurch, dafs die sauerstoffarme Innenluft specifisch leichter als die atmosphärische Luft ist und kein Bestreben hat, in die schwerere Luft über dem Boden des Gefäfses α einzudringen. Eine stofsartige Wirkung, die eine Luftmischung begünstigen würde, kann die aus L in das Gefäfs α eintretende Luft nicht ausüben, da in HH und C C infolge der Reibung nur ein sehr geringer Druck herrscht.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Eine Entlüftungseinrichtung für Dampfheizungen mit einem die Luft der Heizkörper aufnehmenden Luftgefä'fs (aj, dadurch gekennzeichnet, dafs dieses Gefäfs mit der Aufsenluft durch einen von dem unteren Theile desselben abzweigenden längeren, engen Luftkanal in Verbindung steht, so dafs ein Heraustreten der sauerstoffarmen Innenluft vermieden wird, ein Ueberdruck in dem Gefäfse (a) aber nicht entstehen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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