DE819920C - Gaszaehlerpruefanlage - Google Patents

Gaszaehlerpruefanlage

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Publication number
DE819920C
DE819920C DEP28618A DEP0028618A DE819920C DE 819920 C DE819920 C DE 819920C DE P28618 A DEP28618 A DE P28618A DE P0028618 A DEP0028618 A DE P0028618A DE 819920 C DE819920 C DE 819920C
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DE
Germany
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valve
bell
regulator
pressure
regulator according
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Expired
Application number
DEP28618A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dietz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Elster Kromschroeder GmbH
Original Assignee
G Kromschroeder AG
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Publication date
Application filed by G Kromschroeder AG filed Critical G Kromschroeder AG
Priority to DEP28618A priority Critical patent/DE819920C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819920C publication Critical patent/DE819920C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F25/00Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume
    • G01F25/10Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume of flowmeters
    • G01F25/15Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume of flowmeters specially adapted for gas meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • Gaszählerprüfanlage Für die Prüfung und Eichung von Gaszählern werden sogenannte Kubizierapparate benutzt, deren Hauptbestandteil eine in Wasser eintauchende Glocke ist, deren genau ermittelter Inhalt sich an einer außen befindlichen Skala ablesen läßt. Wenn Luft aus der Glocke entnommen wird, sinkt diese und man kann das abgenommene Luftvolumen an der Skala erkennen. Der Luftraum unter der Glocke steht unter einem Überdruck, der dem Gewicht der Glocke entspricht. Er ist durch ein Rohr, welches die Wasserfüllung durchdringt, mit den zu prüfenden Gaszählern verbunden; dabei erleidet der Überdruck eine Verminderung, die durch den Betriebswiderstand der Gaszähler verursacht wird. Hinter den Gaszählern ist ein Auslaßhahn angeordnet, der zur Einregelung der durchfließenden Luftmenge dient und dessen Küken zu kontrollierter Einstellbarkeit mit einem Zeiger versehen ist, der auf einer am Hahngehäuse befestigten Skala spielt. Hinter dem Hahn tritt die Prüfluft ins Freie aus. Die Gaszähler werden nach eichamtlichen Bestimmungen mit mehreren verschiedenen Geschwindigkeiten geprüft, deren Bemessung sich nach derjenigen Leistung richtet, für die sie geeicht werden sollen. Da es Gaszähler mit sehr verschiedenen Zählleistungen gibt, kommen bei der Prüfung eine ganze Reihe verschiedener Durchlaßgeschwindigkeiten in Frage, deren jeweilige Größe bei jedem Prüfgang genau eingehalten werden muß. Der Prüfer legt sich also eine Tabelle an, auf der er sich zu jeder Durchlaßmenge den zugehörigen Skalastrich vermerkt.
  • Dieser Meßvorgang ist ungenau und unvollkommen. Die zur Prüfung gelangenden Gaszähler haben nicht alle gleichen Betriebswiderstand. Dieser schwankt vielmehr je nach Bauart, Güte der Anfertigung und anderen baulichen Eigenschaften der Zähler erheblich. Da bei der Prüfung bis zu fünf Zähler hintereinandergeschaltet werden, ergeben sich recht erhebliche Unterschiede im Gesamtwiderstand der fünf Zähler. Man hat nun wohl dafür gesorgt, daß der Druck der Luft beim Eintritt in die Zähler genau konstant bleibt, indem man mit der Glocke besondere Druckausgleichvorrichtungen verbunden hat, deren Aufgabe darin besteht, der infolge des scheinbaren Gewichtsverlustes der Glocke bei allmählich zunehmendem Eintauchen in das Wasser entstehenden Verminderung des Druckes unter der Glocke entgegenzuwirken, aber man hat dabei außer acht gelassen, daß die Durchflußmenge der Luft durch eine bestimmte Hahnöffnung beim Ausblasen ins Freie nur konstant bleiben kann, wenn auch der Druck vor dem Hahn konstant gehalten wird; das ist aber wegen des verschiedenen Durchgangswiderstandes der zu prüfenden Zähler bei den bisherigen Einrichtungen nicht der Fall.
  • Deshalb kann bei ihnen auch die mit Hilfe der Skala erfolgende Einstellung niemals ohne weiteres den genauen Sollwert treffen. Es ergibt sich vielmehr die Notwendigkeit, bei jeder Prüfung die Hahnstellung zu berichtigen. Hiermit ist eine Mehrarbeit verbunden, die das Prüfen verteuert und die Prüfzeit verlängert.
  • Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gemacht, diese Nachteile zu vermeiden, indem sie dafür sorgt, daß der Prüfdruck hinter den Gaszählern selbsttätig konstant gehalten wird. Zu diesem Zweck wird die Prüfluft nach dem Verlassen der Zähler durch einen Druckregler geleitet. Man kann dann an Hand einer Skala die Einstellung mit absoluter Genauigkeit vornehmen, ohne jeweils die Richtigkeit nachprüfen zu müssen, und kann außerdem auf die Anbringung einer Einrichtung zum Konstanthalten des Luftdruckes unterhalb der Glocke verzichten, da ja der Druckregler unabhängig vom Druck vor oder hinter den Gaszählern für Druckgleichheit hinter seinem Regelglied sorgt. Man kann deshalb sogar dazu übergehen, die Anzahl der bei einem Prüfvorgange zu prüfenden Zähler zu erhöhen, sofern man nur unter der Glocke einen hinreichend großen Anfangsdruck zur Verfügung stellt.
  • Weiterhin besteht die Möglichkeit, nach vollendeter Prüfung an Stelle eines besonderen Absperrhahnes den als Regelglied dienenden Ventilteller des Druckreglers zu verwenden, indem man dafür sorgt, daß dieser Ventilteller beim Niedergehen der Glocke bis zum Nullstrich geschlossen wird. Man kann zu diesem Zweck die Aufhängespindel des Ventiltellers nach oben verlängern und sie aus dem Druckreglergehäuse herausragen lassen. Das Absperren kann dann entweder durch einen Handhebel oder durch eine von der heruntergehenden Glocke bewegte selbsttätige Vorrichtung geschehen. Die bei den bisher bekannten Kubizierapparaten verwendeten selbsttätigen Abstellvorrichtungen sind wegen der Notwendigkeit, sie auf einen schwergängigen Hahn von 40, 50 und 70 mm weitem und größerem Durchgang wirken zu lassen, sehr umständlich und schwerfällig. Da nämlich an das Dichthalten dieser Hähne besonders hohe Anforderungen gestellt werden, lassen sie sich nur verhältnismäßig schwer drehen. Die Absperrvorrichtung muß deshalb z. B. durch Fallenlassen eines schweren Gewichtes auf den Sperrhebel des Hahnes schlagartig wirken, wodurch im Laufe der Zeit die Abdichtflächen leiden und nachgeschliffen werden müssen. Ferner ist die Zeitspanne, die zwischen der Auslösung des schweren Fallgewichtes und dem restlosen Absperren des Hahnes liegt, veränderlich, so daß die Glocke bei den verschiedenen Sinkgeschw indigkeiten, die zwischen I und 24 Minuten liegen, nicht immer genau beim Nullstrich zum Stillstand kommt und daher noch von Hand eine kleine Luftmenge abgelassen werden muß.
  • Bei Anwendung einer Einrichtung gemäß der Erfindung ist dies nicht erforderlich; zum Schließen des Druckreglertellers, dessen Gewicht je nach Größe des Kubizierapparates nur etwa I50 bis 300 g und dessen Hub nur etwa 5 bis 10 mm beträgt, ist nur eine ganz geringfügige Arbeit erforderlich, die ohne Zuhilfenahme eines besonderen Fallgewichts von der Glocke unmittelbar übernommen werden kann. Man kann diese Arbeitsleistung auch noch auf einen gewissen Glockenweg verteilen, so daß also das Absperren ebenso allmählich vor sich geht, wie man bei dem bisher von Hand zu bedienenden Hahn diesen schon kurz vor Erreichung der Endstellung der Glocke zu schließen beginnt. Die Verteilung der Schließbewegung auf den letzten Teil des Glockenweges ermöglicht nach der Erfindung die Anwendung einer Einrichtung, bei der, gleichgültig mit welcher Geschwindigkeit die Glocke betrieben wird, der Ventilteller genau dann absperrt, wenn die Glocke am Nullstrich angelangt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Bild I schematisch ein Ausführungsbeispiel einer Gasmesserprüfanlage gemäß der Erfindung, Bild 2 einen senkrechten Schnitt durch einen Gasdruckregler gemäß der Erfindung.
  • In der Zeichnung bedeutet a die Glocke eines Kubizierapparates, b eine Druckluftein- und -auslaßleitung, c sind zu prüfende Gaszähler, die auf einem Prüftisch d stehen, f ist eine Druckluftzuleitung zu den Gaszählern, g eine Druckluftleitung am Ende der Gaszähler. h ist ein Gasdruckregler, der, wie Bild 2 zeigt, an einer Älembran i einen Ventilteller j und eine durch das Reglergehäuse nach oben vorragende Stange k aufweist. m und n sind von Hand einstellbare Ventile zur Regelung der Druckflußmenge, deren Handräder oder Achsen mit Zahlenscheiben oder -ringen o, p versehen sein können, um die Durchlaßmenge von außen her bestimmen zu können. Die Durchgangsöffnungen dieser Ventile können für die verschiedenen Größen der zu prüfenden Gasmesser, wie dargestellt, verschieden sein. q ist ein Austrittsrohr für die Prüfluft. Die Stangek kann mit einem nicht dargestellten Belastungsgewicht versehen sein, um den Druck einzustellen, den der Regler durchlassen soll. Auf dem Reglergehäuse ist ein Ävinkelhebel r angeordnet, der imstande ist, das Reglervelltil nach Beendigung des Prüfvorganges zu schließen. Dieser Hebel kann mit einer nachgiebigen Arretiervorrichtung versehen sein, der ihn in einer Stellung festhält, in der er das Reglerventil, während des Prüfvorganges, in seiner Bewegung behindert. Bei kleingestellter Durchlaßöffnung nt oder n drosselt das Reglerventil den Durchgang, während es bei großer Durchlaßöffnung weiter öffnet, ebenso paßt es seine Stellung dem etwas veränderlichen Druck an. Ein weiterer Hebel s kann mit der Glocke so verbunden werden, daß er bei der Erreichung der Nullstellung der Glocke herumgeworfen wird und das Ventil j schließt. An dem oberen Ende der Stange k kann noch eine Feder vorgesehen sein, die beim Abschluß des Ventils dem Druck der Hebel r oder s nachgibt und so eine Beschädigung des Ventils bei seinem Schließen verhindert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Gaszählerprüfanlage mit Tauchglocke, gekennzeichnet durch eine Tauchglocke ohne eine Druckausgleichsvorrichtung und durch einen Druckregler zum Regeln des Druckes der Preßluft vor der einstellbaren Auslaßöffnung.
  2. 2. Regler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß er eine vorzugsweise unter Einwirkung der Glockenbewegung stehende Ëinrichtung aufweist, um das Reglerventil bei Beendigung des Prüfvorganges zu schließen.
  3. 3. Regler nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Schließeinrichtung für das Reglerventil, die bereits kurz vor Beendigung der Glockenbewegung das Ventil allmählich zu schließen beginnt.
  4. 4. Regler nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Reglerventil bewegende Einrichtung aus einem Winkelhebel besteht, der vorzugsweise durch eine nachgiebige Arretierungsvorrichtung in einer den Regelvorgang nicht störenden Stellung feststellbar ist.
  5. 5. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilstange einen nachgiebigen Anschlag für die das Ventil schließende Vorrichtung aufweist.
  6. 6. Regler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er eine oder vorzugsweise mehrere von Hand einstellbare Auslaßventile für die Prüfluft aufweist, die mit Zahlenscheiben oder -ringen ausgestattet sind, die die Auslaßmenge von außen erkennen lassen.
DEP28618A 1948-12-31 1948-12-31 Gaszaehlerpruefanlage Expired DE819920C (de)

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DE819920C true DE819920C (de) 1951-11-05

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DE (1) DE819920C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058751B (de) * 1955-09-22 1959-06-04 J B Rombach Fa Kubiziergeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1058751B (de) * 1955-09-22 1959-06-04 J B Rombach Fa Kubiziergeraet

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