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Bauspiel zum Zusammenbau von Gebäudemodellen usw. Die Erfindung geht
aus von einem Vorschlag für eine neuartige Bauart zur fabrikmäßigen Herstellung
und Errichtung von Gebäuden aller Art. Sie benutzt zur Erstellung von Bauten Raumeinheiten,
die innerhalb einer Type immer die gleiche Grundform und gleiche Abmessungen haben.
Der zu bildende Baukörper dagegen kann die verschiedensten Formen und Größen erhalten.
So kann eine Raumzelle, z. B. als Baderaum, schon den in sich geschlossenen Teil
einer Bauaufgabe erfüllen. In der Regel entstehen aber erst durch Verbindung mehrerer
Zellen Räume und aus diesen die Bauten. Folgerichtig werden die Einzelzellen entsprechend
der ihnen im Rahmen des Ganzen zugewiesenen Aufgabe außen und namentlich innen durch
Hinzufügung von abschließenden Wänden und eingebauten Einrichtungen gestaltet und
ausgestattet.
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Die Erfindung benutzt zur Erstellung ihrer Modellbauten, Puppenhäuser,
Verkaufsläden usw. ebenfalls Raumzellen, die unter Hinzufügung von Wandelementen
neben-, hinter- und aufeinanderzusetzen sind. Mit diesen Raumzellen als Einheit
und Grundelement lassen sich in einfacher Weise bei Verwendung entsprechender Maßstäbe
mehrere Bauspiele, wie z. B. Architekturbaukästen, zerlegbare Puppenhäuser, aber
auch Lehr- und Anschauungsmodelle für Bauschüler, Architekten usw. herstellen.
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In der Regel soll die Raumzelle eine rechteckige Grundfläche erhalten.
Daneben können aber auch
Zellen mit quadratischer Grundfläche Verwendung
finden.
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Die Raumzellen bestehen hauptsächlich aus den Boden- bzw. Deckenplatten.
Als Ergänzung und Raumabschluß außen und innen dienen Wandelemente, die zwischen
den Pfosten angebracht werden. Zum Zwecke des lückenlosen Zusammenlegens in Aufbewahrungskästen
sind sämtliche Einzelteile lösbar miteinander verbunden.
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Die Verbindungsmittel, die auch den Zusammenhalt der Zellen miteinander
sichern, können verschiedener Art sein. Beispielsweise wird vorgeschlagen, die oberen
Köpfe der Pfosten und die Unterseiten der Boden- bzw. Deckenplatten mit aufeinanderpassenden
Bohrungen zu versehen, in die bei gleichzeitiger Verwendung von Verbindungsplättchen,
die die Kopfflächen der zwei bzw. vier gegeneinander stehenden Pfosten bedecken,
Stifte eingreifen. Die Eckpfosten sind mit ihrem abgesetzten viereckigen Fußende
in dazu passende viereckige Löcher der Bodenplatte lösbar eingesetzt.
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Gemäß ihre; Bestimmung, nach Möglichkeit in sich geschlossene Bauaufgaben
schon in einer Einheit zu erfüllen, werden bei der Bildung beispielsweise eines
Treppenaufganges oder eines Treppenhauses eine oder mehrere Zellen mit Treppenstufen
und mit Durchgängen in den Wänden und in den Decken- bzw. Bodenplatten versehen.
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Eine weitere Spezialausbildung ist für die Zellen des Dachgeschosses
vorgesehen. Die Pfosten der in der Breite des Dachgeschosses mit ihren Schmalseiten
hintereinander stehenden Zellen erhalten verschiedene, der Neigung des Daches entsprechende
Längen. Sie tragen auf ihren Kopfenden die geneigt liegenden und an der Dachfirste
gegebenenfalls sattelförmigen Deckenplatten, wobei die Decken der .hinter- und nebeneinanderstehenden
Zellen eine zusammenhängende Dachhaut bilden.
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Die zur Raumbegrenzung erforderlichen Wände, die zwischen den Pfosten
eingeschoben werden, sind mit den Grundelementen der Zellen, den Pfosten und Boden-
bzw. Deckenplatten, lösbar zu befestigen. Dies kann z. B. mittels der Stifte und
Verbindungsplättchen, die zu diesem Zweck besonders ausgebildet werden müssen oder
durch zueinander passende Nuten und Federn geschehen, die sich einerseits an den
senkrechten Rändern der Wände und andererseits an den diesen Rändern zugekehrten
Längsseiten der Pfosten befinden.
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Es ist bereits mehrfach erwähnt worden, daß jede Zelle eine in sich
geschlossene Raumeinheit darstellt. Diesem Grundsatz entsprechend sind auch die
Einbauten und Einrichtungen des Hauses den Abmessungen der Zellen angepaßt, mag
es sich um Herde, Öfen, Heizkörper, Badewannen, Klosetts, Spülbecken, Schränke,
Garderoben u. dgl. handeln. Vorteilhaft werden diese Installations-und Einrichtungsgegenstände
fest mit den einzuschiebenden Wänden verbunden.
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Die Anzahl der für eines der Bauspiele benötigten verschiedenen Einheiten
ist sehr gering, während die Anzahl von jeder dieser verschiedenen Einheiten im
Belieben des Herstellers steht und zu verschieden umfangreichen Bauspielen gewählt
werden kann.
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In den Zeichnungen sind die Einheiten und deren Einzelteile sowie
Zusammenstellungen in insgesamt 64 Abbildungen dargestellt. Es zeigt Abb. i die
Ansicht einer rechteckigen Raumzelle, breite Seite, Abb. 2 die Ansicht einer rechteckigen
Raumzelle, schmale Seite, Abb. 3 die Ansicht eines Pfostens, Abb.4 die Unteransicht
eines Pfostens, Abb. 5 den Grundriß mehrerer rechteckiger Raumzellen, Abb. 6 die
Ansicht mehrerer rechteckiger Raumzellen, aufeinandergesetzt, Ab. 7 den Grundriß
dazu, Abb. 8 den Grundriß einer quadratischen Raumzelle, Abb.9 die Ansicht einiger
verschiedener Verbindungsplättchen, Abb. io die Ansicht und den Grundriß einiger
verschiedener Verbiildungsstifte, Abb. i i den Grundriß einer aus Raumzellen zusammengesetzten
Wohnung, Abb. 12 die Teilansicht eines Dachgeschosses, Abb. 13 die Ausbildung der
Ecke eines Flachdaches im Grundriß, Abb. 14 die Ausbildung der Ecke eines Flachdaches
im Seitenriß, Abb. 15 den Seitenriß einer sattelförmigen Dachgeschoßzelle, Abb.16
die Seitenansicht der kleinsten Dachgeschoßmittelzelle, Abb.17 die Seitenansicht
der mittleren Dachgeschoßmittelzelle, Abb. 18 bis 27 die Giebelansichten eines Dachgeschosses
mit zwei bis elf Zellen in einer Reihe, Abb. 28 die Ansicht einer Längswand ohne
Öffnungen, Abb. 29 die Ansicht einer Längswand mit einem Fenster, Abb.
30 die Ansicht einer Längswand mit zwei Fenstern, Abb. 31 die Ansicht einer
Längswand mit Tür und zwei kleinen Fenstern, Abb. 32 die Ansicht einer Längswand
mit Schaufenster, Abb. 33 die Ansicht einer Schmalwand ohne Öffnungen, Abb. 34 die
Ansicht einer Schmalwand mit Normalfenster, Abb. 35 die Ansicht einer Schmalwand
mit schmalem Fenster, Abb. 36 den Horizontalschnitt durch eine Längswand, Abb. 37
den Horizontalschnitt durcheineSchmalwand, Abb. 38 den Horizontalschnitt durch eine
Längswand, Abb. 39 den Horizontalschnitt durcheineSchmalwand, Abb. 40 den Horizontalschnitt
durch eine Längswand,
Abb. 41 den Horizontalschnitt durcheineSchmalwand,
Abb. 42 bis 44 die Ansichten von Schmalwänden einer Dachgeschoßzelle, Abb. 45 den
Auf- und Grundriß einer Schmalwand mit Badewanne, Abb. 46 den Auf- und Grundriß
einer Schmalwand mit Herd, Abb. 47 den Auf- und Grundriß einer Schmalwand mit Klosett,
Abb.48 den Auf- und Grundriß einer Schmalwand mit Kachelofen, Abb.49 den Auf- und
Grundriß einer Schmalwand mit Waschbecken, Abb. 5o den Auf- und Grundriß einer Schmalwand
mit Schrank, Abb. 51 den Aufriß einer Zelle mit eingebauter Treppe, Abb. 52 den
Grundriß einer Zelle mit eingebauter Treppe, Abb. 53 den Auf- und Grundriß einer
Wand mit eingebauten Kaminzügen, Abb. 54 den Grundriß einer Wohnung, Abb.55 die
Seitenansicht eines einzeiligen eingeschossigen Hausmodells mit Flachdach, Abb.
56 die Giebelansicht dazu, Abb. 57 die Seitenansicht eines einzeiligen eingeschossigen
Hausmodells mit Steildach, Abb. 58 die Giebelansicht dazu, Abb. 59 die Seitenansicht
eines zweizeiligen eingeschossigen Hausmodells mit Steildach, Abb. 6o die Giebelansicht
dazu, Abb.61 die Giebelansicht eines eingeschossigen Hausmodells mit Flachdach,
Abb. 62 die Seitenansicht eines dreizeiligen zweigeschossigen Hausmodells mit Steildach,
Abb.63 die Giebelansicht dazu, Abb.64 die Seitenansicht eines Geschäfts- und Bürohausmodells.
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Die Abb. i und 2 zeigen die Vorder- und Seitenansicht einer Normalzelle,
die aus der Bodenplatte i und den vier Eckpfosten 2 zusammengesetzt ist. Die Zerlegbarkeit
der Zellen ist vorgesehen, um beim Einpacken der Teile in einen Kasten ein dichtes
Zusammenlegen aller Teile ohne Bildung von Hohlräumen zu ermöglichen und dadurch
den Kasten möglichst klein zu halten. Die Zerlegbärkeit ist im Ausführungsbeispiel
dadurch gebildet, daß die Eckpfosten 2 mit ihrem unten abgesetzten viereckigen Ende
in ein dazu passendes viereckiges Loch 3 der Bodenplatte i lösbar eingesetzt sind.
Ein solcher Eckpfosten ist in Abb. 3 in Seitenansicht und in Abb. 4 in einer Ansicht
von unten dargestellt. Abb.5 zeigt den Grundriß mehrerer neben- und hintereinander
zusammengebauter Normalzellen. In den Abb. 6 und 7 sind mehrere Normalzellen neben-,
hinter- und übereinander zusammengestellt. Die in Abb. 8 im Grundriß dargestellte
quadratische Bodenplatte 4 einer Kreuzzelle besitzt ebenfalls an ihren vier Ecken
die Löcher 3 zum Einsetzen der Eckpfosten 2. Diese Bodenplatte 4 ist in ihrer Größe
zweckmäßig so gehalten, daß die Länge jeder ihrer vier Seiten der Länge der Breitseite
einer Normalzelle und der Gesamtlänge von drei Schmalseiten der Normalzelle entspricht.
Kommen in dem Stockwerk über einer Kreuzzelle Normalzellen zur Aufstellung, wie
dies beim Dachgeschoß der Fall ist, so sind für die Kreuzzelle Bodenplatten 4 mit
mehreren Löchern 3 an jeder ihrer vier Kanten vorgesehen, worin die Pfosten 2 zum
Abstützen der darüber stehenden drei Normalzellen einsetzbar sind.
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Sowohl das obere Ende jedes in seinem Querschnitt -quadratischen Pfostens
2, als auch ihr abgesetztes unteres Ende ist mit je einer senkrechten Bohrung 5
versehen, die zum Einsetzen der zur Verbindung der übereinander gestellten Zellen
dienenden, in Abb. io in Seitenansicht und im Grundriß dargestellten Stifte 6 dienen.
Zur Verbindung der neben- und hintereinander aufgestellten Zellen dienen die in
Abb.9 im Grundriß und in Seitenansicht dargestellten gelochten Plättchen 7, 7° und
76, welche die Oberseite der an den Zellenecken gegeneinander zur Anlage kommenden
Pfosten 2 bedecken und in ihren Löchern von den in die Bohrungen 5 eingreifenden
Verbindungsstiften 6 durchdrungen werden. Wie die Abb.5 und 7 zeigen, kommen für
die innerhalb eines Raumes zur Anlage kommenden vier Eckpfosten die mit vier Löchern
versehenen Verbindungsplättchen 7, für die an den Raumseiten zur Anlage kommenden
zwei Eckpfosten die mit zwei Löchern versehenen Verbindungsplättchen 7° und für
den an den Raumecken stehenden Pfosten 2 die nur mit einem Loch versehenen Plättchen
76 zur Verwendung. Letztere dienen lediglich zum Ausfüllen des Spaltes zwischen
dem oberen Ende der Pfosten 2 und der Unterseite der Bodenplatten i oder 4 der darauf
ruhenden Zellen. Die Bodenplatten i der aufgesetzten Zellen bilden gleichzeitig
die Decke der darunter stehenden Zellen.
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Zum Festhalten der an den Breit- und Schmalseiten der Normal- und
Kreuzzellen einzusetzenden Seitenwände sind in dem Ausführungsbeispiel nach den
Abb. i bis 5 die Eckpfosten 2 an den den senkrechten Rändern dieser Seitenwände
zugekehrten Längsseiten mit nach außen vorstehenden Federn 8 versehen, die in die
Nuten an den senkrechten Rändern der Seitenwände greifen.
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In dem Grundriß der fünfräurnigen Wohnung nach Abb. i i sind zwei
Kreuzzellen 4 an jeder ihrer vier Stirnseiten an Normalzellen angeschlossen. Von
den fünf Normalzellen zwischen den beiden Kreuzzellen 4 bilden die drei Zellen in
der Mitte mit den beiden nach außen führenden Türen 9 die Diele io. Die obere Kreuzzelle
4 bildet mit der von den oben daran angeschlossenen drei Normalzellen gebildeten
Wohnnische 12 den Wohnraum. Unten dient die Kreuzzelle 4 mit der von den drei unten
angeschlossenen Normalzellen gebildeten Schlafnische 14 als Elternschlafraum. An
diese Kreuzzelle 4 schließt sich in den links angeschlossenen vier Normalzellen
das Kinderschlafzimmer 15 an, während die an die obere Kreuzzelle 4 links angeschlossenen
Normalzellen den Baderaum 16 bilden. Die an die beiden Kreuzzellen 4 rechts angeschlossenen
Normalzellen
bilden unten eine Nische 17 mit zwei fest eingebauten Schränken, einer dazwischen
angebrachten Schreibtischplatte und einem davor stehenden Sessel, und oben die Koch-
und Spülnische 18 mit eingebauter Einrichtung, und zwar einem Kochherd, einem Anrichtetisch
und einem Spülbecken. Die beiden Schränke in der Nische 17 sowie die einen mit Vorhang
abschließbaren Durchgang bildenden Schränke in dem Elternschlafzimmer 14, in dem
Kinderschlafzimmer 15 und beiderseits der Diele io stehenden Schränke sind ebenfalls
in den sie enthaltenden Normalzellen fest eingebaut. In dem Baderaum 16 sind in
gleicher Weise alle Einrichtungen eingebaut.
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Abb. i2 zeigt die Seitenansicht eines auf dem obersten Stockwerk stehenden
sattelförmigen Dachgeschosses. Die Dachgeschoßzellen besitzen grundsätzlich die
gleiche Gestaltung und Zusammensetzung wie die Normalzellen, nur sind die zum Tragen
der Dachplatten i9 bestimmten Pfosten verschieden lang. Mit insgesamt nur drei Typen
von Pfosten verschiedener Länge lassen sieh Dachgeschosse beliebiger freite herstellen.
In der Schmalseite der Zellen gesehen, sind die kleinsten Dachgeschoßzellen 2o in
ihrem Querschnitt dreieckförmig. Diese besitzen nur an einer Seite und zwar an den
ihren senkrechten Schenkel begrenzenden Ecken die kleinsten Pfosten 2a. Die nächst
größere, in ihrem Querschnitt trapezförmige Dachgeschoßzelle 21 wird an ihrer niedrigen
Seite von den kurzen Pfosten 2a gestützt, die mit den dagegen ruhenden Pfosten 2a
der kleinsten Dachgeschoßzellen 2o die gleiche Länge haben. Die höhere Seite der
Dachgeschoßzellen 21 wird von den längeren Pfosten 2b gestützt, die wiederum die
gleiche Länge wie die Pfosten an der niedrigen Seite der nächst größeren, ebenfalls
trapezförmigen Dachgeschoßzellen 22 haben. Die lange Seite dieser größten Dachgeschoßzellen
22 wird gestützt durch die längsten Pfosten 2c. Die Pfosten 2a, 2b und 2c der Dachgeschoßzellen
20 bis 22 besitzen im übrigen die gleiche Gestaltung wie die Pfosten 2 ,-der Normalzellen
und sind auch in derselben Weise an ihren Bodenplatten befestigt. Die Dachplatten
i9 sind für sämtliche Dachgeschoßzellen gleichförmig und besitzen an dem unteren
und oberen Rande ihrer geneigt gerichteten Decke einen abwärts gerichteten und von
unten abgeflachten Ansatz, mit dem sie auf den Kopfenden der Eckpfosten 2a bis 2°
ruhen. Zur Verbindung dieser Eckpfosten mix den Dachplatten i9 dienen wie bei den
aufeinandergesetzten Normalzellen die Stifte 6 mit den gelochten Plättchen 7, 7a
und 7b. Bei den kleinsten Dachgeschoßzellen 2o ruhen die sie bedeckenden Dachplatten
i9 mit dem nach unten ragenden Ansatz an ihrem niedrigen Rand auf einer abgesetzten
Stufe 23 am Außenrand der diese Zellen stützenden Bodenplatten i. Da die an dieser
Stelle als Befestigungsmittel dienenden Stifte mit ihrem oberen Ende von unten in
die Bohrungen der Dachplatten i9 hineinragen, durch die Bohrungen in der abgesetzten
Stufe 23 und durch die diese Stufe von oben und unten bedeckenden Plättchen hindurchgehen
und mit ihrem unteren Ende in die oberen' Bohrungen der Stützen 2 der die Bodenplatten
i tragenden Normalzellen ragen, kommen dort die langen Verbindungsstifte 6° (Abb.
i o) zur Verwendung. Die unterhalb der Bodenplatte an dieser Stelle zwischengeklemmten
Plättchen stehen an der Vorder- und Rückseite des Hauses etwas vor und tragen mit
diesem vorstehenden Teil die an diesen Hausseiten befindliche Gesimsleiste 24 mit
der Dachrinne. Von den Dachgeschoßzellen kommen in Abb. 12 die Zellen 2o und 21
nicht nur im unteren Teil des Dachgeschosses, sondern auch in dessen Oberteil je
zweimal zur Verwendung, und zwar nach der Vorderseite und nach der Hinterseite des
Hauses hin. Die größte Dachgeschoßzelle 22 findet nur im unteren Teil des Dachgeschosses
Verwendung, jedoch auch je einmal nach der Vorder- und Hinterseite hin. Zwischen
den größten entgegengesetzt gerichteten Dachstuhlzellen 22 stehen vier Reihen Normalzellen,
die mit ihren Pfosten 2 die Dachgeschoßzellen des oberen Teiles stützen. Die von
diesen Normalzellen und gegebenenfalls von den anschließenden größten Dachgeschoßzellen
22 gebildeten Räume können ausgebaut sein.
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Abb. 13 zeigt den Grundriß und Abb. 14 den Seitenriß der Ecke eines
Gebäudes mit Flachdach. Das Flachdach besteht aus auf den Pfosten 2 der Normalzellen
ruhenden flachen Platten 25, welche die gleichen Abmessungen und dieselbe Befestigungsweise
besitzen wie die Bodenplatte i. Die dabei in derselben Weise wie in Abb. 12 befestigte
Gesimsleiste 24 mit der Dachrinne kann hier den oberen Hausrand an allen vier Seiten
des Hauses umgeben. Die im Grundriß quadratischen Gesimsecken 24a sind diagonal
in zwei dreieckförmige Hälften unterteilt, von denen jede Hälfte durch einen der
Stifte 6 mit der anstoßenden Leiste 24 verbunden sind. Auch bei dem Flachdach werden
die Gesimsleisten, sowie auch die Gesimsecken von dem nach außen vorstehenden Teil
der Plättchen 7 getragen.
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In den Abb. 18 bis 27 sind schematisch zehn Dachgeschosse dargestellt,
bei denen die Breite des Daches durch die von zwei bis elf ansteigende Anzahl der
senkrechten Zellenreihen fortlaufend um je eine Reihe zunimmt. Bei den Dächern mit
einer geraden Anzahl, also mit 2, 4, 6, 8, io usw. Zellenreihen stoßen an der Dachfirste
die beiden Deckenplatten i9 auf den benachbarten höchsten Dachgeschoßzellen mit
ihrem oberen Rand gegeneinander, so daß die Dachfirste das obere Ende der in der
Mitte des Daches befindlichen senkrechten Fuge bildet. Die Dächer mit einer ungeraden
Anzahl senkrechter Zellenreihen, wie in den Abb. i9, 21, 23, 25 und 27 besitzen
an der Spitze der mittleren senkrechten Zellenreihe eine die Dachfirste bildende
sattelförmige Geschoßzelle 26, wie sie in Abb. 15 im Seitenriß dargestellt ist.
Diese sattelförmige Dachgeschoßzelle 26 besteht mit ihren entgegengesetzt geneigten
beiden Deckenplatten und mit ihren Seitenwänden an jeder Breit- und Schmalseite
aus einem einheitlichen, ringsherum geschlossenen Stück ohne Bodenplatte und ruht
an ihrer
unten offenen Seite mit den Enden der breiten Wände auf
den Pfosten der sie stützenden Dachgeschoßzelle. Für diese die sattelförmigen Firstzellen
26 stützenden Dachgeschoßzellen mit je vier gleichlangen Pfosten sind drei verschiedene
Größen vorgesehen. Die in Abb. 16 in Seitenansicht dargestellten kleinste dieser
Zellen 27 findet z. B. Anwendung in den Dachgeschossen der Abb. i9 und 25. Abb.
17 zeigt die nächst größere dieser Zellen 28, die z. B. Anwendung findet in den
Dachgeschossen nach den Abb.21 und 27. Die zum Tragen der sattelförmigen Firstzellen
26 dienenden größten Zellen wie in Abb. 23 sind Normalzellen mit den Pfosten 2 von
normaler Länge. Für die Dachgeschoßzellen 27 und 28 brauchen besondere Typen nicht
vorgesehen zu werden, weil die Pfosten 2a der Zellen 27 die gleiche Länge besitzen
wie die Pfosten 2a der Dachgeschoßzellen 20 und 21. Die Pfosten 2b der Zellen 28
entsprechen in ihrer Länge derjenigen der Pfosten 2b der Dachgeschoßzellen 21 und
22.
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Die Seitenwände unterscheiden sich in die an den Breit- und Schmalseiten
der Zellen anzubringenden Wände. Ihre Abmessungen sind bei den Normalzellen gleich.
Ihre senkrechte Höhe ist um die Stärke der Verbindungsplättchen nach Abb.9 größer
als die Länge der Pfosten 2, damit sie mit ihrer Oberkante an der Unterseite der
aufliegenden Bodenplatten i zur Anlage kommen. Ein weiterer Unterschied zwischen
den einzelnen Seitenwänden besteht noch darin, daß sie teils mit Fenstern, teils
mit Türen, teils mit Fenstern und Türen und teils als Vollwände hergestellt werden.
Die Fenster und Türen können in natürlicher Weise angefertigt sein, werden jedoch
beispielsweise für das Bauspiel, bei dem es hauptsächlich auf den äußeren Eindruck
ankommt, in der Regel durch Bemalen oder durch Aufkleben von farbig bedrucktem Papier
nur angedeutet. Die dargestellten Seitenwände besitzen an ihren beiden senkrechten
Seitenräpdern je eine Nute 29, womit sie bei ihrem Einsetzen die Federn 8 der Eckpfosten
erfassen. Die Abb. 28 bis 32 stellen Breitwände dar, und zwar Abb. 28 eine Vollwand
3o, Abb. 29 eine Wand 31 mit einem Fenster, Abb. 3o eine Wand 32 mit zwei Fenstern,
Abb. 31 eine Wand 33 mit einer Tür und zwei Fenstern, Abb. 32 eine Wand 34 mit einem
Schaufenster. Von den in den Abb. 33 bis 35 dargestellten Schmalwänden zeigt Abb.
33 wiederum eine Vollwand 35, Abb. 34 eine Wand 36 mit einem breiten Fenster und
Abb. 35 eine Wand 37 mit einem schmalen Fenster. Aus den waagerechten Querschnitten
der Seitenwände nach den Abb. 36 bis 41 sind einige Ausführungsbeispiele für die
Herstellungsart ersichtlich. Die Abb.36 und 37 zeigen die Wand einer Breit- bzw.
Schmalseite aus einem einheitlich gleich starken Werkstoff, wie Preßstoff, Holz,
Pappe usw. Die Abb. 38 und 39 zeigen die Wände einer Breit- bzw. Schmalseite, die
nach außen von einer dünnen Lage 38 aus Pappe, Preßstoff o. dgl. gebildet ist und
deren senkrechte Seitenränder innen mit einer die Nuten 29 besitzenden Holzleiste
39 verbunden sind. Die Wände an der Breit- bzw. Schmalseite nach den Abb. 40 und
41 bestehen an der Innen- und Außenseite aus je einer durch einen Luftspalt voneinander
getrennten Lage 4o aus Pappe, Preßstoff usw., die an den senkrechten Seitenrändern
durch einen dazwischen befestigten Streifen 41 miteinander verbunden sind. Die Streifen
41 stehen mit ihrem Außenrand gegenüber den Außenrändern der Lagen 40 etwas zurück,
so daß dadurch an den senkrechten Rändern zwischen den Lagen 40 die Nuten 29 gebildet
sind. Von den in die Schmalseiten der Dachgeschoßzellen 20, 21
und 22 an den
Giebelseiten des Hauses einzusetzenden Wänden mit geneigt verlaufender Oberkante
zeigen Abb. 42 die Wände 2oa für die Dachgeschoßzelle 2o, Abb. 43 die Wände 21a
für die Zelle 21 und Abb. 44 die Wände 22a für die Zelle 22.
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Von den in den Abb.45 bis 5o dargestellten Schmalseitenwänden mit
den daran befestigten Einrichtungsgegenständen zeigen Abb.45 die Wand mit der Badewanne
42 und den Badeofen 43, Abb. 46 die Wand mit dem Küchenherd 44, Abb. 47 die Wand
mit dem Wasserklosett 45, Abb. 48 die Wand mit dem Heizofen 46, Abb. 49 die Wand
mit der Spüle 47, Abb. 5o die Wand mit einem Kleider-und Wäscheschrank 48. Abb.
53 zeigt die Wand mit den Kaminzügen 49. Soweit die Zellen keine Wände an den Breitseiten
besitzen und an den Schmalseiten möglichst breite Einrichtungsgegenstände gewünscht
werden, können die in den Abb. 48 und 5o der Heizofen 46 bzw. der Schrank 48 die
volle Breite der Zellen ausnutzen. Anstatt der vorgesehenen Befestigung der Zellenwände
durch Nut und Feder an den Eckpfosten können z. B. der obere und untere Rand der
Zellenwände senkrecht vorstehende Stifte tragen, die in entsprechend senkrechte
Bohrungen der Decken- bzw. Bodenplatten i hineinragen. Es können auch die mit ihrem
unteren Rande auf diese Weise befestigten Wände an ihrem oberen Rande durch die
Plättchen 7, 7a und 7b befestigt werden, die zu diesem Zweck einen über die oberen
Ränder greifenden, seitlich vorstehenden Ansatz erhalten, der bügelförmig mit zwei
nach unten umgebogenen Lappen den oberen Rand von beiden Seiten erfaßt.
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Die Abb. 51 und 52 zeigen in der Seitenansicht bzw. im Grundriß eine
der das Treppenhaus bildenden Zellen. Die Treppen in jeder Zelle beginnen unten
an der freien Türöffnung 5o in der Wand an der Zellenbreitseite und winden sich
in winkligen Stufen 51 um 9o° bis zu dem am inneren Rand der Türöffnung 5o beginnenden
parallelen Stufen 51a. Die Bodenplatte 10 der aufzusetzenden Treppenhauszellen
besitzt eine der Länge des Grundrisses der Treppenstufen 51 und 5111 entsprechend
lange, das Begehen der Treppe ermöglichende Ausnehmung 52. Der sich an die obersten
Treppenstufen 5ia anschließende Rand der Ausnehmung 52 ist ebenfalls mit einigen
Treppenstufen 51b versehen, die eine Fortsetzung der Treppenstufen 5ia bis zum Treppenabsatz
53 an der Türöffnung 54 . der nächst höheren Treppenhauszelle bilden. Der Weg von
den Türöffnungen 54 zu den Türöffnungen 5o oder umgekehrt führt über die Bodenplatte
der
sich an die Zellenbreitseite mit diesen Öffnungen anschließenden Flurzelle. Die
Wände an den Schmalseiten der Treppenhauszellen sind im Ausführungsbeispiel mit
Kaminzügen 49 versehen.
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Der Wohnungsgrundriß eines Erdgeschosses in Abb. 54 läßt die von den
aneinanderstehenden Eckpfosten der neben- und hintereinanderstehenden Zellen gebildeten
Nischen erkennen, die sich besonders zum teilweisen Aufnehmen von fest eingebauten
Einrichtungsgegenständen eignen. In dem die Küche bildenden vierzelligen Raum 55
sind mit den Wänden an drei Zellenschmalseiten ein Schrank 48, eine Spüle 47 und
ein. Herd 44 verbunden. Das nebenanliegende zweizellige Badezimmer 56 enthält fest
eingebaut die Badewanne 42 und das Wasserklosett 45. Das sich rechts daran anschließende
vierzellige Schlafzimmer 57 besitzt fest eingebaut die beiden Schränke 48 und den
Heizofen 46. In dem zweizelligen Raum, der die Diele 58 und 59 bildet, sind neben
Zugängen zur Küche 55, zum Schlafzimmer 57 und zur Badestube 56 eine Wandöffnung
zum .Treppenhaus vorhanden. Nach der Front des Hauses hin ist neben der Küche das
Wohnzimmer 61, das in den Nischen mit den Wänden an den Schmalseiten fest verbunden
den Heizofen 46 und die beiden Schränke 48 besitzt. An dieser Front befindet sich
neben dem Schlafzimmer 57 ein zweites Schlafzimmer 62, worin ebenfalls ein Heizofen
46 und zwei Schränke 48 fest eingebaut sind. Der Hauseingang in der Mitte der Vorderfront
führt zu dem von zwei Zellen gebildeten Flur 63, der durch die Wandöffnungen 54
und 6o des Treppenhauses mit der Diele 58 und 59 verbunden ist. Es ist die Küche
55 von dem Wohnzimmer 61, der Baderaum 56 von der Diele 58, das Schlafzimmer 57
von dem Schlafzimmer 62 durch je eine mit einer Tür versehene Breitseitenwand 33
getrennt. Die an den beiden Giebelseiten des Hauses liegenden Schmalseiten der Zellen
sind sämtlich mit Vollwänden 35 versehen. An der Vorderfront ist in der Hausmitte
eine Breitseitenwand 33 mit einer Tür und zwei Fenstern, in den beiden seitlich
davon gelegenen Zimmern 61 und 62 je eine Breitseitenwand 32 mit je zwei Fenstern
vorgesehen. Ebenso sind an der Hinterfront die drei Räume 55, 56 :und 57 durch je
eine Breitseitenwand 32 mit je zwei Fenstern nach außen abgeschlossen.
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Die die äußere Erscheinungsform von Häusern zeigenden und. auch- als
Modellvorlage zu benutzenden Abb. 55 bis 64 zeigen in Abb. 55 den Frontriß und in
Abb. 56 den. Seitenriß eines mit Flachdach versehenen eingeschossigen Wochenendhauses,
dessen Vorderfrontlänge der Breitseite einer Zelle (einzeilige Ausführung) und dessen
Breitseitenlange der Gesamtlänge von. fünf Zellenschmalseiten .entspricht. Die Vorderfront
ist gebildet durch eine mit einem Fenster versehene Breitseitenwand 31. An der Breitseite
des Hauses befindet sich in der Mitte eine Schmalzellenwand mit der Eingangstür
und seitlich davon zwei Schmalzellenwände 36 mit je einem Fenster. Das mit einem
Satteldach versehene Siedlerhaus nach Abb. 57 im Frontriß und Abb. 58 im Seitenriß
ist ebenfalls einzeilig und fünf Zellenschmalseiten breit. Auf den das Erdgeschod
bildenden fünf Normalzellen steht ein Dachgeschoß wie in Abb. 21. Die die Vorderfront
bildende Breitseitenwand 31 besitzt ebenfalls ein Fenster, während in der Mitte
der Breitseite unten eine Tür und im Dachgeschoß ein Fenster vorgesehen sind. Das
eingeschossige Wohnhaus nach den Abb. 59 und 6o mit einem Dachgeschoß nach Abb.
22 ist zweizeilig und hat eine Breite von sechs Zellenschmalseiten. Der in Abb.61
dargestellte einzeilige Bahnsteigwarteraum ist sieben Zellenschmalseiten lang..
Die fünf Zellenschmalseiten in der Mitte sind mit Zellenwänden 36 mit je einem breiten
Fenster und die Zellenschmalseiten an beiden Seiten mit einer Vollwand 35 versehen.
Das zweigeschossige Wohnhaus nach Abb.62 im Frontriß und Abb.63 im Seitenriß entspricht
in seinem Grundriß ungefähr der Abb. 54. Es ist dreizeilig und sieben Zellenschmalseiten
breit und besitzt ein sattelförmiges Dachgeschoß nach Abb. 23. Abb.64 zeigt nur
im Frontriß ein . Geschäfts- und Bürohaus, dessen linker, mit einem Flachdach versehener
Teil fünf Zellen hoch und zweizeilig und dessen bis zum Dachrand dreigeschossiger,
mit einem Satteldach bedeckter rechter Teil vierzeilig ist. Die Vorderfront zeigt
im ganzen Erdgeschoß sieben Stirnseitenwände 34 mit je einem Schaufenster. Im linken
Gebäudeteil zeigt die Vorderfront auch im ersten und zweiten' Obergeschoß Breitseitenwände
mit Schaufenstern, letztere jedoch nur mit geringerer Höhe. Bei allen dargestellten
Modellen ruhen die das Erdgeschoß bildenden Zellen auf einer Grundplatte 64.