DE820145C - Apparat zum Kuehlen plastischer Massen - Google Patents

Apparat zum Kuehlen plastischer Massen

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DE820145C
DE820145C DEP26844A DEP0026844A DE820145C DE 820145 C DE820145 C DE 820145C DE P26844 A DEP26844 A DE P26844A DE P0026844 A DEP0026844 A DE P0026844A DE 820145 C DE820145 C DE 820145C
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DE
Germany
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sheet metal
plates
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metal disks
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Expired
Application number
DEP26844A
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English (en)
Inventor
Hugo Dipl-Ing Melchert
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Bergedorfer Eisenwerk AG
Original Assignee
Bergedorfer Eisenwerk AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE820145C publication Critical patent/DE820145C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D31/00Other cooling or freezing apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Apparat zum Kühlen plastischer Massen Kühler zum Erstarren von Nahrungsmittelfetten werden in verschiedenen Konstruktionen gebaut, z. B. als Trommelkühler mit innerer Kühlung, wobei das Kühlgut außen aufgetragen und nach Erstarren abgeschabt wird. Bei diesen Apparaten besteht der große Nachteil, daß das Kühlgut ausgiebig der Luft ausgesetzt ist und mechanisch und bakteriell leicht verunreinigt wird.
  • Diese Nachteile werden durch die Röhrenkühler beseitigt, bei denen das Kühlgut wie auch das Kühlmittel in geschlossenen Röhren fließt. Nachteile dieser Kühler sind großer Raumbedarf, da das Gut nur einseitig gekühlt wird. Ein weiterer Nachteil ist die schwierige Reinigung und die Unzugänglichkeit der Kühlflächen. Störend sind ferner die erforderlichen Umführungsleitungen, wodurch einmal schädliche Räume entstehen und auch Kraft- und Kälteverluste.
  • Muß hingegen die Kühlung nicht so weit getrieben werden, daß das Kühlgut dabei erstarrt, so können diese Nachteile durch die Erfindung vermieden werden. Hiernach besteht der Kühler aus einzelnen, hohlen Elementen für die Zirkulation des Kühlmittels, die leicht abhebbar so aufeinander gesetzt sind, daß zwischen je zwei Platten je eine von einem Rührwerk (Rührscheibe) beherrschte Kammer für das Kühlgut entsteht.
  • Die Erfindung wird in den Zeichnungen dargestellt, und zwar ist Abb. i ein senkrechter Teilschnitt, Abb. 2 eine Draufsicht auf die Hohlplatte, Abb. 3 ein Schnitt durch die Hohlplatte, Abb. 4 ein Schnitt durch die Rührscheibe, Abb. 5 eine Draufsicht auf die Rührscheibe, Abb. 6 ein Kühler in Ansicht.
  • Der Kühler besteht aus dem Antriebsbock i, auf den das eigentliche Gehäuse 2 für den Kühler aufgesetzt und durch Schrauben 3 befestigt ist. Auf das Gehäuse 2 sind die einzelnen Platten 4 aufgesetzt und werden durch die Zugschrauben 5 zusammengepreßt. Die einzelnen Platten besitzen Rillen, die durch die mittlere Scheibe und entsprechend angebrachte Rippen gebildet werden und das Kühlmittel führen, wie es die Abb. 1, 2 und 3 in Form von Spiralgängen zeigen. Gegenüber dem Kühlgut werden die genannten Rillen durch entsprechend geformte Blechscheiben 6a abgedichtet, so daß für das Kühlmittel die Kanäle 6 entstehen. Die Bleche 6a liegen an ihrem Umfang dicht übereinander und die oberen außerdem auf einer Gummidichtung, die an der Stirnfläche der Platte angebracht ist. Der Zufluß des Kühlmittels erfolgt durch den Stutzen 8, der Abfluß durch den Stutzen g. Die Platten können gegossen oder aus Blech gepreßt sein, wie es auch möglich ist, die Spiralgänge (Versteifungskörl)er) aus beliebigem anderen Material herzustellen.
  • Das Kühlgut strömt durch Kammern 7, die durch die genannten Bleche 6a abgegrenzt werden. Innerhalb dieser Kammern rotieren scheibenförmige Körper io, Rührscheiben genannt, welche das Rührwerk bilden. Uni eine möglichst gleichmäßige Str<iinung des Kühlgutes in den Kammern 7 zu erreichen und den Widerstand so gering wie möglich zu halten, ist es zweckmäßig, den Platten 4 vom Umfang bis zur Mitte eine abnehmende Höhe zu geben. Dadurch erhalten die Kammern 7 in der senkrechten Ebene eine kegelige Form, so daß der Querschnitt zwischen Blech 6° und Rührscheibe io für das durchtretende Gut gegen das Zentrum hin, also mit abnehmendem Durchmesser, gleich oder annähernd gleich ist wie nach dem Umfange, d. h. nach dem größeren Durchmesser zu. Der gleiche Zweck könnte auch erreicht werden, wenn die Rührscheibe 1o in der Nähe der Nahe dünner gehalten wird als nach dem Umfange zu. In diesem Falle könnte die Höhe der durch die Platten 4 gebildeten Kammern 7 gleich bleiben. Beide Fälle lassen sich auch kombinieren.
  • Die Rührscheiben io sind mit ihrer Nabe ii auf der Stehwelle 12 in an sich bekannter Weise, z. B. durch Federkeil, befestigt. Die Naben i i der Rührscheiben io werden auf der Stehwelle 12 durch die Hutmutter 13 zusammengepreßt. Den Antrieb erhält die Stehwelle 12 durch die Schnecke 14 und das Schneckenrad 15. Die unterste Kammer 7 mündet in den zentralen Raum 16, der durch das Stopfbüchsengehäuse 17 nach außen abgeschlossen ist. Das zu behandelnde Gut tritt durch den zentralen Anschluß 18 in den Apparat und verläßt ihn durch den Anschluß i9. Der Kühler wirkt in der Weise, daß das zu behandelnde Gut bei iS 7ugeführt wird. Es gelangt dann in die oberste der Kammern 7 und oberhalb der langsam umlaufenden Rührscheibe io bis zu deren äußeren Umfang. Das Gut kehrt dann auf der unteren Seite der Rührscheibe io bis in den zentralen Raum in Achsennähe zurück und gelangt dann in die zweite Kammer 7 unterhalb der obersten. Der beschriebene Vorgang wiederholt sich in allen Kammern. Dabei wird das Gut durch die Wirkung des in den Kanälen 6 fließenden Kühlmittels abgekühlt und verläßt den Apparat durch den Stutzen ig. Auf den Rührscheiben 1o sitzen die Rippen 20 (Abb. 5), die die Aufgabe hallen, das Gut von den Kiililwänden der Kammern 7 ständig abzunehmen, damit eine gute Kühlübertragung von den Kannnerwandungen auf (las Gut gesichert ist, während der ganzen Zeit, wo der Apparat in Betrieb ist. Selbstverständlich kann die Durchflußrichtung von Kühlgut und Kühlmittel auch entgegengesetzt angeordnet werden.

Claims (4)

  1. PATI:NTAISPPLC:III:: i. Apparat zum Kühlelf plastischer Hassen, vornehmlich von -Nahrungsmittelfetten, "vie Butter. Margarine, Schmalz. Fettemulsionen ti. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus einzelnen aufeinandergelegten hohlen, mit Rillen versehenen Platten (.1) besteht, die mit entsprechend geformten Blechscheiben (6a) so abgedeckt sind, daß dadurch Kanäle (6) für das Kühlmittel entstehen und daß die zusammengelegten und gegeneinander abgedichteten Platten bzw. Blechscheiben zwischen sich Kamniern (7) für den Durchgang des Kühlgutes bilden, welche mit scheibenförmigen Körpern (io) versehen sind, die der Führung des Kühlgutes und als Rührwerk dienen.
  2. 2. Apparat nach :Xilsprucli i, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (4) mit spiralförmig verlaufenden Rillen versehen sind.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (7) in der senkrechten Ebene nach der Mitte hin in der Höhe zunehmen.
  4. 4. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührscheiben (io) mit Rippen versehen sind. die an den Blechscheiben eine Schabwirkung ausüben.
DEP26844A 1945-04-01 1945-04-01 Apparat zum Kuehlen plastischer Massen Expired DE820145C (de)

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DE820145C true DE820145C (de) 1951-11-08

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