DE8201493U1 - Vorrichtung zum aufstellen von warenspendeautomaten - Google Patents

Vorrichtung zum aufstellen von warenspendeautomaten

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DE8201493U1 DE19828201493 DE8201493U DE8201493U1 DE 8201493 U1 DE8201493 U1 DE 8201493U1 DE 19828201493 DE19828201493 DE 19828201493 DE 8201493 U DE8201493 U DE 8201493U DE 8201493 U1 DE8201493 U1 DE 8201493U1
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SMITH KLAUS DIETER 4000 DUESSELDORF DE
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Description

Vorrichtung zum Aufstellen von Warenspendeautomaten
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Aufstellen von Warenspendeautomaten in Gaststätten u. dgl.
Der Begriff "Warenspendeautomat" soll sich dabei in erster Linie auf Kleinautomaten beziehen, wie sie beispielsweise in Gaststätten anzutreffen sind und zur Abgabe von Nüssen, Kaugummi etc. dienen. Derartige Automaten weisen ein Gehäuse und eine darüber befindliche Glocke auf, in der die abzugebenden Waren für den Benutzer sichtbar gespeichert sind. Die Neuerung ist jedoch nicht auf derartige Automatenarten beschränkt,
Die hier in Rede stehenden Warenspendeautomaten wurden bisher in Gaststätten auf dem Schanktisch oder mit Hilfe von entsprechenden Wandhalterungen aufgestellt. Diese Art der Aufstellungsmöglichkeit hat den Nachteil, daß sie an vorhandene Einrichtungen der Gaststätte gebunden ist und keine Aufstellung etwa in der Mitte eines Gaststättenraumes vom Schanktisch und den Wänden entfernt ermöglicht. Derartige Aufstellplätze sind beispielsweise in der Nähe von Kegelbahnen wünschenswert.
Es sind auch schon spezielle Aufstellvorrichtungen für solche Warenspendeautomaten bekannt geworden. Diese Vorrichtungen besitzen im wesentlichen die Form eines schmalen Tisches, wobei zur Verbesserung der Standfestigkeit der Fußteil des Tisches entsprechend beschwert ist. Derartige bekannte Vorrichtungen sind daher relativ unhandlich sowohl in der Handhabimg als auch in der Bedienung der Automaten und besitzen einen großen Platzbedarf.
Die neuerungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Aufstellen von Warenspendeautomaten ist daher gleichzeitig als Schirm- bzw. Zeitungsständer verwendbar, wobei für diese Zwecke der unterhalb des bzw. der Automaten befindliche Raum nutzbar gemacht wird. Die Vorrichtung kann an jeder beliebigen Stelle eines Raumes aufgestellt werden, wobei der Standfuß eine ausreichende Standfestigkeit sichert. Je nach Wunsch können ein oder mehrere Warenspendeautomaten auf der plattenförmigen Halterung befestigt werden, wobei diese naturgemäß den entsprechenden .Aiiforderungen anzupassen ist. Es hat sich eine Ausführungsform als besonders zweckmäßig erwiesen, bei der zwei Warenspendeautomaten nebeneinander auf der Halterung angeordnet sind.
Die Halterung erstreckt sich zweckmäßigerweise horizontal und sieht eine Standfläche für den bzw. die Automaten vor. Um eine sichere Befestigung der Automaten auf der Halterung zu ermöglichen, ist diese auf der Oberseite
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor- J
richtung der angegebenen Art zu schaffen, die einen relativ geringen Platzbedarf besitzt, eine einfache und bequeme Handhabung und Bedienung des bzw. der Warenspendeautomaten ermöglicht und gleichzeitig für weitere Verwendungszwecke eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird neuerungagemäß durch eine Vorrichtung | zum Aufstellen von Warenspendeautomaten in Gaststätten u. dgl. gelöst, die gekennzeichnet ist durch einen pfostenartigen Ständer, einen Standfuß, der mit einem Endbereich des Ständers fest verbunden ist, einer am anderen Endbreich des Ständers befestigten plattenförmigen Halterung für mindestens einen Warenspendeautomaten und einer auf dem Standfuß angeordneten Aufnahmeeinrichtung für Schirme, Zeitungen u. dgl. langgestreckte Gegenstände.
mit Schienen versehen. Diese Schienen übergreifen entsprechende Plansche des bzw. der Automaten, so daß ein Abheben derselben von der Halterung nicht möglich ist. Zum Aufstellen müssen die Automaten in die Schienen eingeschoben werden. Eine endgültige Arretierung kann dadurch erfolgen, daß die Automaten mit der platcenförmigen Halterung verschraubt werden, wobei dies von der Unterseite der Halterung her geschehen kann.
Die plattenförmige Halterung ist zweckmäßigerweise auch mit einer Rückwand versehen, die eine weitere Arretierung für die Automaten ermöglicht und über die die Halterung mit dem Ständer verbunden, zweckmäßigerweise verschweißt, ist. Die Rückwand kann mit zusätzlichen Arretierungseinrichtungen, beispielsweise seitlichen Halterungen, für die Automatengehäuse versehen sein.
Falls eine zusätzliche Arretierung der Vorrichtung im ganzen gewünscht wird, kann die Rückwand auch zusätzlich an der Wand eines Raumes verankert werden. Diese zusätzliche Verankerungsmöglichkeit ist jedoch naturgemäß nur dann gegeben, wenn die Vorrichtung im Bereich einer Wand aufgestellt werden soll.
Damit die Vorrichtung ihre Punktion als Schirm- bzw. Zeitungsständer erfüllen kann, befindet sich auf dem Standfuß eine Aufnahmeeinrichtung für die Schirme bzw. Zeitungen. Für die spezielle Ausbildung dieser Aufnahmeeinrichtung bieten sich die bekannten konstruktiven Möglichkeiten an. Bei einer Ausführungsform ist die Aufnahmeeinrichtung als sich nach oben erweiterndes Gitterwerk mit Umrandung ausgebildet. Eine rohrförmige Konstruktion der Aufnahmeeinrichtung ist ebenfalls zweckmäßig. Dabei kann beispielsweise eine Milchkanne als Aufnahmeeinrichtung eingesetzt werden, die mit der Oberseite des Stand.fußeF verbunden wird, beispielsweise durch Verschrauben oder Verschweißen. Im Standfuß kann
desweiteren eine Vertiefung zur Aufnahme der Schirme, Zeitungen etc. vorgesehen sein, die von dem entsprechenden Gitterwerk bzw. Rohr umgeben wird.
Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, den Ständer am rückwärtigen Ende des Stand^ußes anzubringen, so daß der davor befindliche Raum als Schirm- bzw. Zeitungsständer nutzbar gemacht werden kann, wobei die entsprechende Aufnahmeeinrichtung vor dem Ständer angeordnet ist. Es ist jedoch auch möglich, den Ständer mittig am Standfuß anzuordnen, wobei sich die Aufnahmeeinrichtung um den Ständer herumerstreckt. Bei dieser Ausführungsform steht somit innerhalb der Aufnahmeeinrichtung weniger Raum zur Verfügung.
Die Neuerung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Aufstellen von Warenspendeautomaten; und
Figur 2 eine Seitenansicht der in Figur 1 dargestellten Vorrichtung.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient die Vorrichtung 1 zum Aufstellen von zwei Warenspendeautomaten 8, und zwar sogenannten Nußglocken. Die Warenspendeautomaten 8 sind lösbar an der Vorrichtung befestigt und können zum Auswechseln bzw. Befüllen jederzeit von der Vorrichtung gelöst werden. Andererseits ist ein unerlaubtes Lösen der Automaten von der Vorrichtung nicht ohne weiteres möglich.
Die Vorrichtung 1 besitzt im wesentlichen die Form eines Ständers und umfaßt einen Standfuß 3» der der Vorrichtung eine ausreichende Standfestigkeit sichert. Mit dem Standfuß 3, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als aus ein^m Vierkantrühr gebildeter Rahmen
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ausgebildet ist, ist ein Ständer 2 verschweißt,der ebenfalls aus einem Vierkantrohr besteht. Am oberen Endbereich des Ständers 2 ist eine Halteplatte 5 angebracht. Die Halteplatte 5 ist mit einer Rückwand 6 versehen, die an den Ständer angeschweißt ist. Die Halteplatte trägt zwei Warenspendeautomaten 8, die mit entsprechenden Glocken 10 zur Aufnahme der zu spendenden Waren versehen sind. Derartige Automaten sind bekannt und brauchen daher an dieser Stelle nicht im einzelnen beschrieben zu werden.
Die Automaten 8 werden dadurch auf der Halteplatte 5 befestigt, daß sie in auf der Halteplatte angeordnete Schienen 7 eingeschoben werden. Ein Abheben der Automaten von der Platte ist somit nicht mehr möglich. Eine weitere Sicherung der Automaten wird dadurch erreicht, daß diese von der Unterseite der Halteplatte 5 her verschraubt werden, wie bei 13 gezeigt. Die Rückwand 6 der Halteplatte ist mit weiteren Arretierungen 9 für die Automaten versehen, die als von der Rückwand vorstehende Stege ausgebildet sind, welche die Automaten teilweise seitlich umgreifen.
Der Ständer 2 ist bei diesem Ausführungsbeispiel hinter dem Standfuß 3 angebracht. Der vor dem Ständer 2 zur Verfügung stehende Raum wird als Schirmständer genutzt, wobei auf den Standfuß eine Platte 4 gesetzt ist, die in der Mitte mit einer becherförmigen Vertiefung (nicht gezeigt) versehen ist. In diese Vertiefung werden Schirme 12 gestellt, die von einem gitterförmigen Korb 11 umgeben sind, welcher in geeigneter Weise am Standfuß 3 befestigt ist. Es versteht sich, daß an Stelle eines derartigen Korbes 11 auch andere Aufnähmeeinrichtungen am Stand^uß angebracht werden können, beispielsweise oben offene rohrartige Einrichtungen. Eine Milchkanne eignet sich ebenfalls für einen derartigen Zweck.
Um ein unzulässiges Entfernen des bzw. der Automaten von der neuerungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung zu verhindern, sind diese mit der Halterung verschließbar an der Vorrichtung angeordnet.

Claims (10)

Gebrauchsmusteranmeldung Anwaltsakte: Dn-330 Klaus Dieter Smith Hildener Str. 99 4000 Düsseldorf 1 3 Schutzansprüche
1. Vorrichtung zum Aufstellen von Warenspendeautomaten in Gaststätten u. dgl., gekennzeichnet durch einen pfostenartigen Ständer (2) mit einem Standfuß (3),
csr mit einem Endbereich des Ständers (2) fest verbunden ist, einer am anderen Endbereich des Ständers (2) befestigten plattenförmigen Halterung (5) für mindestens einen Warenspendeautomaten (8) und einer auf dem Standfuß (3) angeordneten Aufnahmeeinrichtung für Schirme (12), Zeitungen u. dgl. langgestreckte Gegenstände.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die plattenförmige Halterung (5) horizontal erstreckt und auf der Oberseite mit Schienen (7) zum Einschieben des bzw. der Warenspendeautomaten (8) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Warenspendeautomat (8) mit der plattenförmigen Halterung (5) verschraubbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die plattenförmige Halterung mit einer Rückwand (6) versehen ist, über die die Halterung
(5) mit dem Ständer (2) verbunden ist.
> 1 /J 1 · I III
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (6) mit Arretierungseinrichtungen (9) für den Warenspendeautomaten (8) versehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung als sich nach oben erweiternder Gitterkorb (11) mit Umrandung ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeeinrichtung rohrförmig ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Aufnahmeeinrichtung um eine Milchkanne handelt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Standfuß (3) eine Vertiefung zur Aufnahme der Schirme, Zeitungen etc. vorgesehen ist, die von dem Gitterkorb (11) bzw. dem Rohr umgeben ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (2) am rückwärtigen Ende des Standfußes (3) und die .Aufnahmeeinrichtung vor dem Ständer angeordnet ist.
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