DE820185C - Elektrisch beheizte Saunaofenanlage - Google Patents

Elektrisch beheizte Saunaofenanlage

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Publication number
DE820185C
DE820185C DEP1345A DE820185DA DE820185C DE 820185 C DE820185 C DE 820185C DE P1345 A DEP1345 A DE P1345A DE 820185D A DE820185D A DE 820185DA DE 820185 C DE820185 C DE 820185C
Authority
DE
Germany
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steam
sauna heater
air
sauna
furnace
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Expired
Application number
DEP1345A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Geburtig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BURTIG FRITZ
Original Assignee
BURTIG FRITZ
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Publication of DE820185C publication Critical patent/DE820185C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H33/00—Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
    • A61H33/06—Artificial hot-air or cold-air baths; Steam or gas baths or douches, e.g. sauna or Finnish baths
    • A61H33/063—Heaters specifically designed therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Elektrisch beheizte Saunaofenanlage Das Wesen einer Sauna liegt bekanntlich darin, daß in einem bis zur Grenze des Erträglichen geheizten Raum in gewissen Zeitabständen Wasser verdampft wird, wodurch ein Wechsel von trockener und feuchter Hitze erzielt wird. Sie unterscheidet sich dadurch von den bekannten Datnpfbädern und Heißluftbehandlungen.
  • Im Zuge der technischen Entwicklung und im besonderen zur Einsparung von Bolz für Heizzwecke ist man bereits dazu übergegangen, andere Energiequellen für die Beheizung einer Sauna zu verwenden.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, die Elektrizität in Verbindung mit einer Dampfheizung zur Erzeugung der notwendigen Raumtemperatur und der erforderlichen Verdampfungshitze zum periodischen Verdampfen des Wassers auszunutzen.
  • Damit sind alle Bedingungen, sowohl in warhiêA technischer als auch ih hygienischer Beziehung, er füllt. Dabei kann die Dampfheizung atl eine etwa im Gebäude vorhandene Heizungsanlage angeschlossen werden, oder sie kann auch durch billigen tlnd ih genügendem Maße zur Verfüguhg stehendeh Niachtstrom betrieben werden. Auch kann die Dampfvterheizung ganz wegfallen und durch ein reines elektrisches 1'reiluftstrahlungsaggrega't mit verstärkter Leistung ersetzt werden.
  • Der Kern der Erfindung liegt jedoch nicht allein in der Erzeugung der Wärme, sondern auch in der Anordnung und dem Zusammenwirken der einzelnen Teile des Ofens. Dieser arbeitet nach dem Luftumwälzverfahren. Die Luft wird dabei durch einen mit keimtötendem Ül getränkten Filter in das Innere des Ofens angesaugt, so daß die Luft bei jedem Durchgang durch den Ofen von etwa aufgenommenen Bakterien befreit, also steril gemacht wird. Um dabei das lästige Motorengeräusch und Venti latorgeräusch zu vermeiden, können Motor und Ventilator in einem Nebenraum verlagert werden, wobei die Verbindung vom Ofen und zum Ofen zurück durch Schlauchverbindungen hergestellt wird. Die Luft wird durch den Ventilator durch die Heizkörper gepreßt, und zwar zuerst durch die Dampfvorheizung, wo sie auf etwa 600 erhitzt wird und dann durch die elektrische Uberheizungsanlage, die sie mit etwa I300 verläßt, um sich bis zum Verlassen des Ofens durch die an den oberen Seitenwänden desselben angebrachten Jalousien, welche verstellbar sind, bis auf etwa 80 bis 900 abzuküblen. Im Saunaraum strömt die Luft nach unten, indem sie sich weiter abkühlt, und wird wiederum angesaugt, welcher Kreislauf sich während des Badevorganges dauernd wiederholt.
  • Zur periodischen Erzeugung des Wasserdampfes dient ein elektrisch betriebener Wasserverdampfer, dem manuell oder automatisch in bestimmten Zeitabständen Wasser zugeführt wird, und zwar zweckmäßig etwa jeweils 1/4 1, woraus sich 801 Wasserdampf entwickeln. Die relative Feuchtigkeit im Raume soll 10 bis 30 O/o betragen. Das über der Verdampfungsplatte angebrachte Venturirohr 0. dgl. und ein verstellbarer Schirm verhindern, daß etwa nicht verdampfte kochende Wassertröpfchen in den Baderaum gelangen und die Badenden gefährden.
  • Durch den regelbaren Schirm wird darüber hinaus die Möglichkeit geschaffen den Dampf zu überhitzen, so daß er den Ofen unter einer Spannung verläßt, ohne flüssige Teilchen mit sich zu reißen oder sofort zu kondensieren.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. I einen Längsschnitt durch den Ofen von vorn, Abb. 2 einen Längsschnitt durch den Ofen von der Seite, Abb. 3 die Verdampfungseinrichtung als Einzelteil.
  • Die Heizeinrichtung für die Saunaanlage ist in einem Ofen untergebracht, dessen Ausmaße äußerst gering gehalten sind. Er besitzt nur eine Größe von etwa 180 X 45 X 60 cm. Die Anlage ist nach dem Luftumwälzveriahren konstruiert.
  • Der Ofen 1 besitzt eine Öffnung 2 im unteren Teil, durch die die Luft angesaugt wird und an seinem oberen Abschluß an allen vier Seitenwänden Austrittsöffnungen 3, aus denen die erhitzte Luft ausströmen kann. In die Lufteintrittsöffnung 2 ist ein auswechselbarer Filter 4 eingesetzt, der mit keimtötendem Öl getränkt ist. Durch diesen Filter wird mittels eines Ventilators 5, der durch einen Motor 6 angetrieben wird, die Luft in das Innere des Ofens gesaugt und durch das Heizaggregat gepreßt. Zur Verminderung des durch Motor 6 und Ventilator 5 erzeugten Geräusches können beide in einem Nebenraum untergebracht werden, wobei die Verbindung mit dem Ofen I durch Schlauchverbindungen hergestellt wird. trm die Schwingungen des Motors nicht auf den Raum zu übertragen und so mit zu verstärken, ist dieser auf einer schalldämpfenden Kork- o. dgl. Isolationsplatte 7 montiert.
  • Das Heizaggregat besteht erstens aus der Dampfvorheizungsanlage und zweitens aus einem elektrischen automatisch geregelten Freiluftheizaggregat.
  • Durch den Einströmstutzen 8 strömt der elektrisch zweckmäßig durch Nachtstrom erzeugte oder der Heizungsanlage des Gebriucies entnommene Dampf in die Rippenrohrbatterie g und verläßt den Ofen durch den Ausflußstutzen lo. Durch diese Anlage wird die Luft auf etwa 600 vorgewärmt und anschließend durch den Elektroheizkörper 1 1 auf die Abstrahlungstemperatur von etwa I300 gehracht, so daß die erforderliche Endtemperatur der aus dem Ofen strömenden Luft von 900 gewährleistet ist. Ein siebartiges Schirniblech 12 zwischen den beiden Heizaggregaten vermilldert die Strahlung des Blektroheizkörpers 1 1 nach unten. Der Luftaustritt aus dem Ofen wird durch verstellbare Jolousien I3, die in die Luftaustrittsöffnungen 3 eingebaut sind, geregelt.
  • Die Regelung der Luftfeuchtigkeit im Saunaraum erfolgt durch einen an der Decke des Ofens angeordneten Dampferzeuger. I)ieser besteht aus einer Gußplatte 14, in die hermetisch abgedichtet Heizwendel 15 eingelagert sind. Er ist durch eine Verschalung I6 vom Innenraum des Ofens al>getrennt. Über der I Heizplatte 14 ist ein Zerstäuber 17 angeordnet, durch den in periodischen Abständen Wasser zerstäubt wird. Geregelt wird der Wasserzufluß durch ein Ventil is entweder manuell oder automatisch. Der erzeugte Dampf steigt durch die Deckelöffnung 19 des Ofens in den Saunaraum. Um zu verhindern, daß unvcrdaml)fte Wassertröpfchen in den Saunaraum gelangeii und die 1ladenden gefährden, sind über der Heizplatte 14 ein Venturirohr 20 und ein Schirm 21 angeordnet, von denen die unverdampften Wassertröpfchen auf die Heizplatte zuriickprallen. Dieser Schirm 2I ist mittels einer Gewindebuchse 22 auf das mit Gewinde versehene Wasserzuleitungsrohr 23 aufgeschraubt und durch diese mittels einer Verstellschraube 24, lieispielsweise mit Löchern 25 zum Einsetzen eines Schlüssels, axial verschiebbar so daß die Austrittsöffnung 26 für den Dampf veränderlich ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektrisch beheizte Saunaofenanlage, gegekennzeichnet durch eine im Ofen eingebaute Dampfvorheizanlage und ein elektrisches Freiluftheizaggregat, durch welches von einem Motor über einen Ventilator angesaugte Raumluft kontinuierlich fließt, und einem elektrischen Dampferzeuger.
  2. 2. Saunaofenanlage nach Anspruch I, gekennzeichnet durch den Einbau eines elektrischen Freiluftheizaggregates mit vergrößerter Leistung unter Wegfall der Dampfvorheizung.
  3. 3. Saunaofenanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Luft- umwälzverfahren angesaugte Luft ein auswechselhares Filter (4) passiert, dessen Gewebe mit keimtötendem Öl getränkt ist.
  4. 4. Saunaoienanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die angesaugte Luft durch eine mit Dampf beheizte Kippenrohrl,atterie (9) auf etwa 60° vorgewärmt und anschließend durch ein elektrisches automatisch regelbares Freiluftheizaggregat (i i) auf die erforderliche Endtemperatur erhitzt und gehalten wird und dann die Luft durch an der Decke des Ofens angebrachte verstellbarke Jalousien (13) ausgestoßen wird.
  5. 5. Saunaofenanlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anordnung eines siebartigen Schirmbleches (I2) zwischen Rippenrohrbatterie (g) und dem elektrischen Heizaggregat ( I I ) zur Verminderung der Strahlungswirkung des letzteren nach unten.
  6. 6. Saunaofenanlage nach Anspruch I, gckennzeichnet durch einen unter der Decke des Ofens eingebauten elektrischen Dampferzeuger zur Regelung der Luftfeuchtigkeit im Raum, wol)ei durch ein Schnellschlußventil (I8) in periodischen Ahständen manuell oder automatisch Wasser zur Dampferzeugung durch einen Zerstäuber (I7) auf die glühende Platte (I4) abgegeben wird.
  7. 7. Saunaofenanlage nach den Ansprüchen 1 und 6, gekennzeichnet durch eine Ummantelung über der Heizplatte (I4) des Dampferzeugers, beispielsweise ein Venturirohr (20), zur Leitung des Dampfes.
  8. 8. Saunaofenanlage nach den Ansprüchen I, 6 und 7, gekennzeichnet durch ein mittels Gewindebuchse (22) und Schraube (24) verstellbares Schirmblech (26) über der Heizplatte (I4) zur Veränderung der Dampfaustrittsöffnung (26) und zur Erhitzung des erzeugten Dampfes.
  9. 9. Saunaofenanlage nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Rippenrohrbatterie (g) erforderliche Dampf elektrisch durch billigen Nachtstrom erzeugt wird oder einer im Gebäude vorhandenen Dampfheizung entnommen wird.
    IO. Saunaofenanlage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Motor (6) und Ventilator (5) in einem Nebenraum verlagert sein können, wobei die Verbindung zum Ofen durch Schlauchverbindungen hergestellt ist.
DEP1345A 1949-01-04 1949-01-04 Elektrisch beheizte Saunaofenanlage Expired DE820185C (de)

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DE820185C true DE820185C (de) 1951-11-08

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ID=7357197

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DEP1345A Expired DE820185C (de) 1949-01-04 1949-01-04 Elektrisch beheizte Saunaofenanlage

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DE (1) DE820185C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152502B (de) * 1958-05-24 1963-08-08 Erich Klafs Transportabler Saunaofen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152502B (de) * 1958-05-24 1963-08-08 Erich Klafs Transportabler Saunaofen

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