DE820212C - Dachplatte aus Stahlbeton - Google Patents

Dachplatte aus Stahlbeton

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Publication number
DE820212C
DE820212C DEP12346D DEP0012346D DE820212C DE 820212 C DE820212 C DE 820212C DE P12346 D DEP12346 D DE P12346D DE P0012346 D DEP0012346 D DE P0012346D DE 820212 C DE820212 C DE 820212C
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DE
Germany
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roof
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roof panel
reinforced concrete
plate
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Expired
Application number
DEP12346D
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English (en)
Inventor
Anton Dipl-Ing Gattnar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Bauunion GmbH
Original Assignee
Siemens Bauunion GmbH
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Publication date
Application filed by Siemens Bauunion GmbH filed Critical Siemens Bauunion GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE820212C publication Critical patent/DE820212C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/24Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like
    • E04D3/26Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like of concrete or ceramics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

  • Dachplatte aus Stahlbeton Es ist bekannt, Dachplatten aus Stahlbeton herzustellen. Diese Platten besitzen ein verhältnismäßig großes Format und können wegen ihrer hohen Biegefestigkeit quer zum Dachgefälle von Sparren zu Sparren frei gespannt werden. Der Materialaufwand ist, auf die überdeckte Fläche bezogen, wesentlich geringer als bei den Dachziegeln aus Ton, die überdies noch gebrannt werden müssen und dafür Kohle benötigen. Einfache Zementformsteine, die auch an Stelle von gebrannten Tondachziegeln verwendet wurden, benötigen zwar weniger Kohle, nutzen aber die Möglichkeiten des verwendeten Betonmaterials, besonders die Möglichkeit der Stahleinlage nicht aus.
  • Die eingangs erwähnten bekannten Dachplatten aus Stahlbeton werden als glatte Platten ausgeführt. Das hat zunächst den Nachteil, daß das Regenwasser nicht so rasch abfließen kann und eine wasserdichte Ausbildung der Längs- und Querstöße schwieriger ist als bei den mit Falzen oder Wellen versehenen Ziegeln aus gebranntem Ton. Die Erfindung hat die Aufgabe, derartige Dachplatten aus Stahlbeton zu verbessern, ihre Festigkeit zu erhöhen, ihr Gewicht zu verringern und die Konstruktion so auszubilden, daß auch Stöße zwischen verschiedenen Platten regendicht werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Querschnitt der Platte wellenförmig ausgebildet ist, und daß die Wellen der Platten statisch als Faltwerk ausgenutzt werden. Auf Grund dieses Aufbaues ergibt sich eine Platte mit hoher Biegefestigkeit bei geringem Baustoffaufwand, die in Richtung der Dachneigung ziemlich weit frei gespannt werden kann. Es lassen sich Spannweiten von der Größenordnung eines Meters und darüber erreichen. Dadurch können die Dachlatten weitgehend eingespart werden und möglicherweise einschließlich der Sparren ganz fortfallen, so daß die Platten von Pfette zu Pfette direkt gespannt werden.
  • Man kann die einzelnen Wellen trapezförmig ausbilden und das Trapez an seinen Innenseiten ausrunden. Die einzelnen Wellen werden zur Erhöhung der Biegefestigkeit zweckmäßig mit Stahldrahteinlagen bewehrt, die man in den ausgerundeten Ecken des trapezförmigen Wellenquerschnittes anordnet. Dadurch ergibt sich ein statisch besonders günstiger Querschnitt und die Rundstahleinlagen erhalten in den ausgerundeten Ecken die nötige Betonüberdeckung. Die Stahldrahteinlagen erhöhen die Steifigkeit und damit die mögliche Spannweite.
  • Die Dachplatten können, ähnlich wie die gebrannten Das hziegel, nach oben bzw. unten vorspringende Randleisten besitzen, die sich dem wellenförmigen Plattenquerschnitt anpassen. Zweckmäßig werden die Stoßfugen der oberen und unteren Stirnleisten je zweier übereinandergreifender Dachplatten versetzt angeordnet. Durch einen derartigen Plattenstoß wird das Eindringen von Wasser, Schnee und Staub weitgehend verhindert und ein Dachgefälle ermöglicht, das wesentlich geringer ist als bei glatten Stahlbetondachplatten.
  • Die Bewehrung kann quer zur Richtung des Dachgefälles aus einem System sich kreuzender, wellenförmig verlaufender Stahldrähte bestehen und wird zweckmäßig in der Querrichtung in den vorspringenden Leisten der beiden Stirnseiten untergebracht. Dadurch wird die Steifigkeit der Dachplatte in der Querrichtung erhöht, so daß der Horizontalschub aus dem Faltwerk aufgenommen werden kann und eine bessere Sicherheit gegen Bruch beim Transport vorhanden ist. Eine zweckmäßige Ausbildung des Stoßes zweier Platten an den Längsseiten besteht in einer Falzverbindung, die höher als das angrenzende Wellental liegt und deren untere Begrenzungsfläche nach dem Wellental zu Quergefälle besitzt. Auch wird die untere Begrenzungsfläche des Längsstoßfalzes zweckmäßig an der oberen Stirnseite durch eine Querrippe abgeschlossen. Auch diese Maßnahme erhöht die Dichtigkeit des Daches bei geringem Dachgefälle.
  • Bei dem Aufbau eines Daches aus Stahlbetondachplatten der erwähnten Form verwendet man gemäß weiterer Erfindung für die Abdeckung des Dachfirstes einen Betonformstein, der der Form der Dachplatte angepaßt ist und dessen senkrechte Flächen die Stirnleisten der obersten Dachplatten übergreifen. Man kann dann den festen Stein abweichend von den meisten anderen Konstruktionen trocken auf die Dachplatten auflegen, ohne ihn mit Mörtel zu verbinden.
  • In den Fig. i bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt der Stahlbetondachplatte, während Fig. 2 eine Ansicht gegen die untere Querleiste und Fig. 3 einen Schnitt durch die Mitte quer zum Dachgefälle darstellt; Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch einen Firststein, während Fig. 5 einen Querschnitt darstellt. Die Fig. i bis 3 lassen die vorteilhaften Merkmale der Erfindung erkennen. Die Stahlbewehrung besteht aus Stahldrähten, die in den oberen Querleisten i und den unteren Querleisten 2 wellenförmig verlaufen. Beispielsweise sind aus Halbkreisen und Zinken gebogene Drähte 3° und aus Halbkreisen und Trapezen gebogene Drähte 36 vorhanden, die von kurzen Drähten 4 mehrfach gekreuzt und zusammengehalten sind. Der trapezförmige Querschnitt des aus Beton bestehenden Hauptkörpers ist nach innen zu ausgerundet, so daß Rinnen 5 entstehen, durch die das Wasser gut abläuft und trotzdem der statisch günstige Trapezquerschnitt erhalten bleibt. Durch die Ausrundung der Ecken erhalten die Längsbewehrungen 6 die notwendige reichliche Betonüberdeckung. Die Querbewehrungen können zur Erhöhung der Festigkeit an den Kreuzungspunkten durch einen Draht oder durch Punktschweißung miteinander verbunden werden.
  • Die Fig.3 läßt erkennen, wie zwei benachbarte Platten an den Längsseiten ineinandergreifen. Die äußerste Welle einer Platte besitzt zu diesem Zweck eine nach unten vorspringende Leiste 7, welche sich mit einer nach oben vorspringenden Leiste 8 der benachbartenunteren Platte übergreift,wobei dieAuflagefläche der Leiste 7 seitlich abgeschrägt ist und die beiden Leisten etwas seitlichen Abstand d haben. Etwa in die Stoßfuge eindringendes Wasser kann durch diese Anordnung immer sofort seitlich nach dem Wellental, oder nach unten in Richtung des Dachgefälles abfließen. Hierbei trifft das am unteren Ende des Dachsteins aus dem Schlitz 9 zwischen den Leisten 7 und 8 austretende Wasser auf einen geschlossenen Rücken des darunterliegenden Steines, von welchem es in die beiden benachbarten Wellentäler ungehindert weiter abfließt. Am oberen Ende des Dachsteins ist der Falz, in welchen die Leiste 7 eingreift, durch einen kleinen Quersteg io abgegrenzt, so daß auch an dieser Stelle der Eintritt von Wasser, Schnee oder Staub unterbunden ist.
  • Von Wichtigkeit ist, daß ein so großformatiger Dachstein wie der vorliegende in Richtung des Dachgefälles nicht an eine genau vorbestimmte Überdeckungslänge gebunden ist, so daß er für verschiedene Dachlängen beliebig aufgeteilt «erden kann, ohne daß die Grundform des Dachsteins geändert werden muß. Dies wird bei der Erfindung durch Anordnung einer Nische ii erreicht, welche an der unterliegenden Stirnseite der Platte da angeordnet wird, wo der Quersteg io des darunterliegenden Steines liegt. Von der Länge dieser Nische hängt es ab, um welches Stück man die beiden Steine in ihrer Längsrichtung ineinandergreifen lassen will.
  • Die Fig. 4 und 5 stellen einen Firststein dar, wie er für Dächer mit Betondachplatten der in Fig. i bis 3 beschriebenen Art besonders zweckmäßig verwendet wird. Dabei stellt die Fig. 4 einen Längsschnitt gemäß der Linie A-B der Fig. 5 dar. In Fig. 5 sind die beiden oberen Platten i2 und 13 eines Daches dargestellt, über deren obere Randleisten 14 und 15 die senkrechten Flächen 16 und 17 des Firststeines hinübergreifen. Der Firststein kann also trocken auf das Dach aufgesetzt werden und wird ähnlich wie die Dachplatten selbst mit Hilfe einer Falzverbindung 18, ig mit den benachbarten Firststeinen verbunden.

Claims (12)

  1. PATL:\TA\Sf'i,l i. Stahlbetondachplatte großen Formats, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt dieser Platte wellenförmig ausgebildet ist und daß diese Wellen statisch als Faltwerk ausgenutzt werden.
  2. 2. Stahlbetondachplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wellen trapezförmig ausgebildet und an den Innenseiten des Trapezes jeweils ausgerundet sind.
  3. 3. Stahlbetondachplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wellen zur Erhöhung der Biegesteifigkeit mit Stahldrahteinlagen bewehrt sind.
  4. Dachplatte nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahldrahteinlagen vorwiegend in den ausgerundeten Ecken des trapezförmigen Wellenquerschnitts angeordnet sind.
  5. 5. Dachplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie an den beiden Stirnseiten nach oben bzw. unten vorspringende Randleisten besitzt, deren obere bzw. untere Begrenzungsflächen sich dem wellenförmigen Plattenquerschnitt anpassen.
  6. 6. Dachplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfugen der oberen und unteren Stirnleisten je zweier übereinandergreifender Dachplatten versetzt angeordnet sind.
  7. Dachplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung quer zur Richtung des Dachgefälles aus einem System sich kreuzender, und in der Querrichtung der Platte wellenförmig verlaufender Stahldrähte besteht. B.
  8. Dachplatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung in der Querrichtung nur an den beiden Stirnseiten in den vorspringenden Leistenuntergebracht wird. g.
  9. Dachplatte nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoß an den Längsseiten je zweier nebeneinanderliegender Platten als Falzverbindung ausgebildet ist, welche höher als das angrenzende Wellental liegt und deren untere Begrenzungsfläche nach dem Wellental zu Quergefälle besitzt. io.
  10. Dachplatte nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzungsfläche des Längsstoßfalzes an der oberen Stirnseite durch eine Querrippe abgeschlossen ist. ii.
  11. Dachplatte nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite der über der Querrippe liegenden Platte eine Nische angeordnet ist, welche ein beliebiges Ineinanderschieben je zweier übereinanderliegender Dachplatten in ihrer Längsrichtung innerhalb der Längenausdehnung dieser Nische gestattet.
  12. 12. Dach aus Stahlbetondachplatten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung des Firstes ein Betonformstein verwendet wird, dessen Form der Dachplatte angepaßt ist und dessen senkrechte Flächen die Stirnleisten der oberen Dachplatten übergreifen.
DEP12346D 1948-10-02 1948-10-02 Dachplatte aus Stahlbeton Expired DE820212C (de)

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